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5 Februar 2014, 22:17

Das Boddinale-Festival zeigt ab Donnerstag Filme abseits des Mainstream

Das Boddinale-Festival zeigt ab Donnerstag Filme abseits des Mainstream
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STIMME RUSSLANDS Die Berlinale bekommt das zweite Jahr in Folge Konkurrenz. Das Boddinale-Festival bietet unbekannten Regisseuren die Möglichkeit, ihre Filme einem interessierten Publikum zu zeigen. Ein Überraschungserfolg. Wie es in diesem Jahr aussieht, erfahren wir von Jonathan Karoui.

Ab morgen wird Berlin wieder für zehn Tage von der Berlinale beherrscht. Ganz Berlin? Nein, eine kleine Gruppe von Künstlern leistet der Filmindustrie und ihren Blockbustern Widerstand. Zur selben Zeit findet die Boddinale statt, ein Festival für Low-Budget-Produktionen. Letztes Jahr kamen die Veranstalter spontan auf die Idee, parallel zur Berlinale ihr eigenes Filmfestival zu veranstalten. Im Nachhinein war Gianluca, einer der Veranstalter, überrascht, wie erfolgreich das Festival war.

"Nun, wir haben es auf jeden Fall als Erfolg wahrgenommen! Aber wir waren überrascht, als das Festival losging, hatten wir das Gefühl, dass es eine gewisse Aufmerksamkeit bekam. Nicht nur von den Menschen die wirklich hier waren. Wir haben auf gewisse Weise auch Aufmerksamkeit von der Stadt, also in Blogs, Zeitungen und so weiter, bekommen. Das war ein sehr schöner Moment für uns."

Die Veranstalter wissen, was dieses Mal auf sie zukommt. Letztes Jahr haben sich an den zehn Tagen insgesamt weit über tausend Besucher in den kleinen Loophole-Club in Neukölln gedrängt. Mit dem überraschenden Besucheransturm sind die Erwartungen an sich selbst natürlich auch gestiegen.

"Als erstes wollen wir sicher gehen, dass wir fähig sind, es ein zweites Mal zu machen, und es richtig zu machen, daran arbeiten wir. Natürlich wollen wir es noch besser machen als letztes Jahr. Wir hatten mehr Zeit und konnten das Festival mit etwas mehr Ruhe vorbereiten. Wir haben dieses Jahr die Anzahl der Filme verdoppelt, uns wurden viel mehr zugesandt. So werden wir jeden Tag vier Stunden Filme zeigen, plus Gespräche und so weiter."

An zehn Tagen werden insgesamt über 70 Produktionen unterschiedlichster Länge und Genres gezeigt. Nach den Filmvorführungen werden DJ’s noch bis in die Morgenstunden Musik auflegen

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