Die Redaktion der STIMME RUSSLANDS hat sich mit dem Team von RIA Novosti vereinigt und gemeinsam ein modernes Markenzeichen des 21. Jahrhunderts – SPUTNIK – gegründet. Wir setzen unseren digitalen Informationsdienst fort und werden auch weiter den hohen journalistischen Standards folgen. Besuchen Sie unsere neue Webseite!
7 Februar 2011, 14:00

US-Radar in Georgien? - Tiflis: „Interessanter Vorschlag“

Als „interessant“ hat der georgische Vizeaußenminister Dawid Dschalaganija die Initiative mehrerer US-Senatoren aus der Republikanischen Partei bewertet, eine Radaranlage des zukünftigen amerikanischen Raketenschildes in Georgien zu stationieren. „Diese Initiative ist an sich interessant und verdient Aufmerksamkeit hinsichtlich der regionalen Sicherheit und Stabilität“, sagte Dschalaganija am Montag in Tiflis.

Als „interessant“ hat der georgische Vizeaußenminister Dawid Dschalaganija die Initiative mehrerer US-Senatoren aus der Republikanischen Partei bewertet, eine Radaranlage des zukünftigen amerikanischen Raketenschildes in Georgien zu stationieren.

„Diese Initiative ist an sich interessant und verdient Aufmerksamkeit hinsichtlich der regionalen Sicherheit und Stabilität“, sagte Dschalaganija am Montag in Tiflis. „Da aber auch von einer eventuellen Stationierung dieser Technik in der Türkei die Rede ist, wäre es noch zu früh, Kommentare zu diesem Thema abzugeben“, fügte er hinzu.

Letzte Woche hatten vier US-Senatoren in einem Brief an Pentagon-Chef Robert Gates darauf hingewiesen, dass das Territorium dieser postsowjetischen Republik im Kaukasus für die Stationierung einer auf den Iran gerichteten Radaranlage ideal wäre. Beim Schutz vor Langstreckenraketen wäre diese Variante nach ihrer Ansicht vorteilhafter als eine Stationierung in der Türkei.

Die Initiative der US-Senatoren folgte einer Erklärung der türkischen Regierung, laut der Ankara seine Zustimmung für die Radar-Stationierung nur in dem Fall geben werde, wenn die USA die von dieser Anlage gewonnenen Daten nicht an Israel weiterleite. Außerdem will die Türkei, dass die Radaranlage von ihren Militärs verwaltet wird und fordert, dass jegliche Erwähnung des Iran als Ziel des Raketenschildes ausgeschlossen wird. RIA Novosti

  •  
    teilen im: