Die Redaktion der STIMME RUSSLANDS hat sich mit dem Team von RIA Novosti vereinigt und gemeinsam ein modernes Markenzeichen des 21. Jahrhunderts – SPUTNIK – gegründet. Wir setzen unseren digitalen Informationsdienst fort und werden auch weiter den hohen journalistischen Standards folgen. Besuchen Sie unsere neue Webseite!
23 Dezember 2014, 08:00

Ukraine-Lage im Live-Ticker

Ukraine-Lage im Live-Ticker

  • 11:37
    Die USA nutzen laut dem ungarischen Premierminister Viktor Orban den Ukraine-Konflikt für eine Verstärkung ihres Einflusses in Europa, meldet Reuters. In einem ungarischen TV-Sender sagte Orban, dass „eine neue Ära begann, als die USA damit begonnen haben, sich nicht nur einzumischen, sondern sich auch aktiv an der Innenpolitik der Länder Mitteleuropas zu beteiligen“. Nach Meinung des ungarischen Premiers erfolge das wegen des Ukraine-Konflikts sowie wegen Verhandlungen zwischen den USA und der EU über den freien Handel.
  • 09:17
    Die USA nutzen laut dem ungarischen Premierminister Viktor Orban den Ukraine-Konflikt für eine Verstärkung ihres Einflusses in Europa, meldet Reuters. In einem ungarischen TV-Sender sagte Orban , dass „eine neue Ära begann, als die USA damit begonnen haben, sich nicht nur einzumischen, sondern sich auch aktiv an der Innenpolitik der Länder Mitteleuropas zu beteiligen“. Nach Meinung des ungarischen Premiers erfolge das wegen des Ukraine-Konflikts sowie wegen Verhandlungen zwischen den USA und der EU über den freien Handel.
  • 21:19
    Vertreter der selbsternannten Volksrepublik Donezk im Osten der Ukraine sind am Dienstag zu einer Sitzung der Ukraine-Kontaktgruppe nach Minsk abgereist. Das teilte der bevollmächtigte Donezker Vertreter Denis Puschilin Journalisten mit.
  • 15:54
    Die Oberste Rada (Parlament) der Ukraine hat auf Vorschlag des Präsidenten ein Gesetz verabschiedet, das den Verzicht des Landes auf den blockfreien Status und eine Wiederaufnahme des Kurses auf den Nato-Beitritt vorsieht.
  • 15:25
    Die Verabschiedung des Gesetzes über den Verzicht auf den blockfreien Status der Ukraine ist laut Russlands Außenminister Sergej Lawrow kontraproduktiv, schürt die Konfrontation und schafft die Illusion, dass mit solchen Gesetzen die Krise in der Ukraine gelöst werden kann.
  • 12:35
    Experten zufolge könnten Kasachstan und Weißrussland die Handels- und Wirtschaftsbeziehungen mit der Ukraine unter Umgehung der Zollunion mit Russland, die am 1. Januar 2015 in die Eurasische Wirtschaftsunion umgewandelt wird, ausbauen, schreibt die Zeitung "Nowyje Iswestija" am Dienstag.
  • 23:32
    Die führenden Repräsentanten Russlands, der Ukraine, Frankreichs und Deutschlands haben am Montag in einer Telefonkonferenz die Lage in der Ukraine erörtert. Dabei wurde auf die Notwendigkeit hingewiesen, die Arbeit der Ukraine-Kontaktgruppe „so schnell wie möglich“ wiederaufzunehmen, teilte der Elysee-Palast nach dem Telefonat mit. Die Präsidenten Frankreichs, Russlands und der Ukraine, Francois Hollande, Wladimir Putin und Pjotr Poroschenko, sowie Bundeskanzlerin Angela Merkel hätten festgestellt, dass die Waffenruhe im Osten der Ukraine weitgehend eingehalten werde. Sie hätten sich auch für die Erlangung der politischen Regelung der Krise durch die Wiederaufnahme des Dialogs im Rahmen der Ukraine-Kontaktgruppe ausgesprochen, hieß es. „Wichtig ist, dass bei der Realisierung des Minsker Protokolls ein Fortschritt erzielt wird. Das betrifft unter anderem den Gefangenenaustausch. Die Situation vor Ort bleibt weiter instabil“, hieß es in der Mitteilung. Bei den Vierergesprächen handelt es sich um das sogenannte Normandie-Format.
  • 17:19
    Wegen des andauernden Militäreinsatzes im industriellen Osten des Landes ist die Ukraine in einen Steinkohlemangel geraten.
  • 15:39
    Die Ukraine und Kasachstan sind über eine Wiederaufnahme der militärtechnischen Zusammenarbeit übereingekommen, wie der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko nach einem Treffen mit seinem kasachischen Amtskollegen Nursultan Nasarbajew mitteilte, das in Kiew am Montag stattfand.
  • 14:40
    Die Ukraine braucht dringend 15 Milliarden US-Dollar, um einen drohenden Staatsbankrott abzuwenden, schreibt die „Nesawissimaja Gaseta“ am Montag.
  • 14:09
    Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko hat sich mit Kasachstans Präsident Nursultan Nasarbajew getroffen, der in der Ukraine zu einem Arbeitsbesuch weilt, und mit ihm eine beschleunigte Regelung der Situation im Donbass sowie die Wiederherstellung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern besprochen, wie der Pressedienst des ukrainischen Staatschefs am Montag mitteilt.
  • 12:55
    Die ukrainische Regierung und die Vertreter der selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk haben ihre Bereitschaft bestätigt, sich bis Ende Dezember zu Friedensgesprächen in Minsk zu treffen, schreibt die Zeitung „Kommersant“ am Montag.
  • 11:30
    Das US-Außenministerium bestätigt nicht die Informationen über Lieferungen von tödlichen Waffen an die Ukraine über Drittländer, wie Außenamtssprecherin Jen Psaki sagte. „Sie sind über die Hilfe informiert, die wir der Ukraine leisten. Das sind keine tödlichen Waffen. Wir stellten der Ukraine mehr als 118 Millionen Dollar für die Gewährleistung der Sicherheit bereit. Ich verstehe nicht ganz, worauf diese Meldungen (über die Lieferungen von tödlichen Waffen über Drittländer) beruhen“, so Psaki.
  • 09:42
    Die USA planen laut Vizeaußenministerin Victoria Nuland, bei der Modernisierung der ukrainischen Armee zu helfen. Mit Kiew werde insbesondere die Möglichkeit für die Lieferung von Militärtransportmitteln an die Ukraine besprochen, die aus Afghanistan in die USA zurückkehren.
  • 21:37
    Die Ukraine wird Anfang 2015 Anti-Mörser-Radare aus den USA erhalten.
  • 19:59
    Die eigenmächtig proklamierte Volksrepublik Donezk (VRD) begrüßt die Erklärung des ukrainischen Präsidenten, Pjotr Poroschneko, über die Durchführung eines Treffens über die Regulierung im Osten der Ukraine in Minsk am 21. Dezember.
  • 18:39
    Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) will mindestens 100 Panzerwagen für ihre Beobachter in der Ost-Ukraine kaufen.
  • 17:27
    Der polnische Präsident Bronisław Komorowski sieht keine Hindernisse, um Waffen an die Ukraine zu liefern.
  • 16:37
    Der neue Sekretär des ukrainischen Sicherheits- und Verteidigungsrates, Alexander Turtschinow, hat weitere Mobilmachungen angekündigt, um die Rekruten im Kriegseinsatz im Osten des Landes zu wechseln.
  • 16:08
    ie Ukraine muss eine der schlagkräftigsten Armeen Europas aufstellen, wie der neu ernannte Sekretär des ukrainischen Sicherheits- und Verteidigungsrats, Alexander Turtschinow, am Mittwoch bei einem Briefing sagte. „Wir müssen eine der mächtigsten Armeen Europas aufstellen. Unser Krieg geht erst dann zu Ende, wenn das ganze Territorium, einschließlich der Krim, befreit wird“, sagte Turtschinow, der am Vortag in sein neues Amt eingeführt wurde.
  • 15:08
    Die ukrainischen Streitkräfte haben am Vortag Winteruniformen und medizinische Ausrüstungen aus Großbritannien erhalten, wie die Sprecherin des ukrainischen Militäramtes, Viktorija Kuschnir, in einem Briefing am Mittwoch mitteilte. „Am Dienstag haben die ukrainischen Streitkräfte Hilfsgüter aus Großbritannien erhalten. Die britischen Kollegen übergaben den ukrainischen Armeeangehörigen Winteruniformen und medizinische Ausrüstungen“, so Kuschnir.
  • 13:43
    Donezk besteht laut dem offiziellen Vertreter der selbsterklärten Donezker Volksrepublik (DVR), Denis Puschilin, auf der schnellstmöglichen Durchführung des Minsker Treffens. „Wir bestehen auf einem möglichst baldigen Treffen der Kontaktgruppe“, sagte Puschilin.
  • 12:26
    Statt todbringende Waffen an die Ukraine zu liefern, sollte der Westen seinen Einfluss einsetzen, um Kiew zu einem umfassenden politischen Dialog mit der Region Donbass zu bewegen, wie der russische Vizeaußenminister Sergej Rjabkow am Mittwoch Journalisten sagte. „In den letzten Wochen hat sich die Diskussion über Lieferungen letaler Waffen in die Ukraine intensiviert“, so Rjabkow. Es handle sich dabei um Angriffswaffen, kommentierte er Informationen über mutmaßliche heimliche Flüge von Nato-Flugzeugen in die Ukraine.
  • 12:11
    Der ukrainische Wirtschafts- und Handelsminister Aiwaras Abromavicius hat die Ukraine das korrupteste Land in Europa genannt. „Die Ukraine ist das korrupteste Land in Europa, und wir müssen damit fertig werden“, sagte der Minister in einem Interview für France-Presse. Dabei bezeichnete er das Ministerium für Wirtschaftsentwicklung der Ukraine als „bürokratisches Monstrum, das aufgelöst bzw. geschlossen werden muss“.
  • 11:46
    Die Volkswehr berichtet von drei Verletzungen der Waffenruhe seitens der ukrainischen Militärs im Donbass in der vergangenen Nacht. Am 9. Dezember begann am frühen Morgen die zwischen der Volkswehr und den Militärs unter Vermittlung der OSZE abgestimmte Waffenruhe. Es wird geplant, dass darauf neue Verhandlungen der Kontaktgruppe in Minsk folgen werden, deren Datum ist jedoch bisher nicht festgesetzt worden.
  • 10:32
    Die Sanktionen gegen Russland können laut dem Sprecher des Weißen Hauses, Josh Earnest, abgeschwächt werden, wenn Moskau an den Minsker Vereinbarungen festhalten wird.
  • 09:20
    Russlands Präsident Wladimir Putin, Bundeskanzlerin Angela Merkel, der Präsident Frankreichs Francois Hollande und der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko haben in einem Telefongespräch auf die Wichtigkeit der baldigsten Sitzung der Kontaktgruppe für die Realisierung der Minsker Vereinbarungen und die Anbahnung eines Dialogs Kiews mit dem Südosten des Landes verwiesen, wie der Kreml-Pressedienst mitteilte.
  • 22:30
    Tschechien und die anderen Länder der Visegrad-Gruppe (V4) – Polen, Slowakei und Ungarn – werden keine militärische Hilfe für die Ukraine erweisen.
  • 19:08
    Russland unterstützt laut Außenminister Sergej Lawrow die territoriale Integrität der Ukraine und strebt kein neues Krim-Szenario an.
  • 18:06
    In der Ukraine-Krise unterbreitet Russland laut Außenminister Sergej Lawrow keinerlei Vorschläge für die Zukunft der abtrünnigen ostukrainischen Industrieregionen Donezk und Lugansk, die nach dem Umsturz in Kiew unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen haben.
  • 14:50
    Die neue Waffenruhe in der Ukraine scheint zu halten.
  • 13:12
    41 Prozent der Bürger Russlands haben die Kampfhandlungen in der Ukraine als das Weltereignis des Jahres 2014 anerkannt, wie dies aus einer Umfrage des Fonds „Obschtschestwennoje mnenije“ (Öffentliche Meinung) hervorgeht.
  • 11:01
    Die Ukraine ist laut Premierminister der selbsterklärten Lugansker Volksrepublik (LVR), Igor Plotnizki, nicht bereit, den Termin einer neuen Verhandlungsrunde in Minsk zu einer friedlichen Beilegung des Konflikts im Donbass zu bestätigen.
  • 09:30
    Die EU hat neue Beschränkungen gegen die Krim abgestimmt, die bis zum Gipfeltreffen am 18. und 19. Dezember in Kraft treten sollen. Das erklärte die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini nach der Sitzung des Auswärtigen Rats am Vortag.
  • 00:32
    Die Teilnahme Russlands an der geplanten Geberkonferenz für die Ukraine wird helfen, dem Land eine reale Hilfe zu erweisen statt das Regime von (Präsident Pjotr) Poroschenko zu bewaffnen. Das erklärte der offizielle Vertreter der selbsternannten Republik Donezk im Osten der Ukraine zu den Minsker Verhandlungen, Denis Puschilin, am Montag in Donezk.
  • 21:03
    Die selbsterklärten Volksrepubliken Lugansk und Donezk sind zu Verhandlungen im Minsker Format bereit und erwarten eine Entscheidung Kiews über die Entsendung seiner Vertreter nach Minsk, wie Wladislaw Dejnego, Erster Stellvertreter des Vorsitzenden des Volksrates der „Volksrepublik“ Lugansk, am Montag in einem Telefongespräch mit RIA Novosti sagte.
  • 15:35
    Die Freiwilligenbataillone, die von Kiew kontrolliert werden, sowie der Sicherheitsdienst der Ukraine verletzten systematisch die Menschenrechte, heißt es im achten Bericht der Monitoringmission der Verwaltung des UN-Hochkommissars für Menschenrechte, der der Situation in der Ukraine gewidmet ist.
  • 15:11
    Die Ukraine kann laut Russlands Premier Dmitri Medwedjew bis zu 15 Milliarden US-Dollar verlieren, wenn die Länder der Zollunion Maßnahmen zum Schutz ihres Marktes wegen der EU-Assoziierung der Ukraine ergreifen werden.
  • 14:34
    Die humanitäre Kolonne der Moskauer Abteilung des Roten Kreuzes aus acht Lastkraftwagen hat sich aus dem bei Moskau liegenden Ort Ramenskoje in Begleitung von Mitarbeitern des Katastrophenschutzministeriums nach Lugansk begeben.
  • 12:12
    Vertreter der Uno sind in Rostow-am-Don angekommen, wo sie sich am Montag mit den lokalen Behörden treffen und danach ukrainische Flüchtlinge besuchen werden, meldet der Sprecher der Regierung des Gebiets Rostow, Alexander Titow.
  • 11:27
    Die Außenminister Russlands und der USA, Sergej Lawrow und John Kerry, haben bei ihrem Treffen am Sonntag in Rom aufgerufen, neue Friedensgespräche in der Ukraine-Krise möglichst schnell zu starten.
  • 09:18
    Der ukrainische Staatschef Pjotr Poroschenko, Frankreichs Präsident Francois Hollande und Bundeskanzlerin Angela Merkel haben die ukrainischen Behörden und die Volkswehr zu den schnellsten Verhandlungen im Minsker Format unter OSZE-Vermittlung aufgerufen und sich für eine Fortsetzung des Dialogs im Normandie-Format ausgesprochen.
  • 17:52
    Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko hat in einer Beratung mit leitenden Mitarbeitern der Sicherheitsbehörden angeordnet, die Einwohner der Ostukraine mit Strom und Wärme zu versorgen, wie die Webseite des Präsidenten am Sonntag mitteilt.
  • 17:00
    Es komme darauf ein, die Einwohner Südostens der Ukraine mit Wärme und Elektroenergie zu versorgen, erklärte der Landespräsident, Pjotr Poroschenko, als er in einer Beratung mit Leitern von Ämtern der Staatsgewalt das Wort ergriff.
  • 15:31
    Die Kiew-treuen Militärkräfte und die ostukrainischen Volksmilizen haben einander erneut beschuldigt, den Waffenstillstand in Donbass verletzt zu haben.
  • 11:55
    Die Kräfte der Staatsgewalt und die Volksmilizen haben einander erneut beschuldigt, das Regime der Feuereinstellung im Donezbecken verletzt zu haben. Im Pressezentrum der Gewaltoperation hat man am Sinntag erklärt, dass es 14 Fälle von Beschießungen gegeben habe. Die Volksmilizen haben ihrerseits mitgeteilt, dass 10 Verstöße durch das ukrainische Militär fixiert worden seien. In den Morgenstunden des 9. Dezembers begann im Donezbecken die von den Volksmilizen und Vertretern der Staatsgewalt unter Vermittlung der OSZE vereinbarte Waffenruhe.
  • 18:23
    Artillerieeinschläge sind erneut im Norden und Westen von Donezk zu hören, meldet die RIA Novosti. Detonationen vernimmt man an der Berührungslinie der Volksmilizen und der Kräfte der Staatsgewalt. In den Morgenstunden des 9. Dezembers begann im Donezbecken die von den Volksmilizen und den Kräften der Staatsgewalt unter Vermittlung der OSZE vereinbarte Waffenruhe, Es wird vorausgesetzt, dass die Feuereinstellung den neuen Verhandlungen der Kontaktgruppe in Minsk vorausgehen wird, doch steht das Datum für das Treffen bis jetzt nicht fest.
  • 13:32
    Die Luftfahrtbehörde der Ukraine hat die Flughäfen in Charkow, Dnepropetrowsk und Saporoschje „aus Sicherheitsgründen“ geschlossen. Das berichtete die ukrainische Zeitung „Kapital“ unter Berufung auf Behördensprecher Denis Antonjuk.
  • 19:00
    Kiew stellt laut dem Armeesprecher Andrej Lyssenko eine schrittweise Umsetzung der Waffenstillstands-Vereinbarung zwischen den Konfliktparteien im Donbass fest.
  • 15:39
    Russland und der Westen werfen sich gegenseitig ein aggressives Verhalten in den russisch-ukrainischen Grenzgebieten vor, schreibt die "Nesawissimaja Gaseta" am Freitag.
  • 14:56
    In Minsk soll heute eine neue Verhandlungsrunde zwischen Vertretern der Ukraine und der selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk stattfinden, schreibt die "Rossijskaja Gaseta" am Freitag.
  • 13:45
    Die Lebensmittel, die am Freitag mit dem jüngsten russischen Hilfskonvoi in Donezk eingetroffen sind, decken rund 20 Prozent des Bedarfs der „Volksrepublik Donezk“, wie der Vizechef des Leitungszentrums zum Wiederaufbau des Donbass, Igor Bilodid, sagte.
  • 13:37
    Laut dem ukrainischen Verteidigungsminister Stepan Poltorak will die Ukraine die zahlenmäßige Stärke ihrer Streitkräfte im Jahr 2015 von 232 000 auf 250 000 Mann aufstocken.
  • 13:27
    Die EU will die Sanktionen gegen die Halbinsel Krim verschärfen.
  • 10:56
    Die Autokolonne des russischen Katastrophenschutzes hat humanitäre Hilfe nach Donezk geliefert, meldet RIA Novosti.
  • 10:38
    Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko hat am Freitag gesagt, dass in der Ukraine eine echte „Waffenruhe“ hergestellt ist.
  • 09:31
    Die Autokolonnen des russischen Katastrophenschutzministeriums haben die Grenze überquert und sind in Richtung Lugansk und Donezk unterwegs.
  • 22:28
    Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) hat seine Tätigkeit in Donezk und Lugansk wieder aufgenommen. Das teilte der Leiter der IKRK-Niederlassung in Europa und Asien, Laurent Corbaz (Schweiz), am Donnerstag in Genf mit. „Unsere Teams kehrten in der Vorwoche nach Donezk und Lugansk zurück, um die nach dem Tod unseres Kollegen in Donezk ausgesetzte Tätigkeit fortzusetzen. Wir werden einen konstruktiven Dialog mit der Regierung der Ukraine sowie mit örtlichen Behörden in Donezk und Lugansk führen… Die Situation bleibt sehr instabil, wir müssen mit äußerster Vorsicht arbeiten“, sagte Corbaz.
  • 20:36
    Die nationale Hochschule für Atomenergie in Sewastopol auf der Krim soll umprofiliert werden. „Die endgültige Entscheidung wird zum 30. Juni 2015 getroffen“, teilte ein Sprecher der Stadtverwaltung von Sewastopol am Donnerstag RIA Novosti mit. Nach dem Beitritt der Krim zum Staatsverband Russlands hatte die Internationale Atomenergieorganisation (IAEO) den Betrieb des Hochschul-Reaktors, das Studium an der Hochschule und Forschungen auf deren Basis verboten. Der Reaktor musste dann gedrosselt werden.
  • 19:52
    Die ukrainischen Sicherheitskräfte wissen nichts von der Absicht der Volksmilizen im der selbst ernannten Republik Lugansk, schwere Technik von der Trennungslinie in der Donbass-Region einseitig abzuziehen. Das sagte Militärsprecher Leonid Matjuchin am Donnerstag in Kiew. "Solche Informationen liegen uns nicht vor. Aber wir würden das gerne sehen.“ Dem Sprecher zufolge wird die ukrainische Armee mit dem Abzug ihrer Technik nur auf Befehl der höchsten Führung beginnen.
  • 19:33
    Rund 58 Milliarden Kubikmeter russisches Erdgas sind von Januar bis November 2014 durch die Ukraine in die Europäische Union geströmt. Das ist 25 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, wie der ukrainische Pipelinebetreiber Ukrtransgaz am Donnerstag mitteilte.
  • 18:19
    Die Ukraine hat die Verhandlungen, die am 12. Dezember stattfinden sollten, abgesagt. Ein neues Datum ist noch nicht bestimmt, teilte Denis Puschilin, Vertreter der Volksrepublik Donezk während der Arbeitsreise in Sneschnoe. „Gestern hatte die ukrainische Seite ohne irgendwelche Gründe die Konferenz per Skype, kurz bevor ihren Anfang abgesagt. Wir versuchen, das Problem friedlich zu lösen, und hoffen auf eine Übereinstimmung mit der ukrainischen Seite“, so Denis Puschilin. Im Donbass wurde am 9. Dezember der Stillstand zwischen Milizgruppen und Streitkräften unter Vermittlung von der OSZE erklärt. Es wird vorausgesetzt, danach würden die Verhandlungen mit der Kontaktgruppe in Minsk folgen.
  • 16:03
    Die nicht anerkannte Lugansker Volksrepublik (LVR) im Osten der Ukraine hat laut Volkswehrkommandeur Vitali Kisseljow beschlossen, einseitig ihre schwere Artillerie von der Trennlinie zwischen Volkswehr und ukrainischem Militär abzuziehen.
  • 15:23
    Die „Volksrepublik Donezk“ ist laut ihrem Chef Alexander Sachartschenko zu weiteren Friedensgesprächen mit Kiew bereit. Einen Frieden zu beliebigen Bedingungen werde es aber nicht geben. „Es wird keinen Frieden zu beliebigen Bedingungen geben. Heute stehen wir in einem Dialog, wollen aber den Tod unserer Kameraden nicht vergeben“, sagte Sachartschenko am Donnerstag bei einem Treffen mit Industriellen aus dem Gebiet Donezk. „Mord ist unverzeihlich“, fügte er an.
  • 14:55
    Zur Vermeidung eines Staatsbankrotts muss die Ukraine laut Premier Arseni Jazenjuk eine internationale Gläubigerkonferenz einberufen. „Um diese komplizierte Zeit zu überstehen und einen Staatsbankrott nicht zuzulassen, brauchen wir eine internationale Gläubigerkonferenz und Hilfe unserer westlichen Partner“, sagte Jazenjuk am Donnerstag bei der Vorstellung des Regierungsprogramms im ukrainischen Parlament. In den Jahren 2010 bis 2014 haben sich die ukrainischen Staatsschulden verdoppelt – von 30 auf 70 Milliarden US-Dollar, führte er weiter aus. Die Ukraine sei ausgeplündert worden und gegenwärtig „einer militärischen Aggression Russlands ausgesetzt“, so Jazenjuk. „Für uns ist es äußerst schwer, diese Krise selbständig zu bewältigen. Mit anderen Worten: Es ist praktisch unmöglich, dies ohne Hilfe unserer ausländischen Partner zu tun.“
  • 14:38
    Die Regierungsgegner in der Ostukraine haben nach eigenen Angaben mit dem Abzug von schweren Waffen begonnen. „Dieser Schritt umfasst alle Waffen mit einem Kaliber von über 100 mm,“ sagte Denis Puschilin, Unterhänder der nicht anerkannten Volkrepublik Donezk in der Ukraine-Kontaktgruppe. Seit Dienstag gilt in der Konfliktregion eine Waffenruhe. In nächster Zeit soll die Kontaktgruppe eine weitere Sitzung abhalten. Ein genauer Termin steht allerdings noch nicht fest.
  • 14:38
    Die Nacht ist in der ostukrainischen Stadt Donezk ruhig verlaufen. Beschossen worden sei die Stadt nicht, wie der Stadtrat am Morgen mitteilte. Seit Dienstag gilt in der Donbass-Region eine Waffenruhe, die OSZE-Beobachter überwachen. In nächster Zeit soll die Kontaktgruppe von Minsk wieder mal tagen. Ein genauer Termin steht jedoch noch nicht fest
  • 12:41
    Der Ex-Präsident der Ukraine Leonid Krawtschuk ist der Auffassung, dass das Land keinen Status eines Kernwaffenstaates braucht, meldet die Agentur Ukrinform am Donnerstag. Nach dem Zerfall der UdSSR hatte die Ukraine ein wesentliches Kernwaffenarsenal geerbt. Nach der Verkündung der Unabhängigkeit am 16. November 1994 schloss sich die Ukraine dem Vertrag über die Nichtweiterverbreitung von Kernwaffen an, wonach sie vernichtet wurden und die Kernwaffenmächte, darunter Russland, sich verpflichteten, der Ukraine Sicherheit zu garantieren.
  • 12:11
    Bis Ende des Jahres will Russland rund fünf Millionen US-Dollar für humanitäre Hilfe in der Ukraine im Rahmen des UN-Hilfsprogramms geben, teilte das russische Kabinett am Donnerstag mit.
  • 10:44
    Die ukrainischen Behörden und die westlichen Länder werfen Russland regelmäßig eine Unterstützung der ostukrainischen Volkswehr vor. Moskau hat mehrmals erklärt, Russland sei keine Konfliktseite und habe mit den Ereignissen im Südosten der Ukraine nichts zu tun. „Stoppt bitte das Feuer. Lasst bitte die Geiseln frei. Zieht bitte die Truppen von meinem Territorium ab“, wandte sich Poroschenko an Russland in einer Pressekonferenz im australischen Melbourne.
  • 09:37
    Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko und der australische Premierminister Tony Abbott haben am Donnerstag zur Zusammenarbeit im Atomenergiebereich verhandelt. Sie erörterten die Möglichkeit für die Ukraine, australisches Uran zu kaufen. Australien schlug außerdem vor, Kohle in die Ukraine zu liefern, um Kiews Abhängigkeit von Russlands Energieressourcen zu senken.
  • 09:26
    Australiens Premierminister Tony Abbott wird den ukrainischen Streitkräften Hilfe für eine Summe von über zwei Millionen Dollar erweisen, teilt die Webseite des ukrainischen Präsidenten Pjotr Poroschenko am Donnerstag mit.
  • 19:21
    Die Problemfragen um die Ukraine hätten schneller geregelt werden können, wenn sich Vertreter der europäischen Nato-Länder und der USA da nicht eingemischt hätten, wie der Generalstabschef der Streitkräfte Russlands, Armeegeneral Valeri Gerassimow, am Mittwoch in Moskau bei einem Treffen mit Militärattachés aus mehr als 50 Ländern sagte.
  • 15:39
    Russland, das der Ukraine seit den 90er Jahren bis zur Gegenwart einen Gasrabatt gewährt, hat dem Land faktisch mehr als 80 Milliarden US-Dollar geschenkt, wie Regierungschef Dmitri Medwedew in einem Interview für russische TV-Sender sagte.
  • 14:46
    Friedensnobelpreisträger Michail Gorbatschow rief zu einem internationalen Sondergipfel zur Ukraine-Krise auf. Russlands Präsident Wladimir Putin und sein US-amerikanischer Amtskollege müssten "einen weiteren katastrophalen Vertrauensverlust" verhindern. Daneben sollten sich auch die Europäische Union und Russland bei einem Treffen bemühen, die «eingefrorenen Beziehungen aufzutauen".
  • 14:34
    Radikal gestimmte Aktivisten haben das Rathaus der ukrainischen Stadt Saporoschje besetzt und den Rücktritt des Bürgermeisters Aleksandr Sin gefordert. Das Gebäude wurde von den Polizeikräften umstellt. Im Rathaus läuft eine Sitzung des Stadtrates. Die Aktivisten unter der Leitung des Abgeordneten der Radikalen Partei Oleg Ljaschko stellten Sin vor der Wahl: Entweder wird er inhaftiert oder fährt in die Donbass-Region, um dort die Regierungstruppen zu unterstützen. Ljaschko erklärte inzwischen, er sei bereit, die Befugnisse des Bürgermeisters zu übernehmen.
  • 14:34
    Die Regierungsgegner in der Ostukraine werden nach eigenen Angaben darauf bestehen, dass das nächste Treffen der Kontaktgruppe am 12. Dezember in Minsk stattfinden. Über den Termin werde in einem Telefonat am Nachmittag entschieden, sagte Denis Puschilin, der Unterhändler der nicht anerkannten Volksrepublik Donezk. Die Agenda solle den Abzug von schweren Waffen und die Umsetzung des Gesetzes über den Sonderstatus der Donbass umfassen. Sollte Kiew der Tagesordnung zustimmen, würden die Seiten einen Termin für direkte Verhandlungen vereinbaren, sagte Puschilin.
  • 13:40
    Ein neues Abkommen über einen Waffenstillstand in der Ostukraine ist gestern um 10.00 Uhr Ortszeit in Kraft getreten, schreibt die Zeitung "Wedomosti" am Mittwoch. Die Bedingungen für die Waffenruhe hatten russische und ukrainische Oberoffiziere in dem Stützpunkt zur Überwachung der Lage in den umkämpften Gebieten ausgehandelt, der in der Stadt Debalzewo (Gebiet Donezk) liegt.
  • 12:15
    Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat berechnet, dass die Ukraine innerhalb von einigen Wochen zusätzlich 15 Milliarden US-Dollar zur Verhinderung eines Finanzzusammenbruchs braucht. Die Notwendigkeit von zusätzlichen IWF-Mitteln entstand durch die Verringerung des Bruttoinlandsprodukts der Ukraine um sieben Prozent und den Rückgang des Exports nach Russland. Dies führte zu einem großen Kapitalabfluss sowie zum Schrumpfen der Reserven der Zentralbank des Landes. Ohne zusätzliche Hilfe wird Kiew den Staatshaushalt massiv kürzen oder die Zahlungsunfähigkeit bei den staatlichen Schuldverpflichtungen bekannt geben müssen.
  • 11:22
    Eine Explosion hat sich in der Nacht zum Mittwoch in einem Businesszentrum in Odessa ereignet, die Sicherheitsbehörden schätzten sie als Terroranschlag ein, meldet die Hauptverwaltung des ukrainischen Innenministeriums im Gebiet Odessa.
  • 10:34
    Die Volkswehr der selbsternannten „Volksrepublik Donezk“ hat sieben Verletzungen der Waffenruhe seitens der Militärs innerhalb eines Tages registriert, meldet der stellvertretende Befehlshaber Eduard Bassurin.
  • 22:28
    Es ist gelungen, den Höhepunkt der militärischen Konfrontation in der Ukraine zu überwinden. Das erklärte der deutsche Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier bei einer Vorlesung an der Uraler föderalen Universität.
  • 17:39
    Die eigenmächtig proklamierten "Volksrepubliken" Donezk und Lugansk und Kiew bereiten einen „großen Gefangenenaustausch“ vor, dessen Termin bei einer Skype-Konferenz am 10. Dezember und bei der Konferenz in Minsk erörtert werden soll.
  • 11:31
    Die Auslieferung der Hubschrauberträger des Typs Mistral an Russland ist bis zur Stabilisierung der Situation in der Ukraine verschoben worden, wie Frankreichs Botschafter in Russland, Jean-Maurice Ripert, Journalisten am Dienstag mitteilte.
  • 10:07
    Ein Strafverfahren ist gegen die Chefin der ukrainischen Nationalbank Valeria Gontarjowa eingeleitet worden.
  • 09:13
    Die ukrainischen Militärs und Vertreter der „Volksrepublik Lugansk“ haben Waffenruhe ab 5. Dezember und Abzug von Großgeräten ab 6. Dezember abgestimmt.
  • 21:04
    Die gegenwärtige Situation in der Welt kann trotz destruktiver Rhetorik der Nato noch nicht als eine Neuauflage des Kalten Krieges bezeichnet werden.
  • 19:40
    Hunderte Schulen, Krankenhäuser, Strom- und Wasserversorgungsanlagen und andere Objekte der Infrastruktur sind bei den seit April andauernden Gefechten zwischen Militär und Milizen im Donezbecken nach Angaben der nicht anerkannten Donezker Volksrepublik (DVR) zerstört worden.
  • 17:05
    Etwa 70 Prozent der Blockposten der ukrainischen Sicherheitskräfte hätten aufgehört, Nahrungsgüter in das Donezbecken durchzulassen: dabei funktioniere der Passagierkraftverkehr reibungslos, auch der Güterbeförderung an der Eisenbahn bleibe bestehen, teilt der Verkehrsminister der eigenmächtig proklamierten Volksrepublik Donezk, Semjon Kusmenko, mit.
  • 16:39
    Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat Russland erneut vorgeworfen, den Konflikt in der Ukraine zu schüren.
  • 15:42
    In weniger als einem Jahr werden die Ukrainer in die EU ohne Visum mit biometrischen Pässen reisen dürfen, hat die Stellvertreterin des Ministers für auswärtige Angelegenheiten der Ukraine, Olena Zerkal, erklärt.
  • 15:10
    Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg möchte, dass so viele Staaten wie nur möglich Sanktionen gegen Russland verhängen.
  • 11:05
    Explosionen und Artilleriefeuer sind am Montagmorgen in unmittelbarer Nähe vom Zentrum der ostukrainischen Stadt Donezk zu hören. Korrespondent der RIA Novosti berichtet von neuen Zerstörungen.
  • 10:51
    Die ukrainischen Behörden stellen ab 1. Dezember Budgetauszahlungen, Banking und Passagierbeförderung mit der Eisenbahn auf dem von ihnen nicht kontrollierten Gelände im Donbass ein, darüber hinaus läuft in der Region die Evakuierungsfrist für alle ukrainischen Staatsunternehmen und –Einrichtungen ab.
  • 16:48
    Russlands Katastrophenschutzministerium macht sich an die Bildung des nächsten humanitären Konvois, sobald russische Lastkraftwagen aus dem Donezbecken zurück sind. Das wurde in der Behörde mitgeteilt. Am Sonntag brachte die bereits achte Kolonne des Katastrophenschutzministeriums Russlands die nächste Sendung der humanitären Hilfe nach Donezk und Lugansk.
  • 14:44
    Eine LKW-Kolonne des russischen Katastrophenschutzministeriums hat eine weitere Ladung humanitärer Hilfe nach Lugansk befördert. Dabei geht es um gut 40 Laster und 400 Tonnen Güter. Weitere 60 Trucks mit 800 Tonnen humanitärer Hilfe sind auch in Donezk angekommen. Bei der Ladung handelt es sich um Nahrungsmittel und Baumaterialien für die Instandsetzung von beschädigten Gebäuden.
  • 12:47
    Ein Journalist aus Donezk und dessen Ehefrau sind unweit von Slawjansk (im Osten der Ukraine), das sich unter Kontrolle der ukrainischen Sicherheitskräfte befindet, grausam ermordet worden. Ihre Körper mit zahlreichen Stichwunden wurden im Landhaus des Ehepaars entdeckt. Der ermordete Alexander Kutschinski war Redaktor der Zeitung „Kriminal-Express“.
  • 11:20
    Ein weiterer russischer Hilfskonvoi für die Not leidende Bevölkerung der Ostukraine ist an der russisch-ukrainischen Grenze angekommen. An der Grenze werden sich gut 100 LKW in zwei Kolonnen aufteilen. Nach der Zollabfertigung wird sich die eine ins Gebiet Donezk losfahren. Die andere wird die humanitäre Ladung ins Gebiet Lugansk befördern.
  • 20:00
    Die Wagenkolonne mit humanitärer Hilfe für das Donezbecken ist vollständig aufgestellt und abfahrtsbereit, teilte am Samstag der Stellvertreter des Leiters des Nationalen Zentrums für Verwaltung in Krisensituationen des Katastrophenschutzministeriums der Russischen Föderation, Oleg Woronow, mit. Die Fahrzeugkolonne zählt über hundert Autos, die mehr als 1 200 Tonnen humanitäre Hilfe in das Donezbecken bringen werden. Das Gros der Fracht bilden Baumaterialien sowie Nahrungsgüter und Material für die Instandhaltung von Objekten der Lebensversorgung des Donezbeckens.
  • 16:03
    Die selbst ernannte Republik Donezk im Osten der Ukraine hat die Zwangsverwaltung in Betrieben des Brennstoff- und Energiekomplexes eingeführt. Ein entsprechender Ukas wurde am Samstag von Republikchef Alexander Sachartschenko unterzeichnet, teilte das Kabinett in Donezk auf seiner Internetseite mit.
  • 13:12
    Die Europäische Union hat Sanktionen gegen 13 Politiker und fünf Parteien der eigenmächtig proklamierten Volksrepubliken Donezk und Lugansk verhängt. Zu ihnen zählen Sergej Kosjakow, Leiter der Zentralen Wahlkommission von Lugansk, sowie 12 Vertreter der Regierungen der beiden Republiken.
