04:14 29 Oktober 2020
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    Der Kandidat für den CDU-Vorsitz, Friedrich Merz, hat sich für eine Erneuerung der Generationengerechtigkeit ausgesprochen.

    Wie Merz am Samstagabend bei einem von der Jungen Union (JU) organisierten gemeinsamen Auftritt mit seinen Konkurrenten um das Amt des CDU-Chefs mitteilte, dürfe Deutschland nicht länger auf Kosten der jungen Generation leben. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, Merz und der Außenpolitiker Norbert Röttgen waren vom Unions-Nachwuchs gebeten worden, zunächst ihre Zukunftsagenda zu präsentieren.

    Merz sagte bei seinem Eingangsstatement weiter: Unter seiner Ägide würden keine Beschlüsse mehr gefasst werden, die die Kosten in die Zukunft verlegen und sie der jungen Generation aufbürden.

    Außerdem müsse das Land laut Merz wirtschafts- und finanzpolitisch aus der Corona-Krise herauskommen, und zwar nicht gegen, sondern mit ökologischen Neuerungen. Dazu sei modernste Technologie nötig und daher strebe er eine Technologie- und Gründungsoffensive an.

    CDU-Parteitag in Sicht

    Die drei Bewerber für den CDU-Vorsitz stellten sich bei der Videokonferenz anschließend den Fragen von JU-Mitgliedern - erstmals im internen Wahlkampf gemeinsam auf einer Bühne. Ein Präsenz-Parteitag mit 1001 Delegierten soll am 4. Dezember in Stuttgart den Nachfolger von Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer wählen.

    Am Ende der Runde wollte JU-Chef Tilman Kuban eine zweiwöchige Mitgliederbefragung der Jugendorganisation zum CDU-Vorsitz starten. Das Ergebnis gilt als Empfehlung des Parteinachwuchses für die Wahl zum CDU-Chef beim Anfang Dezember geplanten Parteitag in Stuttgart. Die JU - die gemeinsame Jugendorganisation von CDU und CSU - hat nach eigenen Angaben knapp 100 000 Mitglieder. Von den 1001 Delegierten des CDU-Parteitages gehören etwa 100 der JU an.

    ac/mt/dpa

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    Kampf, Norbert Röttgen, Armin Laschet, Parteitag, Vorsitzender, CDU, Friedrich Merz