02:01 27 November 2020
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    Nach dem Bekanntwerden rassistischer Chats sind sechs Berliner Polizei-Studenten suspendiert worden.

    Wie der Polizeisprecher Thilo Cablitz sagte, dürfen die Jugendlichen ihre Ausbildung an der Hochschule für Recht und Wirtschaft nicht fortsetzen.

    „Wir haben eine klare Haltung, es geht um die charakterliche Eignung für den Polizisten-Beruf und es geht um Verfassungstreue“, sagte der Cablitz.

    Die Staatsanwaltschaft leitete ein Ermittlungsverfahren wegen mutmaßlicher Volksverhetzung gegen sieben Beschuldigte ein. Ihnen wird vorgeworfen, in einer Chatgruppe mit 26 Mitgliedern Nachrichten mit menschenverachtendem Inhalt versandt zu haben. Zudem hat die Polizei Disziplinarverfahren gegen die verdächtigen Männer und Frauen eingeleitet. Eine Polizeisprecherin sagte am Montag, eine Person habe sich nicht in so schwerwiegender Weise an den Chats beteiligt, um ein Verbot der Dienstgeschäfte wie bei den anderen sechs aussprechen zu können.

    Nach Angaben der Staatsanwaltschaft waren einzelne Mitteilungen, bei denen Hakenkreuze verwendet worden sein sollen, in rassistischer und verächtlichmachender Art auch gegen Asylsuchende gerichtet. Eine Polizei-Dienstkraft hatte den Fall angezeigt.

    Bei Durchsuchungen wurden in der Vorwoche Smartphones als Beweismittel beschlagnahmt. Die Studenten kannten sich anfangs nicht persönlich, weil sie wegen Corona Online-Unterricht hatten, so die Sprecherin.

    ac/mt/dpa

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    Tags:
    Suspendierung, Gruppenchats, Rassismus, Polizei, Studenten, Hochschule, Berlin