  • 09:46
    Seit Beginn des Ukraine-Konfliktes ist die Zahl der Binnenvertriebenen auf 490.046 gestiegen. Dies steht in einem am Freitag veröffentlichten UN-Bericht.
  • 22:38
    Russland und das nordatlantische Bündnis sollen nach einem Ausweg aus der gegenwärtigen Krise suchen. Das erklärte der russische Nato-Botschafter Alexander Gruschko am Freitag in einem Interview für den Radiosender Echo Moskwy. „Damit sollten sich in erster Linie Kollegen im Russland-NATO-Rat befassen. Treffen auf hoher Ebene dürfen nicht ausgeschlossen werden… Solche Treffen sind von überaus großer Bedeutung.“
  • 21:50
    Die Behörden der selbst ernannten Republik Donezk im Osten der Ukraine erheben Anspruch auf alle Betriebe des Brennstoff- und Energiekomplexes, die unter Kontrolle des Ministerrates der Republik sind. Das erklärte das Donezker Kabinett am Freitag.
  • 20:38
    Als ein gutes Zeichen hat der EU-Botschafter in Russland Vygaudas Ušackas die jüngsten Telefonate zwischen russischen und ukrainischen Staats- und Regierungschefs gelobt. Der Diplomat sprach sich gegen Heuchelei zwischen der Europäischen Union und Russland aus. „Ich beurteile es positiv, dass in den letzten Tagen Telefongespräche zwischen Präsident Putin und Präsident Poroschenko sowie zwischen Premierminister Medwedew und Premierminister Jazenjuk stattgefunden haben“, sagte Ušackas am Freitag auf der Konferenz „Russland und die Europäische Union: quo vadis?"
  • 19:40
    Das Komitee der Uno gegen die Folter hat der Ukraine empfohlen, die Maßnahmen zum Verbot der unangemessenen Anwendung von Gewalt, Foltern und grausamen Umganges im Osten des Landes zu verstärken und eine Untersuchung solcher Vorkommnisse vorzunehmen.
  • 19:39
    Das Komitee der Uno gegen die Folter hat der Ukraine empfohlen, die Maßnahmen zum Verbot der unangemessenen Anwendung von Gewalt, Foltern und grausamen Umganges im Osten des Landes zu verstärken und eine Untersuchung solcher Vorkommnisse vorzunehmen.
  • 18:37
    Die Regierungsgegner in der Ostukraine haben die Informationen dementiert, wonach die ukrainischen Sicherheitskräfte die Justizministerin der nicht anerkannten Volksrepublik Donezk festgenommen hätten. „Wir wissen nicht, um wen es sich handelt. Die Ministerin Jekaterina Filippowa arbeitetet weiter“, erklärte man in der Pressestelle der „Republik“. Zuvor hatte das ukrainische Militär mitgeteilt, dass es sechs Angehörige der Volkswehr, darunter auch die Justizministerin festgenommen habe.
  • 18:17
    Menschenrechtler und gesellschaftliche Organisationen haben mehr als 150 Klagen bei den ukrainischen Gerichten und einige Dutzend bei dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte eingereicht. So hat die Organisation Human Rights Watch schon mehrmals auf Verletzungen der Menschenrechte in der Ostukraine aufmerksam gemacht. In einem HRW-Bericht steht, dass die ukrainische Armee Anfang Oktober 2014 in Vororten von Donezk Streubomben eingesetzt hat. Der Einsatz solcher Waffen in Wohngebieten verletzt das humanitäre Völkerrecht und kann als Kriegsverbrechen eingestuft werden.
  • 18:16
    Bei Selenopolje im Südwesten des Gebietes Lugansk sind zwei Leichen der ukrainischen Soldaten entdeckt worden. Dies teilte Alla Borissenko, Mitarbeiterin der ukrainischen Organisation „Offizierskorps“, mit. Die Organisation will in den vergangenen Monaten mehr als 160 Leichen der ukrainischen Militärs vom Osten der Ukraine abtransportiert haben. Bei dem jüngsten Fund handelt es sich um die Leichen eines Majors und einen Sergeanten. Beide dürften noch im Juli getötet worden sein.
  • 18:02
    Mehr als 1800 ukrainische Soldaten sind bislang im Osten des Landes aus der Gefangenschaft freigekommen, wie Irina Geraschtschenko, Beauftragte des ukrainischen Präsidenten für die Beilegung des Donbass-Konfliktes, am Freitag mitteilte.
  • 17:38
    Die Verhandlungen über einen Einsatz militärischer Drohnen, die Deutschland, Frankreich, Russland und Italien der OSZE-Beobachtermission der Ukraine angeboten haben, kommen nach Angaben des russischen OSZE-Botschafters Andrej Kelin nur schwer voran. Russland plädiere für einen Drohneneinsatz ohne Begleitung durch militärische Kontingente, sagte der Botschafter. Die Franzosen und die Deutschen hingegen wollen, „dass große militärische Kontingente und die gesamte Militärinfrastruktur ihre militärischen Drohnen begleiten“.
  • 16:59
    Russland setzt sich laut Außenminister Sergej Lawrow für die Herstellung stabiler Kontakte Kiews mit Donezk und Lugansk ein. Eine Wirtschaftsblockade dieser Regionen sei für eine Deeskalation der Situation nicht förderlich, sagte er am Freitag bei einer Pressekonferenz nach seinen Verhandlungen mit dem Generalsekretär des Europarates, Thorbjörn Jagland, in Moskau. „Der Erlass von Präsident Pjotr Poroschenko, der faktisch eine Wirtschaftsblockade dieser Regionen vorsieht, trägt nicht zum Abbau der Spannungen bei“, fügte Lawrow hinzu.
  • 16:30
    Russland wird laut seinem Botschafter bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), Andrej Kelin, keine militärische Blockade der abtrünnigen ostukrainischen Industrieregion Donbass zulassen. Der Diplomat kritisierte Kiews Wirtschaftsblockade und forderte eine sofortige humanitäre Einmischung.
  • 14:53
    Der ukrainische Grenzschutz kontrolliert nach eigenen Angaben insgesamt mehr als 400 Kilometer der Grenze zu Russland nicht. Die unkontrollierten Grenzabschnitte liegen in den abtrünnigen Regionen Donezk und Lugansk. „Wir kontrollieren gegenwärtig 409,3 Kilometer der ukrainisch-russischen Grenze nicht“, teilte Grenzschutzchef Viktor Nasarenko am Freitag mit. Die gesamte Grenze des Gebietes Donezk mit Russland und einzelne Grenzabschnitte im Gebiet Lugansk stünden außer Kontrolle des ukrainischen Staates.
  • 12:37
    Die vom Westen beschlossenen Einschränkungsmaßnahmen haben laut Russlands Außenminister Sergej Lawrow mit der Aufgabe der Deeskalation in der Ukraine nichts gemein. „Mehrmals wurden bereits Fakten angeführt, die davon zeugen, dass die gegen uns beschlossenen einseitigen Sanktionen nicht legitim sind, die Stabilität der globalen Wirtschaft untergraben und mit der Aufgabe der Deeskalation der Ukraine-Krise nichts gemein haben“, betonte der Minister am Freitag.
  • 11:18
    Die Bruchteile der in der Ukraine abgestürzten malaysischen Boeing, die die niederländische Seite nicht mitgenommen hat und die bisher an der Absturzstelle liegen, werden entsorgt, wie Denis Puschilin, Vizesprecher des Volksrates der selbsterklärten Donezker Volksrepublik (DVR) RIA Novosti mitteilte.
  • 10:16
    Die Volksmilizen vom Donbass haben einen Panzerangriff der ukrainischen Armee auf den Flughafen Donezk abgewehrt. Es wurden ein Schützenpanzer und ein Schützenpanzerwagen beschädigt, wie der Volkswehr-Stab RIA Novosti mitteilte.
  • 09:19
    Das russische Ermittlungskomitee hat ein Strafverfahren wegen des Artilleriebeschusses von Donezk seitens ukrainischer Militärs eingeleitet, der das Leben einer Frau und eines zwölfjährigen Jungen kostete.
  • 23:12
    Das Energieministerium der Ukraine hat angeordnet, die Arbeit seiner 252 Staatsbetriebe und –Einrichtungen in der Zone der Kampfhandlungen in der Donbass-Region zum 28. November einzustellen. Das teilte das Ministerium am Donnerstag auf seiner Internetseite mit.
  • 20:59
    Die Regierungschefs Russlands und der Ukraine, Dmitri Medwedew und Arseni Jazenjuk, haben Probleme der Zusammenarbeit beider Länder im Bereich Wirtschaft und Finanzen erörtert. Das teilte das russische Kabinett am Donnerstag nach dem Telefongespräch beider Politiker mit. Details der Unterredung lagen zunächst nicht vor.
  • 20:18
    Der ukrainische Ex-Parlamentspräsident Alexander Turtschinow, Abgeordneter von der Volksfront des Regierungschefs Arseni Jazenjuk, hat einen Gesetzentwurf über die Abschaffung des Sonderstatus für die Donbass-Region in der Rada eingebracht. Das wurde am Donnerstag in Kiew offiziell mitgeteilt.
  • 18:26
    Präsident Pjotr Poroschenko hat sich am Donnerstag für eine Aufgabe des blockfreien Status der Ukraine und eine Aufrüstung ausgesprochen. „Der blockfreie Status, der 2010 verkündet worden ist, hat die Sicherheit und territoriale Integrität der Ukraine nicht garantieren können und muss aufgegeben werden“, sagte Poroschenko am Donnerstag in einer Ansprache an das Parlament in Kiew. Der Präsident plädierte für eine Modernisierung der Streitkräfte und für Waffenbeschaffung. „In den nächsten Jahren muss sich die Ukraine auf kampffähige Streitkräfte verlassen. Dafür müssen wir vor allem in Nach- und Umrüstung investieren“, sagte er.
  • 17:16
    Die ständigen Vertreter der Mitgliedsländer der Europäischen Union haben dreizehn natürliche und juristische Personen, Repräsentanten der Volkswehr im Osten der Ukraine, in die Sanktionsliste eingetragen, teilte den Journalisten ein europäischer Diplomat mit.
  • 16:45
    Die parlamentarische Koalition in der Obersten Rada der Ukraine hat die Kandidatur von Arseni Jazenjuk für den Posten des Premierministers vorgeschlagen.
  • 15:35
    13 Menschen - vier Zivilisten und neun Milizangehörige - sind in der Nacht zum Donnerstag in der Donbass-Region durch Artillerieschläge ums Leben gekommen, meldet die ostukrainische Miliz. Zehn Menschen seien verletzt worden.
  • 14:50
    Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hat ukrainische Medienberichte zurückgewiesen, laut denen Russlands Präsident Wladimir Putin dem ukrainischen Staatschef Pjotr Poroschenko am Telefon gedroht haben soll.
  • 13:23
    Die Volkswehr der selbsterklärten Donezker Volksrepublik (DVR) hat laut ihrem Außenminister Alexander Kofman mit dem OSZE-Beschuss nichts zu tun. Am Vortag veröffentlichte die OSZE einen Sonderbericht, in dem es heißt, dass eine OSZE-Streife aus einer Panzerbüchse und einem Luftabwehrgeschütz bei Dserschinsk im Gebiet Donezk beschossen worden war. Es wird auch präzisiert, dass Beobachter in Begleitung von ukrainischen Soldaten fuhren.
  • 12:45
    Die jüngsten Handlungen von Kiew, das den Kurs auf die wirtschaftliche Isolation der selbsterklärten Donezker Volksrepublik (DVR) genommen hat, drängen die DVR zur Einführung einer Alternative zur ukrainischen Währungseinheit Griwna, wie Alexander Chodakowski, Sekretär des Sicherheitsrates der Republik, sagte.
  • 11:03
    Eine Granate ist in Donezk in einem Bus explodiert, dabei kamen mindestens zwei Menschen ums Leben, mehrere wurden verletzt.
  • 22:17
    Die Ukraine hat den Import von Kohle für ihre Industriebetriebe eingestellt. Das teilte das Energieministerium in Kiew am Montag mit. Der Grund wurde nicht genannt.
  • 16:59
    Der britische Journalist Graham Phillips ist jetzt im Raum des ukrainischen Dorfes Peski in der Region Donbass verletzt worden, teilte der russische TV-Sender Swesda, für den Philips tätig war, am Montag mit.
  • 12:10
    Wegen eines Artilleriebeschusses in der vergangenen Nacht ist das Kirow-Kohlebergwerk im ostukrainischen Makejewka zeitweilig ohne Strom geblieben. Gut 170 Kumpel mussten unter Tage übernachten. Die Betroffenen wurden gegen 6 Uhr morgens evakuiert. Nach Angaben der Volkswehr der selbstproklamierten Volksrepublik Donezk dauen die Gefechte weiter.
  • 19:18
    Die Arbeiten zur Bergung von Wrackteilen der malaysischen Boeing sind abgeschlossen worden, teilte der Sprecher des niederländischen Sicherheitsrates Wim van der Weegen mit.
  • 18:57
    Äußerungen von Tschechiens Präsident Milos Zeman, die Krim sei für die Ukraine verloren und die westlichen Sanktionen gegen Moskau seien ungerecht, sind bei der Regierung in Kiew auf Kritik gestoßen. „Wir sind beunruhigt über die jüngsten Äußerungen des tschechischen Präsidenten, insbesondere zum Thema Krim“, sagte der ukrainische Außenminister Pawel Klimkin am Samstagabend in einem Interview des Tschechischen Fernsehens. „Aber wir sehen diese Äußerungen nicht als die Meinung der Mehrheit der einfachen Tschechen an.“ „Als tschechischer Präsident hat Herr Zeman das Recht, beliebige Äußerungen zu machen“, räumte Klimkin ein. Es sei jedoch wichtig, dass dadurch „die Ukraine, deren Souveränität, Grenzkontrolle und die Bedeutung unseres europäischen Kurses nicht in Zweifel gezogen werden“.
  • 18:29
    Die eigenmächtig proklamierte "Volksrepublik Donezk" (VRD) wird bei Verhandlungen mit Kiew darauf bestehen, dass das gesamte Territorium des Gebiets Donezk unter ihre Kontrolle übergeben wird. Das sagte der Vizevorsitzende des Volksrates der VRD, Denis Puschilin.
  • 17:08
    In der Uno hat man einen strategischen Plan für das Reagieren auf die ukrainische Krise in den nächsten drei Jahren erarbeitet. Davon erzählte Giovanna Barberis, Leiterin der Vertretung von UNICEF (Kinderfonds der Uno) in der Ukraine. Der Plan soll am 9. Dezember in Genf der internationalen Gemeinschaft präsentiert werden.
  • 16:38
    Die ukrainische Seite ziehe absichtlich den Minsker Verhandlungsprozess in die Länge. Das erklärte der Vizevorsitzende des Volksrates der Volksrepublik Donezk (VRD), Denis Puschilin.
  • 15:56
    Vier ukrainische Armeeangehörige sind am vergangenen Tag bei den Kämpfen in der Region Donbass ums Leben gekommen, teilt das Kiewer Pressezentrum der Sonderoperation am Samstag auf seiner Facebook-Seite mit.
  • 14:45
    Der nächste Humanitärkonvoi wird in den Osten der Ukraine Material bringen, welches für die Wiederherstellung des friedlichen Lebens in den Gebieten Donezk und Lugansk benötigt wird.
  • 10:25
    US-Vizepräsident Biden hat auf seiner Reise in die Ukraine militärisches Gerät für die Streitkräfte mitgebracht. Nach Angaben des Pentagon in Washington handelt es sich dabei um drei Radargeräte, mit denen anfliegende Mörsergeschosse erkannt und deren Abschuss-Ort bestimmt werden kann.
  • 21:33
    Die Koalitionsvereinbarung, die von fünf ukrainischen Parteien unterschrieben worden ist, sieht die Aufhebung des blockfreien Status der Ukraine und den allmählichen Übergang zu den Standards der Nato vor.
  • 21:05
    US-Vizepräsident Joe Biden hat am Freitag in Kiew die Mitglieder der zukünftigen Koalition im ukrainischen Parlament aufgerufen, möglichst schnell eine neue Regierung zu bilden und die eingeleiteten Reformen fortzusetzen.
  • 19:05
    Die USA gewähren der finanziell angeschlagenen Ukraine weitere 23 Millionen Dollar Hilfe.
  • 17:58
    Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko hat nach seinem Treffen mit US-Vizepräsident Joe Biden am Freitag in Kiew erklärt, dass das Minsker Format die annehmbarste Variante der Verhandlungen über die Regelung der Situation im Osten der Ukraine sei.
  • 16:06
    Die EU hat Serbien de facto ein Ultimatum gestellt – ein EU-Beitritt Serbiens sei ohne Unterstützung der Sanktionen gegen Russland unmöglich, schreibt die Zeitung „Kommersant“ am Freitag.
  • 14:58
    Russland wirft dem UN-Hochkommissariat für Menschenrechte vor, in seinem jüngsten Bericht zur Lage in der Ukraine schwere Probleme der russischsprachigen Bevölkerung ignoriert zu haben.
  • 14:03
    Mitarbeiter des Zivilschutzministeriums der selbsterklärten Donezker Volksrepublik (DVR) haben laut der Sprecherin des Amtes, Juliana Bedilo, zusammen mit niederländischen Fachkräften bereits etwa 100 Tonnen Bruchstücke der malaysischen Boeing aufgesammelt.
  • 11:53
    Die Ukraine begeht am Freitag den ersten Jahrestag des EuroMaidan als Staatsfest, den Tag der Würde und Freiheit.
  • 10:15
    Die ukrainischen Militärs haben die Waffenruhe in den letzten 24 Stunden mindestens zwölfmal verletzt. Das Feuer wurde unter anderem gegen Wohnviertel von Donezk und Industrieunternehmen eröffnet, dabei gibt es Tote und Verletzte. Nach Angaben der Volkswehr ziehen die Militärs neue Panzertechnik zu ihren Stellungen zusammen, darunter Panzerwagen und Schützenpanzer.
  • 22:41
    Die zuständige Arbeitsgruppe des ukrainischen Parlaments hat den Entwurf eines Koalitionsabkommens endgültig abgestimmt. Das teilte der Chef der Radikalen Partei, Oleg Ljaschko, der an den Koalitionsverhandlungen teilgenommen hatte, am Donnerstagabend in Kiew mit.
  • 21:05
    Die „Separatisten“ im Osten der Ukraine halten derzeit rund 650 ukrainische Soldaten gefangen, ein Teil von ihnen ist auf die Seite der selbsternannten Republiken Donezk und Lugansk übergelaufen. Das teilte Generaloberst Wladimir Ruban, Leiter des Zentrums für den Gefangenenaustausch, am Donnerstag in Kiew mit. Ihm zufolge stehen die Überläufer weiter auf der Gefangenenliste. In nächster Zeit solle beim Austausch von Gefangenen eine weitere Runde stattfinden. Geplant sei, 40 Aufständische gegen 40 ukrainische Soldaten auszutauschen, sagte Ruban.
  • 20:54
    Der Entwurf eines für 2015/2017 bestimmten Planes zur Wiederherstellung der Ukraine wird bis zum 17. Dezember vorgelegt. Das kündigte der ukrainische Vizeregierungschef Wladimir Grojsman am Donnerstag in Kiew an.
  • 20:27
    Der russische Nato-Botschafter Alexander Gruschko hat dem nordatlantischen Bündnis vorgeworfen, die „Natur“ des Konfliktes in der Ukraine zu ignorieren. Als „befremdend“ wies er den Versuch zurück, Russland als eine Konfliktpartei darzustellen. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hatte in einem Gespräch mit dem estnischen Staatsfernsehen Russland vor die Wahl gestellt, „entweder Teil einer friedlichen Lösung werden oder den Weg der Isolation gehen“.
  • 19:01
    In der Ostukraine sind mehr als 700 Menschen nach Verkündung des Waffenstillstandes getötet worden, wie das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte (UNHCHR) am Donnerstag angab. „Seit dem Feuerstopp sind im Zeitraum vom 6. September bis 31. Oktober mindestens 718 Menschen ums Leben gekommen. Darunter wurden mindestens 84 Frauen bei den nicht verhältnismäßigen Bombardements im Gebiet Donezk getötet“, heißt es im siebenten Bericht der UNHCHR-Beobachtermission.
  • 18:40
    Bei den Zivilisten, deren Körper die Volksmilizen in den Massengräbern bei Donezk Ende September gefunden hatten, konnte es sich um Menschen handeln, die zuvor von den ukrainischen Militärs gefangen genommen und zu Opfern von außergerichtlichen Hinrichtungen wurden. Das wird im Bericht der Monitoringmission der Verwaltung des Hohen Kommissars der Uno für Menschenrechte gesagt.
  • 15:13
    Die Führung der selbsterklärten Donezker Volksrepublik (DVR) führt Feldgerichte in den Kriegsgebieten ein, heißt es auf der Webseite der DVR-Regierung.
  • 14:30
    Washington muss die Bereitstellung „letaler Waffen” an die Ukraine zwecks Verteidigung erwägen, wie der US-Vize-Sicherheitsberater Tony Blinken am Mittwoch im US-Senat sagte. Es gebe nur ein Moment, das „Russland dazu zwingen kann, zweimal nachzudenken, und das helfen wird, es von weiteren Aktivitäten abzuhalten“, so Blinken bei einer Senatsanhörung. Es handle sich um eine Erhöhung der Schlagkraft der ukrainischen Truppen, darunter auch mit Hilfe „letaler Waffen“ zu Verteidigungszwecken. „Eben deshalb müssen wir diese Variante erörtern“.
  • 14:03
    Eine schwere Explosion hat sich unweit der Stadt Mariupol im ostukrainischen Gebiet Donezk ereignet, wo mutmaßlich die OSZE-Beobachter tätig sind. Dies berichtet das lokale Informationsportal 0629 unter Berufung auf Anwohner. Das ukrainische Militär teilte inzwischen mit, dass im betroffenen Gebiet Pioniere im Einsatz seien. Die Explosion hätte wahrscheinlich mit ihrer Arbeit zu tun. Genaue Informationen über den Vorfall lagen zunächst nicht vor.
  • 14:01
    Die Polizei der nicht anerkannten Volksrepublik Donezk hat ein Mitglied der ukrainischen Nationalgarde „Donbass“ festgenommen. Dies berichtet die Agentur RIA Nowosti unter Berufung auf die Pressestelle der Polizeiverwaltung der Stadt Donezk. Demnach wurden bei der Durchsuchung vier Mobiltelefone, zehn SIM-Karten von verschiedenen Mobilfunkanbietern und ein Empfangsgerät entdeckt. Der 42-Jährige soll über die Dislozierung der Regierungsgegner, Standorte der Kontrollposten und Ausrüstung dem Militär berichtet haben. Den Regierungsgegnern zufolge habe der Festgenommene zuvor eine Strafe wegen Ermordung in der Strafkolonie der Stadt Wolnowacha abgebüßt. Nach seiner Freilassung schloss er sich dem Bataillon der ukrainischen Nationalgarde „Donbass“ als Tipper an. Sein Sold machte etwa 130 US-Dollar aus.
  • 13:14
    Serbien ist laut Johannes Hahn, EU-Kommissar für europäische Nachbarschafts- und Erweiterungspolitik, verpflichtet, wenn es der Europäischen Union beitreten will, Sanktionen gegen Russland zu verhängen. „Serbien hat sich bei Verhandlungen über den Beitritt juristisch verpflichtet, seine Haltung zu schwierigen Fragen wie Sanktionen gegen Russland mit der Europäischen Union nach und nach abzustimmen. Das ist sehr wichtig. Und wir erwarten von Belgrad die Einhaltung dieser Verpflichtung“, sagte Hahn in einem am Donnerstag veröffentlichen Interview für die Zeitung „Wetschernije Novosti“ kurz vor seinem Belgrad-Besuch.
  • 12:00
    Der ukrainische staatliche Flugdienst hat gegen russische Fluggesellschaften Strafe für Flüge zur Krim verhängt. Laut Kiew haben sie den Luftraum des Landes verletzt. Die Gesamtsumme der Strafe beträgt fast 17 Millionen US-Dollar. In der Liste der Verletzer, die auf der Webseite des Flugdienstes veröffentlicht wurde, sind 18 Unternehmen, darunter Aeroflot und Vim-Avia.
  • 11:14
    Ein friedlicher Ausweg aus der Ukraine-Krise muss gemeinsam mit Russland gesucht werden, meint der Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg. „Wir sehen, dass die Minsker Vereinbarungen nicht eingehalten werden und dass der Waffenstillstand erneut gebrochen ist. Wir müssen aber versuchen, eine friedliche Lösung des Konflikts auszuhandeln“, sagte Stoltenberg, der am Donnerstag nach Estland kommt, im Estnischen Staatsfernsehen.
  • 10:18
    Die Entscheidung über eine mögliche Nato-Mitgliedschaft der Ukraine müssen die Behörden des Landes und die Führung der Allianz ohne Einmischung von außen treffen, wie Mark Stroh, Sprecher des Weißen Hauses, sagte.
  • 09:12
    Ukrainische Militärs haben Vertreter der OSZE in der Ostukraine in den letzten zwei Tagen zweimal beschossen, heißt es im Bericht der Mission.
  • 19:06
    Die Nationalisten, die in Kiew an der Macht sind, beabsichtigen, alles Russische in der ukrainischen Geschichte auszumerzen. Das hat der Leiter des Ministeriums für auswärtige Angelegenheiten der Russischen Föderation, Sergej Lawrow, im Ergebnis seines Treffens mit dem ungarischen Kollegen, Peter Szijjarto, erklärt.
  • 18:36
    Russland wird die Erbringung der humanitären Hilfe an die Einwohner des Donezbeckens fortsetzen. Das teilte der offizielle Sprecher des russischen Katastrophenschutzministeriums, Alexander Drobyschewski, mit.
  • 15:50
    Der ukrainische Regierungschef Arsenij Jazenjuk hat sich bereit gezeigt, den am Dienstag präsentierten Koalitionsvertrag mit dem Block des Präsidenten Pjotr Poroschenko zu unterzeichnen. Das Dokument sieht eine Reihe von Reformen in den Bereichen Kampf gegen Korruption, Justiz, Sicherheit und Verteidigung sowie Energie vor. Der Vertrag umfasst auch Änderung zur Dezentralisierung der Macht und Lustration von Beamten.
  • 15:02
    Das ukrainische Militär hat laut dem Stab der Volkswehr der selbsterklärten Donezker Volksrepublik (DVR) innerhalb der vergangenen 24 Stunden die Waffenruhe im Donbass 17 Mal verletzt. Im Ergebnis seien zehn zivile Einwohner getötet und weitere zwölf verletzt worden.
  • 14:08
    Als allernächsten Schritt zur Lösung der Ukraine-Krise schlägt Moskau laut Außenminister Sergej Lawrow vor, stabile Kontakte zwischen Kiew und Vertretern der Region Donbass zu knüpfen. Ziel sei zunächst, gegenseitig akzeptable Vereinbarungen zu treffen.
  • 12:38
    Die Behörden der selbsterklärten Donezker Volksrepublik (DVR) prüfen laut Alexander Karaman, Vizevorsitzender des DVR-Ministerrates für Sozialfragen, die Möglichkeit der Einführung einer eigenen Währung.
  • 12:27
    Als „aussichtslos“ hat Russlands Außenminister Sergej Lawrow die Versuche bewertet, die Schuld für die Ukraine-Krise auf Russland abzuwälzen. „Die Wahrheit darüber, was dort geschieht, setzt sich in den engagierten westlichen Medien durch“, sagte er am Mittwoch in der Staatsduma (Unterhaus).
  • 11:50
    Leiter der „Volksrepublik Lugansk“ Plotnizki fordert Pjotr Poroschenko zum Duell heraus. Somit schlägt Igor Plotnizki vor, den Sieger beim Widerstand zwischen der Volkswehr und Kiew zu bestimmen und den bewaffneten Konflikt zu beenden. „Wollen wir an den slawischen Hauptmännern und den mutigen Kosaken ein Beispiel nehmen und die Waffen miteinander kreuzen“, heißt es im offenen Brief von Plotnizki an Poroschenko. Der Leiter der „Volksrepublik Lugansk“ überlasse Poroschenko die Wahl der Waffe und des Kampforts. Jede Seite darf je zehn Sekundanten und je zehn Medienvertreter mitnehmen, damit der Kampf gerecht verläuft.
  • 10:59
    Die ukrainische Armee berichtet vom Tod zweier Militärs im Donbass in den letzten 24 Stunden. Ihre Stellungen wurden im Gebiet der Städte Schtschastje, Kamenki, Uglegorsk, Maloorlowki, Nikischino und Granitni beschossen.
  • 10:15
    Russland bedarf einer hundertprozentigen Garantie dafür, dass kein Land daran denkt, dass die Ukraine der Nato beitritt, sagte Dmitri Peskow, Sprecher des russischen Präsidenten, in einem Interview für die britische Fernseh- und Rundfunkkorporation BBC.
  • 21:21
    Die Ukraine-Verhandlungen im Minsker Format, an denen die beiden Konfliktparteien sowie Russland und die OSZE teilnehmen, sind einmalig und sollen fortgesetzt werden.
  • 19:41
    Moskau plädiert für Ermittlungen im Fall eines möglichen Einsatzes verbotener Waffen im Osten der Ukraine durch die Kiewer Armee.
  • 16:44
    700 Ukrainer sind dem Vizechef der ukrainischen Präsidentenadministration, Valeri Tschaly, zufolge immer noch in der Gefangenschaft der ostukrainischen Milizen, teilte das Portal theinsider.ua am Dienstag mit.
  • 15:20
    Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat ein weiteres Mal Russland die Destabilisierung der Situation im Osten der Ukraine vorgeworfen.
  • 13:22
    Der Leiter des Außenministeriums der Russischen Föderation, Sergej Lawrow, vertritt den Standpunkt, dass es darauf ankommt, Bedingungen für die Wiederaufnahme des Minsker Prozesses zur Beilegung der Situation in der Ukraine zu schaffen.
  • 12:58
    Die Ukraine plant eine Vorausbezahlung des russischen Gases bis 1. Dezember, meldet der russische Energieminister Juri Prodan.
  • 10:04
    Großbritannien hat laut Außenminister Philip Hammond vor, zehn Panzerwagen mit Ausrüstungen für eine Summe von etwa 1,8 Millionen US-Dollar zur Hilfe in der Arbeit der OSZE-Beobachtermission im Osten der Ukraine bereitzustellen.
  • 09:23
    Russland besteht weiterhin darauf, dass die USA die Angaben ihrer Satelliten im Moment der Katastrophe der malaysischen Boeing bei Donezk zur Verfügung stellen, wie der russische OSZE-Botschafter Andrej Kelin mitteilte.
  • 23:40
    Der russische EU-Botschafter Wladimir Tschischow hat die Europäische Union wegen der Übernahme der Nato-Rhetorik über die Präsenz russischer Kampftechnik und Soldaten in der Ukraine heftig kritisiert.
  • 21:46
    Die ukrainischen Behörden haben nach Ansicht des russischen OSZE-Botschafters Andrej Kelin eine Kampagne gegen die OSZE-Beobachtermission in der Ukraine gestartet.
  • 21:18
    Der russische OSZE-Botschafter Andrej Kelin schließt eine groß angelegte Offensive der Kiewer Armee in der Donbass-Region nicht aus.
  • 20:00
    Die EU-Außenminister haben die Ukraine, die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) und Russland aufgerufen, ihre Verhandlungen über die Beilegung der Krise in der Ukraine zu intensivieren.
  • 17:08
    Die Frage eines Nato-Beitritts der Ukraine kann laut Präsident Pjotr Poroschenko erst aufgeworfen werden, wenn die notwendigen Reformen umgesetzt sind.
  • 15:25
    Der Gipfel im australischen Brisbane war der bisher schwierigste in der Gruppe der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20), schreibt die Zeitung „Kommersant“ am Montag.
  • 14:48
    Das Oberste Gericht der Russischen Föderation hat die ukrainischen rechtsradikalen Organisationen „Rechter Sektor“ und „Ukrainische nationale Assemblee – Ukrainische Volksselbstverteidigung“ (russ. Abkürzung: „UNA – UNSO“) für extremistisch befunden und ihre Tätigkeit in Russland verboten.
  • 14:19
    Russland plant keine einseitigen Maßnahmen zur Verhärtung der Regelung für gegenseitige Reisen der Bürger mit der Ukraine, wie Jewgeni Iwanow, Direktor der Konsularabteilung im russischen Außenministerium, in einem Interview für RIA Novosti sagte.
  • 12:14
    Die gegen Russland verhängten Sanktionen können nicht von alleine zur Überwindung der Krise in der Ukraine beitragen, wie die Außenbeauftragte der EU, Federica Mogherini, am Montag in Brüssel vor einer Sitzung der Außenminister der EU-Länder sagte.
  • 10:29
    Die Versuche, Russenhass-Stimmungen in der Ukraine im Stillen zu unterstützen, sind nach Ansicht von Präsident Wladimir Putin äußerst gefährlich und können zu einer Katastrophe führen.
  • 10:08
    Der russische Präsident Wladimir Putin hält das Vorhandensein von Waffen bei der Volkswehr im Südosten der Ukraine für gesetzmäßig, da die Milizen ihren Kampf als gerecht betrachten.
  • 19:16
    Mit seinem Erlass über die Wirtschaftsblockade des Donezbeckens hat der Präsident der Ukraine, Pjotr Poroschenko, Kiew endgültig aus dem Minsker Verhandlungsprozess herausgeführt. Diese Erklärung gab der Leiter des Volksrates der Volksrepublik Lugansk (VRL), Alexej Karjakin, ab.
  • 16:21
    Die vergangene Nacht ist in Donezk ohne aktive Kampfhandlungen vergangen, tagsüber bleibt die Situation in der Stadt relativ ruhig, wird auf der Seite des Stadtrates am Sonntag mitgeteilt. Die Instandsetzungs- und Renovierungsbrigaden setzen die Wiederherstellung von beschädigten Versorgungsleitungen fort. So sei die Elektroenergieversorgung eines Teils des Stadtbezirkes Kijewski und der Kohlengrube „Tscheljuskinzy“ im Stadtbezirk Petrowski wiederhergestellt, die seit dem 10. November wegen Kampfhandlungen keinen Strom hatte.
  • 20:14
    Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Samstag bei seinen Gesprächen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem neuen EU-Kommissionspräsidenten, Jean-Claude Juncker, das russische Herangehen an die Situation in der Ostukraine eingehend dargelegt.
  • 19:41
    „Nach jüngsten Angaben der Europäischen Kommission beläuft sich der Schaden durch Russlands Gegenmaßnahmen zum Schutze der Wirtschaft für die Europäische Union auf fünf bis sechs Milliarden Euro“, sagte der Präsident der Russischen Föderation, Wladimir Putin in einem Interview mit deutschen Journalisten.
  • 18:26
    Russlands „Erster Kanal“ hat in den Abendstunden des Freitags ein sensationelles Bild von einem Spionagesatelliten gezeigt, auf dem angeblich die Attacke eines Jagdflugzeuges gegen die malaysische Boeing festgehalten worden sei, die am 17. Juli im Südosten der Ukraine verunglückt war.
  • 17:44
    Sechs Zivilisten, darunter zwei Kinder, sind am Freitag bei einem Raketenwerferbeschuss der Stadt Gorlowka durch ukrainische Truppen ums Leben gekommen, teilte das Verteidigungsministerium der selbsterklärten Republik Donezk am Samstag mit.
  • 16:44
    Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko hat die Evakuierung aller Staatsämter und Gerichte aus dem Raum der Sonderoperation in der Ostukraine angeordnet, heißt es am Samstag auf der Internetseite des Präsidenten.
  • 13:08
    Russlands Handlungen in Bezug auf die Ukraine stellen keine Bedrohung dar und sind auf eine Stabilisierung der Situation gerichtet, so Russlands Vizeaußenminister Sergej Rjabkow.
  • 12:11
    Am Samstagmorgen sollen nach Angaben der Donezker Volkswehr vier Zivilisten ums Leben gekommen sein. 17 weitere seien Verletzt worden.
  • 09:48
    Mindestens 4.132 Menschen sind im Osten der Ukraine seit Beginn der Kampfhandlungen ums Leben gekommen. Dies steht in einem Bericht des UN-Amtes für Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA).
  • 19:58
    Kiew sieht nur eine politische, eine friedliche Lösung des Konfliktes mit einzelnen Rayons von Donbass, wie der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko am Freitag in Kiew in einer Beratung mit ranghohen Militärs sagte. Das teilt der Pressedienst des Staatschefs mit.
  • 16:54
    Kiew will die Krisenregionen in der Ostukraine, die von Milizen kontrolliert werden, nicht militärisch zurückerobern, wie der ukrainische Außenminister Pawel Klimkin in einem Interview für die „Rheinische Post“ (Freitagausgabe) sagte.
  • 11:38
    Zwei Frauen sind bei den Schussangriffen seitens ukrainischer Militärs auf Donezk ums Leben gekommen. Heftige Artillerieschüsse sind sowohl aus dem Stadtzentrum als auch vom Flughafen her zu vernehmen, wo die Zusammenstöße zwischen der Volkswehr und der Armee andauern. Nach UN-Angaben vom 31. Oktober kamen beim Konflikt in der Ostukraine über 4.000 Zivilisten ums Leben, über 9.000 wurden verletzt.
  • 11:01
    Ukrainische Flüchtlinge verklagen die Kiewer Behörden im Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Wie die Zeitung Kommersant berichtet, werden rund 1000 Beschwerden nach Straßburg geschickt. Sieben davon wurden bereits eingereicht. Das Vorgehen wurde vom prominenten Regierungsgegner Oleg Zarjow initiiert.
  • 21:42
    Kiew hat sich zum “Partisanenkrieg” auf dem Territorium der selbst ernannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk im Osten der Ukraine bekannt.
