08:38 27 Oktober 2020
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    Die Bundesregierung hat ganz Schottland sowie Teile Englands und weite Teile der Niederlande zu Corona-Risikogebieten erklärt. Die Risikoliste des Robert Koch-Instituts wurde am Freitag entsprechend aktualisiert.

    Deutschland hat noch am Donnerstag neben ganz Belgien auch Island und einzelne Regionen in neun weiteren Ländern Europas als Risikogebiete eingestuft. Auf der vom Robert Koch-Institut (RKI) dementsprechend aktualisierten Risikoliste stehen seit Mittwochabend erstmals auch Teile Großbritanniens wie Nordirland und Wales.

    In Bezug auf Frankreich wurde die Risikoliste durch die Regionen Pays de la Loire und Burgund (Bourgogne) ergänzt. Damit ist im größten Nachbarland Deutschlands nur noch die Grenzregion Grand Est, die einst besonders stark von der Pandemie betroffen war, von der Einstufung als Risikogebiet ausgenommen.

    Die Bundesregierung hatte in der vergangenen Woche Regionen in elf EU-Ländern zu Risikogebieten erklärt und vor touristischen Reisen dorthin gewarnt. Reisende, die aus Risikogebieten zurückkehren, müssen sich 48 Stunden vor oder nach der Einreise auf Corona testen lassen und dann solange in Quarantäne bleiben, bis das Testergebnis da ist. Die Reisewarnung ist kein Verbot, soll aber eine erhebliche abschreckende Wirkung für touristische Reisen haben. Allerdings hat sie auch eine positive Seite für Verbraucher: Sie ermöglicht es Urlaubern, Buchungen kostenlos zu stornieren.

    jeg/mt/dpa 

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    Risiko, Coronavirus, Bundesregierung