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21 Mai 2014, 16:53

Krieg oder Frieden? Die unsichtbare Kraft des Guten

Krieg oder Frieden? Die unsichtbare Kraft des Guten

STIMME RUSSLANDS Wo immer in der Welt ein Krieg entsteht, dort gab es zuvor viele Missverständnisse. Die Parteien sind unterschiedlicher Meinung, die Stärkeren gewinnen irgendwann. Doch kann man wirklich von „Gewinnern“ sprechen? Nein, ein Krieg hat nur Verlierer.

Schauen wir uns die derzeitige Lage in der Ukraine an, deren Schicksal eng mit dem Russlands, aber auch der Europäischen Union und Amerikas, verwoben ist. Vor einigen Wochen wurde die Regierung ausgewechselt, der bisherige Präsident wurde entmachtet, neue Herrscher sitzen auf den Regierungsstühlen in Kiew.

Diese Leute werden von den westlichen Regierungen unterstützt: Von den USA ebenso wie von der zentral geführten europäischen Regierung in Brüssel, die immerhin 28 Länder vertritt. Doch wer sind die neuen Machthaber? Viele Informationen geistern durch die Welt.

Wie wollen wir, die einfachen Menschen, die in die Regierungsgeschäfte von Staaten und Ländern nicht einbezogen sind, die Wahrheit wissen? Handelt es sich hier nun um ehrbare Politiker, um gemäßigte Vertreter, die das Beste für die Ukraine wollen? Aber, was ist überhaupt das Beste? Sollte die Ukraine autark bleiben? Oder sollte sie sich vom Westen kaufen lassen? Oder vom Osten? Welche Interessen hat Russland?

Es heißt, in der ukrainischen Regierung seien Faschisten am Werk, rechtspopulistische Willkür-Täter, die alles hassen, was russisch spricht und denkt, die sogar bereit sein sollen, Russen zu morden, die ihnen in die Quere kommen. Auch die Scientologen werden erwähnt, die sich über die Regierenden in Kiew eingeschleust haben sollen, von den USA aus gelenkt und für deren Interessen arbeitend. Doch, wieviel davon ist wahr?

Die Verwirrungen, die in den letzten Monaten, Jahren, zum Thema Ukraine einsetzten, steuern ihrem Höhepunkt entgegen. Aufgeheizte Fronten prallen aufeinander, die Tragödie von Odessa, wo Dutzende Menschen qualvoll ums Leben kamen, markiert dabei nur einen von vielen Schicksalssteinen, die die Straße in Richtung Krieg bauen.

Europa ist besorgt. Doch wer ist Europa? Sind es die Politiker in Brüssel und Berlin, die sich regelmäßig zum Austausch treffen, um über Sanktionen gegen Russland zu beraten? Oder besteht Europa noch aus ganz anderen Strömungen? Was ist mit den Völkern, mit den Menschen in den einzelnen Staaten und Ländern? Wie klingt Volkes Meinung?

Die Sache ist klar: Die Menschen in Europa wollen keinen Krieg. Ebenso wenig wie die Bürger in der Ukraine, deren Leben gerade aus den Angeln gehoben wird. Und auch das russische Volk, seit Jahrhunderten immer wieder schwer gebeutelt und erschüttert, will keinen Krieg! Im Gegenteil: Die Menschen auf dieser Welt haben nach Jahrtausenden zahlloser blutiger Kriege die Nase voll davon. Sie wollen endlich Frieden. Doch wie geht das?

Wer sich die außenpolitischen Wege anschaut, die zur Zeit begangen werden von der internationalen Regierungs-Elite, der schaudert. Überall wird Druck aufgebaut: Druck auf die Ukraine, Druck auf den „pro-russischen Mob“ (wer und was ist das eigentlich?) Druck auf den russischen Präsidenten, Druck auf dessen Volk.

Die Lage in der Ukraine könnte eskalieren. Was das bedeutet, kann sich jeder ausmalen, der auch nur ein Fünkchen seiner Geisteskraft einsetzt: Wir stehen vor dem Eintritt in den Dritten Weltkrieg.