  • 20:41
    Der Leiter der Parlamentarischen Assamblee (PA) der OSZE, Ilkka Kanerva, übte Kritik an „unzulässigen Einschränkungen“, mit denen Beobachter der OSZE an der ukrainisch-russischen Grenze konfrontiert werden, teilt die Seite der Organisation mit.
  • 19:57
    Der weißrussische Wirtschaftsminister Nikolai Snopkow sieht den andauernden Konflikt in der benachbarten Ukraine als Anlass für eine engere Zusammenarbeit Weißrusslands mit dem Westen.
  • 19:26
    Die Beobachtermission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) will die Zahl ihrer Experten im ostukrainischen Mariupol am Asowschen Meer um ein Mehrfaches erhöhen. Das sagte ein Vertreter der OSZE-Beobachtergruppe in Mariupol am Donnerstag bei einem Treffen mit dem Bürgermeister der Stadt, Juri Choltubej.
  • 18:50
    Das ukrainische Militär hat der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) für deren Beobachtungsmission im Osten des Landes gepanzerte Fahrzeuge des Typs KrAZ Cougar zur Verfügung gestellt.
  • 17:14
    Die Chefs der Außenministerien der Staaten der Europäischen Union können neue Sanktionen gegen Vertreter der eigenmächtig proklamierten Volksrepublik Donezk und der Volksrepublik Lugansk (VRD und VRL) einführen und die Liste von Personen erweitern, welche durch Einschränkungsmaßnahmen betroffen sind.
  • 15:29
    Eine ukrainische Delegation, der Semjon Sementschenko, Kommandeur des „Donbass“-Bataillons, und Abgeordnete der Partei „Volksfront“ angehören, ist in Washington eingetroffen, um auf militärischer Hilfe für die Ukraine zu bestehen, wie der „Donbass“-Kommandeur mitteilte.
  • 12:29
    Die Technik und die Kräfte der russischen Armee befinden sich auf dem Territorium Russlands. Deshalb ist es nicht konstruktiv, über eine Bedrohung für die Ukraine zu sprechen, wie Alexander Pankin, russischer UNO-Vizebotschafter, mitteilte.
  • 20:32
    Die Volksmilizen der Donezker Republik planen keine Angriffe auf Positionen der Kiewer Armee. „Wir erfüllen strikt das Minsker Memorandum“, erklärte der stellvertretende Befehlshaber der Volkswehr, Eduard Bassurin, am Mittwoch in Donezk.
  • 19:24
    Das Verteidigungsministerium in Moskau hat den Vorwurf der Nato, russisches Militär sei in die Ukraine interveniert, als falsch zurückgewiesen. Der Nato-Oberkommandierende in Europa, US-Generals Philip Breedlove, hatte am Mittwoch behauptet, dass eine russische Panzerkolonne in den vergangenen beiden Tagen in die Ost-Ukraine einmarschiert sei.
  • 18:15
    Die von Kiew abtrünnige „Donezker Volksrepublik“ (DVR), die weite Teile der Bergbauindustrie-Region Donbass kontrolliert, weigert sich, Kohle an die Ukraine liefern, solange die Kampfhandlungen nicht beendet sind.
  • 17:33
    Seit Beginn der Waffenruhe in der Ost-Ukraine haben die Volksmilizen nach Angaben der OSZE neue Gebiete unter ihre Kontrolle gebracht. Die Regierungstruppen haben indes nur an einem Frontabschnitt vorwärts kommen können, teilte OSZE-Generalsekretär Lamberto Zannier am Mittwoch mit.
  • 10:55
    Der Stadtrat von Donezk berichtet von Schüssen, die in allen Stadtvierteln zu hören sind. Dabei verlief die Nacht in der Stadt laut Mitteilungen relativ ruhig.
  • 10:33
    Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko hat in einem Telefongespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel geäußert, dass die jüngsten Ereignisse im Donbass faktisch der Verzicht auf die Minsker Vereinbarungen ist, wie der Pressedienst des ukrainischen Staatschefs mitteilte.
  • 09:26
    Experten aus Holland haben am Dienstag neue sterbliche Überreste an der Absturzstelle der Malaysia-Boeing in der Ostukraine gefunden, teilt der Leiter der niederländischen Suchmission mit.
  • 22:27
    Seit Beginn der „Anti-Terror-Operation“ der Kiewer Armee in der Ostukraine sind in der selbst ernannten Republik Donezk rund 6000 Infrastrukturobjekte zerstört worden.
  • 20:12
    Die Ukraine beschuldigt Russland erneut, die nicht anerkannten „Volksrepubliken“ Donezk und Lugansk zu unterstützen. Die Regierung in Kiew hat eine Protestnote nach Moskau geschickt.
  • 18:52
    Die Überwachungsmission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in der Ukraine soll bis Dezember auf die maximale Stärke von 500 Beobachtern erhöht werden, wie der Ständige Vertreter Russlands bei der OSZE, Andrej Kelin, am Dienstag mitteilte.
  • 16:22
    Seit dem Ausbruch des Konfliktes im Südosten der Ukraine haben mehr als 211 000 Ukrainer zeitweiliges Asyl in Russland erhalten.
  • 15:37
    Der Konflikt in der Ostukraine wird einen dauerhaften Charakter haben, und seine Lösung wird möglicherweise vier bis fünf Jahre in Anspruch nehmen, wie Markijan Lubkiwski vom ukrainischen Sicherheitsdienst SBU am Dienstag äußerte.
  • 15:13
    Russlands Präsident Wladimir Putin und der australische Premier Tony Abbott haben sich für eine beschleunigte Ermittlung zum Absturz der Boeing der Malaysia Airlines im Juli über der Ostukraine ausgesprochen, wie Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Dienstag RIA Novosti mitteilte.
  • 13:46
    Die Internationale Menschenrechtsorganisation HRW (Human Rights Watch) hat den Einsatz von Brandmunition in der Ukraine bestätigt. Von welcher der Konfliktseiten diese Waffen eingesetzt wurden, präzisieren die Menschenrechtler nicht, wie es in einer Erklärung der Organisation heißt.
  • 13:34
    Die Europäer werfen der Ukraine Erpressung bei den Gasverhandlungen mit Russland vor, schreibt die "Nesawissimaja Gaseta" am Dienstag.
  • 11:51
    Die Behörden der selbsterklärten Donezker Volksrepublik (DVR) und die niederländischen Experten, die in der Region eingetroffen sind, um Wrackteile der malaysischen Boeing abzutransportieren, können die Bedingungen für den Abtransport nicht abstimmen, wie ein Sprecher des DVR-Informationsministeriums RIA Novosti mitteilte.
  • 10:12
    Die „Volksfront“ des ukrainischen Premiers Jazenjuk hat laut der offiziellen endgültigen Auswertung der Wahlen in die Oberste Rada (Parlament) gewonnen und 64 Sitze nach Parteilisten im Parlament der achten Legislaturperiode erhalten.
  • 09:46
    Die Zentrale Wahlkommission der Ukraine hat zwei Wochen nach den vorgezogenen Parlamentswahlen die Ergebnisse bekanntgegeben.
  • 21:59
    Europa hat der Ukraine 1,9 Milliarden US-Dollar für Verrechnungen für russisches Gas versprochen.
  • 18:34
    Der Gefangenenaustausch zwischen den Volksmilizen und den ukrainischen Militärs wird bis zur nächsten Runde der Minsker Verhandlungen ausgesetzt, wie Alexander Sachartschenko, Oberhaupt der selbsterklärten Donezker Volksrepublik (DVR), am Montag in Donezk sagte.
  • 18:18
    Die Wahrscheinlichkeit, dass das Ebola-Virus auf das Territorium der Ukraine eindringen kann, ist sehr hoch, wie der amtierende Gesundheitsminister Wassili Lasorischinez am Montag in Kiew bei einem kurzen Pressegespräch sagte.
  • 15:59
    Neben Malaysia besteht auch Russland laut Präsident Wladimir Putin auf einer objektiven und umfassenden Ermittlung zum Absturz der Boeing der Malaysia Airlines im Juli über der Ostukraine.
  • 13:55
    Die Behörden der selbsterklärten Donezker Volksrepublik (DVR) sind erstaunt, dass die OSZE-Vertreter lediglich die Verlegung der Volkswehrkolonnen überwachen, ohne die Verlegung der ukrainischen Truppen zu verfolgen, wie der stellvertretende Befehlshaber der Volkswehr, Eduar Bassurin, zu RIA Novosti sagte.
  • 12:21
    Die von OSZE-Vertretern gesichteten Militärkolonnen auf dem Territorium der selbsterklärten Donezker Volksrepublik (DVR) gehören laut dem stellvertretenden Befehlshaber der Milizen, Eduard Bassurin, der Volkswehr. Ihre Verlegung hänge mit der Befürchtung von Provokationen durch das ukrainische Militär zusammen.
  • 11:04
    Die USA sind laut Bernadette Meehan, der Sprecherin des Rates für die Nationale Sicherheit der USA, über Meldungen über die Verlegung von schwerer Militärtechnik und Volkswehr-Milizen an der Trennlinie in der Ost-Ukraine äußerst beunruhigt. Die Kiewer Behörden und die ostukrainische Volkswehr hatten sich im September geeinigt, die Waffenruhe aufrechtzuerhalten. Aber anschließend warfen sie einander mehrmals ihre Verletzung vor.
  • 17:35
    Malaysia soll demnächst zum Teilnehmer an der strafrechtlichen Untersuchung der Gründe für die Katastrophe des Passagierflugzeuges im Osten der Ukraine werden. Das teilte der Transportminister dieses Landes mit.
  • 14:54
    Der russische Botschafter in den USA, Sergej Kisljak, hat die amerikanischen Medien beschuldigt, die Situation in der krisengebeutelten Ukraine verzerrt darzustellen.
  • 13:01
    Die ostukrainischen Milizen haben sich zu der nicht identifizieren Militärkolonne bekannt, die von OSZE-Beobachtern am Samstag vor Donezk geortet worden war.
  • 12:05
    Die Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) haben im ostukrainischen Gebiet Donezk nach eigenen Angaben eine Lkw-Kolonne ohne Kennzeichen geortet.
  • 11:29
    Das Oberhaupt der eigenmächtig proklamierten Volksrepublik Donezk, Alexander Sachartschenko, hat erklärt, dass die Namen aller Kanoniere, die am Tod von Schülern in Donezk beteiligt sind, feststehen.
  • 14:41
    Die Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine hat vor, den Minister für Energiewirtschaft und Kohlebergbau der Ukraine, Juri Prodan, zu vernehmen. Das teilen lokale Massenmedien mit.
  • 12:57
    Über 40.000 ukrainische Flüchtlinge bleiben noch in Notunterkünften in Russland. Dies gab der Sprecher des russischen Katastrophenschutz-Ministeriums, Alexander Drobyschewski, bekannt. 12.500 von ihnen seien Kinder.
  • 12:48
    Die Parlamentswahlen in der Ukraine hat die Volksfront des Premiers Arseni Jazenjuk mit 22,14 Prozent knapp gewonnen, teilte die Zentrale Wahlleitung nach der Auswertung von 100 Prozent der abgegebenen Stimmen mit. Der Block von Pjotr Poroschenko erhiet 21,81 Prozent der Stimmen.
  • 09:59
    Aus dem Westen des ostukrainischen Gebietes Lugansk werden erneut Gefechte vermeldet. Bei der Ortschaft Frunse seien rund 80 ukrainische Soldaten eingekesselt worden, hieß es im Volkswehrstab der von Kiew abtrünnigen Volksrepublik Donezk.
  • 22:50
    Eine Mission des Internationalen Währungsfonds (IWF) soll am kommenden Dienstag (11. November) in der Ukraine eintreffen. Das teilte die Kiewer IWF-Repräsentanz am Freitag in der ukrainischen Hauptstadt mit.
  • 20:58
    Die Uno kann eine Verlegung russischer Truppen in die Ukraine nicht bestätigen. Das erklärte UN-Sprecher Stéphane Dujarric am Freitag in New York.
  • 14:39
    Die Führungen der selbsternannten „Volksrepubliken“ Donezk und Lugansk arbeiten an einer neuen Fassung der Minsker Vereinbarungen zur Lösung des Ostukraine-Konflikts, schreibt die Zeitung "Wedomosti" am Freitag.
  • 12:55
    Der Stadtrat von Donezk hat mitgeteilt, dass bei den Kampfhandlungen in der Stadt am Donnerstag 15 Menschen verletzt worden sind.
  • 10:41
    Die österreichische Zeitung „Die Presse“ berichtet am Freitag über ein „Mordkomplott“ gegen den ukrainischen Großunternehmer Dmitri Firtasch.
  • 20:37
    Die Nationalgarde der Ukraine hat ihre Beteiligung am Beschuss der Schule in Donezk, durch den zwei Kinder umgekommen sind, dementiert. Das teilt der Pressedienst der Behörde mit.
  • 19:10
    Die Volksmilizen von Donezk haben am Donnerstag nach eigenen Angaben einen Angriff ukrainischer Panzer abgewehrt. Bei dem Gefecht soll es Tote und Verletzte unter den Zivilisten gegeben haben. Nach Informationen der Volkswehr verlegt das Militär Truppen aus Slawjansk näher an Donezk heran.
  • 18:26
    Rund 40 000 Bürger der Ukraine, die seit dem Beginn des bewaffneten Konfliktes in ihrem Land ins russische Gebiet Rostow geflüchtet sind, halten sich nach Angaben der Gebietsregierung Rostow weiter in der Region auf.
  • 15:15
    Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko will das Sonderstatus-Gesetz für die Regionen Donezk und Lugansk wegen der Wahl am 2. November aufheben. Laut den Oberhäuptern der selbsternannten Volksrepubliken in der Ostukraine verstößt Kiew damit gegen die Minsker Vereinbarungen, schreibt die „RBC“ am Donnerstag.
  • 12:38
    Die Europäische Union ist laut ihrer Chefdiplomatin, Federica Mogherini, der Auffassung, dass die Anerkennung der Wahlen in Donezk und Lugansk wie auch die Wahlen selbst dem Minsker Protokoll zuwiderlaufen, und ruft Russland auf, Verantwortung in dieser Hinsicht an den Tag zu legen.
  • 09:48
    Das ukrainische Verteidigungsministerium hat die Medienberichte, laut denen Kiew mit der Volkswehr über Waffenruhe verhandelt, dementiert. Die Verhandlungen werden nur bezüglich des Umsatzes der Minsker Abkommen mit Vertretern der Ukraine, der OSZE und Russlands durchgeführt, hieß es. Zuvor meldete der ukrainische Premier Arseni Jazenjuk, dass Verhandlungen zur Krisenregelung in der Ostukraine im „Genfer“ Format möglich sind.
  • 21:10
    Bei einem Artilleriebeschuss in Donezk sind am Mittwoch zwei Schüler ums Leben gekommen und drei weitere verletzt worden. Das teilte der Stadtrat auf seiner Internetseite mit.
  • 19:08
    Das ukrainische Verteidigungsministerium zieht es in Erwägung, die Beobachtungsmission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) im Osten des Landes mit gepanzerten Fahrzeugen auszustatten.
  • 17:02
    Bis April des kommenden Jahres erhebt Russland keine Ausfuhrzölle auf seine Gaslieferungen in die Ukraine, schreibt die „Rossijsksja Gaseta“ am Mittwoch.
  • 14:16
    Eine Delegation der nicht anerkannten „Donezker Volksrepublik“ hat sich am Mittwoch den Verhandlungen der Ukraine, der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) und Russlands in Donezk angeschlossen.
  • 12:30
    Die Nordatlantikallianz hat laut Alexander Gruschko, russischer Nato-Botschafter, die Ereignisse in der Ukraine als Anlass dazu genutzt, zur territorialen Verteidigung aus den Zeiten des Kalten Krieges zurückzukehren und ihre militärische Stärke aufzustocken.
  • 11:43
    Die Volksrepubliken Donezk und Lugansk (DVR und LVR) sind der Auffassung, dass die Aufhebung des Gesetzes über den Sonderstatus von Donbass durch Kiew dem Friedensprozess schadet und das Minsker Protokoll aufhebt, das ihrer Meinung nach revidiert werden muss. In einer am Mittwoch verbreiteten gemeinsamen Erklärung der Pressedienste der DVR und der LVR heißt es, dass die selbsterklärten Republiken bereit seien, an einer neuen Fassung des Protokolls zu arbeiten.
  • 10:52
    Ein Mensch ist beim Angriff auf Donezk am Dienstag ums Leben gekommen, vier wurden verletzt, teilen die Stadtbehörden mit. „Am Dienstagnachmittag wurden die Bezirke Kuibyschewski und Kiewski beschossen. Der Artilleriebeschuss forderte das Leben eines Zivilisten, weitere vier Menschen wurden mit Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert“, heißt es in der Erklärung auf der Webseite der Stadt.
  • 22:53
    Die selbst ernannte Volksrepublik Donezk im Osten der Ukraine lehnt die von Kiew vorgeschlagene „besondere Wirtschaftszone“ ab.
  • 19:29
    Das Außenministerium der Ukraine hat beim russischen Außenamt gegen die Unterstützung der Volksmilizen in der Donbass-Region durch Moskau protestiert.
  • 18:56
    Die Abschaffung des Gesetzes über einen Sonderstatus für die Donbass-Region bedeutet keine Abkehr von den Minsker Abkommen. Das erklärte der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko am Dienstag in Kiew.
  • 18:32
    Die Zeremonie der Inauguration des gewählten Oberhauptes der eigenmächtig proklamierten Volksrepublik Lugansk, Igor Plotnizki, fand in Lugansk statt.
  • 17:52
    Der Generalsekretär der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), Lamberto Zannier, stattet der Ukraine am Mittwoch einen Arbeitsbesuch ab.
  • 16:44
    Ein Gesetzentwurf über die Abschaffung des Gesetzes über einen Sonderstatus der Donbass-Region im Osten der Ukraine ist am Dienstag auf Initiative des Chefs der Radikalen Partei, Oleg Ljaschko, in der Werchowna Rada eingebracht worden.
  • 15:26
    Die Ukraine hat bereits einige internationale Beobachter bei den Wahlen in den selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk vom 2. November zu Persona non grata erklärt.
  • 15:00
    Der Generalsekretär der Uno, Ban Ki-moon, nannte die Wahlen am 2. November in den eigenmächtig proklamierten Volksrepubliken Donezk und Lugansk eine „bedauernswerte und kontraproduktive“ Entwicklung der Ereignisse.
  • 14:11
    Die USA haben Russland mit weiterer Isolation gedroht, sollte Moskau die Ergebnisse der Wahlen in den selbst ernannten Republiken Donezk und Lugansk im Osten der Ukraine vom 2. November anerkennen.
  • 12:37
    Die USA haben Russland mit weiterer Isolation gedroht, sollte Moskau die Ergebnisse der Wahlen in den selbst ernannten Republiken Donezk und Lugansk im Osten der Ukraine vom 2. November anerkennen.
  • 11:54
    Fahrzeugkolonnen des Katastrophenschutzministeriums der Russischen Föderation haben die nächste Partie humanitärer Hilfe für die Einwohner des Ostens der Ukraine zugestellt.
  • 21:15
    Der Ständige Vertreter Russlands bei der Europäischen Union, Wladimir Tschischow, ist darüber enttäuscht, wie die Chefin der europäischen Diplomatie, Federica Mogherini, die Wahlen im Donezbecken interpretiert.
  • 20:05
    Nach Ansicht von Igor Plotnizki, der am Vortag zum Chef der selbsterklärten Republik Lugansk gewählt wurde, wird die Zahl der ukrainischen Territorien wachsen, die sich von den zentralen Behörden in Kiew trennen werde.
  • 17:47
    Kiew sei bereit, Kohle in den von den Volksmilizen kontrollierten Regionen des Donezbeckens (im Osten der Ukraine) einzukaufen.
  • 16:21
    Die USA halten die am Sonntag abgehaltenen Wahlen in den selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk für illegitim, wie Mark Stroh, Sprecher des Weißen Hauses, RIA Novosti mitteilte.
  • 14:25
    Die Wahlen in der „Volksrepublik Donezk“ haben laut dem Chef der Zentralen Wahlkommission, Roman Ljagin, die Abtrennung der Region Donbass von der Ukraine endgültig verankert.
  • 14:04
    Der Osten der Ukraine ist zum gefährlichsten Einsatzort für Journalisten in Europa geworden, viele von ihnen sind umgekommen bzw. wurden schwer verletzt.
  • 13:36
    Russlands Außenministerium hat aufgerufen, im Zuge der Minsker Vereinbarungen aktive Schritte zur Aufnahme eines Dialogs zwischen Kiew und Vertretern der Donbass-Region einzuleiten.
  • 12:27
    Die EU betrachtet die Wahlen in den selbsterklärten Republiken Lugansk und Donezk als ein Hindernis zum Frieden in der Ukraine, wie es in einer Erklärung der EU-Chefdiplomatin Federica Mogherini heißt.
  • 12:11
    Als „nutzlos“ hat der stellvertretende offizielle Uno-Sprecher Farhan Haq die Wahlen in den selbsterklärten Republiken Donezk und Lugansk bewertet.
  • 10:15
    Der Premier und der designierte Wahlsieger in der selbsterklärten Volksrepublik Donezk, Alexander Sachartschenko, hat die Bereitschaft der Donezker Behörden bekundet, „mit allen zu sprechen, die der Stimme der Vernunft Gehör schenken“.
  • 19:30
    Kiew will die ausländischen Wahlbeobachter, die bei den Wahlen in der Donezker und Lugansker „Volksrepublik“ eingesetzt sind, zu unerwünschten Personen erklären, wie der ukrainische Sicherheitsdienst SBU am Sonntag mitteilt.
  • 17:47
    Die Volksrepublik Donezk (VRD) würde nach der Durchführung der Wahlen des Oberhauptes und des Volksrates versuchen, das wirtschaftliche Zusammenwirken mit Kiew in Gang zu bringen. Das hat der erste Vizepremier der VRD, Andrej Purgin, erklärt.
  • 13:36
    Der Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) hat im Zusammenhang mit den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen, die am Sonntag in den selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk stattfinden, ein Strafverfahren eingeleitet.
  • 09:36
    In der krisengeschüttelten Ostukraine werden heute trotz internationaler Kritik Wahlen abgehalten. Die Volkswehr will mit der Abstimmung auch ihre Unabhängigkeitsansprüche bekräftigen. Die proeuropäische Führung in Kiew kritisiert die Wahl in den selbst ernannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk als verfassungswidrig.
  • 16:06
    Sechs ukrainische Soldaten sind in den vergangenen 24 Stunden bei den Kämpfen in der östlichen Industrieregion Donbass (Donezbecken) getötet worden; zehn weitere Armeeangehörige haben Verletzungen erlitten, wie der Kiewer Sicherheits- und Verteidigungsrat am Samstag mitteilte.
  • 11:13
    Die Volkswehr der selbstproklamierten Volksrepublik Donezk will eine Panzerattacke der ukrainischen Armee auf Gorlowka abgewehrt haben. Im Kampf seien 2 ukrainische Militärs getötet und weitere 10 verletzt worden.
  • 10:05
    Das Assoziierungsabkommen zwischen Kiew und Brüssel tritt an diesem Samstag größtenteils in Kraft. Nur der Punkt über die Freihandelszone wird erst ab dem 1. Januar 2016 gültig sein.
  • 21:39
    Die Zahl der Todesopfer im blutigen ukrainischen Konflikt ist nach UN-Angaben mittlerweile auf 4035 gestiegen.
  • 21:10
    Die Absicht Russlands, die Wahl der Republikchefs und Parlamente in der Donbass-Region anzuerkennen, zeugt von weiterer Destabilisierung der Lage in der Ukraine durch Moskau. Das erklärte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Freitag in Brüssel.
  • 20:04
    Die ukrainischen Streitkräfte haben in diesem Jahr neue Waffen und Kriegsgerät für mehr 150 Millionen Griwna (ca. 11,5 Millionen US-Dollar) angeschafft, wie Vize-Verteidigungsminister Pjotr Meched am Freitag mitteilte.
  • 17:37
    Die international nicht anerkannte „Donezker Volksrepublik“ (DVR) im Osten der Ukraine erwartet zu den Wahlen am 2. November 51 Beobachter aus dem Ausland, darunter auch aus der Europäischen Union und den USA.
  • 16:41
    Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko hat am Freitag mitgeteilt, dass der französische Staatschef François Hollande, die deutsche Kanzlerin Angela Merkel und der russische Präsident Wladimir Putin sich für die territoriale Einheit der Ukraine ausgesprochen haben.
  • 12:24
    In der vergangenen Zeit seien bei der ukrainischen Stadt Krasnoarmejsk 286 Frauenleichen entdeckt worden. Insgesamt seien 400 Menschen als vermisst gemeldet worden, erklärte der Premier der nicht anerkannten Volksrepublik Donezk.
  • 11:06
    Der russische Hilfskonvoi ist im Bezirk Budjonowski in Donezk eingetroffen. Vor Ort arbeiten Wächter, Journalisten sowie Freiwillige, die bei der Entladung helfen. Zuvor spaltete sich der Konvoi im Gebiet Rostow in zwei Teile, den „Donezker“ und den „Lugansker“, wurde an zwei Kontrollposten ausgezollt, überquerte die Grenze und traf im Donbass ein.
  • 10:39
    Mindestens ein Mensch ist beim Angriff auf Donezk seitens der ukrainischen Armee ums Leben gekommen, sechs wurden verletzt. Das Feuer wurde gegen die Bezirke Kiewski, Kuibyschewski und Petrowski eröffnet. Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden zwölf Verstöße gegen die Waffenruhe in den Gebieten Donezk und Lugansk registriert.
  • 23:08
    Gasverhandlungen zwischen Vertretern Russlands, der Ukraine und der EU-Kommission sind am Donnerstagabend in Brüssel wiederaufgenommen worden. Das wurde in der belgischen Hauptstadt offiziell mitgeteilt.
  • 20:27
    Die europäische Seite und Kiew haben es vermocht, eine Vereinbarung über Finanzgarantien für die Gaslieferungen aus Russland in die Ukraine zu erzielen, teilen Russlands Journalisten unter Berufung auf eine Quelle, die den Verhandlungsseiten nahe steht, mit.
  • 19:56
    Das Schicksal der ukrainischen Staatlichkeit und das Wohlergehen der in der Ukraine ansässigen Völker hängen aus Sicht Moskaus von der Verfassungsreform ab. Moskau sei davon überzeugt, dass diese Reform schnellstmöglich und effizient durchgeführt werden sollte, hieß es in einer am Donnerstag veröffentlichten Erklärung des russischen Außenministeriums.
  • 18:49
    Laut dem “Premier” der selbsterklärten Volksrepublik Donezk (VRD), Alexander Sachartschenko, beabsichtigt die Volkswehr, in Zukunft die Hafenstadt Mariupol, die jetzt von den ukrainischen Einsatzkräften kontrolliert wird, unter eigene Kontrolle zu bringen, falls diese Frage nicht auf dem Verhandlungswege gelöst werden sollte. „Wir führen jetzt Verhandlungen über Mariupol… Wenn eine friedliche Lösung nicht zustande kommen sollte, werden wir Gewalt anwenden“, sagte Sachartschenko am Donnerstag in Nowoasowsk (Gebiet Donezk) bei einem Treffen mit Wählern.
  • 18:17
    Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko und die deutsche Kanzlerin Angela Merkel haben sich am Donnerstag bei einem Telefongespräch missbilligend über die Pläne der selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk geäußert, am 2. November eigene Wahlen durchzuführen.
  • 17:07
    Die selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk (VRD und VRL) sind nicht gewillt, die Kontrolle über die Grenze zu Russland an Kiew zu übertragen. Das geht aus einem am Donnerstag veröffentlichten Appell der Führungen der beiden Republiken an Russland und die OSZE hervor.
  • 16:45
    Der Gaspreis für die Ukraine in Höhe von 378 Dollar je 1.000 Kubikmeter im vierten Quartal dieses Jahres und in Höhe von 365 Dollar im ersten Quartal 2015 ist durch die Formel des geltenden Vertrages zwischen „Hazprom“ und „Naftogaz“ über die Gaslieferungen in die Ukraine vorgesehen. Das hat man im Energieministerium der Russischen Föderation erklärt.
  • 15:36
    Der Premier, Arseni Jazenjuk, hat erklärt, dass die Ukraine bereit sei, mit der Tilgung ihrer Schuld für das früher gelieferte Gas zu beginnen. Seinen Worten zufolge, seien die Behörden des Landes dazu bereit, die erste Tranche in Höhe von 1,45 Milliarden Dollar binnen kürzester Frist zu überweisen. Die zweite Tranche in Höhe von 1,65 Milliarden Dollar kann die russische Seite bis Ende des laufenden Jahres erhalten.
  • 15:18
    Das von Kiew angenommene Gesetz über einen Sonderstatus der Region Donbass ist unwirksam und juristisch nichtig, wie aus einem RIA Novosti zugegangenen Appell von Vertretern der „Volksrepubliken“ Donezk und Lugansk hervorgeht.
  • 14:12
    Die Situation in Donezk im Osten der Ukraine bleibt angespannt. In der Nacht waren Einzelexplosionen und Salven zu vernehmen, wie der Stadtrat am Donnerstag mitteilt. „Am 29. Oktober kam bei militärischen Handlungen in Donezk ein ziviler Einwohner ums Leben und weitere drei erlitten Verletzungen unterschiedlichen Schweregrades“, heißt es in der Mitteilung.
  • 13:49
    Nach der Auszählung von 99,5 Prozent der Wählerstimmen nach Parteilisten bei den Wahlen in die Oberste Rada liegt die „Volksfront“ von Premier Arsenij Jazenjuk mit 22,16 Prozent der Stimmen weiter in Führung. Ihr folgt der „Block Pjotr Poroschenko“ (21,82 Prozent), wie aus Angaben der Zentralen Wahlkommission der Ukraine hervorgeht.
  • 13:31
    Russland wird die Arbeit bei der humanitären Hilfeleistung für die Einwohner der Ost-Ukraine fortsetzen und ihnen helfen, sich auf den Winter vorzubereiten, wie der russische Vizezivilschutzminister Wladimir Stepanow mitteilte.
  • 12:30
    Nach Angaben der ukrainischen Volkmilizen soll das ukrainische Militär in der vergangenen Nacht den seit dem 5. September geltenden Waffenstillstand sechsmal gebrochen haben. Die Lage sei im Laufe der Nacht gespannt geblieben. Die nordwestlichen Vororte von Donezk seien demnach viermal unter Beschuss genommen worden. Auf die Bezirke Perwomajsk und Faschtschewka habe die ukrainische Armee zweimal geschossen.
  • 11:50
    Die Museen von Kiew werden schlecht beheizt, was zu Schäden an sehr wertvollen Ausstellungsgegenständen führen kann. Eine Mitarbeiterin des Iwan-Gontschar-Museums hat der ukrainischen Zeitung „Westi“ mitgeteilt, dass die Kälte bereits jetzt negative Auswirkungen auf Bilder und alte Möbel habe. Das Museum verfügt über Gemälde von Bellini und Velásquez. Auch die Besucher beschweren sich über Kälte und Feuchtigkeit.
  • 11:10
    Das Vorhaben der ostukrainischen Milizen, die Wahl am 2. November abzuhalten, sei rechtmäßig und entspreche voll und ganz den Minsker Vereinbarungen, verlautete am Mittwochabend aus dem russischen Außenministerium. Im Südosten der Ukraine sollte man möglichst schnell vollwertige Verwaltungsorgane bilden, um an die Lösung praktischer Fragen der Sicherstellung der Lebenstätigkeit und der Rechtsordnung heranzugehen, hieß es. Inzwischen hat der Beauftragte des russischen Außenministeriums für Menschenrechte, Konstantin Dolgow, das Schweigen der westlichen Länder bei der Verletzung der Menschenrechte in der Ukraine auf die innere Zensur zurückgeführt. „Viele unserer Partner geben in inoffiziellen Gesprächen zu, dass sie die Besorgnisse Moskaus teilen. Aber sie dürfen das öffentlich nicht gestehen“, sagte Dolgow in einem Interview für die Zeitung „Rossijskaja Gaseta“. Früher war mitgeteilt worden, dass die Organisation „Recht gegen den Faschismus“ mehr als 200 Klagen gegen Verletzung der Menschenrechte in der Ukraine bei ukrainischen Gerichten und etwa 50 Klagen beim Europäischen Gericht für Menschenrechte eingereicht hatte.
  • 10:24
    Die LKW-Kolonne des Katastrophenschutzministerium Russlands, die eine weitere humanitäre Ladung in die notleidenden ostukrainischen Gebiete Lugansk und Donezk befördern soll, ist im russischen Gebiet Rostow eingetroffen. Der bereits vierte humanitäre Konvoi war am Dienstagnachmittag Richtung Ukraine aufgebrochen. In den 100 LKW sind rund 1.000 Tonnen Hilfsgüter wie Baumaterialien, Nahrungsmittel und Medikamente. Seit dem 5. September hält in der Ostukraine eine brüchige Waffenruhe an. Nach UN-Angaben vom 15. Oktober sollen dem Konflikt mehr als 3.700 Menschen zum Opfer gefallen sein.
  • 09:39
    Gut 200 Menschen haben eine Straße in der ukrainischen Hauptstadt Kiew blockiert. Sie protestierten auf diese Weise gegen mangelnde Strom- und Heißwasserversorgung in ihren Wohnhäusern, berichtet die Agentur UNIAN unter Berufung auf Augenzeugen. Der Bürgermeister von Kiew Witali Klitschko hatte vorher angekündigt, dass sich die Einwohner auf einen harten Winter gefasst machen sollten, weil die Stadtbehörden nur die Hälfte der geforderten Gasmengen bekämen. Klitschko empfiehlt den Stadteinwohnern, Heizer anzuschaffen und die Wohnungen gegen Kälte abzudichten.
  • 09:35
    Die Gasverhandlungen zwischen der Ukraine und der EU-Kommission sind vorerst eingestellt worden. Sie werden am Donnerstagabend fortgesetzt, falls die Seiten die Finanzgarantien abstimmen. Das teilte der Chef von Gazprom Alexei Miller nach dem Treffen in Brüssel mit.
  • 22:06
    UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat am Mittwoch aufgefordert, die geplanten Wahlen in den von Kiew abtrünnigen „Volksrepubliken“ Donezk und Lugansk im Osten der Ukraine abzusagen.
  • 19:44
    Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko und die neue EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini haben am Mittwoch die Realisierung der Minsker Vereinbarungen zur Beilegung der Krise in der Ostukraine erörtert.
  • 16:45
    Der Rat der nationalen Sicherheit und Verteidigung (RNSV) der Ukraine hat erklärt, dass die Kiewer Behörden die Unterschrift ihres Vertreters unter dem Dokument über die Abstimmung der Trennungslinie zwischen den Angehörigen der Kräfte der Staatsgewalt und den Volksmilizen im Donezbecken nicht zurückgezogen.
  • 16:12
    Der Kreml weist Meldungen zurück, laut denen der von westlichen Sanktionen betroffene Staatskonzern Rosneft eine Reihe von Gegenmaßnahmen gegen den Westen vorgeschlagen haben soll.
  • 15:46
    Die „Volksfront“, die Partei des Premierministers der Ukraine, Arsenij Jazenjuk, hat ihren eigenen Entwurf für die Koalitionsvereinbarung vorbereitet. Zuvor hatte der „Block Pjotr Poroschenkos“ einen solchen Entwurf veröffentlicht.
  • 14:51
    Die Behörden der selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk bereiten sich auf eigene Parlamentswahlen vor. Obwohl die Wahl erst am Sonntag stattfindet, können die Einwohner der Volksrepublik Donezk bereits ab Mittwoch im Internet abstimmen
  • 14:39
    Die Anerkennung der Wahl der Oberhäupter und der Parlamentsdeputierten der eigenmächtig proklamierten Volksrepubliken Donezk und Lugansk durch Russland würde der Aufhebung von Sanktionen der Europäischen Union keineswegs förderlich sein, sondern könnte die Einführung neuer Einschränkungen nach sich ziehen, erklärte der offizielle Vertreter der EU in Russland, Vygaudas Ušackas, während einer Pressekonferenz in Moskau.
  • 14:07
    Am Montag kündigte der polnische Verteidigungsminister Tomasz Siemoniak an, dass in den kommenden drei Jahren Tausende Soldaten „wegen des andauernden Ukraine-Konflikts“ an die östliche Grenze verlegt werden. Das würde eine Verdreifachung des polnischen Truppenkontingents im Osten des Landes bedeuten.
  • 13:14
    Der Pressedienst der Partei Bündnis von Pjotr Poroschenko informiert, dass der Entwurf des Koalitionsabkommens bereits den politischen Parteien Volksfront des ukrainischen Premierministers Arseni Jazenjuk und Selbsthilfe des Bürgermeisters von Lwiw Andrei Sadowy überreicht wurde.
  • 12:04
    Der Vorschlag Kiews, die Wahlen im Donbass nicht am 2. November, sondern am 7. Dezember abzuhalten, sind laut Andrej Purgin, Vizepremier der selbsternannten Volksrepublik Donezk, sinnlos und verstößt gegen die Minsker Vereinbarungen.
  • 10:30
    Kiew hat seine Unterschrift unter dem Dokument über die Trennlinie zwischen der Volkswehr-Miliz und den ukrainischen Einsatzkräften zurückgezogen, ohne einen Grund dafür angegeben zu haben, teilte Andrej Purgin, Vizepremier der selbsterklärten Volksrepublik Donezk, am Dienstag Journalisten mit.
