Die Redaktion der STIMME RUSSLANDS hat sich mit dem Team von RIA Novosti vereinigt und gemeinsam ein modernes Markenzeichen des 21. Jahrhunderts – SPUTNIK – gegründet. Wir setzen unseren digitalen Informationsdienst fort und werden auch weiter den hohen journalistischen Standards folgen. Besuchen Sie unsere neue Webseite!
6 März 2014, 15:52

Ukraine-Krise: Russland handelt äußerst legitim

Ukraine-Krise: Russland handelt äußerst legitim

STIMME RUSSLANDS Die große Masse der westlichen Medien ist sich einig, dass Russland das Land ist, das die Ukraine in den Krieg führt. Übliche anti-russische Tiraden werden in den Medien veröffentlicht. Bernard-Henri Lévy und jetzt der Sohn von Glucksmann nehmen die Medien stundenlang in Beschlag, um die Europäer zu überzeugen, dass Russland das Land ist, das der Angreifer ist.

Nur wenige Russland Experten aus Europa bringen ein Gegengewicht in die Medienpropaganda. Nato, Europäische Union, USA drängen die Bevölkerung Europas in einen Bürgerkrieg. Europa, das selbst durch die Veränderung seiner Bevölkerung durch Zuwanderung konfrontiert ist, wird durch seine Eliten aufgerufen, sich gegen Russland zu mobilisieren. Europa soll seinen russischen Bruder hassen. Die Deutschen, die nicht mehr mit der Europäischen Union zufrieden sind, sollten auf der Seite der Russen stehen und das auch zeigen!

BHL der Kriegsanstifter. "Europa muss Euch helfen!", sagte der französische Philosoph Bernard-Henri Lévy (BHL) bei einer Kundgebung auf dem Maidan und forderte Europas Politiker auf, gegenüber Putin klar Stellung zu beziehen und Sanktionen gegen Russland in Gang zu setzen. BHL ist der Mann, der den blutigen Krieg gegen Serbien unterstützt und François Hollande mit Frankreich in den blutigen Krieg gegen Syrien geleitet hat. In ihrer Ausgabe vom 3. März berichtet die F.A.Z positiv über die Rede und das Verhalten von BHL. "Der französische Philosoph Bernard-Henri Lévy hat in Kiew eine flammende Rede gehalten". Es ist besser zu schreiben, dass BHL das Blutvergießen der anderen will.

BHL sagt in seiner Rede: "Europäer, seid ohne Zweifel an der Geschichte, aber nun auch durch das vergossene Blut.“ Das Argument ist bekannt: Es ist dasselbe Argument, das Hitler 1938 vorschob, um in die Tschechoslowakei einzumarschieren, weil die Sudetendeutschen deutschsprachig seien. Aber ihr, das Volk des Maidan, seid da, um dieses neue Verbrechen zu verhindern. „Aber ihr, die Jugend des Maidan, seid da, um zu verhindern, dass eure Brüder im Osten abermals unter den Stiefel des Imperiums geraten." BHL ruft Hollande, Merkel und Obama dazu auf, Wladimir Putin zum 70. Jahrestag der Landung der Befreiungsarmeen in der Normandie auszuladen.

BHL, der ein großes Vermögen besitzt, wird in Frankreich nicht gemocht. Wegen ihm ist zu viel Blut geflossen. Die Franzosen staunen nun, dass BHL immer vor der Kamera steht und nicht wegen Kriegsverbrechen angeklagt ist. Raphaël Glucksmann, der Sohn des Philosophen André Glücksmann, dreht Reportagen und redet auf Talkshows gegen Russland. André Glucksmann hat wie Daniel Cohn-Bendit an der 68er-Revolution in Paris als Maoist teilgenommen. Unter anderem ruft er in seiner Karriere zur Brandstiftung von Lissabon bis nach Moskau auf. Raphaël Glucksmann, der mit BHL in Erscheinung tritt, ist der neue Kopf, der gegen Russland agitiert.

