06:11 21 September 2020
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    In Berlin-Neukölln haben am Mittwoch Durchsuchungen stattgefunden. Laut der Generalstaatsanwaltschaft Berlin besteht ein Verdacht des Subventionsbetrugs.

    Ein 34-Jähriger, der der rechtsextremistischen Szene zugerechnet werde, soll möglicherweise zu Unrecht Corona-Unterstützung kassiert haben, so die Staatsanwaltschaft auf Twitter.

    Zwei Objekte seien von Polizisten der BAO Fokus durchsucht worden – der so genannten Besonderen Aufbauorganisation. Innensenator Andreas Geisel ließ die 30-köpfige Ermittlergruppe bei der Polizei im Frühjahr 2019 einsetzen. Sie soll alle Fälle der Anschlagsserie in Neukölln noch einmal intensiv untersuchen.

    Laut Medienberichten soll der 34-Jährige für eine frei erfundene Firma in Berlin Corona-Soforthilfen erhalten haben.

    Gewaltaktionen in Neukölln

    Vor allem von 2016 bis 2018 verübten mutmaßlich rechtsextreme Täter im Bezirk mehrere Brandanschläge. Außerdem gab es Bedrohungen und Sachbeschädigungen. Die Polizei rechnet offenbar mit mehr als 60 Straftaten.

    Die Razzia vom Mittwoch steht im Zusammenhang mit der Anschlagsserie. Der 34-Jährige wird laut Medien verdächtigt, gemeinsam mit Komplizen für die rechtsextremistischen Attacken in Neukölln verantwortlich zu sein.

    mo/mt/dpa

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    Betrug, Coronavirus, Neukölln, Rechtsextremismus, Berlin