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21 Juli 2011, 20:35

Putin fordert Pflichtvorbereitung für Adoptiveltern

Der russische Premierminister Wladimir Putin hat Pflichtschulungen für Menschen gefordert, die Kinder adoptieren wollen. „Eine qualitativ hochwertige Schulung für Menschen, die ein Kind in ihre Familie aufnehmen wollen, muss zur Pflicht werden“, sagte Putin am Donnerstag in einer Sitzung des Regierungspräsidiums.

Der russische Premierminister Wladimir Putin hat Pflichtschulungen für Menschen gefordert, die Kinder adoptieren wollen.

„Eine qualitativ hochwertige Schulung für Menschen, die ein Kind in ihre Familie aufnehmen wollen, muss zur Pflicht werden“, sagte Putin am Donnerstag in einer Sitzung des Regierungspräsidiums. Solche Schulungen werden bis jetzt nur auf freiwilliger Basis durchgeführt.

Nach Überzeugung des Premierministers sollte so eine Schulung sowohl pädagogische und psychologische als auch medizinische Elemente enthalten und für russische Staatsbürger und ausländische Staatsbürger gelten, die ein Kind aus Russland adoptieren wollen.

Gleichzeitig sollten dadurch für die Adoptiveltern aber keine zusätzlichen Kosten entstehen.

„Ich schlage vor, dass die öffentliche Hand die Kosten für die russischen Staatsbürger übernimmt, die ein Kind in ihre Familie aufnehmen wollen“, sagte Putin.

Des Weiteren teilte er mit, dass es aufgrund staatlicher Unterstützungsmaßnahmen für Adoptivfamilien gelungen sei, eine „im Allgemeinen gute Dynamik“ zu entwickeln. Ihm zufolge gelang es im Jahr 2005 59 Prozent aller Kinder, die ohne elterliche Fürsorge geblieben waren, in Adoptivfamilien unterzubringen. Im Jahr 2008 habe sich diese Rate gar auf 65 Prozent erhöht. Heute seien es 60 Prozent. RIA Novosti

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