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14 August 2010, 18:01

Das Kurtschatow –Institut wird zum ersten russischen Partner der Innovationsstadt Skolkowo

Das Innovationszentrum Skolkowo, das zurzeit in der Nähe von Moskau gebaut wird, hat den ersten russischen Partner - das Kurtschatow - Institut -bekommen. Bis jetzt wurden die Vereinbarungen ausschließlich mit den ausländischen Partnern unterzeichnet. Dieses Projekt legt eine Grundlage für die Zusammenarbeitet des Innovationszentrums Skolkowo mit den führenden wissenschaftlichen Forschungsinstituten Russlands.

Das Innovationszentrum Skolkowo, das zurzeit in der Nähe von Moskau gebaut wird, hat den ersten russischen Partner - das Kurtschatow - Institut -bekommen. Bis jetzt wurden die Vereinbarungen ausschließlich mit den ausländischen Partnern unterzeichnet.

Dieses Projekt legt eine Grundlage für die Zusammenarbeitet des Innovationszentrums Skolkowo mit den führenden wissenschaftlichen Forschungsinstituten Russlands. Skolkowo soll in der nächsten Zukunft zum hochmodernen High-Tech-Zentrum werden, wo neue Technologien entwickelt werden. In den Medien wird Skolkowo mit der so genannten Silicon Valley in Kalifornien verglichen. Das Innovationszentrum Skolkowo wird sich gerade auf der Basis des  Kurtschatow - Instituts entwickeln. Modernste Technologien, beste Spezialisten sowie große Investitionen - der Vertrag zwischen Skolkowo und dem Kurtschatow - Institut wird für beide Seiten vorteilhaft sein. Dessen ist auch der Direktor des Zentrums der Energiesicherheit Anton Chlopkow sicher:

„Im Kurtschatow - Institut arbeiten nicht nur führende Experten im Bereich der Nuklearphysik, wie viele denken, sondern auch die Spezialisten in verschiedenen Bereichen. In diesem Zusammenhang ist es offensichtlich, dass die Wissenschaftler des Kurtschatow - Instituts bei der Realisierung der ambitiösen Aufgaben helfen werden, die vor Skolkowo stehen. Man muss auch zugeben, dass diese Zusammenarbeit auch für das Kurtschatow - Institut viele Vorteile bringen wird, wie, z. B., zusätzliche Finanzierung, um angehende Fachleute anzulocken."

Man muss auch betonen, dass das Kurtschatow - Institut einen weiteren wichtigen Vorteil hat. Es ist im Westen gut bekannt und genießt da ein hohes Ansehen. Das Institut arbeitet mit den deutschen Zentren für Synchrotronstrahlung zusammen, nimmt an zahlereichen internationalen Projekten teil, wie, z. B., das internationale IT-Projekt GLORIAD und vielen anderen. Nun geht diese Kooperation auf eine neue Ebene über. Man muss sich aber nicht beeilen und keine übereilten Ergebnisse erwarten, meint Anton Chlopkow:

„Es ist offensichtlich, dass man keine Ergebnisse dieser Kooperation auf einmal erwarten soll. Das Projekt Skolkowo befindet sich erst auf dem Stadium der Entwicklung  und die Anlockung der wissenschaftlichen Kader aus Russland und dem Ausland ist dazu berufen, das wissenschaftliche Potenzial des ganzen Projekts zu erhöhen".

Vielleicht wird auch der russische Ölriese "Lukoil" das wissenschaftliche Potenzial des Projekts erhöhen, mit dem zurzeit über die Kooperation verhandelt wird. Zuvor wurden die Vereinbarungen mit einer Reihe der westlichen Firmen abgeschlossen. Auf diese Weise wird der Kreis der strategischen Partner von Skolkowo erweitert, was beweist, dass Skolkowo keine PR-Aktion, sondern die Innovationszukunft Russlands ist.

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