  • 09:12
    Die Ukraine und Russland verhandeln heute in Brüssel erneut über eine Lösung im Streit um Gaslieferungen. EU-Energiekommissar Günther Oettinger wird dabei zwischen dem ukrainischen Energieminister Juri Prodan und seinem russischen Gegenüber Alexander Nowak vermitteln. Die Ukraine hofft auf eine Einigung mit dem wichtigen Gaslieferanten Russland noch vor dem Winter. Moskau beharrt auf der Begleichung ukrainischer Schulden für frühere Lieferungen.
  • 09:07
    Bei ihrem Treffen am Dienstag in Brüssel haben die Vertreter der EU-Länder keine Gründe für eine Änderung des gegen Russland verhängten Sanktionsregimes festgestellt und damit den Standpunkt bestätigt, den zuvor die EU-Außenminister geäußert hatten, erfuhr RIA Novosti in den Diplomatenkreisen in Brüssel.
  • 20:20
    Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko hat die anstehenden Wahlen in den von Kiew abtrünnigen „Volksrepubliken“ Donezk und Lugansk als Bedrohung für den Friedensprozess bezeichnet.
  • 18:04
    Kiews militärischer Einsatz im Osten des Landes hat den ukrainischen Bankensektor umgerechnet rund 4,6 Milliarden US-Dollar gekostet, wie Finanzminister Alexander Schlapak am Dienstag mitteilte.
  • 15:47
    In seiner Ansprache anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung der Ukraine von faschistischen Landräubern erklärte der Präsident der Ukraine, Pjotr Poroschenko, dass er „an den Sieg der Ukraine im Vaterländischen Krieg 2014“ glaube.
  • 14:58
    Der ukrainische Außenminister Pawel Klimkin hat in Kiew mit dem US-Senator James Inhofe Verhandlungen geführt und das Thema amerikanischer Flüssigerdgaslieferungen angeschnitten.
  • 14:08
    Die ukrainische Regierung hat Russland vorgeschlagen, die von Kiew abtrünnigen Regionen im Donbass selber mit Erdgas zu beliefern.
  • 13:35
    Russland bereitet einen weiteren Hilfskonvoi für die kriegsgebeutelte Ostukraine vor. Eine Lkw-Kolonne soll noch am heutigen Dienstag aufbrechen.
  • 13:10
    Russland rechnet damit, dass die Wahlen der Republikchefs und der Parlamente der selbsterklärten „Volksrepubliken“ Donezk und Lugansk nicht von außen vereitelt werden, und wird bereit sein, die Wahlergebnisse anzuerkennen, wie der russische Außenminister Sergej Lawrow in einem Interview für den Fernsehsender „Life News“ und die Zeitung „Iswestija“ sagte.
  • 09:46
    Russland tritt für die Aufnahme eines vollwertigen nationalen Dialogs in der Ukraine unter Beteiligung der Volksrepubliken Donezk und Lugansk (DVR und LVR) ein, wie der russische Außenminister Sergej Lawrow sagte.
  • 21:15
    Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko und Regierungschef Arseni Jazenjuk, deren Parteien bei der jüngsten Parlamentswahl jeweils mehr als 21 Prozent der Stimmen erhalten, setzen ihre Verhandlungen über die Bildung einer Koalition fort.
  • 20:03
    In der Ukraine-Wahl liegt die Volksfront von Regierungschef Arseni Jazenjuk nach der Auszählung von 65,15 Prozent der Wahlzettel mit 21,67 Prozent vor dem Pjotr-Poroschenko-Block.
  • 18:15
    Der Chef der Nationalistenbewegung „Rechter Sektor“ Dmitri Jarosch hat den Sprung ins ukrainische Parlament geschafft.
  • 17:13
    Die Beobachter der OSZE stellten fest, dass in den letzten zehn Tagen der Wahlkampagne in der Ukraine eine Zunahme der Gewalt zu beobachten war, dass Fälle von Drohungen und Einschüchterung registriert wurden. Das wird in einer Erklärung dieser Organisation gesagt.
  • 16:45
    Moskau hofft, dass die neue Regierung der Ukraine nicht auf eine Konfrontation, sondern auf die Arbeit im Interesse des Volkes des Landes eingestellt sein wird. Das erklärte der Minister für auswärtige Angelegenheiten Russlands, Sergej Lawrow.
  • 16:11
    Bei der vorzeitigen Wahl zur Obersten Rada der Ukraine liegt nach der Zählung von 50,08 Prozent der Protokolle die „Volksfront“ des Premierministers, Arsenij Jazenjuk, mit 21,61 Prozent an der Spitze.
  • 14:49
    Die Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus) rechnet mit der Wiederaufnahme des Dialogs mit dem ukrainischen Parlament, das im Ergebnis der vorgezogenen Wahlen gebildet werden soll, wie der Sprecher der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus) und Vizesekretär des Präsidiums des Generalrates der Partei „Geeintes Russland“, Juri Schuwalow, am Montag in Moskau sagte.
  • 13:14
    Bei den Parlamentswahlen in der Ukraine liegt der Chef der Nationalistenbewegung „Rechter Sektor“ Dmitri Jarosch in seinem Wahlkreis laut Hochrechnungen mit Abstand vorne.
  • 12:01
    Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko ist nach eigenen Worten damit zufrieden, dass sich die Mehrheit der Wähler bei der ukrainischen Parlamentswahl für einen Friedensplan für die Ostukraine ausgesprochen hat, während die Befürworter einer gewaltsamen Lösung in der Minderheit sind.
  • 10:18
    Die Einwohner der „Volksrepubliken“ Lugansk und Donezk haben an den vorgezogenen Parlamentswahlen in der Ukraine nicht teilgenommen.
  • 09:58
    Die Beteiligung an den vorgezogenen Wahlen in die Oberste Rada (ukrainisches Parlament) hat 52,42 Prozent betragen, wie die Zentrale Wahlkommission der Ukraine nach der Auswertung der Angaben aus allen 198 Wahlkreisen mitteilte.
  • 09:25
    Die Volksfront des ukrainischen Premiers Arseni Jazenjuk liegt nach der Auszählung von 25 Prozent der Stimmen bei den Parlamentswahlen vorn, meldet das Zentrale Wahlkomitee des Landes.
  • 20:54
    Der Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko hat die vorgezogene Parlamentswahl in der Ukraine als «Schlüsselelement» auf dem Weg aus der schweren Krise bezeichnet.
  • 14:22
    Der Präsident der Ukraine, Pjotr Poroschenko, ist in Kramatorsk, Gebiet Donezk, eingetroffen, einer Stadt, die von den ukrainischen Kräften der Staatsgewalt kontrolliert wird. Dort inspizierte er die Befestigungsanlagen. Der Präsident besuchte eines der Wahllokale, wo er sich mit der Organisation der Abstimmung bei der vorzeitigen Wahl zur Obersten Rada vertraut machte, stimmte jedoch selbst nicht ab.
  • 11:39
    Der Sachschaden durch Kampfhandlungen in Donezk wird auf mehr als 15 Millionen Dollar geschätzt. Wie der amtierende Oberbürgermeister der Stadt, Igor Matynow, mitgeteilt hat, beläuft er sich im Bestand an Wohnraum auf 9,2 Millionen und in der Wasserversorgung auf 1,3 Millionen. Dem System der Gasversorgung wurde ein Sachschaden in Höhe von 577.000 Dollar zugefügt.
  • 20:54
    Die Entscheidung über die Kampfeinstellung im Südosten der Ukraine ist laut dem ukrainischen Präsidenten Pjotr Poroschenko der Verteidigungsfähigkeit des Landes förderlich.
  • 19:40
    Der Pressedienst der Zentralen Wahlkommission der Ukraine hat am Samstag die Information über einen Ausfall des elektronischen Auszählungssystems „Wahlen“ zurückgewiesen.
  • 18:01
    Die Zentrale Wahlkommission der Ukraine bestätigt die Information von einer Vertragung der Verkündung des Resultats der Wahl zur Obersten Rada nicht.
  • 17:13
    Die Situation in Donezk im Osten des Landes bleibe gespannt, in der Stadt hallen einzelne Explosionen und Salven, teilt der Rat der Stadt am Samstag mit.
  • 15:39
    Laut Lawrow ist es jetzt wichtig, die sich anbahnenden Kontakte zwischen Vertretern Kiews und der selbsterklärten Volksrepubliken von Lugansk und Donezk zu unterstützen. „Anschließend muss ein umfassender politsicher Dialog eingeleitet werden mit dem Ziel, nach Wegen zur nationalen Eintracht und zu einer Verfassungsreform unter Teilnahme aller Regionen und politischen Kräfte der Ukraine entsprechend den Verpflichtungen Kiews aus der Genfer Erklärung vom 17. April 2014 zu suchen“, betonte der Minister.
  • 15:12
    Laut dem ukrainischen Präsidentenberater Juri Luzenko brauchen die ukrainischen Behörden die Waffenruhe im Osten des Landes, um Waffen und Militärtechnik herstellen zu lassen sowie finanzielle und technische Unterstützung vom Westen in Anspruch zu nehmen.
  • 13:32
    Das Zentrale Wahlkomitee (ZWK) der eigenmächtig proklamierten Volksrepublik Donezk (VRD) befürchtet Provokationen am Tag der Wahl, dem 2. November, und behält sich das Recht darauf vor, den Standort von Wahllokalen zu ändern, erklärte der Leiter des ZWK der VRD, Roman Ljagin.
  • 20:38
    Kiew hat seine Truppen aus der Ostukraine abzuziehen, um die Integrität des Landes zu erhalten.
  • 18:51
    Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Souveränität der Ukraine nach eigener Aussage nie in Zweifel gezogen und hofft auf eine Normalisierung der Beziehungen mit dem Nachbarland.
  • 17:30
    Der ukrainische Geheimdienst SBU hat nach eigenen Angaben einen ranghohen russischen Offizier festgenommen, der „Leichen russischer Soldaten“ aus der Ukraine abtransportiert haben soll.
  • 16:26
    Mindestens 824.000 Personen waren gezwungen, ihre Wohnstätten nach dem Ausbruch des Konfliktes in der Ukraine zu verlassen, teilt die Verwaltung des Hochkommissars der Uno für die Angelegenheiten der Flüchtlinge mit.
  • 14:44
    Nach zwei Tagen Stille sind die Artilleriegefechte in der ostukrainischen Industriemetropole Donezk wiederaufgenommen worden.
  • 12:45
    Die Regierung der Ukraine beabsichtigt, die Finanzhilfe für ukrainische Bürger, die Sewastopol und die Republik Krim nach deren Wiedervereinigung mit Russland verlassen haben, um 40 Prozent zu kürzen. Eine entsprechende Verordnung wurde am heutigen Freitag auf der Webseite des Kabinetts veröffentlicht.
  • 23:30
    Die Volksmilizen in der Ostukraine werden die Siedlung Jelenowka des Kreises Wolnowacha im Gebiet Donezk bereits gegen Ende November befreien. Das erklärte der Premier der selbsternannten Volksrepublik Donezk (DVR), Alexander Sachartschenko, am Donnerstag im Ersten TV-Kanal der Donezker Republik.
  • 23:29
    Die von Kiew abgelehnten Wahlen in den selbst ernannten Republiken Donezk und Lugansk könnten die Lage in der Ukraine stabilisieren. Das sagte der Leiter der russischen Präsidialverwaltung, Sergej Iwanow, am Donnerstag im Schwarzmeerkurort Sotschi.
  • 21:33
    Die Entstellung von Tatsachen über die Politik Russlands und seinen Kurs durch den Westen sind eine Lüge und ein Informationskrieg. Das erklärte der Chef des russischen Präsidialstabes, Sergej Iwanow, am Donnerstag im Schwarzmeerkurort Sotschi.
  • 21:05
    Russland wird die für diesen Sonntag geplanten Parlamentswahlen in der Ukraine anerkennen. Das erklärte der Chef des russischen Präsidialstabes, Sergej Iwanow, am Donnerstag im Schwarzmeerkurort Sotschi.
  • 20:41
    Finnland rechnet nicht mit einer langen Diskussion zur Ukraine beim EU-Gipfel am Donnerstag. „Wichtig ist, dass die zum 26. Oktober in der Ukraine angesetzten Wahlen normal verlaufen“, erklärte Finnlands Außenminister Alexander Stubb am Donnerstag vor Beginn des Gipfels in Brüssel.
  • 19:55
    Die Ukraine wird ihre Kriegsmarine erneuern und mit modernsten Waffen ausstatten. Mittel dazu seien im staatlichen Rüstungsauftrag für 2015 eingeplant, teilte die Website von Präsident Pjotr Poroschenko am Donnerstag mit.
  • 19:07
    De russische Journalist, Jewgeni Kisseljow, der bereits seit Jahren ein Programm im ukrainischen Fernsehkanal „Inter“ moderiert und über eine Aufenthaltsgenehmigung für die Ukraine verfügt, wird aus dem Lande deportiert, meldet die Zeitung „Ukrainskaja Prawda“.
  • 18:31
    Die Beobachtungsmission der OSZE in der Ukraine setzt Drohnen zur Überwachung der Waffenruhe zwischen Militär und Volksmilizen ein. Die ersten unbemannten Flugzeuge wurden am Donnerstag nahe Mariupol gestartet. Diese Hafenstadt war vor Beginn des Waffenstillstandes am 5. September hart umkämpft. Ab Freitag sollen die Überwachungsdrohnen regelmäßige Flüge absolvieren. „Diese Drohnen erweitern die Überwachungskapazitäten im Rahmen unseres Mandats in der Ukraine“, sagte der Chef der Special Monitoring Mission (SMM) der OSZE, Ertugrul Apakan. Die so gewonnenen Angaben sollen die Informationen der Beobachter in der Konfliktzone ergänzen. Zuvor hatten Deutschland, Frankreich, Italien und Russland der OSZE Drohnen zur Überwachung der Waffenruhe in der Ukraine angeboten.
  • 17:05
    Russland hat die westlichen Staaten aufgerufen, auf die ukrainische Regierung einzuwirken, damit sie auf den weiteren Einsatz der international geächteten Streumunition verzichtet.
  • 16:36
    Der Leiter des Föderalen Migrationsdienstes, Konstantin Romodanowski, verfügt nicht über Informationen, wonach der gestürzte Präsident der Ukraine Viktor Janukowitsch die russische Staatsbürgerschaft erhalten hat. Dies erklärte Romodanowski bei einem Pressegespräch am Donnerstag. Der Sprecher des Außenministeriums, Alexander Lukaschewitsch, teilte am 9. Oktober Journalisten mit: "Dazu kann ich nichts sagen. Die Gewährung der Staatsbürgerschaft gehört nicht zum Aufgabenbereich des Außenamtes." "Ich habe Medienberichte gelesen, halte es aber nicht für zweckmäßig, diese zu kommentieren", fügte der russische Diplomat hinzu.
  • 15:46
    Rund sieben Wochen nach Beginn der Waffenruhe in der Ost-Ukraine zeigt sich die Leitung der von Kiew abtrünnigen „Donezker Volksrepublik“ (DVR) enttäuscht und schließt eine Wiederaufnahme schwerer Kämpfe mit dem Militär nicht aus. DVR-Premierminister Alexander Sachartschenko droht mit der Einnahme von drei Großstädten.
  • 14:58
    Laut dem Föderalen Migrationsdienst Russlands haben in der vergangenen Woche rund 3000 Bürger der Ukraine um Asyl in Russland ersucht, insgesamt haben bereits 200 000 den Flüchtlingsstatus erhalten.
  • 14:00
    Die Einreise von Bürgern der Ukraine in die Russische Föderation ist seit dem Beginn des Konflikts im Donbass um 60 Prozent gestiegen. Gegenwärtig befinden sich in der Russischen Föderation 2,6 Millionen Ukrainer, wie Konstantin Romodanowski, Leiter der russischen Föderalen Migrationsbehörde, am Donnerstag mitteilte.
  • 12:56
    Mindestens drei Menschen sind im Donbass beim Angriff seitens ukrainischer Militärs ums Leben gekommen, sechs wurden verletzt, teilen Vertreter der „Volksrepublik Donezk“ mit.
  • 11:45
    Die Zahl der ukrainischen Bürger, die aus dem Osten des Landes nach geflohen sind und vorläufiges Asyl oder Flüchtlingsstatus beantragt haben, beträgt nahezu 226.000. Das teilte der Föderale Migrationsdienst am heutigen Donnerstag mit. In provisorischen Unterkünften auf russischem Territorium halten derzeit knapp 46.000 Ukrainer auf; mehr als 400.000 weitere sind bei ihren Verwandten oder Freunden untergebracht worden.
  • 10:23
    Die EU hat die Bereitstellung von 760 Millionen Euro für die Ukraine von Oktober auf Ende 2014 verschoben. Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko und der Leiter der EU-Kommission José Manuel Barroso haben diese Frage telefonisch erörtert.
  • 09:07
    Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko und Bundeskanzlerin Angela Merkel haben bei Telefonkonsultationen die Positionen zu einer weiteren Erörterung der Gas-Frage mit Russland koordiniert, heißt es auf der Webseite des ukrainischen Staatschefs am Donnerstag.
  • 22:47
    Die ukrainische Rüstungsholding Ukroboronprom will sich bei der Produktion von Waffen auf Nato-Standards umstellen.
  • 21:56
    Das Elektromaschinenbauwerk Lugansk im Osten der Ukraine verlegt seine Produktionskapazitäten in die russische Stadt Kamensk-Schachtinski (Gebiet Rostow).
  • 19:40
    Die ukrainischen Atomkraftwerke sind auf den Winter vorbereitet und haben einen ausreichenden Vorrat an Nuklearbrennstoff, wie der Präsident des staatlichen AKW-Betreibers Energoatom, Juri Nedaschkowski, am Mittwoch mitteilte.
  • 18:10
    Die russische Agraraufsichtsbehörde Rosselchosnadsor hat ab Mittwoch die Einfuhr bzw. den Transit von pflanzlichen Produkten aus der Ukraine vorübergehend eingeschränkt. Nach Angaben der Behörde führt die Ukraine illegale Re-Exporte von europäischen Produkten durch.
  • 16:58
    Die Waffenruhe in der Ostukraine wird nach Angaben der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hauptsächlich vom ukrainischen Militär verletzt.
  • 15:44
    Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hat keine Beweise dafür, dass die ukrainische Armee bei den Gefechten gegen Milizen im Osten des Landes die international geächtete Streumunition eingesetzt hat.
  • 13:49
    Die ukrainischen Behörden werden laut Innenminister Arsen Awakow neue Panzerwagen, die mit Raketensystemen ausgerüstet sind, an die Nationalgarde liefern.
  • 12:51
    Die Ukraine-Krise ist laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow eine direkte Folge der Versuche des Westens, die Trennlinien im euroatlantischen Raum zu behalten und gen Osten zu verschieben. Russland suche hingegen keine Konfrontation, werde aber seine Interessen auf der Grundlage des Völkerrechts verteidigen.
  • 11:49
    Ein weiterer Zivilist ist dem ukrainischen Konflikt im Osten des Landes zum Opfer gefallen. Dies teilte der Stadtrat von Donezk am Mittwoch mit.
  • 10:50
    Die selbsterklärte Donezker Volksrepublik (DVR) wird bereits in dieser Woche mit dem Kohleexport in die Krim beginnen, wie Alexej Granowski, Brennstoff- und Energieminister der DVR, Journalisten mitteilte.
  • 23:42
    Bei Angriffen der ukrainischen Artillerie auf Donezk im Osten des Landes sind bislang etwa 1575 Häuser in der Millionenstadt beschädigt worden. Das teilte der Chef des Departements Kommunalwirtschaft im Donezker Stadtrat, Waleri Litwinow, am Dienstag mit.
  • 22:09
    Die Staatsduma Russlands hat dem Konzern Gazprom genehmigt, den Gastransit durch die Ukraine mit Gasschulden Kiews zu verrechnen. Ein entsprechendes Gesetz wurde am Dienstag in dritter Lesung verabschiedet.
  • 22:01
    Die ukrainische Armee wird im kommenden Jahr Präzisionswaffen und Marschflugkörper bestellen. Das ordnete Präsident Pjotr Poroschenko am Dienstag per Erlass an. „Ich ordne an, den staatlichen Rüstungsauftrag zu ändern und die Produktion von Präzisionswaffen und Marschflugkörpern zu finanzieren“, hieß es in dem Erlass. „Wir müssen sicher sein, dass unsere Armee, unsere Streitkräfte und ihre Ausstattung den besten ausländischen Kriterien gerecht sind“, betonte der Präsident.
  • 20:45
    Das ukrainische Außenministerium hat Russland aufgefordert, seinen Einfluss geltend zu machen, um die für den 2. November in der Region Donbass angesetzten Wahlen nicht zuzulassen. Das seit Samstag geltende ukrainische Gesetz über einen besonderen Status einzelner Rayons von Donbass sieht die Durchführung von Kommunalwahlen am 7. Dezember in dieser Region vor. Wie Kiew hervorhebt, ist das Gesetz entsprechend den Vereinbarungen angenommen worden, die die Kiewer Behörden und die Volkswehrführung in September in Minsk getroffen haben.
  • 20:04
    Die Ukraine hat die EU-Kommission um einen weiteren Kredit über zwei Milliarden US-Dollar ersucht. Das bestätigte Kommissionssprecher Simon O’Connor am Dienstag in Brüssel.
  • 19:33
    Der Präsident der Ukraine, Pjotr Poroschenko, hat das Gesetz unterschrieben, wonach der Gerichtsprozess gegen seinen Vorgänger, Viktor Janukowitsch, in dessen Abwesenheit verlaufen wird. Darüber hat der ukrainische Leader in seinem Mikroblog im Twitter geschrieben.
  • 18:16
    Der Nationale Sicherheitsrat der Ukraine (SNBO) hat der Volkswehr der Region Donbass vorgeworfen, den vereinbarten Gefangenenaustausch einseitig gestoppt zu haben. Wie Andrej Lyssenko, amtlicher SNBO-Sprecher, am Dienstag in Kiew bei einem kurzen Pressegespräch sagte, „geht das ukrainische interdisziplinäre Hilfszentrum für Gefangenenaustausch seiner Arbeit weiter nach. Es tut alles nur Mögliche für die Suche nach den Personen, die in illegale bewaffnete Formationen geraten sind, und führt Verhandlungen über eine Wiederherstellung der Kontakte.“
  • 17:51
    Die Behörden der Ukraine seien zur Unterzeichnung eines zeitweiligen Abkommens über die Gaslieferungen aus Russland bereit. Den endgültigen Preis und die Lieferbedingungen würde in diesem Fall ein Gericht bestimmen. Das erklärte der Premierminister der Ukraine, Arsenij Jazenjuk. Seinen Worten zufolge, habe die ukrainische Regierung 3,1 Milliarden Dollar zwecks Zahlungen für das russische Gas, und zwar sowohl zur Begleichung der Gasschuld als auch zur Bezahlung neuer Lieferungen, reserviert.
  • 16:36
    Das ukrainische Militär hat den Vorwurf der Menschenrechtler, international geächtete Streumunition in Wohnvierteln eingesetzt zu haben, als unbewiesen zurückgewiesen. Laut einer Studie der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) haben die ukrainischen Truppen bei den Kämpfen im Osten des Landes mindestens zwölf Ortschaften, darunter auch Wohnviertel der Millionenstadt Donezk mit Streubomben beschossen. Das könnte auf ein Kriegsverbrechen deuten, weil die Streumunition nicht zielgenau sei, so HRW.
  • 14:48
    Am kommenden Sonntag wählen die Ukrainer ihr neues Parlament.
  • 13:21
    Experten des deutschen Bundesnachrichtendienstes (BND) sind zu dem Schluss gekommen, dass die Boeing 777 der Malaysia Airlines im Juli von ostukrainischen Aufständischen abgeschossen wurde, schreibt die "Nesawissimaja Gaseta" am Dienstag.
  • 10:35
    Das ukrainische Militär hat laut der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watsch (HRW) im Oktober die Kassettenmunition angewendet.
  • 21:32
    Die ukrainische Nationalgarde konzentriert ihre Kräfte vor Donezk. Das erfuhr RIA Novosti am Montag bei der Volkswehr der nicht anerkannten Republik Donezk im Osten der Ukraine.
  • 21:00
    Eine zeitweilige Ermittlungskommission der Obersten Rada hat dem ukrainischen Präsidenten Pjotr Poroschenko, Ex-Verteidigungsminister Valeri Geletej und Generalstabschef Viktor Muschenko den Tod von Soldaten bei Ilowajsk vorgeworfen.
  • 19:33
    Der regelmäßige Artilleriebeschuss von Donezk durch die ukrainische Armee lässt daran zweifeln, dass Kiew die vereinbarte Waffenruhe einhalten will.
  • 19:02
    Das ukrainische Militär hat die Informationen des deutschen Spiegel-Magazins, dass die malaysische Passagiermaschine, Flug MH17, mit einem ukrainischen Luftabwehrraketensystem abgeschossen worden sei, zurückgewiesen. Nach Angaben des Kiewer Verteidigungsministeriums war der betreffende ukrainische Fla-Truppenteil noch vor dem Eintreffen der Milizen evakuiert worden.
  • 18:04
    ei den Kämpfen in Donezk setzt die ukrainische Armee offenbar wieder ballistische Raketen ein: Nach Angaben der Volkswehr schlug eine Boden-Boden-Rakete vom Typ Totschka-U am Montag in einem westlichen Stadtteil ein.
  • 15:30
    Die USA versuchen laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow weiterhin, die Situation in der Ukraine zu nutzen, um „Russland in die Schranken zu weisen“.
  • 14:05
    Eine starke Detonation erschallte unweit des Gebäudes in Donezk, in dem der Vizepremier der VRD, Andrej Purgin, eine Besprechung durchführte.
  • 13:36
    Der Asien-Europa-Gipfel am Freitag in Mailand hat keine Klarheit in die Lösung des Ukraine-Konflikts gebracht, schreibt die Zeitung "Wedomosti" am Montag.
  • 11:34
    Bei Kämpfen im Südosten der Ukraine sind an einem Tag vier Volkswehr-Milizen und acht zivile Einwohner getötet worden, wie der Stab der selbsterklärten Donezker Volksrepublik (DVR) Journalisten mitteilte.
  • 09:14
    Die Ukraine hat 3,1 Milliarden US-Dollar auf den Konten, mit denen Kiew das russische Gas bezahlen kann.
  • 19:02
    In Kiew sind Flüchtlinge aus dem Donbass zu einer Kundgebung vor dem ukrainischen Ministerkabinett erschienen. Sie fordern, sie mit Wohnraum, Nahrung und erforderlichen Kleidern zu versorgen sowie ihnen bei der Arbeitssuche zu helfen.
  • 14:10
    Fünf Volkswehr-Milizen und zwei Zivilisten sind am vergangenen Tag in der ostukrainischen Region Donbass als Folge von Beschuss ums Leben gekommen, teilte Eduard Bassurin, Vizechef der Donezker Miliz, am Sonntag RIA Novosti mit.
  • 13:23
    Der Präsident der Ukraine, Pjotr Poroschenko, erklärte, dass er bereit sei, einen Erlass über die Demobilisierung von Soldaten im Grundwehrdienst zu unterschreiben, die den Wunsch äußern, im Rahmen eines Militärvertrages weiter zu dienen.
  • 10:40
    Die Ukraine wird im Winter genug Gas und Heizung haben, versicherte Präsident Pjotr Poroschenko. Wie er in seinem offiziellen Twitter mitteilte, ist dies in Ergebnis der in Mailand erzielten Vereinbarungen.
  • 10:24
    Die OSZE-Mission wird laut dem ukrainischen Staatschef Pjotr Poroschenko Radare zur Überwachung der Waffenruhe in der Region Donbass anwenden.
  • 19:57
    Die selbst ernannte Volksrepublik Donezk im Osten der Ukraine beendet den bewaffneten Widerstand gegen Kiew und geht zu einer Friedensphase über.
  • 17:45
    Die Ukraine braucht nach Worten von Außenminister Pawel Klimkin deutlich mehr Geld als vom Westen versprochen. „Die 30 Milliarden US-Dollar Hilfe sind nicht ausreichend“, sagte Klimkin am Samstag nach Angaben der Deutschen Welle.
  • 17:12
    Die selbst ernannte Republik Donezk im Osten der Ukraine wird unabhängig sein, aber allem Anschein nach nicht anerkannt bleiben. Das sagte der Donezker Regierungschef Alexander Sachartschenko am Samstag in der Stadt Nowoasowsk bei einem Treffen mit Wählern.
  • 15:37
    Das Gesetz über den Sonderstatus des Donezbeckens wurde am Samstag in der offiziellen Parlamentszeitung „Golos Ukrainy“ veröffentlich und trat somit in Kraft.
  • 13:30
    Donezk, Hochburg der Volkswehr im Osten der Ukraine, ist von der ukrainischen Artillerie in der Nacht zum Samstag erneut unter Beschuss genommen worden. Nach Angaben des Stadtrates wurden dabei zwei Wohnhäuser zerstört, mehrere wurden beschädigt.
  • 23:46
    Russland wird an die Ukraine kein Gas mehr auf Pump liefern. Das erklärte der russische Präsident Wladimir Putin am Freitag in Mailand nach einem Treffen mit seinem ukrainischen Amtskollegen Pjotr Poroschenko.
  • 21:16
    Der Ukraine-Konflikt kann nach Ansicht von Russlands Präsident Wladimir Putin nur auf der Grundlage der am 5. Oktober in Minsk erzielten Vereinbarungen gelöst werden.
  • 20:54
    Im Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine hat es in der jüngsten Verhandlungsrunde nach Angaben von Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Annäherung gegeben.
  • 20:32
    Im Gasstreit zwischen der Ukraine und Russland haben die Seiten bislang keine Lösung erzielen können.
  • 19:33
    Ein bilaterales Treffen der Präsidenten Russlands und der Ukraine, Wladimir Putin und Pjotr Poroschenko, hat am Freitagabend in Mailand begonnen. Das berichtete ein RIA-Novosti-Korrespondent vor Ort.
  • 17:42
    Die Wahlkommission der von Kiew abtrünnigen Donezker Volksrepublik im Osten der Ukraine hat der Kommunistischen Partei Zulassung zu der für den 2. November geplanten Parlamentswahl verweigert.
  • 15:38
    Der abgesetzte ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch hat laut dem weißrussischen Staatschef Alexander Lukaschenko die rechtsradikale Gruppe „Rechter Sektor“ finanziell unterstützt.
  • 14:19
    Die ostukrainische Industrie-Metropole Donezk steht am Freitag unter intensivem Beschuss. Geschosse schlagen in verschiedenen Stadtteilen ein, wie ein Korrespondent der RIA Novosti vor Ort berichtet.
  • 13:44
    Russlands Präsident Wladimir Putin warnte die Ukraine davor, das für die EU bestimmte Gas illegal abzuzapfen.
  • 12:46
    Wegen häufigen Marodierens hat der ukrainische Innenminister Arsen Awakow das Bataillon „Schachtjorsk“ aufgelöst, teilt der TV-Sender 1+1 mit.
  • 11:31
    Die Donezker Volksrepublik (DVR) hat nicht die Absicht, das Gesetz über den Sonderstatus einiger Kreise der Donbass-Region anzuerkennen, sagte der Premier nicht anerkannten Volksrepublik (DVR), Alexander Sachartschenko, zu RIA Novosti.
  • 10:46
    Russlands Präsident Wladimir Putin ist in der Präfektur von Mailand eingetroffen, wo ein Arbeitsfrühstück mit den Leitern der EU-Länder und dem ukrainischen Präsidenten Pjotr Poroschenko stattfindet.
  • 09:32
    Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko hat ein Gesetz über lokale Verwaltung in einzelnen Bezirken der Gebiete Donezk und Lugansk unterzeichnet.
  • 22:01
    Wenn das Transitland Ukraine das für die Europäische Union bestimmte Erdgas unerlaubt für den eigenen Bedarf abzweigen wird, wird Russland laut Präsident Wladimir Putin die Lieferungen kürzen müssen.
  • 18:55
    Präsident Wladimir Putin hofft, dass Russland, die Ukraine und die Europäische Union bei ihren anstehenden Gasgesprächen eine Einigung erzielen werden.
  • 18:37
    Die ukrainische Führung ist es gewohnt, auf Pump zu leben, und nimmt, IWF-Ratschlägen folgend, immer neue Kredite auf, wie der Vorsitzende der ukrainischen Bewegung „Ukrainische Wahl“, Viktor Medwedtschuk, in seinem Blog schreibt.
  • 16:28
    Der Premier der Ukraine, Arseni Jazenjuk, schloss es nicht aus, dass mit den Lieferungen russischen Gases nach Europa Probleme entstehen könnten.
  • 15:49
    Die Ukraine kann laut Regierungschef Arsenij Jazenjuk keinen reibungslosen Erdgas-Transit aus Russland in die EU garantieren, weil sie mit dem geltenden Transitvertag mit Russland unzufrieden ist.
  • 13:09
    Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko hat aus der Zone der humanitären UN-Mission acht Hubschrauber zurückführen lassen, um sie in die Zone der Sonderoperation im Südosten der Ukraine zu verlegen.
  • 11:11
    Der ukrainische Premierminister Arseni Jazenjuk hat erklärt, dass die Ukraine für Russland Visapflicht einführen kann.
  • 21:47
    Die Erfüllung der Minsker Vereinbarungen kann nach Ansicht von Ex-Sowjetpräsident Michail Gorbatschow (83) zu einem ersten Schritt zum Ausweg aus der Ukraine-Krise werden.
  • 20:34
    Elf Tage vor der Parlamentswahl in der Ukraine hat die Opposition von Staatschef Pjotr Poroschenko eine sofortige Entwaffnung und Auflösung aller illegalen bewaffneten Gruppen in Kiew gefordert.
  • 19:32
    Die Nato verzeichnet laut ihrem Oberkommandierenden in Europa, US-General Philip Breedlove, keine großen Bewegungen russischer Truppen an der Grenze zur Ukraine.
  • 18:45
    Die Sanktionen gegen Russland wie auch die Gegenmaßnahmen der Regierung in Moskau haben sich laut dem russischen Premier Dmitri Medwedjew in keiner Weise negativ auf seine Beziehungen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und mit anderen Top-Politikern des Westens ausgewirkt.
  • 16:11
    Die ukrainische Polizei verstärkt das Sicherheitsaufgebot rund um Kiew. Zusätzliche Kontrollposten sollen eingerichtet werden, um die Einfuhr von Waffen in die Hauptstadt zu verhindern.
  • 15:58
    Bei einem Raketentreffer sind nach Angaben der OSZE in der Ostukraine sieben Zivilisten nahe Mariupol getötet worden. Wie die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) am Mittwoch berichtete, schlug die Rakete in einem kleinen Dorf nahe der Stadt ein. Dabei wurden laut Auskunft eines Krankenhauses in Mariupol auch 14 Menschen verletzt, zwei davon schwer. Die Beobachter der OSZE mussten nach kurzer Zeit das Dorf Sartana wegen des gegenseitigen Beschusses von Einheiten der ukrainischen Armee und der Regierungsgegner wieder verlassen. In der Nähe des Dorfes liegt ein Checkpoint der ukrainischen Armee. Trotz der Anfang September vereinbarten Waffenruhe kommt es immer wieder zu blutigen Gefechten.
  • 15:07
    Die von Kiew abtrünnige „Donezker Volksrepublik“ (DVR) hat den mit Kiew vereinbarten Abzug schwerer Waffen von der Gefechtslinie vorerst ausgesetzt. Der Grund sei, dass die Regierungsarmee die Waffenruhe nicht einhalte, sagte DVR-Premierminister Alexander Sachartschenko am Mittwoch.
  • 14:09
    Die Volksmilizen im ostukrainischen Gebiet Lugansk haben nach Angaben der Kiew-treuen Behörden mehr als hundert ukrainische Soldaten eingeschlossen. Mindestens 112 Soldaten seien im Raum Bachmutowka, rund 30 nördlich von Lugansk in einem Kessel, teilte der aus Kiew ernannte Gouverneur dieser ostukrainischen Industrieregion, Gennadi Moskal, am Mittwoch mit. Nach seinen Angaben haben die Milizen am Dienstag zwei Kontrollposten der Nationalgarde angegriffen. Mehrere Soldaten seien gefangengenommen worden. Ein Kommentar der von Kiew abtrünnigen „Lugansker Volksrepublik“ liegt nicht vor.
  • 13:23
    Bei einer endgültigen Vereinbarung zwischen Kiew und dem Südosten der Ukraine kann Russland laut Sergej Iwanow, Chef der russischen Präsidialadministration, als Garant auftreten.
  • 12:58
    Vier zivile Einwohner des Gebiets Donezk sind bei einem Artilleriebeschuss in der Nacht zum Mittwoch und am Mittwochmorgen getötet worden. Wie der Volkswehrstab der nicht anerkannten Volksrepublik Donezk RIA Novosti mitteilte, wurden weitere 23 Zivilisten und sieben Volkswehr-Milizen verletzt.
  • 12:33
    Bei einer Konferenz in Donezk, an der Vertreter von Uno und OSZE teilnehmen sollen, werden die Behörden der nicht anerkannten Donezker Volksrepublik (DVR) am Mittwoch Beweise für die von Kiew begangenen Kriegsverbrechen vorlegen, wie der DVR-Vizepremier Andrej Purgin RIA Novosti mitteilte.
  • 11:45
    Die Sanktionen gegen Russland haben laut dem russischen Premier Dmitri Medwedew die Zusammenarbeit zwischen Russland und den USA beeinträchtigt. Nur ihre Aufhebung mache einen Neuanfang in den russisch-amerikanischen Beziehungen möglich. „Nicht wir haben diese Sanktionen erfunden – sie wurden von unseren ausländischen Partnern ins Leben gerufen“, sagte Medwedew in einem Interview mit dem US-Wirtschaftssender CNBC.
  • 10:05
    Die USA und die internationale Gemeinschaft werden die Resultate der Unabhängigkeitsreferenden in den ostukrainischen Gebieten Donezk und Lugansk nicht anerkennen. Das erklärte US-Außenminister John Kerry am Dienstag in Paris nach den Verhandlungen mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow.