Hilflos fühlt sich das Volk, machtlos gegenüber diesen Entwicklungen. In Deutschland, in den deutschsprachigen Ländern, wachsen seit Monaten sogenannte Montagsdemonstrationen hervor. Die Bürger sind besorgt. Doch auch sie werden als Faschisten beschimpft, von den Regierenden, die nun, angesichts solcher eigenständiger Friedensbewegungen, die Nerven zu verlieren scheinen.

Gewiss, manches klingt vermeintlich oberflächlich, fast planlos, wenn die Ziele der Proteste formuliert werden: Freiheit, Wahrheit und Frieden! Doch sind sie wirklich oberflächlich? Oder ist es einfach das große Sehnsuchtsziel der Menschen nach Ruhe, Glück und wirklichem Frieden, der durch nichts anderes als gegenseitiges Verstehenwollen entstehen kann? Nur, wenn wir uns bemühen, die Lage des Gegenübers zu begreifen, wenn wir seine Situation wertfrei und sachlich zu beleuchten beginnen, dann kann auch etwas wie Verständnis, Akzeptanz und Respekt entstehen.

Wer kleine Kinder hat, wer Streitereien mit den Nachbarskindern schlichten muss, der wird immer auf den kleinsten gemeinsamen Nenner hinweisen: Toleranz, Empathie, Respekt und Nächstenliebe. Die Gesetze dieser Welt funktionieren immer gleich, im ganz Kleinen wie auch im gewaltig Großen! Nur so entsteht Frieden.

Wir stehen an der Schwelle in eine neue Zeit: Was wird sie uns bringen? Gewiss, wir ahnen, dass die derzeitigen politischen Ziele meist nicht auf zwischenmenschlichen Erkenntnissen erbaut werden, sondern, dass es noch ganz andere Strategien sind, die das Leben für die Menschen auf der Erde bestimmen. Es sind nicht die Stoffe, aus denen Nächstenliebe und Wertschätzung gewebt wurden, auch wenn wir Menschen uns das von ganzem Herzen wünschen würden.

Welche Kraft können wir dem entgegensetzen? Wie können wir einen weiteren grausamen Krieg verhindern, der sich derzeit zu entwickeln beginnt, mit übrigens rasanter Geschwindigkeit?

Wir können bei uns anfangen. Das Licht der Liebe strömt unaufhörlich auf uns ein, auf alle und jeden, auf der ganzen Welt. Es ist jenes wunderbare Licht, welchem sich jede Blüte, jeder Busch oder Baum sehnend entgegenreckt. Es ist das Licht, das unsere Herzen berührt und unseren Geist belebt. Es strömt immer, zu jeder Sekunde, in jeder Minute, an jedem Tag, das ganze Jahr über. Wer sich in diesen Strahl stellt, ganz bewusst, dieses Licht der Liebe in sich aufnimmt, und sich als Lichtträger verankern will, um es in diese Welt fließen zu lassen, der kann Enormes leisten. Je mehr es tun, umso besser.

Ihr müsst die Bahn brechen fürs Licht. Lasst Eure Körper durchfluten, wie besprochen. Dann wird durch Euch die Bahn frei sein, versteht ihr, so einfach. Lasst fließen wie nie zuvor, dass das gewaltige Geschehen in Fluss kommen kann. Damit brecht ihr die Bahn fürs Licht. So einfach, ohne jegliches Eigenwollen. Nur durchströmen lassen ohne jegliches Denken. Es ist eine Grundeinstellung zum Schöpfer: Vater, Du durch mich, lass es durch meinen Körper fließen in Deine Schöpfung. 

Lasst uns jetzt einfach anfangen, in diesem Moment, und lasst es uns nicht mehr vergessen und niemals mehr damit aufhören. Gemeinsam wollen wir schwingen, für den Frieden, für das Glück: Wir Menschen in Europa, in Amerika, in der Ukraine, in Russland, und dem Rest der Welt. Der Zeitpunkt ist gekommen.

Die Meinung des Autors stimmt nicht unbedingt mit der Haltung der Redaktion überein.

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