02:39 27 November 2020
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    Trotz starker Nachfrage nach Haushaltspflegemitteln in der Corona-Krise hat die Körperpflege- und Waschmittelindustrie im ersten Halbjahr weniger umgesetzt. Der Branchenverband IKW geht nach eigenen Angaben vom Mittwoch von einem Rückgang um 6,2 Prozent auf 12,2 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum aus.

    Grund ist das Exportgeschäft, das um 18 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro schrumpfte. Der Inlandsumsatz der IKW-Unternehmen stieg hingegen um 3,9 Prozent auf 8,1 Milliarden Euro.

    Angetrieben wurde das Geschäft im Inland vor allem von der Nachfrage nach Haushaltspflegeprodukten, wie der deutsche Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW) mitteilte. Die Verbraucher gaben im Schnitt im ersten Halbjahr pro Kopf 50 Euro für Wasch-, Putz- und Reinigungsmittel aus, das waren 12 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Insgesamt stieg der Umsatz mit Haushaltspflegeprodukten um 12 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro.

    Der Markt für Schönheitspflegeprodukte wuchs um knapp ein Prozent auf 5,5 Milliarden Euro. Die Verbraucher gaben unverändert im Schnitt 84 Euro dafür aus. Häufiger griffen sie unter anderem zu Seifen. Make-up, Lippenstift & Co. sowie Düfte waren dagegen weniger gefragt.

    ai/dpa

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    Tags:
    Umsatz, Export, Wirtschaft, Deutschland