  • 09:12
    Russlands Präsident Wladimir Putin hat in einem Telefongespräch mit dem ukrainischen Präsidenten Pjotr Poroschenko mögliche Schritte zur Förderung einer friedlichen Regelung im Südosten der Ukraine besprochen, wie der Kreml-Pressedienst am Dienstag mitteilte.
  • 21:35
    Rund 5000 Nationalisten demonstrieren am Dienstag im Stadtzentrum von Kiew am 72. Gründungstag der Ukrainischen Aufständischen Armee UPA. Das teilte die Polizei der ukrainischen Hauptstadt Journalisten mit.
  • 21:06
    Europa wird nicht für eine Erhöhung des Lebensniveaus in der Ukraine sorgen, weshalb die „Ernüchterung“ der Ukrainer hart und schmerzhaft sein wird, wie der Chef des russischen Sicherheitsrates, Nikolai Patruschew, in einem Interview für die Mittagsausgabe der „Rossijskaja Gaseta“ sagte.
  • 20:45
    Washington sollte laut seinen offiziellen Dokumenten das Recht der Völker anerkennen, einseitig ihre Unabhängigkeit auszurufen. Das erklärte der Vorsitzende der Staatsduma Russlands Sergej Naryschkin, am Dienstag in Moskau.
  • 20:14
    Russland Ausland Im postsowjetischen Raum Sicherheit und Militär Im postsowjetischen Raum Ukrainischer Parlamentschef signiert Gesetz über Sonderstatus von Donbass Thema: Entwicklung in Ostukraine Ukrainischer Parlamentschef signiert Gesetz über Sonderstatus von Donbass © REUTERS/ Marko Djurica 19:30 14/10/2014 KIEW, 14. Oktober (RIA Novosti). mehr zum Thema Poroschenko: Föderalisierung der Ukraine ist ausgeschlossen Schutz vor „Infektion“: Poroschenko lässt Donbass abschirmen Ukraine-Kontaktgruppe in Minsk vereinbarte Aktionsplan für Waffenruhe Moskau bezeichnet Sonderstatusgesetz als Grundlage für Aussöhnung in Ostukraine Poroschenkos Vertreterin: Sonderstatus bringt Donbass wieder unter Kontrolle Kiews Multimedia Lage in Donezbecken nach Waffenstillstand Der ukrainische Parlamentspräsident Alexander Turtschinow hat das von der Werchowna Rada verabschiedete Gesetz über einen Sonderstatus einiger Kreise der Donbass-Region signiert. Wie die Rada am Dienstag auf ihrer Website mitteilte, wurde das Dokument bereits Präsident Pjotr Poroschenko zur Unterzeichnung vorgelegt.
  • 19:26
    Laut dem neuen Verteidigungsminister der Ukraine, Stepan Poltorak, können nur gut ausgebildete und ausgerüstete Streitkräfte ein Garant für den Frieden sein. „Die Ukraine braucht den Frieden, den nur moderne, gut ausgebildete, mobile und gut ausgerüstete Streitkräfte der Ukraine garantieren könnten. Ich bin mir darüber im Klaren und weiß, was zu tun ist. Dafür benötige ich Zeit und Ihre Unterstützung und Hilfe“, sagte der neuernannte Verteidigungsminister am Dienstag vor dem ukrainischen Parlament.
  • 17:27
    Die Militärstaatsanwaltschaft der Ukraine leitete gegen Soldaten im Grundwehrdienst der Nationalgarde, die sich am Vortag an einer Protestaktion vor dem Gebäude der Administration des Präsidenten beteiligt hatten, ein Verfahren ein. Das teilte der Generalstaatsanwalt der Ukraine, Vitali Jarjoma, mit.
  • 16:32
    Die Ereignisse der Ukraine haben laut Russlands Präsident Wladimir Putin eine umfassende Krise des Völkerrechts aufgedeckt: Viele Menschenrechtler schweigen heuchlerisch zu den Verbrechen gegen die zivile Bevölkerung der Ukraine. „Ich will noch eine scharfe Frage anschneiden, die keinen von uns gleichgültig lässt - nämlich die Ereignisse in der Ukraine“, sagte Putin am Dienstag bei seinem Treffen mit dem Menschenrechtsrat beim Präsidenten der Russischen Föderation. Die Entwicklung in der Ukraine habe „eine umfassende Krise des Völkerrechts, der Grundnormen der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und der Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes aufgedeckt“.
  • 15:34
    In Kiew haben die Teilnehmer einer Kundgebung vor der Obersten Rada begonnen, das Gebäude mit Knallkörpern zu bewerfen. Mit Stöcken bewaffnet, versuchen sie, sich zum Gebäude durchzukämpfen.
  • 15:24
    Es die „Stunde der Wahrheit“ in den Beziehungen zwischen Russland und der EU gekommen, man soll ihren Entwicklungsvektor bestimmen, erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow auf einem Forum in Moskau. „Wie müssen die Frage beantworten, ob wie strategische Partner oder geopolitische Feinde sind“, sagte Lawrow im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise.
  • 15:08
    Russland hat der Ukraine vorgeworfen, illegal verbotene Produkte aus der Europäischen Union in das Land einzuführen. Der Import von Obst und Gemüse über die Ukraine habe im September spürbar zugenommen, sagte der Direktor der Moskauer Agraraufsicht, Sergej Dankwert, am Dienstag der Agentur Tass. Er drohte mit einem weiteren Importstopp, sollte sich der Verdacht bestätigen, dass es sich um Waren aus der EU handele. Russland hatte Anfang August als Reaktion auf westliche Strafmaßnahmen im Ukraine-Konflikt den Import von Lebensmitteln aus der EU verboten. Am Montag hatte Moskau die Einfuhr von ukrainischem Käse wegen Verstößen gestoppt.
  • 14:40
    Die Ukraine hat nach Ansicht des Leiters der Münchner Sicherheitskonferenz Wolfgang Ischinger in naher Zukunft kaum Chancen auf eine Mitgliedschaft in der Nato. "Ich glaube, hier fehlt es an vielen Voraussetzungen", sagte Ischinger am Dienstag im RBB Inforadio.
  • 14:27
    Für die Wiederherstellung des von der ukrainischen Armee kontrollierten Teils der Donbass-Region werden mindestens zwei Milliarden US-Dollar erforderlich sein, wie der ukrainische Finanzminister Alexander Schlapak sagte.
  • 13:30
    Das ukrainische Parlament hat den Befehlshaber der Nationalgarde, Stepan Poltorak, am Dienstag auf Vorschlag von Staatspräsident Pjotr Poroschenko zum Verteidigungsminister ernannt.
  • 12:28
    Bei einem Beschuss in der Nacht zum Dienstag sind in Donezk sieben Menschen getötet und mehr als 30 verletzt worden, wie der Stab der selbsterklärten Donezker Volksrepublik (DVR) am Dienstag mitteilte.
  • 11:34
    Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko hat ein neues Staatsfest, den Tag des Verteidigers der Ukraine, am 14. Oktober gegründet. Durch dieselbe Anordnung wird der Tag des Vaterlandsverteidigers, der bisher wie auch in Russland am 23. Februar begangen wurde, abgesagt.
  • 10:57
    Eine Volkszählung findet auf der Krim und in Sewastopol vom 14. bis 25. Oktober statt. Dies ist die erste Volkszählung in der Region seit 2001.
  • 10:21
    Bei Donezk kommt es zu weiteren Zusammenstößen. Am vergangenen Tag sind drei Volkswehr-Milizen bei der Abwehr von Angriffen der ukrainischen Armee ums Leben gekommen, wie Eduard Bassurin, stellvertretender Befehlshaber der Volkswehr der selbsterklärten Donezker Volksrepublik (DVR), RIA Novosti mitteilte.
  • 09:03
    Nach einer eineinhalbmonatigen Pause hat Griechenland sein Generalkonsulat im ostukrainischen Mariupol am Montag wieder eröffnet.
  • 22:17
    Die Ukraine lehnt den Modus von Anzahlungen bei der Verrechnung für russisches Erdgas ab. Wie der ukrainische Energieminister Juri Prodan am Montag in Kiew erklärte, besteht die Ukraine darauf, dass fürs Gas erst nach dessen Erhalt verrechnet wird.
  • 20:36
    Der neue Verteidigungsminister der Ukraine, Stepan Poltorak, ist ernannt worden, um eine Offensive gegen die Donbass-Region vorzubereiten. Diese Ansicht äußerte Igor Morosow, Mitglied des Auswärtigen Ausschusses des russischen Föderationsrates, am Montag in Moskau.
  • 18:57
    Rund 500 Grundwehrdienstsoldaten der ukrainischen Nationalgarde haben sich am Montag vor der Residenz von Präsident Pjotr Poroschenko in Kiew versammelt, um die Entlassung aus dem Wehrdienst zu fordern, berichtet der ukrainische Fernsehsender "112 Ukraine".
  • 17:11
    Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko hat Stepan Poltorak zum neuen Verteidigungsminister vorgeschlagen.
  • 15:55
    Die ukrainischen Streitkräfte bekommen während der ganzen Periode der Waffenruhe im Donbass einheimische Bewaffnung und nicht tödliche Militärtechnik aus dem Ausland, so der Sprecher des Nationale Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, Andrej Lyssenko.
  • 14:52
    Der Russlandbeauftragte der Bundesregierung, Gernot Erler (SPD), hat die Ankündigung des russischen Präsidenten Wladimir Putin begrüßt, mehr als 17.000 Soldaten von der Grenze zur Ukraine abzuziehen, berichtet die „Neue Osnabrücker Zeitung“ am Montag.
  • 12:01
    Die ukrainischen Suchdienste werden den Absturzort der Malaysia-Boeing untersuchen, um die bisher nicht entdeckten sterblichen Überreste der Opfer und deren Sachen zu finden und sie dann der Gruppe niederländischer Fachleute in Charkow zu übergeben.
  • 11:09
    Die Volkswehr der selbsterklärten Donezker Volksrepublik (DVR) berichtet über vier getötete zivile Einwohner im Osten der Ukraine am vergangenen Tag.
  • 09:19
    Präsident der Ukraine, Pjotr Poroschenko, hat das Rücktrittsgesuch des ukrainischen Verteidigungsministers Waleri Geletej angenommen, wie die Webseite des Präsidenten mitteilte.
  • 18:03
    Mit dem Truppenabzug von der ukrainischen Grenze hat Russlands Präsident Wladimir Putin ein Friedenssignal an Kiew und den Westen gesandt. Damit kommentierte Alexej Puschkow, Außenbeauftragter der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus), den von Putin verordneten Abzug von Tausenden Soldaten aus dem Grenzgebiet Rostow.
  • 17:14
    Mindestens vier Zivilisten sind am Samstag im ostukrainischen Donezk nach Angaben der Stadtleitung bei Artilleriebeschuss getötet worden, elf weitere haben Verletzungen erlitten. Durch den Beschuss seien fünf Wohnhäuser vollständig zerstört und sieben weitere beschädigt worden, teilte die Stadtleitung am Sonntag mit. Die Nacht sei relativ ruhig verlaufen. Am Sonntagmorgen berichteten Augenzeugen erneut von Salven in mehreren Stadtteilen. Am Samstag hatte der Premierminister der von Kiew abtrünnigen „Donezker Volksrepublik“ Alexander Sachartschenko eine Feuereinstellung angekündigt, der ein Abzug schwerer Waffen folgen soll. Auch das ukrainische Militär erklärte sich bereit, die Waffen zurückzuziehen, sobald die Volkswehr dies getan haben werde.
  • 16:42
    Das russische Verteidigungsministerium hat am Sonntag bestätigt, dass die Truppen, die an Militärübungen im Gebiet Rostow an der Grenze zur Ukraine teilgenommen haben, in ihre Standorte zurückkehren.
  • 15:08
    Die ukrainische Artillerie hat am Sonntag die abtrünnige Industriemetropole Donezk im Osten des Landes beschossen. Angegriffen wurden Stadtteile in der Nähe des Flughafens, wie ein Korrespondent der RIA Novosti vor Ort berichtet.
  • 12:59
    Am Samstag hatte der Premierminister der von Kiew abtrünnigen „Donezker Volksrepublik“ Alexander Sachartschenko eine Feuereinstellung angekündigt, der ein Abzug schwerer Waffen folgen soll. Auch das ukrainische Militär erklärte sich bereit, die Waffen zurückzuziehen, sobald die Volkswehr dies getan haben werde.
  • 12:19
    Mindestens vier Zivilisten sind am Samstag im ostukrainischen Donezk nach Angaben der Stadtleitung bei Artilleriebeschuss getötet worden, elf weitere haben Verletzungen erlitten.
  • 22:07
    Die Nationalgarde der Ukraine hat mit dem Bau von Fortifikationsanlagen an der Grenze zwischen den Gebieten Donezk und Dnepropetrowsk begonnen. Nach Angaben des Stabes der Volkswehr in der nicht anerkannten Donezker Republik werden jetzt in großem Stil Gräben ausgehoben und Betonabsperrungen montiert.
  • 19:46
    Im Raum von Wolochowo, Debalzewo und Slawjansk konzentrierten sich ernst zu nehmende Kräfte der ukrainischen Truppen. Das teilte der Premierminister der Volksrepublik Donezk, Alexander Sachartschenko, mit.
  • 18:50
    Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko rechnet mit schwierigen, aber erfolgreichen Verhandlungen mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin.
  • 17:03
    Die Kiewer Armee zerstört absichtlich den Flughafen von Donezk im Osten der Ukraine. Das sagte Wladimir Kononow, Verteidigungsminister der nicht anerkannten Volksrepublik Donezk, am Samstag auf einer Pressekonferenz.
  • 15:29
    Die Nationalgarde der Ukraine hat mit dem Bau von Fortifikationsanlagen an der Grenze zwischen den Gebieten Donezk und Dnepropetrowsk begonnen. Nach Angaben des Stabes der Volkswehr in der nicht anerkannten Donezker Republik werden jetzt in großem Stil Gräben ausgehoben und Betonabsperrungen montiert.
  • 14:37
    Bei anhaltenden Kämpfen im ostukrainischen Donezk sind drei weitere Zivilisten getötet worden. Wie die Stadtverwaltung heute mitteilte, wurden sie bei Gefechten zwischen der ukrainischen Armee und Volkswehr getötet.
  • 13:25
    Die Entflechtung zwischen den ukrainischen Truppen und den Volksmilizen erfolgt entlang der Frontlinie nach dem Stand vom 19. September. Das erklärte Alexander Sachartschenko, Regierungschef der nicht anerkannten Volksrepublik Donezk.
  • 12:38
    Der Regierungschef der nicht anerkannten Volksrepublik Donezk im Osten der Ukraine, Alexander Sachartschenko, will „das gesamte Territorium der Republik befreien“. Zum Territorium der Donezker Republik zählte der Premier das Territorium des Gebiets Donezk.
  • 11:03
    Im Stab der Volkswehr der VRD wurde am Samstag mitgeteilt, dass ukrainische Sicherheitskräfte begonnen hätten, zwischen dem Kreis Petropawlowski des Gebiet Dnepropetrowsk und dem Kreis Dobropolski des Gebiets Donezk mit Hilfe von Baumaschinen Gräben auszuheben und Betonsperren zu errichten.
  • 09:49
    Im Ukraine-Konflikt sind innerhalb einer Woche im Osten des Landes 55 Menschen ums Leben gekommen. 425 seien verletzt worden, hieß es in einem am Freitag in Genf veröffentlichten UN-Bericht.
  • 20:34
    Das Bankensystem der selbsternannten Volksrepublik Donezk im Osten der Ukraine wird in das russische Bankensystem integriert werden. Das kündigte der Donezker Regierungschef Alexander Sachartschenko am Freitag an.
  • 20:25
    Der tschechische Präsident Miloš Zeman hat die Entwicklung in der Ukraine als einen Bürgerkrieg bezeichnet. „Unsere Ansichten zur Ukraine stimmen überein“, sagte Zeman am Freitag in Leipzig nach einem Treffen mit Ex-US-Außenminister Henry Kissinger und Ex-Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher.
  • 18:48
    Die von Kiew abtrünnige „Donezker Volksrepublik“ im Osten der Ukraine hat sich nach eigenen Angaben billige Gaslieferungen aus Russland für den Winter gesichert. „Wir werden das Erdgas billiger als die Ukraine bekommen“, sagte DVR-Premierminister Alexander Sachartschenko am Freitag in Donezk. „Wir bereiten uns auf den Winter vor und werden ihn erfolgreich hinter uns bringen.“ Sachartschenko sagte nicht, wann und mit wem die Gaslieferungen vereinbart wurden. Das russische Energieministerium hält sich mit Kommentaren zurück.
  • 18:18
    Trotz Drängen seitens der EU will Serbien laut dem Botschafter in Moskau Slavenko Terzić keine Sanktionen gegen Russland verhängen.
  • 17:45
    Die Behörden der eigenmächtig proklamierten Volksrepublik Donezk (VRD) haben mit Kiew das Abkommen über die Abgrenzungslinie unterschrieben. Das teilte der Premierminister der VRD, Alexander Sachartschenko, mit. Seinen Worten zufolge, sind die Volksmilizen und Kiew übereingekommen, dass die ukrainischen Sicherheitskräfte mehrere Städte, insbesondere den Vorort von Donezk, Peski, verlassen. Dabei bleiben Mariupol, Kramatorsk und Slawjansk bei den ukrainischen Sicherheitskräften, fügte Sachartschenko hinzu.
  • 16:16
    Washington könnte die Ukraine mit Waffen versorgen, schreibt die "Nesawissimaja Gaseta" in ihrer Freitagausgabe. „Poroschenko hatte uns darum gebeten, aber momentan haben wir uns dagegen entschieden“, sagte Derek Chollet, Sicherheitsberater des US-Verteidigungsministers. „Dennoch arbeiten wir an einem Programm, das dazu führen könnte.“
  • 15:06
    Der schwere Konflikt mit Russland wird in der Ukraine nun auch in Supermärkten ausgetragen. Geschäfte der Hauptstadt Kiew müssen Produkte aus dem Nachbarland künftig kennzeichnen und auf gesonderten Regalen anbieten. Das habe der Stadtrat der Millionenmetropole angeordnet, meldete die ukrainische Agentur Unian.
  • 14:51
    Der Chef des Sicherheitsdienstes der Ukraine, Valentin Naliwajtschenko, erklärte, dass es für den Abschluss der Untersuchung des Absturzes der malaysischen „Boeing“ im Gebiet Donezk an Bruchstücken der Rakete „Buk-M“ mangele.
  • 14:44
    ischen Russland und USA wiederaufgenommen Russland und die USA wollen ihre Gespräche um Beilegung des bewaffneten Konfliktes in der Ukraine nach längerer Pause fortsetzen. Die Außenminister Sergej Lawrow und John Kerry treffen sich am 14. Oktober in Paris, wie das Außenamt in Moskau mitteilte. Nach Angaben aus dem Kreml könnte es nächste Woche auch zu einem Treffen von Putin und Poroschenko kommen.
  • 14:29
    Nach Angaben der DPA lieferten sich in dem ostukrainischen Unruhegebiet Donbass Regierungstruppen und Aufständische erneut Gefechte. Bei Artilleriebeschuss in Donezk wurden seit Mittwoch mindestens fünf Zivilisten getötet und 24 weitere verletzt, wie der Stadtrat mitteilte. Militär und Volkswehr berichtet von weiteren Kämpfen, unter anderem bei Debalzewo und Stschastje. Beide Seiten warfen sich Dutzende Angriffe in der Region vor. Der Sicherheitsrat in Kiew berichtete von einem getöteten und vier verwundeten Soldaten.
  • 14:23
    Trotz bestehender Waffenruhe wird in der Ostukraine weiter gekämpft. Jetzt wollen Präsident Russlands Wladimir Putin und andere Staatschefs der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) bei einem Gipfel in der weißrussischen Hauptstadt Minsk über die Krise beraten. Der prowestliche ukrainische Präsident Petro Poroschenko lässt sich am Freitag bei dem Treffen der Präsidenten früherer Sowjetrepubliken jedoch von seinem Botschafter vertreten. Beobachter vermuten, er scheue wegen der Parlamentswahl in der Ukraine in drei Wochen die Nähe zur russisch dominierten GUS.
  • 14:10
    Die Ukraine ist nach Ansicht des weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko nicht bloß zu einem lokalen Spannungsherd geworden, die Situation dort wirkt sich auf den gesamten postsowjetischen Raum aus. Dieser Konflikt „torpediert alle Grundfesten der Integration im postsowjetischen Raum“, sagte Lukaschenko am Freitag bei der Eröffnung des GUS-Gipfels in Minsk.
  • 13:13
    Russland hat unwiderlegbare Beweise für Waffenlieferungen und die Entsendung von Militärberatern in die Ukraine durch einige westliche Staaten, wie Leonid Sluzki, Vorsitzender des Duma-Ausschusses für GUS-Angelegenheiten, eurasische Integration und Beziehungen mit Landsleuten im Ausland, mitteilte.
  • 12:06
    Die Ukraine plant vorerst keinen Austritt aus der GUS (Gemeinschaft Unabhängiger Staaten). Trotz spektakulärer Erklärungen ukrainischer Politiker hieß es am Rande des gestrigen GUS-Außenministertreffens aus mehreren Quellen, Kiew habe keine realen Schritte unternommen, um seine Beziehungen mit der Organisation abzubrechen. Die Ukraine kämpfe im Gegenteil um Plätze im Exekutivkomitee der Gemeinschaft.
  • 11:41
    Neue Angaben zum Absturz der malaysischen Boeing über der Ukraine hat der niederländische Außenminister Frans Timmermans mitgeteilt. „Wie Sie wissen, wurde jemand mit einer an das Gesicht gepressten Sauerstoffmaske gefunden. Das heißt, er hatte Zeit, das zu tun“, sagte der Minister in der Sendung eines nationalen Fernsehsenders in der Nacht zum Donnerstag.
  • 11:12
    Der Ex-Nato-Oberbefehlshaber in Europa, US-General Wesley Clark, ist der Auffassung, dass die Ukraine nicht in die Nordatlantikallianz aufgenommen werden soll.
  • 10:19
    1.500 Menschen, darunter 21 Kinder, sind zwischen 13. März und 8. Oktober im Gebiet Donezk ums Leben gekommen. Das berichtet die OSZE-Beobachtungsgruppe unter Berufung auf den Leiter des Ausschusses für Gerichtsexpertisen der Donezker Leichenhalle.
  • 22:16
    In der Donbass-Region im Osten der Ukraine werden Verstöße gegen die am 5. September ausgehandelten Waffenruhe registriert.
  • 21:05
    Die meisten Briten vertreten den Standpunkt, dass „die EU bei der Regulierung der Ukraine-Lage ihre Rolle spielen sollte“.
  • 20:19
    Die Staatschefs Russlands, Weißrusslands und Kasachstans werden beim Gipfel am 10. Oktober in Minsk die Auswirkungen der ukrainischen Assoziierung mit der Europäischen Union erörtern.
  • 19:26
    Die Ukraine hat Stromlieferungen an das benachbarte Weißrussland komplett eingestellt. Das teilte der ukrainische Energieminister Juri Prodan am Donnerstag in Kiew mit.
  • 18:58
    Zwischen der Regierung in Kiew und den abtrünnigen Regionen im Südosten der Ukraine bahnt sich ein Dialog ein, wie der russische Außenminister Sergej Lawrow am Donnerstag sagte. Dazu haben ihm zufolge die Friedensvereinbarungen von Minsk beigetragen.
  • 18:18
    Kiew lässt den Hilfskonvoi aus Deutschland aus der Befürchtung, dass das ausländische Personal die reale Lage in dieser Region zu sehen bekommt, nicht in den Donbass fahren, wie der Vizepremier der selbsterklärten Volksrepublik Donezk, Andrej Purgin, sagte.
  • 17:07
    Als zynisch hat das russische Außenministerium das jüngste Statement aus Kiew verurteilt, dass eine Ermittlung zu den Massengräbern in der Ost-Ukraine nur möglich sei, wenn die Region wieder unter Kontrolle der ukrainischen Regierung stehe.
  • 16:46
    Mindestens drei Zivilisten sind im Ergebnis des abendlichen Beschusses der Stadt Donezk durch ukrainische Sicherheitskräfte umgekommen und 17 weitere wurden verletzt.
  • 15:08
    Fünf Zivilisten sind am Mittwoch in der ostukrainischen Industriestadt Donezk nach Angaben der Stadtleitung durch Beschuss getötet worden, 24 weitere haben Verletzungen erlitten.
  • 13:52
    Das ukrainische Außenministerium teilt mit, dass seit der Bekanntgabe der Waffenruhe in Donbass dort 64 ukrainische Armeeangehörige und 36 Zivilpersonen ums Leben gekommen sind.
  • 11:23
    Der ukrainische Außenminister hat die russischen Behörden aufgerufen, der Führung der selbsterklärten Volksrepubliken Lugansk und Donezk die Durchführung von eigenen Wahlen abzuraten, die für Anfang November ausgeschrieben sind, meldet Reuters.
  • 08:33
    Der sechsmonatige Krieg der Kiewer Armee im Osten der Ukraine hat der Donbass-Region einen Schaden von mindestens einer Milliarde US-Dollar zugefügt. Das teilte der Regierungschef der nicht anerkannten Volksrepublik Donezk im Osten der Ex-Sowjetrepublik, Alexander Sachartschenko, am Mittwoch mit.
  • 21:03
    Die Ukraine wird es überaus schwer haben, den Winter ohne Donbass-Kohle zu überleben. Das sagte der Regierungschef der nicht anerkannten Volksrepublik Donezk, Alexander Sachartschenko, am Mittwoch.
  • 20:20
    Mehr als einen Monat nach Beginn der Waffenruhe zwischen Militär und Volksmilizen in der Ost-Ukraine befinden sich noch immer hunderte Menschen auf beiden Seiten in Gefangenschaft.
  • 19:02
    Die von Kiew abtrünnige „Donezker Volksrepublik“ (DVR) könnte laut ihrem Vizepremier Andrej Purgin nur dann deutsche und französische Polizisten in der Pufferzone im Osten der Ukraine akzeptieren, wenn auch Russland an dem Einsatz teilnehmen würde.
  • 18:24
    Kiew ist der Ansicht, dass die Monitoringmission der OSZE ihre Tätigkeit auf die gesamte Erstreckung der russisch-ukrainischen Grenze ausweiten sollte.
  • 17:01
    Der Vorsitzende der Obersten Rada der Ukraine, Alexander Turtschinow, hat erklärt, dass die Behörden dieses Landes zu allem bereit seien, um das Land innerhalb von drei Jahren auf den Beitritt zur Europäischen Union vorzubereiten, wird auf der Seite des ukrainischen Parlaments mitgeteilt.
  • 16:06
    Kiew kann ans Schiedsgericht in Stockholm appellieren, um eine vorübergehende Bestimmung des Preises und der Bedingungen der Gaslieferungen aus Russland vor einer endgültigen Entscheidung zu bitten. Dies erklärte der ukrainische Regierungschef Arseniy Jazenjuk. „Es gibt zwei Lösungen dieses Problems: Die Ukraine führt zusammen mit der EU eine gemeinsame Politik im Energiebereich oder die Seiten unterzeichnen ein temporales Abkommen über Gaslieferungen vor der endgültigen Entscheidung des Schiedsgerichts. Falls es keine Vereinbarung zwischen der Ukraine, der EU und Russland gibt, kann Kiew das Schiedsgericht in Stockholm einschalten“ so Jazenjuk.
  • 16:00
    Die ukrainischen Streitkräfte und Regierungsgegner werfen einander Artilleriebeschusse von Donezk vor. Mindestens acht Menschen kamen in der Nacht ums Leben, wie die Nachrichtenagentur Ria Nowosti berichtet. Der Sicherheitsrat der Ukraine hatte am Dienstag einen Waffenstillstand verkündet. Die Volkswehr wurde nach eigenen Angaben darüber nicht informiert.
  • 15:14
    Mindestens 3660 Menschen sind laut UN-Angaben seit April bei den Kämpfen zwischen Militär und Volksmilizen in der Ost-Ukraine getötet worden; 8756 weitere haben Verletzungen erlitten.
  • 14:58
    Die ukrainischen Behörden wollen offenbar den brüchigen Waffenstillstand im Osten des Landes ausnutzen, um mit islamischen Radikalen Massenunruhen auf der Krim zu schüren, schreibt die "Nesawissimaja Gaseta" am Mittwoch. Mehrere Quellen der Zeitung gaben an, dass es in Kiew entsprechende Pläne gebe.
  • 13:58
    Die internationale Ratingagentur Fitch hat die Prognose für die ukrainische Wirtschaft weiter verschlechtert. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des kriegsgebeutelten und finanziell angeschlagenen Landes soll in diesem Jahr um 6,5 Prozent einbrechen. Bisher hatte Fitch ein Minus von fünf Prozent vorhergesagt.
  • 13:39
    Die internationale Ratingagentur Fitch hat die Prognose für die ukrainische Wirtschaft weiter verschlechtert. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des kriegsgebeutelten und finanziell angeschlagenen Landes soll in diesem Jahr um 6,5 Prozent einbrechen. Bisher hatte Fitch ein Minus von fünf Prozent vorhergesagt.
  • 13:27
    Das ukrainische Militär und die Volkswehr haben einander einen Beschuss nach der Bekanntgabe des neuen Regimes der Feuereinstellung vorgeworfen. Nach unterschiedlichen Angaben kamen in Donezk in der vergangenen Nacht bis zu acht Menschen ums Leben.
  • 12:20
    Trotz der Waffenruhe geht der gegenseitige Beschuss zwischen den ukrainischen Truppen und der ostukrainischen Miliz, wenn auch weniger intensiv, weiter, heißt es im jüngsten Ukraine- Bericht der Überwachungsmission des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte, der RIA Novosti zugegangen ist.
  • 11:17
    Die dem ukrainischen Militär unterstellten bewaffneten Formationen verstoßen weiterhin gegen Prinzipien des internationalen humanitären Rechts. Dies heißt es in einem Bericht der UN-Beobachtermission für Menschenrechte, der der Nachrichtenagentur Ria Nowosti vorliegt. Im Dokument wird unter anderem auf Aussagen von Personen verwiesen, die von Vertretern der offiziellen Behörden Kiews bzw. von der ukrainischen Armee unterstellten bewaffneten Bataillonen verhaftet worden waren. Diese Personen berichteten über schlechte Behandlung, Folterungen und Verweigerung der medizinischen Hilfe.
  • 10:40
    Die Waffenlieferungen in die Ukraine werden Kiew nicht helfen, Probleme des Landes zu lösen, sagte der polnische Präsident Bronislaw Komorowski im Fernsehsender TVN24.
  • 10:00
    Die Massengräber im Gebiet Donezk der Ostukraine sind im UN-Bericht zu den Menschenrechten in der Ukraine nicht erwähnt worden, melden russische Medien.
  • 09:20
    Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) haben den jüngsten Kiewer Bericht dementiert, wonach ein Posten der ukrainischen Armee bei Mariupol am Montag beschossen worden war. Das teilte die OSZE am Dienstag auf ihrer Website mit.
  • 21:52
    Die USA können eine Reihe der gegen Russland verhängten Sanktionen aufheben, sollten die in der weißrussischen Hauptstadt Minsk ausgehandelten Vereinbarungen in vollem Umfang erfüllt werden. Das erklärte Victoria Nuland, Assistant Secretary of State im Dienst des US-Außenministeriums, am Dienstag vor Studenten der Kiewer Nationalen Universität.
  • 21:39
    Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko hat die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) ersucht, die Zahl ihrer Beobachter zur Überwachung der Waffenruhe im Osten des Landes auf 1500 aufzustocken. „Nach unseren Berechnungen können diese Zahl der OSZE-Inspekteure plus mindestens 29 Drohnen eine objektive Kontrolle sichern“, wurde Poroschenko am Dienstag von seinem Pressedienst zitiert.
  • 21:03
    Der deutsche Konvoi mit humanitären Hilfsgütern für die Bevölkerung in der Ostukraine ist durch einen Verkehrsunfall überschattet worden. Am Dienstag kam es in Wolhynien zu einer Massenkarambolage, in die fünf letzte Fahrzeuge der Kolonne von rund 100 Wagen verwickelt waren, berichteten Augenzeugen.
  • 20:00
    Von einer Übergabe oder Verschiebung der Staatsgrenze der Ukraine kann nach Worten von Präsident Pjotr Poroschenko keine Rede sein. „Die Staatsgrenze der Ukraine wird auch künftig dort verlaufen, wo sie in internationalen Verträgen festgehalten und wie sie von der Weltgemeinschaft anerkannt wurde“, erklärte Poroschenko am Dienstag in Kiew.
  • 19:39
    Kasachstan "behandelt eine mögliche humanitäre Hilfeleistung für die Ukraine". Das machte der Präsident des Landes Nursultan Nasarbajew am Dienstag bei einem Treffen mit dem Ex-Präsidenten der Ukraine Leonid Kutschma deutlich.
  • 17:38
    Um des Friedens willen sollen die Behörden in Kiew auf Kompromisse mit Russland und der Führung der selbsterklärten „Volksrepubliken“ Donezk und Lugansk eingehen, meint die Hälfte der Ukrainer laut einer gemeinsame Umfrage der Stiftung „Demokratische Initiativen ‚Ilko Kutscheriw‘“ und des Kiewer internationalen Meinungsforschungsinstituts. Von den Befürwortern von Kompromissen sind 28 Prozent überzeugt, dass der Frieden um jeden Preis aufrechterhalten werden muss, weitere 23 Prozent lassen ernsthafte Kompromisse zu. 40 Prozent der Befragten sind gegen Zugeständnisse. 16 Prozent davon lehnen diese generell ab und die weiteren 24 Prozent zeigen sich zu unbedeutenden Vereinbarungen bereit.
  • 17:07
    Allein der Fakt, dass die Ukraine die Rückgabe der Krim fordert, zeugt davon, dass sie kein Nato-Mitglied wird, schreibt das US-Magazin „The National Interest“.
  • 16:21
    Die Hilfsgüter aus Deutschland sind nur für die Gebiete in der Ostukraine bestimmt, die von den Regierungstruppen kontrolliert werden, wie der Sprecher des ukrainischen Sicherheits- und Verteidigungsrats, Andrej Lyssenko, am Dienstag bei einem Briefing mitteilte.
  • 15:47
    Die Oberste Rada (ukrainisches Parlament) hat in einer Sondersitzung am Dienstag Beschlussentwürfe über Änderungen der Grenzen von Rayons im Gebiet Lugansk angenommen. Diese Entscheidung unterstützten 236 Parlamentarier bei notwendigen mindestens 226 Stimmen.
  • 15:28
    Der aus 112 LKW bestehende deutsche Konvoi mit humanitären Gütern ist am Dienstag nach der Zollabfertigung in Polen in die Ukraine gefahren, meldet die Agentur Unian unter Berufung auf die ukrainische Fiskalbehörde, die für die Zollpolitik zuständig ist.
  • 14:23
    Die militärische Experten der Kontaktgruppe Russland, die Ukraine und die OSZE besprechen die Einrichtung einer Sicherheitszone, die 15 Kilometer weit von der Berührungslinie liegen wird, teilte der Vizepremier der selbsternannten Volksrepublik Donezk, Andrej Purgin, der Agentur RIA Nowosti mit. Diese Zone wurde in Minsker Abkommen vorgesehen. Purgin zufolge, wird auf 75% Prozent der Berührungslinie zwischen der ukrainischen Armee und der Volkswehr die Waffenruhe eingehalten. Drei Abschnitten bleiben problematisch – Kampfhandlungen werden im Gebieten Debalzevo, Donezk und Telmanowo geführt.
  • 14:09
    Die Initiative des ukrainischen Präsidenten Pjotr Poroschenko, die Grenzen des Gebiets Lugansk zu verschieben, hat mit der Realität nichts zu tun und wird keine praktischen Schritte als Folge haben. Dies erklärte der Vizepremier der nicht anerkannten Volksrepublik Donezk, Andrej Purgin, im Gespräch mit der Agentur Ria Nowosti. Am Montag hatte Poroschenkos Pressestelle mitgeteilt, er habe die Parlamentarier aufgerufen, die Verschiebung der regionalen Grenzen zu erörtern.
  • 13:52
    Die Ereignisse in der Ostukraine erinnern zunehmend an das „Kosovo-Szenario“, schreibt die "Nesawissimaja Gaseta" in ihrer Dienstagausgabe. Russische Medien berichten zuletzt immer häufiger über die Entdeckung von neuen Massengräbern im Osten des Nachbarlandes. Russlands Ermittlungskomitee hat bereits Ermittlungen gegen den ukrainischen Verteidigungsminister Valeri Geletej und den Generalstabschef Viktor Muschenko eingeleitet, die der Organisation von Massenmorden, Kriegsverbrechen und des Völkermordes beschuldigt werden.
  • 10:57
    Das ukrainische Außenministerium gibt bekannt, dass über 50 ukrainische Militärs seit dem Beginn der Waffenruhe in der Konfliktzone ums Leben gekommen und 316 Soldaten verletzt worden sind. „Seit dem 5. September wurden 56 ukrainische Armeeangehörige getötet, 316 verletzt und kamen 32 zivile Einwohner ums Leben“, teilt das Außenministerium in seinem Mikroblog auf Twitter mit.
  • 09:03
    Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko und Bundeskanzlerin Angela Merkel haben in einem Telefonat den Prozess der friedlichen Regelung in der Donbass-Region im Osten der Ukraine erörtert. Das teilte Poroschenkos Pressedienst am Montag nach dem Gespräch mit.
  • 21:15
    Die Inflation in der Ukraine hat im vergangenen September nach offiziellen Angaben 2,9 Prozent betragen, nach 0,8 Prozent im August und 0,4 Prozent im Juli.
