03:54 25 November 2020
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    In zahlreichen Städten wollen am Samstag wieder Menschen gegen die geltenden Corona-Auflagen demonstrieren. Auch Frankfurt bereitet sich auf eine „Querdenker”-Demo vor.

    Laut Ordnungsamt sind in Frankfurt 500 Teilnehmer für einen Demonstrationszug (12.00 Uhr) und 2000 Menschen für die Abschlusskundgebung (14.30 Uhr) angemeldet worden. Die Stadt erließ umfangreiche Auflagen. Die Polizei kündigte an, dass bei Verstößen konsequent eingeschritten werde. Auch mehrere Gegenkundgebungen sind angemeldet.

    Verfassungsschützer verfolgen Situation mit „Querdenkern“

    Zuvor war berichtet worden, dass die Verfassungsschutzbehörden von Bund und Ländern die Situation mit der „Querdenken“-Bewegung laut dem Bundesinnenministerium im Auge behalten. „Wir wissen, dass in der sogenannten Querdenker-Bewegung oder zumindest in den Veranstaltungen, die von dort organisiert werden, auch Extremisten, Reichsbürger und Ähnliches in Erscheinung treten“, sagte ein Sprecher des Ministeriums am Freitag in Berlin. Die Verfassungsschutzbehörden überwachen verfassungsfeindliche Tendenzen im Rahmen ihrer Aufgaben. „Insofern ist eine Beobachtung auch dieser Bewegung naheliegend und sie findet auch statt“, hieß es weiter.

    Am vergangenen Samstag war eine „Querdenken”-Kundgebung von mehr als 20.000 Gegnern der Corona-Maßnahmen in Leipzig aus dem Ruder gelaufen.

    ai/dpa/sna

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    Tags:
    Frankfurt am Main, Coronavirus, Querdenken, Demo, Kundgebung, Deutschland