21:23 23 November 2020
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    Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat Innenminister Lorenz Caffier (CDU) am Samstag in einem Gespräch  aufgefordert, Fragen zu seinem Waffenkauf aufzuklären.

    „Die Ministerpräsidentin hat den Innenminister gebeten, alle Fragen zu klären, den Sachverhalt aufzuarbeiten und im Parlament und in der Öffentlichkeit zu erläutern“, teilte die Staatskanzlei in Schwerin mit.

    In einer Pressekonferenz am Donnerstag hatte der Innenminister zunächst ausweichend auf die Frage einer Journalistin geantwortet, ob er privat als Jäger eine Waffe bei einem oder über ein ehemaliges Mitglied einer rechtsextremistischen Gruppierung gekauft oder bei diesem ein Schießtraining absolviert habe.

    Am Freitag hatte Caffier den Kauf eingeräumt.

    „Ja, habe ich. Eine Kurzwaffe. Anfang 2018, auf Basis der gesetzlichen Grundlagen und zu einem Zeitpunkt, als der Mann noch nicht unter Verdacht stand und im In- und Ausland als zuverlässiger Ausbildungspartner der Polizei galt“, sagte der CDU-Politiker dem „Spiegel“.

    Keiner habe mögliche Kontakte des Mannes zu Rechtsextremisten vermutet.

    Im Gespräch mit der Ministerpräsidentin habe der Innenminister ihr versichert, dass er zum Zeitpunkt des Kaufes seiner Waffe keine Anhaltspunkte für einen Verdacht gegen den Verkäufer gehabt habe, heißt es aus der Staatskanzlei. Das Eintreten für Demokratie und Freiheit und der Kampf gegen den Rechtsextremismus seien zentrale Anliegen der Landesregierung. Daran dürfe es keinen Zweifel geben.

    ekn/dpa/gs

     

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    Tags:
    Mecklenburg-Vorpommern, Lorenz Caffier, Manuela Schwesig