  • 20:52
    Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko und Victoria Nuland, Assistant Secretary of State im Dienst des US-Außenministeriums, haben am Montag die Realisierung der Minsker Vereinbarungen zur Regelung der Lage in der Donbass-Region erörtert.
  • 20:25
    Die Behörden der eigenmächtig proklamierten Volksrepublik Donezk (VRD) erwägen das Vertagen der Wahl auf den 9. November. Das erklärte der Vizepremier der VRD, Andrej Purgin.
  • 19:05
    Die Entwicklung der ukrainischen Wirtschaft läuft dem russischen Ökonom Andrej Spartak zufolge nach einem Negativszenario: Allein für die Unterstützung ihrer Zahlungsbilanz würden in den kommenden fünf Jahren 85 Milliarden US-Dollar Finanzhilfe nötig sein.
  • 17:16
    Laut dem Pressedienst der staatlichen Zivilschutzbehörde der Ukraine werden die ersten Lastkraftwagen mit Hilfsgütern aus Deutschland die polnisch-ukrainische Grenze am heutigen Montag überqueren.
  • 15:52
    Russlands Präsident Wladimir Putin und der Schweizer Bundespräsident und OSZE-Vorsitzende Didier Burkhalter haben die Entdeckung von Massengräbern mit Leichen von Zivilisten in der Ostukraine telefonisch besprochen und sich für eine Untersuchung ausgesprochen.
  • 14:42
    Der Prozess des Gefangenenaustausches ist durch Kiews Verschulden ausgesetzt. Kiew übergibt keine Menschen, die auf den Listen stehen, obwohl die Volksrepubliken Donezk und Lugansk alle Angaben zur Verfügung gestellt haben, wie Darja Morosowa, Leiterin des DVR-Komitees für Kriegsgefangene, RIA Novosti mitteilte.
  • 14:15
    In der Ukraine ist die Registrierung der Kandidaten für die Parlamentswahlen am 26. Oktober abgeschlossen.
  • 11:53
    Die russische Delegation bei der OSZE-Tagung hat zu einer Ermittlung von Verbrechen gegen zivile Einwohner in der Ukraine aufgerufen, teilte Alexej Puschkow, der Vorsitzende des auswärtigen Ausschusses der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus), mit.
  • 11:13
    Rebellen der so genannten Nationalgarde und ukrainische Militärs setzen den Artilleriebeschuss von Donezk fort.
  • 09:48
    Zwei Einwohner von Donezk sind Splitterverletzungen erlegen, die sie bei einem Artilleriebeschuss der Stadt erlitten hatten. Weitere acht wurden verletzt, wie auf der Webseite des Stadtrates mitgeteilt wird.
  • 09:44
    Vor dem Hintergrund der Ukraine-Krise verstärkte die Nato wesentlich die Aktivitäten an ihren östlichen Grenzen und gab die Absicht bekannt, eine hochbewegliche Vorausgruppe ihrer schnellen Eingreifkräfte aufzustellen, deren Infrastruktur auch in Osteuropa geschaffen werden soll.
  • 18:57
    Der ukrainische Sicherheitsrat hat am Sonntag bestätigt, dass die Waffenruhe im Osten des Landes von unkontrollierbaren bewaffneten Verbänden verletzt wird.
  • 16:06
    Der Stadtbezirk „Kijewski“ von Donezk wurde beschossen. Nach vorläufigen Informationen sind unter der Zivilbevölkerung Betroffene zu beklagen, wird auf der Site des Stadtrates mitgeteilt.
  • 15:19
    In der ukrainischen Stadt Turka hatten 50 Radikale sich der orthodoxen Kirche Mariä Schutz und Fürbitte bemächtigt.
  • 14:50
    In den letzten 24 Stunden hat die Armee der Ukraine die vereinbarte Waffenruhe siebenmal verletzt.
  • 14:01
    Die Ukraine hat den Bau der Befestigungsanlagen an der Ost-Grenze laut Präsident Pjotr Poroschenko weitgehend abgeschlossen.
  • 12:19
    Die ukrainischen Streitkräfte werden laut Verteidigungsminister Waleri Geletej demnächst Präzisionswaffen bekommen.
  • 12:01
    Die Internationale Komitee des Roten Kreuzes hat wegen des Todes seines Vertreters beim Beschuss der Stadt Donezk durch Kräfte der ukrainischen Staatsgewalt seine Operationstätigkeit in der Ukraine für mehrere Tage ausgesetzt.
  • 20:19
    Die Situation in der Ukraine lässt sich nach Ansicht von Weißrusslands Präsident Alexander Lukaschenko innerhalb eines Jahres stabilisieren, wenn die Ukraine selbst sowie Russland und der Westen das wünschen würden.
  • 19:27
    Die Bundesregierung hat m Samstag einen Hilfskonvoi im Wert von rund zehn Millionen Euro entsandt, berichtet „Der Spiegel“ auf seiner online-Seite.
  • 18:59
    Der Premier der selbsterklärten Donezker Volksrepublik, Alexander Sachartschenko, hat sich am Samstag bei der Zentralen Wahlleitung der Republik als Kandidat für das Amt des Republikchefs angemeldet.
  • 17:42
    Die Ukraine habe an Russland 1,67 Milliarden Dollar zur Tilgung der Schulden für das gelieferte Gas überwiesen. Das hat der ukrainische Premier im Äther des ukrainischen Ersten nationalen Fernsehkanals erklärt.
  • 16:44
    Eine internationale Mission der OSZE, der Ukraine und Russlands hat am Samstag mit der Markierung der Pufferzone zwischen den Konfliktseiten in der Region Donbass begonnen, teilte Dmitri Gorbunow, Sprecher des Pressezentrums der Sonderoperation in Mariupol, RIA Novosti mitgeteilt.
  • 11:07
    Seit dem Beginn des bewaffneten Konflikts in der Ukraine sind dort mehr als 3 500 Menschen getötet und rund 8 500 verletzt worden, heißt es in einem am Freitag veröffentlichten Bericht des UN-Ressorts für humanitäre Fragen.
  • 23:18
    Seit Beginn des blutigen Konflikts in der Donbass-Region sind rund 4.000 Menschen ums Leben gekommen. Das teilte der Vizeregierungschef der nicht anerkannten Republik Donezk im Osten der Ukraine, Andrej Purgin, am Freitag mit.
  • 19:51
    Rund 500 Ukrainer befinden sich derzeit laut dem ukrainischen Sicherheitsdienst SBU in Gefangenschaft der ostukrainischen Milizen.
  • 17:43
    Die ukrainische Armee hat den Rückzug ihrer schweren Waffen von der Frontlinie im Osten des Landes immer noch nicht begonnen. Laut Andrej Lyssenko, Sprecher des Kiewer Sicherheits- und Verteidigungsrats, wartet sie auf eine volle Feuereinstellung.
  • 15:59
    Die beiden ersten OSZE-Drohnen werden in zwei Tagen in der Ukraine eintreffen, wie Igor Prokoptschuk, ständiger Vertreter der Ukraine bei internationalen Organisationen in Wien, am Freitag in einem Briefing mitteilte.
  • 12:22
    Der Flughafen von Donezk steht vollständig unter Kontrolle der ukrainischen Armee. Kämpfe werden dort im Moment nicht geführt, wie Wladislaw Selesnjow, Presseoffizier der Sonderoperation in der Ost-Ukraine, im TV-Sender 112 Ukraina sagte.
  • 10:14
    Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) hat nach dem Tod seines Mitarbeiters in Donezk bei einem Artilleriebeschuss solche Handlungen als eine Verletzung des humanitären Völkerrechts bezeichnet.
  • 21:43
    Ein Mitarbeiter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) ist am Donnerstag beim Beschuss der ostukrainischen Stadt Donezk ums Leben gekommen. Das teilte das Verteidigungsministerium der selbsternannten Volksrepublik Donezk Journalisten mit.
  • 21:12
    Die Toppolitiker vieler Staaten sind laut dem russischen Außenministerium an einer Destabilisierung in Russland interessiert.
  • 18:02
    Die vom Westen verhängten Sanktionen festigen laut Präsident Wladimir Putin die Entschlossenheit Russlands, Resultate in den Hauptrichtungen der Entwicklung des Landes durchzusetzen.
  • 16:37
    Das russische Volk ist laut Präsident Wladimir Putin mit dem ukrainischen am engsten verwandt – und davon wird sich Moskau bei der Gestaltung der Beziehungen mit Kiew leiten lassen.
  • 15:51
    Die vom Westen verhängten Sanktionen festigen laut Präsident Wladimir Putin die Entschlossenheit Russlands, Resultate in den Hauptrichtungen der Entwicklung des Landes durchzusetzen.
  • 14:44
    Die ARD hat sich für einen vom Moskauer Korrespondenten Udo Lielischkies in einem Bericht über den Tod zweier Zivilisten im ostukrainischen Krasnoarmejsk entschuldigt.
  • 12:39
    Mindestens elf Menschen sind beim Artilleriebeschuss von Donezk seitens ukrainischer Militärs am 1. Oktober ums Leben gekommen, etwa 40 wurden verletzt.
  • 11:42
    Der Zugang zu einer Reihe von Staatsgeheimnissen der Ukraine ist für Nato-Berater vereinfacht worden. Diese Entscheidung wurde bei einer Sitzung der Regierung getroffen, erklärte der Minister des Ministerkabinetts Ostap Semerak.
  • 10:19
    Das ukrainische Unternehmen Naftogaz hat Eurobonds um 1,6 Milliarden US-Dollar und einen Schein um 75,76 Millionen beglichen. Die Zahlung wurde in Euroclear und Clearstream geschickt.
  • 08:57
    Russlands Präsident Wladimir Putin hat in einem Telefongespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel auf die Notwendigkeit verwiesen, einen Beschuss von Zivilobjekten im Osten des Landes durch das ukrainische Militär nicht zuzulassen, wie der Kreml-Pressedienst mitteilte.
  • 21:51
    Seit Beginn der „Anti-Terror-Operation“ in der Ostukraine sind in der Donbass-Region rund 1.000 Leichen entdeckt worden.
  • 21:00
    Die für diese Woche geplanten trilateralen Gasgespräche zwischen Vertretern Russlands, der Ukraine und der EU sind abgesagt worden.
  • 19:46
    Heute hat die Regierung der Ukraine eine Reihe von Gesetzentwürfen und Verordnungsprojekten bestätigt, welche die Beziehungen mit den Nato-Experten regulieren. Insbesondere wird für die Nato-Experten der Zugang zu einer Reihe von Objekten mit besonderem Zugangsregime und zu den Dokumenten mit dem Vermerk „Geheim“ ermöglicht.
  • 17:59
    Die ukrainische Armee hat bei ihrem heutigen Angriff auf Donezk Mehrfachraketenwerfer vom Typ Uragan eingesetzt, wie ein Korrespondent der RIA Novosti aus der ostukrainischen Industriemetropole berichtet.
  • 15:39
    ARD-aktuell-Chefredakteur Kai Gniffke hat jetzt in seinem Blog zugegeben, der Sender sei bei der Berichterstattung über den Ukraine-Konflikt nicht immer objektiv gewesen. „Heute hätten wir manchen Akzent anders gesetzt und manche Formulierung anders gewählt“, zitiert die TV-Anstalt Rossija24 aus seinem Blog.
  • 15:25
    In den Massengräbern bei Donezk sind nach Angaben Sergej Lawrows mehr als 400 Leichen entdeckt worden. Der russische Außenminister forderte die westlichen Staaten auf, die Fakten nicht zu verschweigen. „Das ist ein offensichtliches Kriegsverbrechen“, sagte Lawrow am Mittwoch in Moskau. „Wir hoffen, dass die westlichen Staaten diese himmelschreienden Fakten nicht verschweigen werden.“ Lawrow rief die westlichen Medien auf, zu dieser Angelegenheit objektiv zu berichten. Russland habe bereits die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), den Europarat und die Uno über die Leichenfunde informiert und Aufklärung gefordert.
  • 14:12
    Acht Menschen sind am Mittwoch bei der Explosion einer Rakete in der ostukrainischen Stadt Donezk getötet worden. Laut Augenzeugenberichten schlug die Rakete in einer Bushaltestelle ein.
  • 12:53
    Die Lage in der ostukrainischen Stadt Donezk war auch am Mittwochmorgen angespannt. Wie die Regierungsgegner mitteilten, hätte die ukrainische Armee die Vororte von Donezk mindestens dreimal beschossen. Die Volkswehrleute suchen nach weiteren Massengräbern im Umland. Alle Informationen würden an die Beobachter der OSZE weitergeleitet. Die Regierungsgegner helfen auch den Verwandten von den ukrainischen Soldaten, die nach dem Einsatz im Konfliktgebiet vermisst werden.
  • 12:47
    Laut einer Umfrage des soziologischen Forschungsinstituts Lewada-Zentrum glauben die meisten Russen den Berichten der staatlichen Medien über die Ukraine-Krise. Dabei glauben 69 Prozent von ihnen, dass an der Fortsetzung der Kämpfe im Nachbarland vor allem die USA interessiert sind. 23 Prozent vermuten, dass davon die Regierung in Kiew profitiert. 67 Prozent sind gleichzeitig der Auffassung, dass die antirussischen Sanktionen nützlich für die Amerikaner sind.
  • 11:34
    Die Nacht in der ostukrainischen Stadt Donezk ist erneut unruhig verlaufen. Die ukrainische Armee setzte den Beschuss der Stadt trotz der Waffenruhe fort, wie die Regierungsgegner mitteilten. Mindestens ein Zivilist wurde dabei getötet. In vielen Bezirken laufen Reparatur- und Wiederaufbauarbeiten auf Hochtouren. Am heutigen Mittwoch, einen Monat später als gewöhnlich, beginnt in den Schulen von Donezk und Lugansk ein neues Schuljahr.
  • 10:57
    Mehr als 400 nicht identifizierte Leichen befinden sich derzeit in Leichenhäusern von Donezk, in dessen Nähe früher Massengräber von zivilen Einwohnern entdeckt worden waren, wie der lettische Völkerrechtler Einars Graudins der „Rossijskaja Gaseta“ mitteilte.
  • 22:15
    In der Ukraine ist ein neues Strafverfahren gegen das ehemalige Staatsoberhaupt Viktor Janukowitsch eingeleitet worden. Wie der Generalstaatsanwalt der Ukraine, Vitali Jarjoma, mitteilte, wird dem Ex-Präsidenten Amtsmissbrauch zur Last gelegt.
  • 21:26
    Gazprom Neft – Öltochter des russischen Gaskonzerns Gazprom – wird ihr Investitionsprogramm im kommenden Jahr aus einem Kredit über 30 Milliarden Rubel (600,240 Millionen Euro) mitfinanzieren. Das teilte ein Konzernsprecher am Dienstag in Moskau mit.
  • 20:11
    Im Gasstreit mit der Ukraine hat Russland erneut Zahlungen von 3,9 Milliarden Dollar gefordert. Russland öffne erst dann wieder die Gasventile, wenn eine Schuldentranche von 2 Milliarden Dollar sowie eine Vorauszahlung über 1,9 Milliarden Dollar überwiesen seien, sagte der russische Energieminister Alexander Nowak nach Angaben der Agentur Interfax. Am Dienstag lief eine Frist für die Ukraine aus, diesen Vereinbarungen von vergangener Woche zuzustimmen. Aus Kiew gab es aber zunächst keine Reaktion.
  • 19:47
    Der ukrainische Export in die Länder der Zollunion Russland-Weißrussland-Kasachstan ist von Januar bis August 2014 um 30 Prozent zurückgegangen, während die Ausfuhr in die EU um 15 Prozent zugenommen hat, verlautete am Dienstag aus dem ukrainischen Außenamt.
  • 18:12
    Die EU-Botschafter haben sich am Dienstag für die Beibehaltung der Russlandsanktionen ausgesprochen, meldet Reuters unter Berufung auf eigene EU-Quellen.
  • 17:50
    Das ukrainische Lustrations-Gesetz widerspricht nach der Einschätzung von Generalstaatsanwalt Vitali Jarema der Verfassung des Landes und könnte eine Klagewelle vor dem Europäischen Menschenrechtgericht auslösen.
  • 16:46
    Der ukrainische Export in die Länder der Zollunion Russland-Weißrussland-Kasachstan ist von Januar bis August 2014 um 30 Prozent zurückgegangen, während die Ausfuhr in die EU um 15 Prozent zugenommen hat, verlautete am Dienstag aus dem ukrainischen Außenamt.
  • 15:57
    Nach Tumulten in Charkow haben die Ordnungskräfte und die Nationalgarde Panzerfahrzeuge zu Straßenpatrouillen in der zweitgrößten Stadt der Ukraine eingesetzt. Dies teilte die regionale Hauptverwaltung des Innenministeriums am Dienstag mit.
  • 15:48
    Die ukrainischen Behörden werden die Waffenruhe im Osten des Landes zwar einhalten, sollte aber beschlossen werden, die von der Volkswehr kontrollierten Territorien zu befreien, werden die Militärs handeln, so Andrej Lyssenko, offizieller Sprecher des Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine.
  • 15:21
    Nach dem Beginn eines Verfahrens in Moskau wegen «Völkermords» an russischsprachigen Bewohnern der Ostukraine hat Kiew selbst Ermittlungen gegen russische Beamte eingeleitet. Die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft kritisierte russische Strafverfahren gegen Ukrainer als Einmischung in die Arbeit der Justiz und der Streitkräfte des Landes. Wladimir Markin von der Ermittlungsbehörde in Moskau bezeichnete die Reaktion Kiews nach Angaben russischer Agenturen am Dienstag als Verschleierungstaktik zum Schutz ukrainischer Beamter. Russland wirft ukrainischen Politikern und Militärvertretern vor, seit Beginn der «Anti-Terror-Operation» im April Befehle zur «vollständigen Beseitigung der russischsprachigen Bürger» in den Gebieten Donezk und Lugansk gegeben zu haben. Nach UN-Schätzungen kamen seit Ausbruch des Konflikts im April mehr als 3500 Menschen ums Leben. Militär und Regierungsgegner machen sich gegenseitig für den Tod von Zivilisten verantwortlich.
  • 13:56
    Die ursprünglichen Angaben, wonach bei den Leichen in den bei Donezk entdeckten Massengräbern Organe entnommen wurden, finden vorerst nach Angaben der örtlichen Verwaltung des Innern keine Bestätigung.
  • 13:20
    Russland hat ein Strafverfahren wegen Völkermordes an den russischsprachigen Bewohnern im Bürgerkriegsgebiet Ostukraine eingeleitet. Seit Beginn der "Anti-Terror-Operation" im April hätten ukrainische Politiker und Militärangehörige Befehle zur "vollständigen Beseitigung der russischsprachigen Bürger" in den Gebieten Donezk und Lugansk gegeben, sagte der Sprecher der Ermittlungsbehörde in Moskau, Wladimir Markin, am Montag. Gegen wen konkret ermittelt werde, wurde nicht präzisiert.
  • 12:45
    Die russische Einwanderungsbehörde teilte gestern mit, dass sich etwa eine Million ukrainische Flüchtlinge in Russland aufhalten. Laut einer Umfrage des russischen Meinungsforschungsinstituts WZIOM haben sich 45 Prozent der Russen für eine Rückkehr der Flüchtlinge in die Ukraine ausgesprochen, sobald die dortige Lage es zulässt. 24 Prozent der Befragten halten die Hilfsmaßnahmen für die Flüchtlinge für übertrieben.
  • 11:44
    Die Volkswehr der Donezker Volksrepublik wirft den ukrainischen Militärs den mehrmaligen Abbruch der Waffenruhe binnen einen Tag im Osten der Ukraine vor. Die Wohnviertel in zwei Ortschaften wurden dem Artilleriebeschuss ausgesetzt, einige Wohnhäuser wurden beschädigt, ein Umspannwerk wurde außer Dienst gestellt, Verluste gab es keine, meldet der Stab der selbsterklärten Volksrepublik Donezk.
  • 10:49
    Donbass ist zu Beziehungen mit Kiew in Wirtschaft und zum Teil in Sicherheitsfragen bereit, wird aber auf ein politisches Bündnis oder auf die Bildung einer Föderation nicht eingehen, sagte der Vizepremier der selbsterklärten Donezker Volksrepublik (DVR), Andrej Purgin, im russischen Fernsehen.
  • 10:11
    Die Botschafter der EU-Länder werden am Dienstag den Umsatz des Friedensplans und der Feuereinstellung in der Ukraine einschätzen, um die Aufhebung der Russland-Sanktionen zu erörtern, meldet ein Vertreter des außenpolitischen Dienstes der EU.
  • 09:03
    Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in einem Telefongespräch mit dem ukrainischen Präsidenten Pjotr Poroschenko über die Bereitstellung von 25 Millionen Euro für den Wohnungsbau für Zwangsumsiedler sowie über Kredite in Höhe von 500 Millionen Euro für die Wiederherstellung der Infrastruktur von Donbass mitgeteilt.
  • 21:59
    Das Ermittlungskomitee Russlands hat Ermittlungen wegen Genozid an der russischsprachigen Bevölkerung während des ukrainischen Militäreinsatzes in den ostukrainischen Gebieten Donezk und Lugansk aufgenommen.
  • 20:23
    Dutzende Kämpfer des Bataillons „Poltawschtschina“ sind von Poltawa aus in Richtung der Gebiete Lugansk und Donezk vorgerückt. Das neue Bataillon zur besonderen Verwendung hat man in der Struktur des Innenministeriums der Ukraine Anfang September aufgestellt.
  • 19:02
    Im ostukrainischen Mariupol wird am Montag wieder geschossen. Die Behörden beruhigen: Es handelt sich diesmal um eine Übung.
  • 16:05
    Am Sonntag sind in der ostukrainischen Donbass-Region neun Soldaten getötet und 27 weitere verletzt worden, verlautete am Montag aus dem ukrainischen Sicherheits- und Verteidigungsrat.
  • 14:23
    Die Ukraine wird Präsident Pjotr Poroschenko zufolge ein einheitlicher Staat bleiben, während Machtbefugnisse im Rahmen der Dezentralisierung an lokale Behörden abgetreten werden.
  • 12:56
    Bei einem Gefangenenaustausch zwischen der Armee und der Volkswehr sind zwölf ukrainische Soldaten gegen zwölf Volksmilizen ausgetauscht worden, wie der Premier der selbsterklärten Volksrepublik Lugansk, Igor Plotnizki, am Montag Journalisten mitteilte.
  • 12:49
    Die selbsternannte „Volksrepublik Lugansk“ erwartet im Oktober die Ankunft eines weiteren Hilfskonvois aus Russland, meldet der Leiter der „Republik“ Igor Plotnizki.
  • 12:05
    Ukrainische Nationalisten haben das neun Meter hohe Lenin-Denkmal im Zentrum von Charkow abgerissen.
  • 10:05
    Eine Gruppe internationaler Beobachter aus Großbritannien, Frankreich, Bulgarien, Lettland und der Elfenbeinküste hat ihre Arbeit vor Ort der Massenbestattung im Gebiet Donezk begonnen.
  • 09:17
    Mindestens sechs Zivilisten sind bei einem Schussangriff auf Donezk seitens ukrainischer Militärs ums Leben gekommen, 18 wurden verletzt, meldet die Regierung der „Volksrepublik Donezk“.
  • 18:00
    Moskau und Washington halten einen „recht stabilen“ Kanal des Dialogs auf der Ebene der Außenminister, das Resultat dieser Diskussionen, darunter auch in Bezug auf die Ukraine, wird aber laut Russlands Außenamtschef Sergej Lawrow nicht immer in die Praxis umgesetzt.
  • 17:32
    Moskau hat laut Außenminister Sergej Lawrow kein Interesse daran, den Sanktionskrieg zwischen Russland und dem Westen fortzusetzen.
  • 16:54
    Das Pentagon hat zwei Gruppen von insgesamt acht Militärexperten in die Ukraine entsandt, die laut der „Washington Times“ am Donnerstag und Freitag in Kiew eingetroffen sind.
  • 16:30
    Russland spürt laut Außenminister Sergej Lawrow angesichts des Sanktionsdrucks keine Isolation und will nicht auf die Zusammenarbeit mit dem Westen verzichten.
  • 15:14
    Die ostukrainischen Volksmilizen haben in der Nacht zum Sonntag zwölf gefangene ukrainische Soldaten freigelassen, wie Präsident Pjotr Poroschenko via Twitter mitteilte.
  • 14:15
    Sanktionen werden Russland laut Außenminister Sergej Lawrow nicht dazu zwingen, seine Position zur Ukraine zu ändern.
  • 13:23
    Die ostukrainischen Volksmilizen haben in der Nacht zum Sonntag zwölf gefangene ukrainische Soldaten freigelassen, wie Präsident Pjotr Poroschenko via Twitter mitteilte.
  • 12:21
    Sanktionen werden Russland laut Außenminister Sergej Lawrow nicht dazu zwingen, seine Position zur Ukraine zu ändern.
  • 12:12
    Ein Ausweg aus der Ukraine-Krise ist laut Russlands Außenminister Sergej Lawrow erreichbar, wenn der „Partei des Krieges“ in der Ukraine die Unterstützung verweigert wird.
  • 20:27
    Eine nächste Runde der trilateralen Gasgespräche im Format Russland-Ukraine-EU findet am 2. Oder 3. Oktober statt.
  • 16:50
    Das ukrainische Militär hat mit der Verlegung von Panzertechnik und diversen Fahrzeugen in die Zone der sogenannten Anti-Terror-Operation im Osten des Landes begonnen. Das teilte der ukrainische Grenzdienst am Samstag mit.
  • 15:16
    Die ukrainischen Sicherheitskräfte haben am Samstag in Charkow im Osten des Landes 23 Teilnehmer eines von den Behörden nicht genehmigten „Friedensmarsches“ festgenommen.
  • 14:50
    Ungefähr 100 Menschen protestieren im ostukrainischen Charkow trotz eines Versammlungsverbotes gegen die Kriegshandlungen im Donbass.
  • 13:57
    Deutschland wird 75 Lastwagen mit humanitären Hilfsgütern in die Ukraine schicken.
  • 21:40
    Ein nächstes Ministertreffen zur Regelung in der Donbass-Region soll erst nach der Erfüllung der früher erzielten Vereinbarungen einberufen werden.
  • 21:06
    Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) haben am Mittwoch und Donnerstag massives Granatfeuer im Raum des Flughafens von Donezk im Osten der Ukraine registriert. Das teilte die OSZE am Freitag mit.
  • 18:38
    Eine Arbeitsgruppe des Zentrums für Kontrolle und Koordinierung von Fragen der Feuereinstellung und einer etappenweisen Stabilisierung der Trennungslinie der Seiten hat ihre Arbeit aufgenommen.
  • 14:37
    Die von Kiew abtrünnige „Lugansker Volksrepublik“ (LVR) im Osten der Ukraine hat nach eigenen Angaben von Russland eine Zusage von Gaslieferungen bekommen - für den Fall, dass die zentrale Regierung in Kiew die Versorgung kappt.
  • 12:27
    Ungarn hat seine Gaslieferungen an das Nachbarland Ukraine überraschend am Donnerstagabend für unbestimmte Zeit unterbrochen.
  • 10:39
    Die Länder der G7 haben Russland mit neuen Sanktionen gedroht, falls Russland die Minsker Abkommen nicht einhält, heißt es in der Erklärung der Außenminister der G7 und des Hohen Vertreters der EU.
  • 09:50
    Die Außenminister der G7-Länder (USA, Kanada, Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Italien und Japan) und die Europäische Union haben die Absicht bekannt gegeben, der Ukraine bei der Wiederherstellung der Wirtschaft des Landes weiter zu helfen.
  • 21:20
    Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko hat die Tätigkeit von Millardär Igor Kolomoiski im Amt des Gouverneurs des östlichen Gebietes Dnepropetrowsk als „effektiv“ bezeichnet.
  • 20:57
    Die Ukraine wird in den nächsten Jahren ihren Militäretat um ein Mehrfaches erhöhen. Das geht aus einem Reformprogramm hervor, das Präsident Pjotr Poroschenko am Donnerstag in Kiew vorgestellt hat.
  • 20:06
    Trotz des vereinbarten Waffenstillstandes haben das ukrainische Militär und die Volksmilizen am Donnerstag vor der Hafenstadt Mariupol Gefechte unter Einsatz der Artillerie wiederaufgenommen. Dies erfuhr RIA Novosti aus dem Stab der Donezker Volkswehr.
  • 19:21
    Laut dem ukrainischen Präsidenten Pjotr Poroschenko betrachtet Kiew russische humanitäre Hilfskonvois für die (ostukrainischen) Gebiete Donezk und Lugansk als eine Intervention in der Ukraine.
  • 18:32
    Die ukrainische Rüstungsindustrie und Reparaturwerke übergeben den Streitkräften laut Präsident Pjotr Poroschenko täglich 30 bis 40 Panzer und Panzerfahrzeuge.
  • 17:40
    Poroschenko erklärte , dass die Ukraine die Absicht hätte, den Anteil der Einkäufe von Gas aus Russland bis 2020 zu senken. Gegenwärtig mache er 60 Prozent aus. Doch den Worten des ukrainischen Präsidenten zufolge, soll der Anteil eines Lieferanten am Gesamtvolumen vom jeweiligen Energieträger im Lande in sechs Jahren 30 Prozent nicht übersteigen dürfen.
  • 17:04
    Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko und die Regierung des Landes sind laut Vize-Premier Wladimir Groisman zu Dezentralisierungsreformen bereit. Allerdings gebe es Probleme auf der Parlamentsebene, wie die Webseite des ukrainischen Ministerkabinetts am Donnerstag unter Berufung auf Groisman mitteilt.
  • 16:02
    Als „tendenziös und nicht umsetzbar“ bewerten die selbsterklärten Volksrepubliken Donezk (VRD) und Lugansk (VRL) den Erlass des ukrainischen Präsidenten Pjotr Poroschenko über die Demarkation der Staatsgrenze zu Russland, verlautete am Donnerstag aus dem VRD-Volkswehrstab. Die ukrainischen Rechtsakte gelten nicht für Noworossija („Neurussland“).
  • 15:46
    Das Reformpaket des Präsidenten „Startegie-2020“ werde die Ukraine zur Einreichung des Antrags auf Mitgliedschaft in der Europäischen Union im Jahr 2020 vorbereiten, erklärte am Donnerstag auf dem Kongress der Richter der Präsident der Ukraine Pjotr Poroschenko.
  • 15:29
    Die Ukraine macht die Grenze zu Russland dicht. Auf Beschuss des Kiewer Sicherheits- und Verteidigungsrats werden die Grenzübergänge geschlossen.
  • 14:34
    Im russischen Föderationsrat (Parlamentsoberhaus) fand am Donnerstag eine Sitzung des Gesellschaftsausschusses zur Unterstützung des Südostens der Ukraine statt. „Wir bereiten gerade den vierten Hilfskonvoi vor und kooperieren mit dem Außenministerium. Der genaue Termin für den Start der Hilfslieferungen steht noch nicht fest“, so der stellvertretende Zivilschutzminister Wladimir Stepanow.
  • 13:53
    Der ukrainische Premier Arseni Jazenjuk hat die Berichte von Menschenrechtlern zurückgewiesen, laut denen ukrainische Militärs Waffen gegen zivile Einwohner im Osten der Ukraine eingesetzt haben.
  • 13:28
    Die ukrainischen Einsatzkräfte haben im Laufe des vergangenen Tages sieben Mal gegen die Waffenruhe in der Region Donbass verstoßen, wie der Stab der selbsterklärten Republik Donezk am Donnerstag Journalisten mitteilte.
  • 12:29
    Rund 40 Leichen von zivilen Einwohnern sind laut Alexander Sachartschenko, Premier der selbsterklärten Volksrepublik Donezk, in den bei Donezk entdeckten Massengräbern sichergestellt worden.
  • 11:00
    Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko hat das Gesetz über „Maßnahmen zum Schutz der Ukraine und Festigung ihrer Abwehrfähigkeit“ unterzeichnet. Daraus folgt, dass das prioritäre nationale Interesse Kiews im Bereich der Außenpolitik in der Strategiepartnerschaft mit den USA, der EU und der Nato besteht.
  • 10:17
    US-Präsident Barack Obama hat den Außenminister John Kerry beauftragt, der Ukraine 25 Millionen US-Dollar zusätzlich bereitzustellen. Darunter sind fünf Millionen für Ausrüstung sowie Ausbildung der Soldaten und 20 Millionen für Unterstützung seitens anderer US-Ministerien bestimmt.
  • 09:18
    Der ukrainische Premierminister Arsenij Jazenjuk hat am Mittwoch von der UN-Tribüne aufgerufen, die Sanktionen gegen Russland nicht aufzuheben, bis Kiew die Kontrolle über das gesamte Territorium der Ukraine wieder herstellt.
  • 21:28
    Fünf Tage nach der Einigung auf eine Pufferzone haben das ukrainische Militär und die Volksmilizen in der Ost-Ukraine nach Angaben des russischen OSZE-Botschafters Andrej Kelin mit dem Abzug schwerer Kriegstechnik begonnen.
  • 19:13
    Nach der Entdeckung eines Massengrabes östlich von Donezk wollen die Volksmilizen der Region einen weiteren grausamen Fund gemacht haben.
  • 15:15
    Das russische Außenministerium wird auf die Teilnahme internationaler Organisationen an den Ermittlungen zur Ermordung von Zivilisten bei Donezk hinarbeiten, wie Konstantin Dolgow, russischer Sonderbotschafter für Menschenrechte, Demokratie und Vorrangstellung des Rechtes, sagte.
  • 14:16
    Nach dem Fund der Leichen misshandelter Zivilisten bei Donezk hat der russische Parlamentsabgeordnete Wjatscheslaw Nikonow eine internationale Ermittlung zu Kriegsverbrechen in der Ukraine gefordert.
  • 12:57
    Die Vertreter der selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk haben am Dienstag den Termin für ihre eigenen Wahlen bekannt gegeben.
  • 11:25
    Die Volkswehr der „Volksrepublik Donezk“ ist bereit, am Mittwoch mit den ukrainischen Militärs 60 Gefangene auszutauschen, meldet ein Vertreter des Komitees für Flüchtlinge und Gefangene der „Republik“.
  • 11:23
    Der frühere Premierminister Norwegens Jens Stoltenberg, der am 1. Oktober als neuer Nato-Generalsekretär eingesetzt wird, meint, dass die Allianz zu den früheren Beziehungen mit Russland nicht mehr zurückkehren kann.
  • 10:15
    Die tschechische Fluggesellschaft CSA Czech Airlines hat beschlossen, 36 Prozent des Personals wegen der Krise in der Ukraine und des damit verbundenen drastischen Rückganges der Zahl der Passagiere aus Russland und anderen postsowjetischen Ländern zu entlassen, wie das Prager Internetportal Novinky unter Hinweis auf den Sprecher der Fluggesellschaft, Daniel Sabik, mitteilte.
  • 21:23
    Die Ukraine will mit Hilfe der nordatlantischen Allianz bis Jahresende ein neues Konzept der nationalen Sicherheit erstellen. Das teilte der ukrainische Botschafter in Belgien und bei der Nato, Igor Dolgow, am Dienstag in Brüssel mit.
  • 19:18
    Das Verteidigungsministerium der Tschechischen Republik hat keine Pläne, Waffen und Munition an die Ukraine zu liefern. Das teilte Ministeriumssprecher Jan Pejsek am Dienstag RIA Novosti mit.
  • 18:25
    Die Leichen von mehr als 500 Opfern des ukrainischen Militäreinsatzes in der Donbass-Region befinden sich in Leichenhallen und sind noch nicht identifiziert, heißt es am Dienstag in einer Mitteilung auf der Internetseite des ukrainischen Präsidenten Pjotr Poroschenko.
  • 17:55
    Die ostukrainische Miliz hat nach Angaben des ukrainischen Militärs in der Nacht auf Dienstag keinen einzigen Schuss auf die Positionen der Kiewer Einsatzkräfte abgegeben.
  • 16:24
    Die Milizen in der Ostukraine halten noch rund 700 ukrainische Soldaten gefangen, teilte der ukrainische TV-Sender TSN mit Hinweis auf den Sicherheitsdienst SBU mit.
  • 14:42
    Die ukrainische Regierung bürgt laut Premier Arseni Jazenjuk für einen stabilen Gastransit nach Europa.
  • 12:10
    Der Wiederaufbau der östlichen Gebiete der Ukraine wird wohl mehrere Milliarden Dollar kosten, schreibt die Zeitung "Wedomosti" am Dienstag.
  • 10:54
    Einige Länder Mitteleuropas wollen die Lieferung russischen Gases angesichts der Ukraine-Krise erneut herabsetzen.
  • 10:30
    Die Nationalbank der Ukraine hat den Devisenverkauf pro Kopf und Tag mit 3000 Griwna (222 US-Dollar) beschränkt, heißt es in der Entscheidung der Bank vom 22. September, die auf ihrer Webseite veröffentlicht ist.
  • 10:07
    Die Ukraine ist laut Außenminister Pawel Klimkin mit dem Niveau der militärischen Zusammenarbeit mit den USA und anderen Ländern zufrieden.
  • 09:32
    Die EU kann am 30. September eine Revision der Russland-Sanktionen beginnen, schreibt die Zeitung „Kommersant“ mit Hinweis auf die EU-Pressesprecherin Maya Kosyançiç.
  • 22:54
    Die ukrainischen Behörden arbeiten derzeit an der Festigung der Verteidigungsfähigkeit der Hafenstadt Mariupol am Asowschen Meer im Süden des Gebiets Donezk.
  • 20:14
    Seit Beginn des Ukraine-Konflikts sind im Osten des Landes rund 4.000 Zivilisten getötet worden.
  • 17:26
    Der nächste Gefangenenaustausch in der Ostukraine findet wahrscheinlich am 24. September statt. Das erklärte die Vorsitzende des Komitees der Donezker Volksrepublik für Angelegenheiten der Flüchtlinge und Kriegsgefangenen, Darja Morosowa.
