14:07 09 Juli 2020
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    Der Militärische Abschirmdienst (MAD) hat einen Mitarbeiter der Extremismus-Abwehr suspendiert, der unerlaubt Informationen an einen Soldaten des Kommandos Spezialkräfte (KSK) weitergegeben haben soll. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur.

    Der Verstoß sei durch eigene Sicherheitsmaßnahmen aufgedeckt worden, sagte ein Sprecher des Militärgeheimdienstes am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur (DPA). Es würden keine Verstöße gegen Pflichten zur Verschwiegenheit und Geheimhaltung geduldet. Zugleich könne ein politischer Hintergrund ausgeschlossen werden.

    Nach Informationen der DPA hatte der MAD-Mitarbeiter Fotos eines Waffenverstecks zugänglich gemacht, bei dem die Polizei auf einen MAD-Hinweis hin in Nordsachsen auch Munition und Sprengstoff bei einem anderen KSK-Mann gefunden hatte. Der Waffenfund hatte Schlagzeilen gemacht.

    pal/dpa

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    Whistleblower, Bundeswehr, Kommando Spezialkräfte (KSK)