15:43 25 November 2020
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    Fahnder haben nach eigenen Angaben mit mehr als zehn Tonnen unversteuertem Shisha-Tabak eine Rekordmenge in Berlin sichergestellt.

    Wie die Generalstaatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilte, sei dabei ein illegales Shisha-Vertriebsnetz stillgelegt worden. Der 35-jährige Hauptverdächtige hat demnach Bezüge zu kriminellen Mitgliedern einer arabischstämmigen Großfamilie, er befinde sich derzeit in Untersuchungshaft. Mit der sichergestellten Menge hätte nach Schätzung der Fahnder ein Gewinn von sechs Millionen Euro in Shisha-Bars gemacht werden können.

    30 Einsatzkräfte waren demnach an den Durchsuchungen in der Nacht zum Mittwoch beteiligt. Die Ermittlungsgruppe Zigaretten (GEZig) des Zollfahndungsamts Berlin-Brandenburg und des Landeskriminalamts Berlin sei der deutsch-irakischen Tätergruppe seit Juli auf der Spur gewesen. Die drei 27- bis 35-jährigen Beschuldigten sollen neben drei legalen Läden eine illegale europaweite Vertriebsschiene mit selbst hergestelltem Wasserpfeifentabak aufgebaut haben. Ein Teil der sichergestellten Ware sei unversteuert aus dem Mittleren Osten ins Land geschmuggelt worden.

    Die Ermittlungsgruppe GEZig befasst sich mit dem Kampf gegen organisierten illegalen Zigaretten- und Wasserpfeifentabakhandel und der damit verbundenen Bandenkriminalität in und um Berlin.

    ac/mt/dpa

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    illegal, Tabak, Shisha, Beschlagnahme, Berlin, Polizei