  • 14:04
    Die Ukraine hat bei den Kämpfen im Osten etwa 65 Prozent ihrer Militärtechnik verloren, erklärte der Präsident des Landes, Pjotr Poroschenko, in einem Interview für mehrere Kiewer Fernsehsender.
  • 11:49
    Die ukrainischen Geheimdienste haben die freie Mitarbeiterin des Fernsehsenders „Perwy Krymsky“ Anna Mochowa, die fast einen Monat in Gefangenschaft verbracht hatte, in der Nacht zum Montag freigelassen.
  • 11:37
    Die Zahl der OSZE-Beobachter in der Ostukraine wird auf das Sechsfache erhöht. Die der Generalsekretär der Organisation Lamberto Zannier mitteilte, weilen im Donbass zurzeit 80 Fachleute, jedoch wird deren Zahl demnächst 500 ausmachen.
  • 09:28
    Unter anderem wurden Wohnviertel von Donezk vom Stadtflughafen her angegriffen, wobei acht Zivilisten und ein Volkswehrmann verletzt wurden.
  • 09:28
    Wie der Volkswehrstab der „Volksrepublik Donezk“ mitteilt, haben die ukrainischen Militärs am 21. September die Waffenruhe verletzt.
  • 18:07
    Die Milizen in der Ost-Ukraine haben am Sonntag Mariupol nach Angaben der Stadtbehörden mit Granaten und Raketen angegriffen.
  • 17:19
    Am Samstag hatten die Donezker Volksmilizen und die ukrainischen Militärs in einer Entfernung von etwa 30 Kilometer nördlicher von Donezk je 38 Gefangene ausgetauscht. Der Gefangenenaustausch setzte nach der Unterfertigung der Minsker Vereinbarungen über die Waffenruhe zwischen Kiew und den Volksmilizen ein.
  • 16:07
    Die ukrainische Armee und die bewaffneten Regierungsgegner im Osten des Landes haben weitere je 38 Kriegsgefangene ausgetauscht.
  • 15:16
    Zwei ukrainische Soldaten sind seit Samstag bei Schusswechseln mit Milizen in der Ost-Ukraine getötet worden, acht weitere haben Verletzungen erlitten, wie der Kiewer Sicherheitsrat am Sonntag mitteilte.
  • 14:19
    Die OSZE begrüßt die Unterzeichnung des Minsker Memorandums und unterstreicht, dass eine spezielle Monitoring-Mission in der Ukraine dessen Einhaltung überwachen wird, heißt es in einer Erklärung dieser Organisation.
  • 12:51
    Trotz der Waffenruhe hat die ukrainische Artillerie in der Nacht zum Sonntag die östliche Industriemetropole Donezk wieder unter Artilleriebeschuss genommen, wie ein Korrespondent der RIA Novosti aus der umkämpften Stadt berichtet.
  • 17:56
    Für den Erwerb neuer Kampftechnik für die ukrainische Armee gibt es laut Alexander Daniljuk, Berater des Verteidigungsministers, kein Geld.
  • 15:11
    Russlands Wirtschaftsminister Alexej Uljukajew erwartet zwar keine neuen Sanktionen des Westens gegen Russland, die bereits bestehenden Sanktionen werden allerdings nach seiner Ansicht kaum in absehbarer Zeit aufgehoben.
  • 13:20
    Kiew hat laut Valeri Tschaly, Vizechef der Präsidentenadministration, eine Vereinbarung mit Washington erzielt, laut der US-Präsident Barack Obama in die Verhandlungen zwischen Moskau und Kiew einbezogen wird.
  • 12:19
    Nach siebenstündigen Verhandlungen in Minsk haben die Mitglieder der Kontaktgruppe für die Ukraine ein Memorandum über die Ausführung der Waffenruhe unterzeichnet.
  • 11:59
    Gegen Donezk wurde vermutlich ein Raketenschlag geführt. Zwei starke Detonationen ertönten im Raum des Platzes der Freiheit.
  • 10:11
    Der dritte russische Hilfskonvoi für die Ostukraine ist am Samstagmorgen in Donezk eingetroffen. Die LKWs mit den humanitären Gütern wurden an einem Vorort der Stadt geparkt.
  • 23:00
    Die EU könnte den Visumszwang für die Ukraine auf dem Gipfeltreffen der Östlichen Partnerschaft im Mai 2015 in der lettischen Hauptstadt Riga abschaffen.
  • 20:43
    Das Treffen der Kontaktgruppe Ukraine – Russland – OSZE und der Vertreter der Volksmilizen für die Regulierung der ukrainischen Krise begann in der Hauptstadt Weißrusslands. Das teilt die RIA Novosti mit.
  • 20:20
    Ein weiteres Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe zur Beilegung der Krise in der Ostukraine ist am Freitag in der weißrussischen Hauptstadt Minsk eröffnet worden. An dem Treffen nehmen Vertreter Russlands, der Ukraine und der OSZE sowie der nicht anerkannten Republiken Donezk und Lugansk teil.
  • 18:43
    Die vom Westen verhängten Sanktionen gegen Russland würden früher oder später Abschluss finden. Das erklärte der Premierminister, Dmitri Medwedjew.
  • 18:05
    Die ukrainische Regierung hat keine offiziellen Angaben darüber, dass Russland einen neuen Hilfstransport für die ostukrainischen Kampfgebiete plant, wie der Sicherheitsrat in Kiew am Freitag mitteilte.
  • 16:47
    Der Anteil von russischem Erdgas am EU-Import wird laut dem Gazprom-Chef Alexej Miller im Jahresfazit mehr als 64 Prozent betragen.
  • 15:55
    Die ukrainische Regierung hat keine offiziellen Angaben darüber, dass Russland einen neuen Hilfstransport für die ostukrainischen Kampfgebiete plant, wie der Sicherheitsrat in Kiew am Freitag mitteilte.
  • 15:41
    Ein deutscher Privatdetektiv bietet 30 Millionen Dollar für Hinweise auf die Verantwortlichen des Absturzes der malaysischen Passagiermaschine MH17 in der Ostukraine, schreibt die "Rossijskaja Gaseta" am Freitag.
  • 14:58
    In einem Telefonat mit seinem ukrainischen Amtskollegen Pjotr Poroschenko soll Putin gesagt haben: „Wenn ich wollte, könnten russische Truppen in zwei Tagen nicht nur in Kiew, sondern auch in Riga, Vilnius, Tallinn, Warschau oder Bukarest sein.“ Das behauptet jedenfalls Poroschenko.
  • 11:16
    Einer der Söhne des ukrainischen Präsidenten Pjotr Poroschenko kämpft nach dessen Worten derzeit in der Ostukraine.
  • 10:11
    Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Situation in der Ukraine mit dem österreichischen Kanzler Werner Faymann telefonisch erörtert.
  • 09:34
    Die ukrainische Armee setzt die Angriffe auf Wohnviertel von Donezk fort. In den letzten 24 Stunden wurde mehrmals das Feuer gegen die Stadt eröffnet.
  • 22:39
    Die vom Westen verhängten Wirtschaftssanktionen kommen Russland und Europa nach Worten von Frankreichs Staatspräsident Francois Hollande teuer zu stehen. „Die Sanktionen werden aber erst nach der Beilegung der Ukraine-Krise aufgehoben“, erklärte Hollande am Donnerstag in Paris.
  • 22:26
    Russlands Präsident Wladimir Putin und der österreichische Bundeskanzler Werner Faymann haben sich in einem Telefonat für eine schnellstmögliche Normalisierung der Beziehungen zwischen Russland und der EU ausgesprochen. Das teilte der Kreml am Donnerstagabend nach der Unterredung mit.
  • 21:13
    Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko hat bei einem USA-Besuch um Waffen und andere Militärhilfe für den Kampf gegen die Milizen im Osten des Landes gebeten. Der Schutz der ukrainischen Demokratie vor der russischen Aggression erfordere eine starke Armee, so Poroschenko am Donnerstag vor dem US-Kongress in Washington.
  • 20:59
    Das Problem der Krim wird nach Ansicht des ukrainischen Präsidenten Pjotr Poroschenko noch lange bestehen. „Von einer militärischen Lösung dieses Problems kann im Moment keine Rede sein“, erklärte Poroschenko am Donnerstag im US-Kongress.
  • 20:15
    Die Ukraine rechnet mit dem Sonderstatus eines Verbündeten der USA außerhalb der NATO. Das erklärte der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko am Donnerstag in Washington, wo er zu einem Besuch weilt.
  • 19:58
    Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko ist am Donnerstag zu einem Besuch in den USA eingetroffen. Das teilte Poroschenkos Kanzlei per Twitter mit.
  • 19:33
    Der Flughafen der ostukrainischen Industriemetropole Donezk, der seit Monaten zwischen Militär und Volksmilizen umkämpft ist, ist nach Angaben des Sicherheitsrats in Kiew wegen schwerer Zerstörungen nicht mehr betriebsfähig.
  • 18:09
    Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) schickt weitere Beobachter in die Ukraine. Die zahlenmäßige Stärke der Mission soll in zwei Monaten auf 500 Beobachter wachsen.
  • 16:43
    Die von Moskau als Antwort auf die Russland-Sanktionen beschlossenen Maßnahmen sind laut Präsident Wladimir Putin nicht vom Streben diktiert, diese Länder zu bestrafen, sondern auf den Schutz der Interessen Russlands gerichtet. „Dies sind eben Schutzmaßnahmen“, sagte Putin am Donnerstag in einer Sitzung des russischen Staatsrates. „Ich möchte betonen, dass sie nicht vom Streben diktiert sind, diesen oder jenen Partner von uns zu bestrafen oder deren Beschlüsse zu beeinflussen – ganz und gar nicht.“
  • 16:01
    Das Europäische Parlament hat die EU-Staaten aufgefordert, Russland - als Sanktion in der Ukraine-Krise - vom internationalen Zahlungssystem Swift auszuschließen.
  • 15:35
    Das Europäische Parlament hat die EU aufgefordert, für Russland klare Kriterien festzulegen, mit deren Erfüllung Moskau eine Aufhebung der westlichen Sanktionen möglich machen und neue Strafmaßnahmen verhindern könnte.
  • 15:34
    Die Europäische Union erklärte, sie sei bereit, Russland bei der Welthandelsorganisation (WTO) zu verklagen. Und zwar wegen des von Moskau verhängten Einfuhrembargos für europäische Lebensmittel. Er sagte, die Klage könne im September eingereicht werden. Die Europäer versuchen, die USA, Australien und Kanada mit heranzuziehen.
  • 14:59
    Um eine vollwertige Truppengruppierung auf der Krim zu erreichen, müssten dort Einheiten der Luft-, See- und Raketenstreitkräfte stationiert werden, finden von RIA Novosti befragte Experten.
  • 14:27
    Die Einwohner der ostukrainischen Stadt Donezk haben am Donnerstagmorgen über Explosionen und Schüsse in der Nähe des Bergwerkes Trudowskaja berichtet. In diesem Zusammenhang wurde der Verkehr in dem entsprechenden Bezirk vorüberhegend eingestellt. In der Stadt laufen die Wiederaufbauarbeiten auf Hochtouren. Immerhin bleiben über 1300 Menschen und 31 Betriebe ohne Gasversorgung.
  • 13:26
    Die Führung der selbsternannten Volksrepubliken im Donbass (Donezbecken) lehnt den vom Parlament in Kiew beschlossenen Sonderstatus ab, schreibt die Zeitung „RBC Daily“ am Donnerstag.
  • 12:14
    Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung hat die Prognose zum Wirtschaftswachstum für Russland im Jahr 2015 herabgesetzt. Nun wird ein Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 0,2 Prozent anstatt des zuvor erwarteten Wachstums um 0,6 Prozent vorhergesagt.
  • 11:54
    Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko reist in die USA, wo er sich mit dem US-Präsidenten Barack Obama trifft und an der gemeinsamen Sitzung des US-Kongresses teilnimmt.
  • 11:21
    Der kanadische Premierminister Stephen Harper hat nach seinem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Pjotr Poroschenko ein Abkommen unterzeichnet, laut dem Kiew ein Kredit in Höhe von 200 Millionen US-Dollar bereitgestellt wird. Dies ist ein Teil der Hilfe in Höhe von 17 Milliarden US-Dollar, die der Ukraine vom IWF versprochen wurden. Darüber hinaus gewährt Kanada der Ukraine humanitäre Hilfe für drei Millionen US-Dollar.
  • 10:11
    Der Anführer der radikal-nationalistischen ukrainischen Organisation Rechter Sektor, Dmitri Jarosch, hat den Präsidenten Pjotr Jaroschenko gemahnt, er könnte das Schicksal seines Vorgängers, des gestürzten Präsidenten Viktor Janukowitsch, wiederholen.
  • 22:15
    Die ukrainische Armee hat die Großstadt Donezk im Osten des Landes wieder unter Beschuss genommen.
  • 20:11
    Vertreter der Ukraine und der USA haben eine Vereinbarung unterzeichnet, laut der Kiew von Washington 34 Millionen Dollar im Rahmen der Programme für die nachhaltige Entwicklung der Wirtschaft erhält.
  • 19:15
    Vom Gesetz über einen Sonderstatus für Donbass verspricht sich die ukrainische Regierung laut der Präsidentenbeauftragten Irina Geraschtschenko ein Zurückholen der abtrünnigen Regionen im Donezbecken unter die Kontrolle Kiews.
  • 17:56
    Rund eine Million ukrainische Beamte und Polizisten fallen laut Regierungschef Arseni Jazenjuk unter das vom Parlament verabschiedete Lustrationsgesetz und müssen auf Zusammenarbeit mit dem früheren „Regime“ überprüft werden.
  • 16:39
    Die Ukraine hat laut Irina Gerastschenko, Präsidentenbeauftragte für Regelung in den Gebieten Donezk und Lugansk, umgerechnet rund fünf Milliarden Dollar für den diesjährigen militärischen Sondereinsatz im Südosten des Landes ausgegeben.
  • 15:16
    Das Heranrücken der Nato an die Grenzen Russlands birgt laut dem russischen Vize-Außenminister Alexej Meschkow ein gewaltiges Konfliktpotenzial und muss gestoppt werden.
  • 13:57
    Wirtschaftsbosse aus Russland, Deutschland, den USA und der Ukraine haben auf Einladung des Veranstalters des Weltwirtschaftsforums (World Economic Forum, WEF), Klaus Schwab, über Wege zur Lösung der Ukraine-Krise gesprochen, schreibt die Zeitung "RBC Daily" am Mittwoch.
  • 13:45
    Die Sanktionsverschärfung gegen Moskau zeigt, dass die Ukraine weder die USA noch europäische Staaten interessiert, wie Alexej Puschkow, Außenbeauftragter der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus), am Mittwoch sagte. Er warf westlichen Staaten vor, Russland schwächen und Voraussetzungen für einen „Regimewechsel“ schaffen zu wollen.
  • 11:38
    Eine weitere Etappe des Gefangenenaustauschs zwischen der Volkswehr und der ukrainischen Armee ist auf Donnerstag festgesetzt, teilte die Leiterin des Ausschusses für Kriegsgefangene und Flüchtlinge in der „Volksrepublik Donezk“ Darja Morosowa mit.
  • 11:07
    Die Nato hat in der Ukraine-Krise eine destruktive Rolle gespielt und drängt faktisch Kiew zu einer militärischen Lösung des Konflikts, wie der russische Außenminister Sergej Lawrow in einem Interview für die spanische Zeitung „El Pais“ sagte.
  • 10:35
    Eine Fortsetzung des Sanktionsdrucks auf Russland wird nicht zur Regelung der innerukrainischen Krise verhelfen, sondern lediglich zu ihrer Vertiefung führen“, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow in einem Interview für die spanische Zeitung „El Pais“.
  • 09:43
    „Es ist offensichtlich, dass die Beziehungen zwischen Russland und der EU zurzeit eine ernste Probe bestehen. Die destruktive Linie der europäischen Politiker angesichts der Ukraine-Krise wie etwa Doppelmoral bei der Einschätzung der Lage und Druckversuche durch Sanktionen untergraben das Vertrauen zu Europa“, erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow gegenüber Journalisten.
  • 22:16
    Die Regierung der krisengeschüttelten Ukraine hat die EU um zusätzliche zwei Milliarden Euro Finanzhilfe ersucht.
  • 21:26
    Die Regierung der krisengeschüttelten Ukraine hat die EU um zusätzliche zwei Milliarden Euro Finanzhilfe ersucht.
  • 19:30
    Die Oberste Rada hat im dritten Anlauf das Gesetz über die Lustration, oder Reinigung der Macht angenommen. Es schränkt die Rechte von Beamten ein, die während der Präsidentschaft von Viktor Janukowitsch gearbeitet haben.
  • 18:06
    Vor dem Gebäude der Obersten Rada brachen Zusammenstöße zwischen der Miliz und den Aktivisten des „Rechten Sektors“ aus, die versuchen, in das Gebäude des Parlaments einzudringen. Wie Russia Today mitteilt, wird das Parlament von 30 Nationalisten angegriffen.
  • 16:45
    Das EU-Parlament hat am Dienstag das Assoziierungsabkommen zwischen der EU und der Ukraine ratifiziert. 535 Abgeordnete waren dafür, 127 dagegen und 35 enthielten sich der Stimme.
  • 15:37
    Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko unterzeichnete am Dienstag ein Gesetz über die Assoziierung der Ukraine mit der EU, gleich nachdem das Dokument von der Werchowna Rada ratifiziert worden war.
  • 14:19
    Die Oberste Rada der Ukraine habe Gesetze über den besonderen Status von Gebieten des Donbass und über eine Amnestie für Angehörige der Volkswehr verabschiedet, teilte in seinem Mikroblog im Twitter der Abgeordnete Oleg Tjagnibok mit.
  • 13:21
    Der ukrainische Sicherheitsrat hat eine vorläufige Liste russischer Staatsbürger zusammengestellt, denen die Einreise ins Land verboten werden soll.
  • 12:52
    Der ukrainische Sicherheitsrat hat eine vorläufige Liste russischer Staatsbürger zusammengestellt, denen die Einreise ins Land verboten werden soll.
  • 11:54
    Der ukrainische Sicherheitsrat hat eine vorläufige Liste russischer Staatsbürger zusammengestellt, denen die Einreise ins Land verboten werden soll.
  • 11:23
    Die USA sind laut Marie Harf, Sprecherin des US-Außenamtes, bereit, das jüngste Sanktionsbündel gegen Russland außer Kraft zu setzen, wenn die Minsker Vereinbarungen über die Waffenruhe in der Ukraine eingehalten werden.
  • 10:49
    Die Behörden der „Volksrepublik Lugansk“ hoffen, dass die Verwendung der Griwna als Währung nicht mehr lange dauern wird, erklärte der Leiter der selbsternannten Republik Igor Plotnizki.
  • 09:34
    Granaten des Systems „Smertsch“ und Behälter von einer Granate des Systems „Uragan“ sind im Gebiet Rostow entdeckt worden. Demnächst werden die Munitionseinheiten entmint.
  • 21:05
    Die ukrainische Regierung schätzt die Schäden, die durch die Kämpfe in den östlichen Industrieregionen Donezk und Lugansk entstanden sind, auf zwölf Milliarden Griwna (eine Milliarde US-Dollar).
  • 18:21
    Österreich ist laut Außenminister Sebastian Kurz bereit, Drohnen zur Überwachung der Situation im Osten der Ukraine bereitzustellen und seine Anstrengungen im Rahmen der OSZE wesentlich zu verstärken.
  • 15:52
    Die Volkswehr von Donezk hat die Granatenwerferbatterie vernichtet, die zuvor die Beobachter der OSZE beschossen hatte.
  • 14:15
    Die ukrainische Seite hat im Laufe eines Tages siebenmal gegen die Feuereinstellung verstoßen, informiert der Stab der selbsterklärten Donezker Volksrepublik (DVR). Vier Volkswehrleute und fünf zivile Einwohner sollen verletzt worden sein.
  • 12:13
    Die gemeinsame Militärübung der USA und der Ukraine „Rapid Trident“ hat im Gebiet Lwiw gestartet, daran nehmen 1.300 Menschen aus 15 Ländern teil.
  • 11:01
    Nahezu 57.000 ukrainische Flüchtlinge sind derzeit in russischen Provisorien untergebracht, wie ein Vertreter des interministeriellen Operativstabes RIA Novosti mitteilte.
  • 09:32
    Eine Gruppe aus fünf OSZE-Beobachtern ist im Gebiet Donezk einem Granatenbeschuss seitens der ukrainischen Armee ausgesetzt worden.
  • 20:01
    Mehrere Nato-Staaten haben nach Angaben des ukrainischen Verteidigungsministers im Ukraine-Konflikt mit Waffenlieferungen für Regierungstruppen begonnen. Zur Art der Waffen und zu den Herkunftsländern sagte der Minister nichts. Polen, Frankreich, Norwegen, Italien und die USA hatten frühere ukrainische Berichte über Waffenlieferungen dementiert. Morgen beginnt im Westen der Ukraine ein Manöver mit Nato-Staaten. Russland sieht darin eine Provokation und eine Gefahr für die Waffenruhe in der Ostukraine.
  • 18:50
    Trotz der vereinbarten Waffenruhe in der Ostukraine ist es wieder zu gewaltsamen Zusammenstößen gekommen, meldet Deutschlandfunk. Ein Reporter der Nachrichtenagentur afp berichtet von Gefechten um den Flughafen in der Nähe von Donezk. In mehreren Stadtvierteln seien Schüsse zu hören. Zur Überwachung der Waffenruhe soll die OSZE in Kürze auch Drohnen einsetzen dürfen. Der ukrainische Präsident Poroschenko erteilte der Organisation die Erlaubnis dazu.
  • 16:40
    Es gibt einen Anti-Sanktions-Maximumplan, der eine adäquate Antwort auf alle möglichen Ebenen von Sanktionen gegen Russland vorsieht. Aber die Entscheidungen werden in jedem konkreten Fall individuell getroffen, wie Andrej Beloussow, Berater des russischen Präsidenten, am Samstag im TV-Sender Rossija 1 sagte.
  • 14:18
    Die Partei der Regionen der Ukraine hat entschieden, eine Regierung der Opposition zu bilden, wie die Webseite der Partei am Sonntag mitteilt.
  • 13:51
    Der Ukraine wird es laut dem slowakischen Premier Robert Fico schwer fallen, den Herausforderungen gerecht zu werden, die mit dem EU-Beitritt zusammenhängen, da sie am Rande eines absoluten Zerfalls steht.
  • 12:51
    Laut dem ukrainischen Verteidigungsminister Valeri Geletej läuft bereits eine Waffenübergabe an Kiew durch Nato-Mitgliedsländer.
  • 19:54
    Der zweite russische Hilfskonvoi für die notleidende Bevölkerung der Ostukraine sei rechtzeitig eingetroffen. Die neue Lieferung müsste für 20 Tage reichen, erklärte der erste Vizepremier der nicht anerkannten Volksrepublik Lugansk, Valeri Potapow, vor Journalisten.
  • 18:55
    Die Volksmilizen der nicht anerkannten Republik Donezk im Osten der Ukraine und die ukrainische Armee haben einen weiteren Austausch von Gefangenen für diesen Sonntag geplant.
  • 17:46
    Die Behörden der selbsternannten Volksrepublik Donezk im Osten der Ukraine nutzen die am 5. September ausgehandelte Feuerpause für die Wiederherstellung der Infrastruktur in der Region.
  • 15:02
    Rund 80 in dem ukrainischen Gebiet Saporoschje mobilisierte Artilleristen haben den Einsatz im Osten der Ukraine verweigert. Das berichtete die örtliche Ausgabe „Industrialka“ am Samstag.
  • 13:51
    Arseni Jazenjuk, erklärte während des Treffens „Europäische Jalta-Strategie“, dass die Ukraine in ihren unterirdischen Gasspeichern bis zu 17 Milliarden Kubikmeter Gas habe.
  • 12:59
    Ein Mann ist umgekommen und sechs weitere sind in der vergangenen Nacht durch Artilleriebeschuss eines Vorortes von Donezk verletzt worden, teilt das Informationszentrum der eigenmächtig proklamierten Volksrepublik Donezk mit.
  • 12:34
    Die Nationalbank der krisengeschüttelten Ukraine rechnet für dieses Jahr mit einer Inflation von rund 90 Prozent.
  • 12:22
    Wie ein RIA-Novosti-Korrespondent vor Ort berichtete, werden die ersten der etwa 100 Lastwagen derzeit entladen.
  • 11:32
    Ein zweiter russischer Hilfskonvoi für das Konfliktgebiet ist in der ukrainischen Stadt Lugansk angekommen.
  • 20:44
    Ungeachtet der am 5. September ausgehandelten Waffenruhe hat die ukrainische Armee die Stadt Donezk wieder unter Beschuss genommen.
  • 19:38
    Die Ukraine, die ein Assoziierungsabkommen mit der Europäischen Union unterschrieben hat, bittet nun die EU-Kommission darum, die vom Abkommen vorgesehene Streichung der Zölle im gegenseitigen Handel zu verschieben.
  • 17:51
    Vertreter der VRL teilen mit, dass sie die offizielle Benachrichtigung von der Russischen Föderation über die Entsendung eines zweiten humanitären Konvois am 13. September erhalten haben.
  • 15:15
    Die nicht anerkannten „Volksrepubliken“ Donezk und Lugansk (DVR bzw. LVR) im Osten der Ukraine lehnen eine Föderation ab und beharren auf ihrer Unabhängigkeit von Kiew.
  • 13:34
    Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko will nach eigenen Worten die Schwarzmeer-Halbinsel Krim nicht mit militärischen, sondern mit wirtschaftlichen Methoden zurückbekommen.
  • 10:49

    Das ukrainische Gesetz, das über 20 Sanktionsarten gegen Russland vorsieht, tritt am Freitag in Kraft.

  • 09:57
    Der UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat den ukrainischen Präsidenten Pjotr Poroschenko in einem Telefongespräch aufgefordert, den Dialog mit Moskau fortzusetzen und die Feuereinstellung im Donbass zu verlängern.
  • 20:26
    Die ukrainischen Sicherheitskräfte haben im Osten eine einheitliche Frontlinie geschaffen. Das teilte der Sprecher des Rates für nationale Sicherheit und Verteidigung der Ukraine, Andrej Lyssenko, am Donnerstag in Kiew mit.
  • 17:54
    Das zweite Paket von Maßnahmen Russlands als Erwiderung auf Sanktionen des Westens ist fertig, doch rechnet Russland damit, dass der gesunde Menschenverstand die Oberhand gewinnen wird und sie nicht nötig sein werden, erklärte der Assistent des Präsidenten der Russischen Föderation, Andrej Beloussow.
  • 17:23
    „Der Vormittag ist in Donezk unruhig verlaufen. Einwohner melden, dass in den Stadtbezirken Leninski, Kirowski und Kuibyschewski von Zeit zu Zeit Schüsse aus großkaliberigen Waffen fallen und Serien von Salven schwerer Geschütze zu vernehmen sind“, heißt es in einer Meldung auf dem Stadtportal.
  • 15:46
    Das neue EU-Sanktionspaket sieht eine weitere Einschränkung der Kooperation mit Russland im Bereich der Erdölgewinnung vor, nämlich bei der Erschließung neuer Ölfelder in der Tiefsee oder auf dem Festlandsockel, berichtet die Agentur Bloomberg unter Berufung auf eigene Quellen.
  • 14:36
    Die Ukraine ist daran gegangen, die ingenieurtechnischen Grenzanlagen am Brjansker Abschnitt der russisch-ukrainischen Grenze zu befestigen, wurde in der Grenzschutzverwaltung des FSD der Russischen Föderation mitgeteilt.
  • 14:21
    Deutschlands Außenminister Frank-Walter Steinmeier und sein japanischer Amtskollege Fumio Kishida haben sich bei ihrem Treffen in Berlin auf eine Zusammenarbeit bei der Stabilisierung der Ukraine und auf die Beendigung des Konfrontationskurses mit Moskau geeinigt, schreibt die Zeitung „Kommersant“ am Donnerstag.
  • 13:53
    Der zweite russische Konvoi mit humanitärer Hilfe für die Einwohner des Südostens der Ukraine befindet sich zurzeit in Donezk, Gebiet Rostow (Süden der Russischen Föderation).
  • 13:34
    Der zweite russische Konvoi mit humanitärer Hilfe für die Einwohner des Südostens der Ukraine befindet sich zurzeit in Donezk, Gebiet Rostow (Süden der Russischen Föderation).
  • 12:38
    Die Gruppe malaysischer Polizisten, die in der Ostukraine den Boeing-Absturz ermitteln sollte, kann in der Region wegen der fortwährenden Lebensgefahr nicht eintreffen, meldet der Innenminister Malaysias Ahmad Zahid Hamidi. Zurzeit befinden sich 30 Experten in Kiew.
  • 11:14
    Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko hat erklärt, dass 26 Militärs im Gebiet Donezk freigelassen wurden.
  • 10:20
    Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko kann der Obersten Rada das Assoziierungsabkommen mit der EU schon am 16. September vorlegen, heißt es auf der Webseite des Parlaments.
  • 09:24
    Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko hat sich in einem Telefongespräch mit UN-Generalsekretär Ban Ki-moon für eine Vergrößerung der OSZE-Monitoringmission ausgesprochen und auf die Wichtigkeit der Erfüllung aller Punkte des Minsker Protokolls zu einer friedlichen Regelung verwiesen, wird auf der Webseite des Präsidenten mitgeteilt.
  • 20:28
    Die WHO hat vor einer Gesundheitskrise in der Ukraine gewarnt. Hunderttausende seien wegen der kriegerischen Auseinandersetzungen im Osten des Landes auf der Flucht, erläuterte die Weltgesundheitsorganisation in Genf.
  • 18:39
    Linken-Fraktionschef Gregor Gysi hält regionale Wahlen in der Ostukraine für notwendig.
  • 17:05
    Die Verantwortung für die Aktivitäten des ukrainischen Freiwilligen-Bataillons Aidar trägt Kiew, wie der Generalsekretär von Amnesty International, Salil Shetty, am Mittwoch mitteilte. „Es besteht kein Zweifel, was das Bataillon Aidar angeht: Ausgehend von der Befehlskette – davon, wer Befehle erteilt – trägt die Ukraine die Verantwortung dafür, was das Bataillon Aidar tut“, so Shetty.
  • 16:07
    Die Präsidenten Russlands und der Ukraine, Wladimir Putin und Pjotr Poroschenko, haben bei einem Telefongespräch am Dienstag ihre Zufriedenheit mit dem Verlauf des Waffenstillstandes im Osten der Ukraine geäußert, wie Juri Uschakow, Berater des russischen Präsidenten, am Mittwoch Journalisten mitteilte.
  • 15:39
    Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko hat am Mittwoch in einer Regierungssitzung angekündigt, dass Kiew an der Grenze zu Russland im Bedarfsfall ein mächtiges Befestigungswerk nach dem Vorbild der Mannerheim-Linie bauen wird.
  • 14:26
    Russland wird unbedingt neue westliche Sanktionen beantworten, falls diese beschlossen werden, wie der Chef der Staatsduma (russisches Unterhaus), Sergej Naryschkin, am Mittwoch mitteilte.
  • 13:56
    Entsprechend dem Minsker Protokoll zur Waffenruhe in der Ukraine hat die Volkswehr bis Mittwoch im Rahmen des Austausches von Gefangenen erste 700 ukrainische Soldaten an Kiew übergeben, wie der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko sagte. Ihm zufolge sollen bis zum Wochenende noch weitere 500 Militärs freigelassen werden.
  • 13:33
    Der niederländische Sicherheitsrat hat einen Zwischenbericht über den Absturz der MH17-Passagiermaschine der Malaysia Airlines in der Ostukraine präsentiert, schreibt die „Nesawissimaja Gaseta“ in ihrer Mittwochsausgabe. Im ersten offiziellen Bericht werden weder technische Mängel noch einen Pilotenfehler als Ursache für die Katastrophe genannt. Die Untersuchung der Flugzeugtrümmer hat bestätigt, dass die Maschine von einer Rakete getroffen wurde.
  • 12:06
    Rund 200 Angehörige ukrainischer Sicherheitskräfte sind laut dem Staatsanwalt Vitali Jarjoma im Kessel bei Ilowajsk getötet worden.
  • 11:52
    Die „Volksrepubliken“ Donezk und Lugansk wollen an den Verhandlungen mit Kiew über den Gefangenenaustausch gemeinsam teilnehmen, erklärte der Premierminister der „Volksrepublik Lugansk“ Igor Plotnizki.
  • 10:24
    Ein wahrer Frieden in der Ukraine wird laut Valentina Matwijenko, Vorsitzende des Föderationsrates (Parlamentsoberhaus), erst dann eintreten, wenn die Forderungen des Südostens gesetzgebend verankert werden.
  • 22:11
    Trotz der am vergangenen Freitag vereinbarten Waffenruhe zwischen der ukrainischen Armee und den Volksmilizen dauern Schießereien in deren Hochburg Donezk im Osten der Ukraine unvermindert an. Augenzeugen sprachen von Kanonade in fast allen Teilen der einstigen Millionenstadt.
  • 21:34
    Alle Machtorgane der Donezker Volksrepublik sollen sich bei Verhandlungen mit anderen Ländern oder internationalen Organisationen von der Deklaration über die Unabhängigkeit der Republik leiten lassen. Das geht aus einem am Dienstag gefassten Beschluss des Obersten Rates der nicht anerkannten Donezker Republik hervor.
  • 19:50
    Italien hat keine Pläne, Waffen an die Ukraine zu liefern, erklärte Verteidigungsministerin Roberta Pinotti am Dienstag in Rom. Somit bekräftigte sie frühere Meldungen, wonach Rom Kiew ausschließlich mit nicht tödlicher Ausrüstung helfen wird.
  • 18:51
    Der Internationale Währungsfonds (IWF), der der finanziell angeschlagenen Ukraine seit Mai bereits mit 4,6 Milliarden US-Dollar unter die Arme gegriffen hat, will bis Jahresende weitere 2,7 Milliarden Dollar überweisen.
  • 18:15
    Die Unterzeichnung des Minsker Protokolls zur Waffenruhe in der Ostukraine bedeutet keine Akzeptanz bzw. Legitimierung der selbsterklärten Volksrepubliken Lugansk (VRL) und Donezk (VRD), wie der Ressortleiter Informationspolitik des ukrainischen Außenministeriums, Jewgeni Perebijnis, am Dienstag sagte.
  • 17:14
    Das Ausschuss der Ständigen Vertreter der EU-Mitgliedsstaaten (auch Coreper genannt) will laut Maja Kocijancic, Sprecherin der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton, am Mittwoch erneut die jüngsten Sanktionen gegen Russland und die Einhaltung der Waffenruhe in der Ukraine behandeln.
  • 16:44
    Mehrere Wochen nach dem tödlichen Absturz der malaysischen Boeing mit 298 Insassen in der Ostukraine hat der niederländische Sicherheitsrat am Dienstag die Gespräche zwischen den Piloten und dem ukrainischen Tower sowie zwischen der ukrainischen und der russischen Flugsicherung veröffentlicht. Aus den Mitschnitten, die die Ukraine zur Verfügung gestellt hatte, geht hervor, dass die ukrainische und die russische Flugsicherung um 16.20 Uhr Kiewer Zeit (15.20 Uhr MESZ) den Kontakt zum Flugzeug abrupt verloren hatten. Vor dem Kontakt-Abbruch hatte die Besatzung weder einen Notruf abgesetzt noch Probleme gemeldet.
  • 15:25
    Seit Anordnung der Waffenruhe am Freitag sind vier ukrainische Militärs getötet und 29 weitere verletzt worden, meldete die Agentur Ukrinform am Dienstag unter Berufung auf das Verteidigungsministerium.
  • 15:07
    Fünf Angehörige der Kräfte der Staatsgewalt sind umgekommen und weitere 33 wurden seit dem Zeitpunkt der Unterzeichnung des Minsker Protokolls am Freitag, dem 5. September, verletzt, erklärte am Dienstag der Vertreter des RNSV, Andrej Lyssenko, bei einem Briefing zu Journalisten.
  • 14:21
    Die Untersuchungsgruppe zur Ermittlung von Gründen für den Absturz der malaysischen Boeing in der Ukraine hat keine Zeugnisse festgestellt, die davon sprechen würden, dass irgendwelche Manipulationen mit den Flugschreibern vorgenommen worden wären.
  • 13:52
    Der Leiter der Parlamentsassemblee der OSZE, Ilkka Kanerva, erklärte, dass ein Aufschub der Sanktionen gegen Russland das wichtigste Ziel Finnlands gewesen sei.
  • 13:41
    Die Waffenruhe in der Ukraine wird laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow eingehalten. Aber es gebe Zwischenfälle.
  • 13:30
    Die Ukraine und ihre Nato-Partner beginnen eine Serie von gemeinsamen Militärübungen, schreibt die "Nesawissimaja Gaseta" am Dienstag.
  • 13:07
    In Übereinstimmung mit den vorläufigen Untersuchungsergebnissen sei eine strukturelle Zerstörung, durch eine äußere Einwirkung hervorgerufen, der Grund für die Katastrophe der malaysischen Boeing gewesen. Die Boeing 777 der Malaysia Airlines ist während des Fluges in Teile zerbrochen.
  • 11:55
    Die Behörden der „Volksrepublik Donezk“ berichten von Schussangriffen seitens der ukrainischen Militärs am Montag.
  • 11:03
    Eine Aufhebung der Russland-Sanktionen kann erörtert werden, falls der Plan der friedlichen Krisenregelung in der Ukraine eingehalten wird, erklärte die Bundeskanzlerin Angela Merkel am Montag.
