16:52 25 September 2020
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    Mehrere Unfälle auf der Berliner Stadtautobahn am Dienstagabend waren wahrscheinlich politisch motiviert. Sie seien absichtlich verursacht worden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Mittwochmorgen aus Ermittlerkreisen.

    Generalstaatsanwältin Margarete Koppers werde am Nachmittag den Rechtsausschuss zu den bisherigen Erkenntnissen informieren, sagte ein Sprecher der Justizverwaltung. Nähere Angaben machte er zunächst nicht.

    Neu zum Thema: Zwischenfall auf Berliner Stadtautobahn islamistischer Anschlag – Staatsanwaltschaft

    „Gefährlicher Gegenstand”

    Der Unfallverursacher, ein 30-jähriger Autofahrer, hatte laut Polizei eine vermeintliche Munitionskiste dabei. Er habe angekündigt, in der Kiste befände sich ein „gefährlicher Gegenstand”, sagte eine Polizeisprecherin in der Nacht. Nach Angaben der Berliner Zeitung war das ein Iraker.

    ​Der Mann soll auf der A100 drei Unfälle verursacht haben. Dabei seien sechs Menschen verletzt worden, davon drei schwer, wie die Fuerwehr mitteilte.

    ​Der Fahrer wurde festgenommen. Die Stadtautobahn wurde über Stunden gesperrt.

    ​Kriminaltechniker entdeckten in der Kiste laut Polizei aber nichts Verdächtiges, sondern nur Werkzeug. Der Staatsschutz ermittelt.

    ai/dpa/sna

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    Ermittler, Unfall, Berlin, Deutschland