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10 Juni 2013, 15:14

Alles unter Kontrolle im Olympischen Sotschi

Горнолыжный центр Роза Хутор Сочи-2014 Олимпиада Сочи

STIMME RUSSLANDS High-Tech wird den Geheimdiensten helfen die Sicherheit bei den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi zu gewährleisten. Ein Vertreter der russischen Firma RNT, die das Informationssystem „Sichere Stadt“ entwickelte, lüftete in seinem Interview für die STIMME RUSSLANDS nicht alle Geheimnisse, aber einige Einzelheiten waren interessant.

Ein komplexes analytisches Informationssystem wurde speziell für die Winterolympiade in Sotschi entwickelt. Es schließt ein leistungsstarkes Netz von Videobeobachtungskameras und Geber der chemischen, biologischen und Strahlungsaktivität ein. „Mit ihrer Hilfe wird die Überwachung der Situation in der Stadt und auf olympischen Objekten online erfolgen“, sagte Anton Anossow, der führende Fachmann der Firma RNT.

„Es gibt dort ein starkes System der Analyse der Ereignisse. Das heißt, dass das nicht nur ein Expertensystem, sondern auch ein System der operativen Beschlussfassung ist. Mit Hilfe von Gebern wird sogar das Trinkwasser analysiert. Man prüft, ob es nicht vergiftet ist. Es gibt die Analyse des Lüftungssystems: Es wird geprüft, ob die Luft, die aus dem Zustromlüftungssystem kommt, nicht vergiftet ist.“

Außerdem gibt es jetzt in den Bahnhöfen, an Haltestellen der öffentlichen Verkehrsmittel in anderen Stadtteilen, wo es viele Menschen gibt, spezielle elektronische Terminals. Dort können die Gäste und Einwohner von Sotschi Meldungen über Vorfälle oder Sondersituationen schicken. „Alle Informationen werden im Situationszentrum gesammelt, das mit allen städtischen Diensten, dem Verteidigungs- und Innenministerium und dem Föderalen Sicherheitsdienst zusammenwirkt“, sagte Anton Anossow.

„Ein Mensch klickt ein Portal und tippt eine Meldung, er kann ein Audiofile oder ein Foto eines Vorfalls schicken. Diese Information wird auf der Grundlage der morphologischen und latent-semantischen Anzeichen analysiert und rubriziert. Wenn das eine Information darüber ist, dass ein Mensch sich schlecht fühlt, dann wird sie an den Dienst der schnellen medizinischen Hilfe geschickt. Wenn das eine Information über einen Brand ist, dann wird sie in das Ministerium für Sondersituationen geschickt. Wenn es sich um einen verdächtigen Gegenstand oder eine Bombenexplosion handelt, dann wird das Signal in das Innenministerium, den Föderalen Sicherheitsdienst und den Föderalen Schutzdienst geschickt. Die Informationen werden auch an das Situationszentrum weitergeleitet, wo die Koordinaten bestimmt und auf der Stadtkarte gezeigt werden. Man kann auf der Karte bequeme Zufahrtsstraßen und Videokameras anschauen und die Geber prüfen.“

In Sotschi gibt es auch technische Neuheiten. In der olympischen Hauptstadt wurden die modernsten Kameras montiert, die einen Verbrecher in einer Menschenmenge finden können. Kluge Kameras analysieren das Äußere und ein verdächtiges Verhalten von Menschen. Anton Anossow sagte, dass die Präzision der Feststellung 99 Prozent beträgt.

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