05:52 31 Oktober 2020
SNA Radio
    Deutschland
    Zum Kurzlink
    4520342
    Abonnieren

    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat das Demonstrationsrecht unterstrichen, zugleich aber harsche Kritik am Berliner Protestzug gegen staatliche Corona-Beschränkungen geäußert.

    „Ja, Demonstrationen müssen auch in Corona-Zeiten möglich sein. Aber nicht so“, twitterte der CDU-Politiker.

    Ferner betonte Spahn, dass der Mindestabstand, die Hygieneregeln und Alltagsmasken dem Schutz aller dienten. Laut Spahn ist die Pandemie nur „mit Vernunft, Ausdauer und Teamgeist“ zu meistern.

    ​„Je verantwortlicher wir alle im Alltag miteinander umgehen, desto mehr Normalität ist trotz Corona möglich“, sagte der Bundesgesundheitsminister.

    Protestzug in Berlin

    Trotz steigender Infektionszahlen haben am Samstag Tausende Menschen mit einem Demonstrationszug durch Berlin gegen die Corona-Maßnahmen protestiert. Die Polizei ging von bis zu 17.000 Teilnehmern beim Demonstrationszug und 20.000 bei einer anschließenden Kundgebung aus.

    Die Demonstranten forderten ein Ende aller Corona-Auflagen. Während der Demonstration waren jedoch die notwendigen Hygienemaßnahmen nicht eingehalten worden. Darum beendete die Polizei die Aktion wegen zu wenig Abstands und fehlender Masken.

    ac/sb/dpa

     

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Das müssen Putin und Merkel wissen – Gysi über Verhältnis zu Russland und Berlin als Hauptvermittler
    Nach Anschlag von Nizza: China ruft zur Aufgabe von Doppelstandards bei Terrorbekämpfung auf
    Tödliche Messerattacke in Nizza: Das fanden Ermittler am Tatort
    Schweres Erdbeben erschüttert die Türkei und Griechenland – Videos
    Tags:
    Twitter, Demonstranten, Kritik, Jens Spahn, Beschränkungen, Coronavirus, Demo, Berlin