Andere Beispiele aus der Vergangenheit. Gegen den russischen Einfluss auf dem ehemaligen Gebiet der Sowjetunion pflegt Brüssel Zusammenarbeit mit neonazistischen Parteien. Vaira Vike-Freiberga, ehemalige Präsidentin der Republik Lettland von 1999 bis 2007, unterstützte die Paraden der ehemaligen SS-Soldaten Lettlands in Riga .Vaira Vike-Freiberga wurde von der Europäischen Union unterstützt und wurde 2007 von den Staats-und Regierungschefs der Europäischen Union zur stellvertretenden Vorsitzenden der Reflexionsgruppe zur Zukunft Europa 2020-2030 ernannt. Diese Gruppe sollte Empfehlungen für die Zukunft des europäischen Projekts im Jahr 2020 im institutionellen Rahmen des Vertrags von Lissabon vorschlagen.

In den baltischen Ländern wird Geschichte neu geschrieben. In Museen des Zweiten Weltkrieges ist die Sowjetunion als Aggressor präsentiert, während Truppen des Deutschen Reiches gefeiert werden. Nach dem Fall der Sowjetunion hat ein umfangreiches Programm aus Brüssel mit europäischen Flaggen in die baltischen Staaten investiert. Denkmäler zu Ehren der Roten Armee wurden demontiert. Die Europäische Union hat separatistische Bewegungen unterstützt, die die russische Sprache in der Verwaltung verboten haben.

Widerspruch. Seit 2001 versucht der Bundestag, die NPD zu verbieten. Das Verbot ist einmal gescheitert. In der NPD waren Agenten der deutschen Geheimdienste. Im Fall der NDP und der ukrainischen Neonazi-Partei haben wir den Beweis, dass die westliche Kraft in den Neonazi- Bewegungen eingebettet ist. Vor allem junge Menschen und Patrioten werden im Dienst der westlichen Politik manipuliert. Während Berlin versucht hat, die NPD zu verbieten, hat die deutsche Hauptstadt mit Brüssel ihre Unterstützung für Neonazi-Bewegungen in den baltischen Ländern erweitert, um die Russen zu vertreiben. Heute ist das die gleiche Strategie, die in der Ukraine verwendet wird. Ukrainische Neonazis, die von Brüssel unterstützt werden, zeigen ihre Zugehörigkeit zu der Waffen-SS.

Seltene Experten. In den westlichen Medien erscheinen wenig pro-russische Analysen und lassen sich an den Fingern einer Hand zählen. John Laughland, seit 2008 Studiendirektor des Instituts für Demokratie und Zusammenarbeit in Paris und Europadirektor der European Foundation in London, sagte im Januar 2014: "Europa und die Vereinigten Staaten haben das Feuer in der Ukraine im Januar angezündet. Ich sehe absolut nicht, wo die Erpressung von Russland in diesem Fall ist. Russland machte keinen Druck auf die Ukraine. Es ist eher das Gegenteil. Die EU hat die Ukraine erpresst. Wir sprachen über Drohungen und Erpressung von russischer Seite. Ich würde gern, dass Sie mir ein Beispiel geben. Im Gegenteil ist die Position Russlands eine Position der Nichteinmischung. Es wäre sehr wünschenswert, auch für Europa, eine solche Politik zu üben. Der Grund für die Radikalisierung in der Ukraine ist, dass wir eine europäische und eine amerikanische Einmischung haben."

John Laughland zieht eine Parallele zwischen dem Krieg in Syrien und der Situation in der Ukraine. Die Vereinigten Staaten unterstützten extrem gewalttätige Kräfte, die aus ihrer Kontrolle geraten sind. Andere Stimmen aus Paris, wie der Politiker Jacques Cheminade und Marine Lepen, verurteilen den Eingriff der USA und der Europäischen Union gegen Russland. Gerhard Schröder beim Besuch in Paris kritisierte scharf die EU und die Nato. Christoph Hörstel sag: "Russland hat in den letzten 25 Jahren niemanden angegriffen. Aber seit Ende der Sowjetunion hat der Westen die entstandenen Spielräume widerlich und aggressiv genutzt, statt dem Globus eine goldene Ära des Friedens, Fortschritts und Wohlstands zu ermöglichen." Diese Experten teilen die Position von Wladimir Putin, wenn er sagt: "Ich werde oft nach der Rechtmäßigkeit meiner Handlungen gefragt. Und ich muss dann die USA an ihren Einsatz in Afghanistan, dem Irak oder Libyen erinnern. Wir handeln äußerst legitim."

Die Meinung des Autors stimmt nicht unbedingt mit der Haltung der Redaktion überein.

  •  
    teilen im: