17:26 26 November 2020
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    Im Prozess um den tödlichen Streit am Nikolaustag 2019 am Augsburger Königsplatz hat der minderjährige Hauptangeklagte vor Gericht am Dienstag den tödlichen Schlag eingeräumt.

    Der 17-Jährige muss sich wegen des Todes eines 49 Jahre alten Familienvaters vor der Jugendkammer verantworten und ließ zu Beginn des Prozesses am Augsburger Landgericht von seinem Verteidiger eine Erklärung verlesen, in der er den tödlichen Schlag zugibt.

    Laut Anklage hatte der Jugendliche den Mann bei einem Streit mit einem einzigen Faustschlag umgebracht, ihm wird Körperverletzung mit Todesfolge vorgeworfen. Dem Opfer riss eine Schlagader, der 49-Jährige verblutete binnen Minuten.

    Tödlicher Streit am Nikolaustag

    Die Tat hatte im vergangenen Dezember bundesweit für Schlagzeilen gesorgt. Auslöser war, dass am Abend des 6. Dezember 2019 zwei befreundete Paare nach einem Besuch des Augsburger Weihnachtsmarktes an dem belebten Platz auf eine Gruppe Jugendliche getroffen waren. Dabei entwickelte sich zwischen den zwei Männern und den insgesamt sieben Jugendlichen Streit um eine Zigarette.

    Da der Getötete Mitglied der Berufsfeuerwehr in Augsburg war, hatten auch Mitglieder anderer Feuerwehren in Deutschland dem Opfer gedacht.

    mo/sb/dpa

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