02:28 05 August 2020
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    Ein Dienstwagen, der der armenischen Botschaft in Deutschland gehört, ist am Dienstag in Brand gesetzt worden. Dies hat das Außenministerium Armeniens in sozialen Netzwerken mitgeteilt.

    „Am 23. Juli wurde ein Dienstwagen der armenischen Botschaft in Deutschland in Brand gesetzt. Der Vorfall ereignete sich gegen Mitternacht. Das Auswärtige Amt sowie die Berliner Polizei sind über das Geschehene informiert worden“, hieß es in der Mitteilung des armenischen Außenministeriums.

    Ferner teilte das Außenministerium Armeniens mit, dass die deutsche Polizei Ermittlungen wegen absichtlichen Brandanschlags eingeleitet hätte.

    Die Fotos des brennenden Autos wurden auch auf dem Facebook-Account der Botschaft gepostet.

    ​Seit dem 12. Juli kommt es an der Grenze zwischen Armenien und Aserbaidschan zu bewaffneten Auseinandersetzungen, die mehrere Todesopfer forderten. Die aserbaidschanischen Streitkräfte verloren nach eigenen Angaben zwölf Armeeangehörige, darunter einen General. Armenien berichtete von vier Toten und elf Verletzten auf seiner Seite. Beide Staaten, die sich seit dem Zerfall der Sowjetunion um die Region Bergkarabach streiten, machen sich gegenseitig für die jüngste Eskalation verantwortlich. Viele Länder riefen die Konfliktparteien zum Dialog auf. Das russische Außenministerium bot sich als Vermittler an.

    ac/mt

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    Tags:
    Ermittlungen, Polizei, Aserbaidschan, Eskalation, Bergkarabach-Konflikt, Auto, Brand, Deutschland, Botschaft, Armenien