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28 Februar 2011, 16:42

Entstellung der Ergebnisse des Zweiten Weltkrieges unzulässig - Lawrow

Ein Verdrehen der Ergebnisse des Zweiten Weltkrieges ist laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow unzulässig.

Ein Verdrehen der Ergebnisse des Zweiten Weltkrieges ist laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow unzulässig.

„Politische Spekulationen und Versuche, den Ursprung, das Wesen und die Folgen (des Zweiten Weltkrieges) zu entstellen, die Rechte der (Kriegs-)Opfer und der Henker, der Befreier und der Aggressoren gleichzustellen sowie die Beschlüsse des Nürnberger Prozesses in Zweifel zu ziehen, sind unzulässig. Solche Handlungen sind nichts anderes als eine Verhöhnung des Andenkens an Millionen von Menschen auf allen Kontinenten, die im Kampf gegen den Nazismus gefallen sind“, sagte Sergej Lawrow am Montag in der 16. Tagung des UN-Menschenrechtsrates in Genf.

Die UN-Vollversammlung beschließt nach seinen Worten seit 2005 jährlich auf Russlands Initiative eine Resolution, die zur Unterbindung solcher Versuche aufruft.

„Betrüblich ist, dass einige Länder, darunter Mitgliedsländer der Anti-Hitler-Koalition, sich zurückhalten, die Resolution zu unterstützen, indem sie sich auf die Redefreiheit berufen. Wir halten diese Position für äußerst gefährlich, alle sollten daran denken, zu welchen Folgen eine solche Zurückhaltung in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts geführt hatte“, so Lawrow.

Im November 2010 legte Russland der UN-Vollversammlung einen Resolutionsentwurf vor, in dem die Heroisierung des Nazismus, darunter der Waffen-SS-Legionäre, verurteilt wurde. 118 UN-Delegationen unterstützten den Resolutionsentwurf, 55 Länder (darunter alle EU-Länder, die Ukraine, Moldawien und Georgien) enthielten sich der Stimme, die USA stimmten dagegen. RIA Novosti

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