15:32 30 Oktober 2020
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    Aus noch unbekannter Ursache sind seit Freitag etwa 300 Kilogramm des wassergefährdenden Stoffes Imidazol in den Rhein geflossen.

    Nach Angaben des Chemieunternehmens BASF in Ludwigshafen waren im Auslauf der Kläranlage der BASF erhöhte Konzentrationen von Imidazol. Laut dem Unternehmenssprecher sind Experten vor Ort, um die genaue Ursache für die Emission zu klären.

    Die Anlage zur Herstellung des Ausgangsstoffes bei der Herstellung von Pharma- und Kosmetikprodukten sei vorsorglich abgestellt worden, die zuständigen Behörden wurden informiert.

    Stoff Imidazol

    Der Stoff Imidazol gehört zur Wassergefährdungsklasse 2 – dies bedeutet, dass diese chemische Verbindung deutlich wassergefährdend ist. Aufgrund der ausgetretenen Menge und der Verdünnung im Rhein sei jedoch nicht von einer Gefährdung von Wasserorganismen auszugehen, hieß es.

    ac/sb/dpa

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    Rhein, Stoff, Austritt, BASF