  • 10:40
    Die Europäische Union kann neue Sanktionen gegen Russland, die am Montag endgültig abgestimmt worden sind, im Lichte der Situation in der Ukraine überprüfen, heißt es in einer Erklärung des Vorsitzenden des Europarates, Herman Van Rompuy.
  • 10:01
    Niederländische Ermittler präsentieren am Dienstagmorgen ihre Erkenntnisse zur Absturzursache des Malaysia-Airline-Fluges. Zur Schuldfrage wollen sie sich nicht äußern.
  • 09:53
    Etwa 600 Unternehmen sind im Donbass seit Anfang der „Antiterror-Aktion“ zerstört worden, teilt der Vorsitzende des staatlichen Fiskaldienstes Igor Bilous mit.
  • 09:15
    Der Vizepremier der „Volksrepublik Donezk“ Andrei Purgin hat erklärt, dass ein Dialog mit Kiew zur Sozial- und Wirtschaftspolitik nicht ausgeschlossen ist, nachdem die Ukraine einen Gesetzentwurf über den besonderen Status des Gebiets Donezk behandelt hat.
  • 22:32
    Dem ukrainischen Präsidenten Pjotr Poroschenko ist es nach eigenen Angaben gelungen, direkte Lieferungen modernster Waffen aus einigen Nato-Ländern zu vereinbaren.
  • 21:20
    Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko hat befohlen, die Truppen in Mariupol am Asowschen Meer in erhöhte Bereitschaft zu versetzen.
  • 20:33
    Die selbsternannte Volksrepublik Donezk bleibt nach Worten ihres Vizeregierungschefs Alexander Karaman unabhängiger Staat.
  • 19:00
    Kiew hat sich geweigert, die von den Volksrepubliken Donezk und Lugansk vorgeschlagenen Routen für den Transport von humanitären Gütern abzustimmen. Das hat der Premierminister der VRD, Alexander Sachartschenko, mitgeteilt. Seinen Worten zufolge, hätten die VRD und die VRL Routen für drei humanitäre Korridore vorgeschlagen.
  • 18:29
    Nach der vereinbarten Waffenruhe haben die ostukrainischen Volksmilizen nach Angaben des ukrainischen Staatschefs Pjotr Poroschenko bereits rund 1.200 Gefangene an Kiew überstellt.
  • 16:15
    „Die OSZE garantiert die Sicherheit der malaysischen Experten dort, wo im Gebiet Donezk in der Ukraine eine Boeing abgestürzt war“, erklärte der Innenminister des Königreiches Malaysia, Ahmad Zahid Hamidi.
  • 14:35
    Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko kommt am 8. September nach Mariupol (Gebiet Donezk), meldet der Pressedienst des Staatschefs.
  • 11:42
    Die Volkswehrleute haben in Donezk 15 ukrainische Militärs im Rahmen der Abstimmungen über die Feuereinstellung freigelassen.
  • 11:08
    Die USA und die Ukraine haben eine gemeinsame Militärübung im nordwestlichen Teil des Schwarzen Meeres begonnen.
  • 10:35
    Die USA haben der Ukraine keine Vorschläge zu Waffenlieferungen für den Kampf gegen die Volkswehr in der Ost-Ukraine gemacht, meldet Reuters unter Hinweis auf einen ranghohen amerikanischen Beamten.
  • 09:35
    Russland kann die Stromlieferung in die Ukraine einstellen, sollte die Stromversorgung der Krim von der Ukraine weiterhin abgeschaltet werden, erklärte der Premier Dmitri Medwedjew.
  • 20:32
    Seit Beginn der Gewaltoperation im Donezbecken sind 864 ukrainische Militärangehörige gefallen. Weitere 3.215 Personen wurden verletzt.
  • 19:18
    Der Verteidigungsminister der eigenmächtig proklamierten Volksrepublik Donezk, Wladimir Kononow, warnte, dass er im Falle einer Fortsetzung der Provokationen von Seiten der ukrainischen Kräfte der Staatsgewalt gezwungen sein werde, den Befehl zu erteilen, mit „Wirkungsfeuer“ zu erwidern.
  • 18:27
    Der Verteidigungsminister der eigenmächtig proklamierten Volksrepublik Donezk, Wladimir Kononow, warnte, dass er im Falle einer Fortsetzung der Provokationen von Seiten der ukrainischen Kräfte der Staatsgewalt gezwungen sein werde, den Befehl zu erteilen, mit „Wirkungsfeuer“ zu erwidern.
  • 18:02
    Die am Freitag vereinbarte Waffenruhe zwischen Militär und Volksmilizen in der Ukraine wird nach russischen Angaben weitgehend eingehalten; hinter den vereinzelten Schießereien stecken radikale Gruppen.
  • 17:41
    Zwei Tage nach der vereinbarten Waffenruhe beklagt die Volkswehr im ostukrainischen Donezk anhaltende Angriffe der Regierungstruppen und wirft Präsident Pjotr Poroschenko vor, seine Armee nicht zu kontrollieren.
  • 16:24
    Die ukrainische Armee verstärkt nach Angaben des Kiewer Sicherheitsrats ihre Verteidigungsstellungen nahe der Hafenstadt Mariupol, die vor der am Freitag vereinbarten Waffenruhe zwischen Militär und Volksmilizen hart umkämpft war.
  • 16:15
    Vor dem Hintergrund der Ukraine-Krise werden mehrere Nato-Staaten die Regierung in Kiew mit modernen Waffen versorgen. Dies hat ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko beim Nato-Gipfel in Wales vereinbart, wie sein Berater Juri Luzenko am Sonntag mitteilte.
  • 15:32
    Die iranische Polizei hat einen ukrainischen Staatsbürger wegen Verdachts auf einen Sabotageakt im Atomkraftwerk Bushehr festgenommen. Der bisher einzige iranische Atommeiler ist von Russland gebaut worden.
  • 14:40
    Die ukrainische Regierungsarmee hat laut Innenminister Arsen Awakow zusätzliche Truppen in die Hafenstadt Mariupol verlegt, die vor der am Freitag vereinbarten Waffenruhe zwischen Militär und Volksmilizen hart umkämpft war.
  • 13:57
    Die am Freitag vereinbarte Waffenruhe in der Ost-Ukraine soll wiederholt gebrochen worden sein. Volksmilizen und Regierungsarmee geben sich gegenseitig die Schuld. Nach Angaben der nicht anerkannten Donezker „Volksrepublik“ hat die ukrainische Armee in der Nacht zum Sonntag die Stellungen der Milizen in Sujewka, Chanschonkowo, Jenakiewo, Starobeschewo und anderen von Regierungsgegnern kontrollierten Ortschaften im Gebiet Donezk aus Artillerie und Mehrfachraketenwerfern beschossen. Es gäbe Tote und Verletzte, hieß es aus dem Stab der Volkswehr.
  • 12:49
    Das Protokoll, das die ukrainische Regierung und die Donezker und Lugansker „Volksrepubliken“ bei ihren Friedensgesprächen in Minsk vereinbart haben, sieht neben der Waffenruhe auch eine Dezentralisierung der Macht in der Ukraine, Neuwahlen in den von Kiew abtrünnigen Regionen sowie einen Abzug der„illegalen bewaffneten Formationen“ vor.
  • 12:00
    Die Zustimmung der VRL und der VRD zur Annahme eines Gesetzes über den besonderen Status durch Kiew bedeute keinen Verzicht auf die Unabhängigkeit, doch um des Friedens willen seien die Republiken dazu bereit, auf Kompromisse einzugehen, erklärte das Oberhaupt der VRL, Igor Plotnizki.
  • 11:05
    Die Leiter der Volksrepubliken Lugansk und Donezk haben der OSZE eine Reihe von „vorrangigen Maßnahmen“ zur Umsetzung der Minsker Vereinbarungen vorgeschlagen. Ihre Vorschläge haben sie an die Sondervertreterin der OSZE für Fragen der Regulierung der Situation in der Ukraine, Heidi Tagliavini, übergeben.
  • 10:22
    Auf der Site der OSZE ist das Protokoll über die Ergebnisse des Treffens am 5. September in Minsk veröffentlicht worden, wonach die Gebiete Donezk und Lugansk einen besonderen Status sowie das Recht darauf erlangen, vorzeitige Wahl durchzuführen.
  • 19:17
    Vier Einwohner der ostukrainischen Stadt Donezk sind in der Nacht zum Samstag, der ersten Nacht seit der Verkündung der Waffenruhe, durch mehrfachen Artilleriebeschuss getötet worden, wie RIA Novosti im Volkswehr-Stab erfuhr.
  • 18:15
    Der Sicherheitsdienst der Ukraine hat Gefangenen- und Vermisstenlisten an Vertreter der „Volksrepubliken“ von Donezk und von Lugansk übergeben, wie der Chef des Ermittlungsamtes der Behörde, Wassili Wowk, am Samstag in Kiew mitteilte.
  • 15:13
    Die Vereinbarung über die Einstellung der Kampfhandlungen im Osten der Ukraine wird jetzt nicht im vollen Umfang eingehalten, wie der „Premier“ der selbsterklärten Volksrepublik Donezk (VRD), Alexander Sachartschenko, am Samstag sagte.
  • 11:59
    Laut dem Volkswehr-Stab der selbsterklärten Volksrepublik Donezk (VRD) war die Situation in der Nacht zum Samstag weiterhin angespannt.
  • 22:55
    Die Absicht der Nato, der Ukraine militärische Hilfe zu erweisen, ist nach Ansicht des russischen Außenpolitikers Alexej Puschkow besorgniserregend. Mit dieser Erklärung dränge die NATO-Führung die Ukraine im Grunde zur Lösung eines Problems, die es nicht gebe, sagte der Chef des Auswärtigen Ausschusses der russischen Staatsduma am Freitag in Moskau.
  • 21:45
    Die vereinbarte Waffenruhe in der Ukraine kann nach Worten von US-Präsident Barack Obama zur friedlichen Beilegung des Konflikts in der Ex-Sowjetrepublik beitragen. Die Vereinbarung sollte aber mit Taten vor Ort untermauert werden, erklärte Obama am Freitag auf einer Pressekonferenz in Newport (Wales) nach Abschluss eines NATO-Gipfels.
  • 21:28
    Die nordatlantische Allianz hat die Ukraine-Krise für eine Verstärkung ihrer Präsenz an der Grenze Russlands missbraucht. Das erklärte der russische NATO-Botschafter Alexander Gruschko am Freitag in einem Interview für den TV-Sender Rossija 24.
  • 20:03
    Die nordatlantische Allianz unterstützt nach Ansicht des russischen Außenministeriums neofaschistische und extremistische Kräfte in der Ukraine, darunter den Rechen Sektor. „Davon zeugt die beim Gipfeltreffen in Newport (Wales) formulierte Position der NATO“, kritisierte das Außenamt am Freitag.
  • 19:50
    Die Regionen Lugansk und Donezk müssen laut dem Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus), Alexej Puschkow, mehr Autonomie bekommen.
  • 18:19
    Die Entscheidung über die Einstellung der Kampfhandlungen in der Ukraine ist unter anderem dank eines Appells des russischen Präsidenten Wladimir Putin an die selbsterklärten Volksrepubliken von Donezk und Lugansk getroffen worden, wie aus einer am Freitag veröffentlichten Erklärung des ukrainischen Präsidenten Pjotr Poroschenko hervorgeht.
  • 17:53
    Die ukrainische Regierung und die Führungen der von Kiew abtrünnigen Donezker und Lugansker „Volksrepubliken“ haben bei ihren Friedensgesprächen in Minsk einen Waffenstillstand vereinbart, der noch am heutigen Freitag in Kraft treten soll. Das bestätigte der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko.
  • 17:21
    Die ukrainische Regierung und die Führungen der von Kiew abtrünnigen Donezker und Lugansker „Volksrepubliken“ haben sich bei ihren Friedensgesprächen in Minsk auf eine Waffenruhe verständigt, wie DVR mitteilte.
  • 16:49
    Die ukrainischen Militärkräfte haben in der Nacht zum Freitag mindestens 50 Mann an Toten und Verletzten sowie einen Teil ihrer Kampftechnik verloren, wie RIA Novosti im Stab der Volkswehr der selbsterklärten Volksrepublik Donezk (VRD) erfuhr.
  • 16:49
    Die Volksmilizen in der Ukraine sind nach eigenen Angaben mit mehreren Schützenpanzern in die Hafenstadt Mariupol an der nördlichen Küste des Asowschen Meeres eingerückt. Das ukrainische Militär bestreitet das.
  • 16:09
    Der Vorstand des russischen Gasriesen Gazprom wird am 16. September über die mögliche Zusammenarbeit mit den ukrainischen Kollegen beraten. Auf der Agenda stehen auch die Einschätzung der Konkurrenzperspektiven im Bereich Erdgasförderung und die Maßnahmen zur Vorbeugung der unternehmensinternen Korruption. Am 16. Juni hatte Gazprom die Ukraine auf die Vorkasse umgestellt. Trilaterale Beratungen zwischen Russland, der Ukraine und der EU dauerten vom April bis Mitte Juni. Kiew besteht auf einem wesentlichen Preisnachlass. Die Gasschulden der Ukraine betragen schon 4,5 Mrd. Dollar.
  • 15:46
    Die Ukraine hat ihre Bereitschaft bekräftigt, im Kampf gegen die Regierungsgegner in der Ostukraine eine dauerhafte Waffenruhe zu erklären. „Wir wollen den Frieden, wir wollen glauben, dass wenn auch nicht morgen, doch übermorgen die Kampfhandlungen eingestellt werden“, sagte Ex-Präsident Leonid Kutschma, der die Ukraine bei den Gesprächen der Kontaktgruppe in Minsk vertritt. „Wenn die anderen Seiten genauso eingestellt sind, wird unbedingt ein Dokument über die Feuereinstellung unterzeichnet“, sagte Kutschma.
  • 15:43
    Die Ukraine-Kontaktgruppe hat ihre Sitzung in Minsk begonnen.
  • 15:38
    Laut dem US-Senator John McCain müssen die USA mit der Lieferung von Waffen und Kampfgerät in die Ukraine beginnen und Kiew bei der Ausbildung von Militärs helfen.
  • 15:02
    Der Vorsitzende der Parlamentarischen Versammlung der OSZE, Ilkka Kanerva, hat erklärt, dass die Kontaktgruppe zur Ukraine wegen der ukrainischen Seite nicht zusammentreten kann.
  • 13:47
    Die Nato will bei ihrem gestern begonnenen Gipfel in Newport (Wales) mit der Stationierung von Schnellen Eingreiftruppen in Osteuropa auf Konfrontationskurs mit Russland gehen, schreibt die "Rossijskaja Gaseta" in ihrer Freitagausgabe.
  • 13:03
    Der Föderale Dienst für die Aufsicht im Bereich Verbraucherschutz und Schutz des menschlichen Wohlergehens (Rospotrebnadsor) hat beschlossen, ab dem heutigen Freitag die Einfuhr von ukrainischen Süß- und Feinbackwaren nach Russland auszusetzen, wie die Behörde mitteilte.
  • 12:43
    Präsident Pjotr Poroschenko verspricht, das Volk der Ukraine über einen Beitritt des Landes zur Nato entscheiden zu lassen. „Die neuen Parlamentswahlen gestatten es uns, die Reformen zu beschleunigen“, sagte Poroschenko am Donnerstag am Rande des Nato-Gipfels in Wales. „Sobald das Land den Kriterien für eine Mitgliedschaft entspricht, wird das ukrainische Volk darüber entscheiden, wann und wie das passieren wird“, antwortete er auf die Frage nach einem möglichen Nato-Beitritt der Ukraine.
  • 11:11
    Japan wird für die Ukraine 300 000 US-Dollar als dringliche unentgeltliche Hilfe bereitstellen, wie das japanische Außenministerium am Freitag mitteilte.
  • 10:51
    Die Bestattung des in der Ukraine ermordeten Fotokorrespondenten der Nachrichtenagentur Rossiya Segodnya, Andrej Stenin, findet am Freitag in Moskau statt. Die Zeremonie wird von 10.00 bis 12.00 Uhr Moskauer Zeit im Gebäude der Agentur durchgeführt.
  • 10:35
    Ein weiterer Vorfall mit russischen Journalisten hat sich in der Ukraine ereignet. Ein Filmteam des Fernsehsenders REN TV wurde einem Beschuss in Donezk ausgesetzt, Angaben über Verletzte gibt es vorerst nicht.
  • 09:39
    Die Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich gegen die Mitgliedschaft der Ukraine in der Nato geäußert, hob dabei aber die Notwendigkeit einer intensiveren Zusammenarbeit der Allianz mit Kiew hervor. Das erklärte sie am Freitag am Rande des Gipfels in Wales.
  • 20:39
    Die Ukraine hat die zweite Tranche von der Internationalen Währungsfonds in Höhe von 1,39 Milliarden Dollar erhalten.
  • 18:13
    Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko teilte heute am Rande des Nato-Gipfels in Wales mit, dass er am Freitag die Feuereinstellung im Osten der Ukraine verordnen werde.
  • 16:55
    Seit Beginn der Militäroperation in den östlichen Gebieten Donezk und Lugansk sind 837 ukrainische Soldaten nach Angaben Kiews bei den Kämpfen mit bewaffneten Regierungsgegnern getötet worden.
  • 15:39
    Der Europarat begrüßt die Vorschläge des russischen Präsidenten Wladimir Putin zur Beilegung des Konflikts in der Ukraine und hofft auf die Umsetzung dieses Plans, wie der Generalsekretär des Europarates, Thorbjörn Jagland, sagte.
  • 14:50
    Kiew erwartet keine direkte militärische Einmischung der Nato in den Konflikt im Osten der Ukraine, rechnet jedoch mit militärtechnischer Hilfe der Allianz, sagte Igor Dolgow, der ukrainische Nato-Botschafter, in einem Interview für die online-Zeitung „Europäische Wahrheit“.
  • 14:35
    Der Pressesprecher des Präsidenten der Russischen Föderation Dmitri Peskow wies Barack Obamas Erklärung zurück, dass sich russische Truppen auf dem Territorium der Ukraine befinden würden.
  • 14:31
    Fast 2.000 Tonnen Hilfsgüter sind für die Entsendung des zweiten Hilfskonvois in die Südost-Ukraine bereit, sagte der Vizezivilschutzminister Russlands, Wladimir Artamonow.
  • 14:06
    Der vom russischen Präsidenten Wladimir Putin vorgebrachte Plan zur Regelung der Situation in der Ukraine zielt darauf ab, Kiew und den südöstlichen Regionen des Landes bei der Koordinierung ihrer Bemühungen um eine Deeskalation des Konfliktes zu helfen, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Donnerstag in Moskau bei Verhandlungen mit dem OSZE-Präsidenten Göran Lennmarker.
  • 13:10
    Die ukrainische Armee hat mehrere Städte im Gebiet Donezk, darunter die nördlichen Außenbezirke der Gebietshauptstadt, sowie Gorlowka und Makejewka (Gebiet Lugansk) mit Artillerie angegriffen, wie RIA Novosti am Donnerstag im Stab der selbsterklärten Volksrepublik Donezk (VRD) erfuhr.
  • 12:57
    Die Ukraine, die USA und die EU sind an der Erfüllung der früher abgestimmten Vereinbarungen zur Regelung der Situation im Osten der Ukraine nicht interessiert.
  • 11:52
    Russland besteht auf einer Ermittlung des Mordes am Fotokorrespondenten der Nachrichtenagentur Rossiya Segodnya Andrei Stenin und anderer Verbrechen gegen Journalisten in der Ukraine.
  • 10:40
    Die EU ruft zu einer unabhängigen Ermittlung des Mordes am Fotokorrespondenten der Nachrichtenagentur Rossiya Segodnya Andrei Stenin auf, erklärte Maja Kocijančič, die Sprecherin von Catherine Ashton.
  • 09:23
    Die Internationale Journalisten-Föderation fordert von Kiew eine gründliche Ermittlung des Mordes am Fotokorrespondenten von Rossiya Segodnya Andrei Stenin, teilt der Leiter der Organisation Jim Boumelha mit.
  • 20:01
    Die ukrainische Armee wird Schutzausrüstung aus Deutschland erhalten, das bestätigte die Bundesregierung.
  • 17:50
    Die Ukraine schlägt Moskau vor, die Gaspreise für die Sommer- und die Winterzeit mit 300 bzw. 380 US-Dollar je 1.000 Kubikmeter festzusetzen oder aber sie am europäischen Spotmarkt zu orientieren, wie der ukrainische Premier Arseni Jazenjuk am Mittwoch in Kiew sagte.
  • 15:58
    Da der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko mit der selbsterklärten Republik Donezk (VRD) keinen Waffenstillstand in Donbass vereinbart hat, sieht sich die Republik laut ihrem „Vizepremier“ Andrej Purgin dazu berechtigt, die Waffenruhe abzulehnen.
  • 14:45
    Der Pressedienst des Präsidenten der Ukraine Pjotr Poroschenko präzisierte seine nach seinem Telefongespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin veröffentlichte Mitteilung über den Beschluss über die Feuereinstellung im Donezbecken und ersetzte die Worte „die Vereinbarung über die ständige Feuereinstellung“ durch „die Vereinbarung über das Regime der Feuereinstellung“.
  • 14:11
    Die Hetzjagd auf Journalisten, vor allem russische, in der Ukraine wird langsam zielgerichtet, wie die Vize-Direktorin des Informations- und Pressedepartements des russischen Außenministeriums, Marija Sacharowa, am Mittwoch in einem Kommentar zum Tod des Fotoreporters von Rossya Segodnya Andrej Stenin auf Facebook schreibt. „Die Mörder Stenins sind Ungeheuer. Ebenso wie diejenigen, die die zielgerichtete Hetzjagd auf Journalisten, vor allem russische, in der Ukraine übersehen. Das ist aber ein normales Verhalten für eine zweitklassige Junta und ihre Schöpfer“, so Sacharowa.
  • 12:29
    Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko hat bei einem Telefongespräch mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin nach eigenen Angaben einen ständigen Waffenstillstand in der Ost-Ukraine vereinbart. Dies teilte Poroschenkos Presseamt am Mittwoch mit.
  • 11:16
    Russlands Außenamt hat die Mitteilung über den Mord am Journalisten von Rossiya Segodnya Andrei Stenin kommentiert. Das Amt spricht den Verwandten und Freunden von Stenin sein Beileid aus.
  • 10:29
    Russlands Präsident Wladimir Putin hat bei einem Telefongespräch mit seinem ukrainischen Amtskollegen Pjotr Poroschenko weitere Schritte zur Feuereinstellung in der Ostukraine erörtert. Wie der Pressesprecher des Kremls Dmitri Peskow berichtet, stimmen die Ansichten von Putin und Poroschenko zu den möglichen Wegen der Krisenregelung in hohem Maße überein.
  • 09:25
    Der Fotokorrespondent der Nachrichtenagentur Rossiya Segodnya Andrej Stenin kam bei einem Angriff auf Flüchtlinge und Volkswehrleute seitens ukrainischer Militärs ums Leben, teilte der Sprecher des russischen Ermittlungskomitees Wladimir Markin am Mittwoch mit.
  • 08:51
    Der seit Anfang August in der Ukraine verschollene Fotokorrespondent von „Rossiya Segodnya“, Andrej Stenin, ist im Raum von Donezk vor rund einem Monat umgekommen. Das Auto mit dem er im Redaktionsauftrag gefahren war, wurde auf einer Chaussee beschossen und niedergebrannt. Das teilte der Generaldirektor der IIA „Rossiya Segodnya“, Dmitri Kisseljow, unter Berufung auf eine Expertise des Untersuchungskomitees mit.
  • 22:43
    Tschechien will den Entwurf neuer EU-Sanktionen gegen Russland nach Worten von Regierungschef Bohuslav Sobotka nicht akzeptieren. „Nach der ersten Lektüre des Dokuments kann ich feststellen, dass wir als Tschechische Republik Einwände haben werden“, wurde Sobotka am Dienstag vom Internetportal Novinky zitiert.
  • 22:13
    Beachtliche Kräfte der ukrainischen Armee und der Nationalgarde sind nach Angaben des Volkswehrstabes aus dem Gebiet Donezk abgezogen worden. „Der Sinn dieses Manövers ist noch nicht ganz klar“, teilte ein Mitarbeiter des Stabes am Dienstag in Donezk mit.
  • 21:00
    Die ukrainische Armee hat bei ihrem Rückzug vom Lugansker Flughafen im Osten der Ukraine die Start- und Landepiste gesprengt. Das sagte der Sprecher des Rates für nationale Sicherheit und Verteidigung der Ukraine, Andrej Lyssenko, am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Kiew.
  • 19:49
    Die Volksmilizen der selbsternannten Republik Donezk im Osten der Ukraine haben die Erstürmung des Flughafens von Donezk wieder aufgenommen. Das berichtete ein RIA-Novosti-Korrespondent am Dienstag vor Ort.
  • 19:32
    Die Behörden der Ukraine würden zusätzlich rund 19 Milliarden US-Dollar brauchen, sollten die Kämpfe im Osten des Landes auch 2015 fortgesetzt werden. Zu diesem Schluss gelangten Experten des Internationalen Währungsfonds (IWF) am Dienstag nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters.
  • 18:23
    Der Vizepremier der nicht anerkannten Volksrepublik Donezk, Andrej Purgin, hat am Dienstag bestätigt, dass die Volksmilizen der „Volksrepubliken“ Donezk und Lugansk keine Offensive gegen Kiew planen.
  • 18:16
    Die Verschärfung der Sanktionen gegen Russland trägt Risiken in sich. Dies teilte der tschechische Ministerpräsident Bohuslav Sobotka mit. Nach seinen Worten können diese Sanktionen vor allem Europa schaden. Laut Sobotka besteht das „größte Problem“ darin, dass Russland Gegenmaßnahmen „gegen EU-Länder ergreifen kann.“ Beim EU-Gipfel in Brüssel übte Bohuslav Sobotka am Samstag harte Kritik an den bereits verhängten Sanktionen gegen Russland.
  • 17:21
    Die Volksmilizen im ostukrainischen Gebiet Donezk haben seit Montag nach eigenen Angaben 300 gefangene und 72 verletzte Soldaten an die ukrainischen Behörden überstellt.
  • 17:05
    Nach der erneuten Stromabschaltung auf der Krim hat der russische Regierungschef Dmitri Medwedew gefordert, die Schwarzmeerhalbinsel von den Energielieferungen aus der Ukraine unabhängig zu machen.
  • 16:50
    Die Ukraine kann künftig Gas aus der Slowakei beziehen, um weniger abhängig von Russland zu sein. Die dafür benötigte Gasleitung ist am Dienstag nach zweiwöchiger Testphase offiziell eröffnet worden. An der feierlichen Eröffnung bei der Pumpstation Velke Kapusany nahmen die Regierungschefs und Energieminister der Slowakei und der Ukraine teil. Ende April hatten beide Länder vereinbart, eine Nebenleitung zu verwenden, die ursprünglich ein slowakisches Wärmekraftwerk in Vojany mit russischem Gas aus der Ukraine versorgen sollte.
  • 16:02
    Laut dem georgischen Staatspräsidenten Georgi Margwelaschwili wird sein Land den Kurs auf Normalisierung der Beziehungen mit Russland wegen der Situation im Osten der Ukraine nicht ändern.
  • 14:40
    Aufgrund der andauernden Kämpfe zwischen Militär und bewaffneten Regierungsgegnern hat sich die Zahl der Binnenvertriebenen in der Ukraine laut Angaben der Flüchtlingsorganisation der Vereinten Nationen (UNHCR) seit Anfang August auf 260.000 verdoppelt.
  • 14:25
    Die Ukraine lässt Soldaten, die bei den Kämpfen am Donezbecken verletzt worden sind, in deutschen Kliniken behandeln. Ein Sonderflugzeug der Bundeswehr soll am Dienstag aus Kiew 20 Verletzte abholen, wie Olga Bogomolez, Beraterin des ukrainischen Staatschefs Pjotr Poroschenko, mitteilte.
  • 12:57
    Angehörige der Volkswehr besetzten im Südosten der Ukraine noch mehrere Ortschaften. Das ukrainische Militär habe mindestens 320 Mann an Verwundeten und Toten sowie 30 Panzerfahrzeuge verloren, wird aus dem Stab der Volkswehr mitgeteilt.
  • 12:14
    Die internationale Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) wirft den ukrainischen Militärkräften einen wahllosen Einsatz von Artillerie und Raketen innerhalb der ukrainischen Stadt Lugansk und der Volkswehr den Einsatz von schweren Waffen außerhalb der Stadt vor. Wie aus einem am Montag veröffentlichten Bericht dieser Organisation hervorgeht, liegen indirekte Beweise dafür vor, dass die Regierungstruppen für viele Angriffe innerhalb der Stadt und die Volksmilizen für mehrere Angriffe in Außenbezirken der Stadt verantwortlich seien.
  • 10:44
    Der Sicherheitsrat in Moskau hat am Dienstag vor einem bewaffneten Überfall auf die Schwarzmeerhalbinsel Krim gewarnt, die sich im März mit Russland wiedervereinigt hatte. „Die Krim gehört heute zur Russischen Föderation“, sagte der stellvertretende Sekretär des Sicherheitsrats, Michail Popow. „Eine bewaffnete Aggression gegen die Krim wird als eine Aggression gegen die Russische Föderation gewertet werden - mit allen daraus resultierenden Folgen.“ Die Schwarzmeerflotte und die Truppen auf der Krim haben für die militärische Sicherheit zu sorgen und seien in der Lage „die Intervention eines potentiellen Aggressors abzuwehren“, betonte Popow.
  • 09:44
    Auf dem Territorium der Ukraine gibt es nach Worten des Duma-Vorsitzenden Sergej Naryschkin keine russischen Truppen. „Das bestätigen denn auch Vertreter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE)“, sagte Naryschkin am Montag in Paris.
  • 09:13
    Die Volksmilizen der selbsternannten Republik Donezk im Osten der Ukraine haben die Zerstörung von zwei ukrainischen Küstenwachschiffen im Asowschen Meer bestätigt. „Die beiden Schiffe hatten am Vortag die von der Volkswehr eingenommene Stadt Nowoasowsk beschossen“, teilte ein Vertreter des Stabes der Volkswehr am Montag mit.
  • 21:53
    Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko will bei seinem geplanten US-Besuch durchsetzen, dass die selbsternannten Republiken Donezk und Lugansk im Osten der Ukraine als Terrororganisationen eingestuft werden.
  • 21:03
    Nato-Sprecherin Oana Lungescu weiß nichts von einer möglichen Präsenz von Offizieren der Allianz im ukrainischen Mariupol.
  • 20:54
    Eine nächste Sitzung der Ukraine-Kontaktgruppe ist nach Worten des Vizeregierungschefs der selbsternannten Volksrepublik Donezk im Osten der Ukraine, Andrej Purgin, zum Freitag angesetzt.
  • 19:35
    Die ukrainischen Streit- und Sicherheitskräfte haben bei den Kämpfen im Osten des Landes nach eigener Darstellung in den vergangenen 24 Sunden mehr als 100 Milizen getötet sowie sieben eigene Soldaten an Toten verloren.
  • 18:06
    Die Nato will bei dem kommenden Gipfel in Wales eine Annäherung an die Ukraine besprechen.
  • 15:58
    Russland und die Ukraine sind bereit, eine weitere Runde der Gasverhandlungen durchzuführen.
  • 14:51
    Die Volksmilizen im ostukrainischen Gebiet Donezk haben nach eigenen Angaben einen weiteren Kampfjet der ukrainischen Armee abgeschossen.
  • 14:24
    „Die Russische Föderation erwartet von der Ukraine konkrete Schritte zur Rückkehr des Fotokorrespondenten der Agentur Rossiya Segodnya Andrej Stenin und hofft auf den positiven Ausgang der Sache“, erklärte der Menschenrechtsbevollmächtigte des Außenministeriums der Russischen Föderation.
  • 12:33
    Die Regierungsgegner in der Ostukraine wollen bei einem Treffen der Kontaktgruppe in Minsk am Montag erneut auf Anerkennung eines unabhängigen Staates in der Ostukraine drängen.
  • 11:55
    Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Europäische Union beschuldigt, bei Angriffen der ukrainischen Armee auf Wohnviertel wegzuschauen.
  • 10:23
    Gesellschaftliche Organisationen der ostukrainischen Gebiete Donezk und Lugansk haben in einer Erklärung an ihre Kollegen in den anderen Regionen des Landes mit der Bitte appelliert, dem Donezbecken einen Sonderstatus zu verleihen.
  • 20:19
    Russlands Präsident Wladimir Putin hat in seinem Sonntagsinterview für den Ersten Kanal zu internen Verhandlungen in der Ukraine und nicht dazu aufgerufen, den östlichen ukrainischen Regionen (Noworossija) einen staatlichen Status zu verleihen, wie Putins Sprecher Dmitri Peskow sagte.
  • 19:04
    Zur Regelung der Situation in der Ost-Ukraine muss Kiew laut Dmitri Peskow, Sprecher des russischen Präsidenten, Verhandlungen mit Noworossija führen. Denn das ist kein Konflikt zwischen Russland und der Ukraine, sondern ein innerukrainischer Konflikt.
  • 17:24
    Der Chef des Außenministeriums der Republik Zypern, Ioannis Kasoulides, wandte sich am Freitag beim informellen Treffen der Chefs von Außenämtern der Mitgliedstaaten der Europäischen Union in Mailand gegen die neuen Sanktionen in Bezug auf Russland.
  • 16:58
    Russland hat erneut rund 280 Lastwagen mit Hilfsgütern für die notleidenden Menschen im Konfliktgebiet Ostukraine gefüllt, meldet dpa.
  • 16:35
    Zur Regelung der Situation im Südosten der Ukraine müssen laut dem russischen Präsidenten Wladimir Putin inhaltsreiche Verhandlungen zu Fragen der politischen Organisation der Gesellschaft und der Staatlichkeit des Südostens des Landes in Angriff genommen werden.
  • 16:24
    Russlands Präsident Wladimir Putin und der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko sind übereingekommen, dass die Situation in der Ukraine friedlich, durch Verhandlungen gelöst wird und sich die Fehler gleich der bewaffneten Machtergreifung niemals wiederholen werden, sagte Putin in einem Interview für das Programm „Woskresnoje wremja“ (Sonntagszeit) im Ersten Kanal.
  • 14:54
    Russlands Präsident, Wladimir Putin, teilte mit, dass er sich mit dem Staatsoberhaupt der Ukraine, Pjotr Poroschenko, über die friedliche Belegung des ukrainischen Konfliktes geeinigt hätte, erklärte aber, dass die Angehörigen der Volkswehr wohl kaum in Erwartung der versprochenen Verhandlungen nur da sitzen würden.
  • 13:34
    Allerdings muss der IWF vorerst den Zustand der ukrainischen Wirtschaft einschätzen, berichtet RIA Nowosti unter Berufung auf eine informierte Quelle.
  • 12:36
    Alle früher in der Ukraine festgenommenen russischen Luftlandesoldaten sind heimgekehrt, wie der stellvertretende Befehlshaber der Luftlandetruppen, Generalmajor Alexej Ragosin, mitteilte.
  • 10:38
    Die deutsche Bundeskanzlerin, Angela Merkel, verwarf die Möglichkeit für Waffenlieferungen an die Ukraine.
  • 21:55
    Die EU wird der Ukraine nach Worten von Litauens Präsidentin Dalia Grybauskaitė keine militärische Hilfe erweisen.
  • 21:14
    Die EU wird bei ihrem Gipfeltreffen am (heutigen) Samstag in Brüssel nicht über neue Sanktionen gegen Russland beraten.
  • 20:40
    Die EU wird Sanktionen gegen Russland wegen seiner Position im Ukraine-Konflikt nach Worten von Frankreichs Staatspräsident Francois Hollande ohne Zweifel verstärken.
  • 19:45
    Der kommissarische Republikchef der Krim, Sergej Aksjonow, hat Berichte über Schießereien an der Grenze zwischen der Schwarzmeer-Halbinsel und der Ukraine dementiert.
  • 19:13
    Die Volkswehr in der Ostukraine plant derzeit eine zweite groß angelegte Offensive gegen die ukrainische Armee. Das teilte der Premier der selbsternannten Volksrepublik Donezk, Alexander Sachartschenko, am Samstag in einem Interview für den Russischen Nachrichtendienst mit.
  • 18:21
    Der kommissarische Republikchef der Krim, Sergej Aksjonow, hat Berichte über Schießereien an der Grenze zwischen der Schwarzmeer-Halbinsel und der Ukraine dementiert.
  • 17:48
    Mit ihrer Bitte an die EU nach militärtechnischer Hilfe hat die Ukraine laut Präsident Pjotr Poroschenko keinen Einsatz ausländischer Soldaten im Südosten des Landes gemeint.
  • 17:27
    Die Leiter der Grenzdienste der Ukraine und Russlands führen am Samstag Konsultationen zur Lage an der ukrainisch-russischen Grenze durch.
  • 16:36
    Infolge erbitterter Kämpfe in der Ostukraine sind nach Angaben der russischen Migrationsbehörde bislang rund 820 000 Bürger der Ex-Sowjetrepublik nach Russland geflüchtet.
  • 15:48
    Eine Sitzung der Kontaktgruppe für die Beilegung der Krise in der Ukraine findet am Montag in Minsk statt.
  • 15:06
    Die Leiter der Grenzdienste der Ukraine und Russlands führen am Samstag Konsultationen zur Lage an der ukrainisch-russischen Grenze durch.
  • 14:36
    Beim Absturz eines ukrainischen Flugzeugs im Süden Algeriens sind alle sieben Insassen ums Leben gekommen.
  • 13:55
    Der sowjetische Ex-Präsident Michail Gorbatschow hat sich gegen eine Einmischung anderer Staaten in den innerukrainischen Konflikt ausgesprochen.
  • 12:29
    Russland hat nach Worten von Vizeverteidigungsminister Anatoli Antonow immer mehr Fragen zum Absturz einer malaysischen Passagiermaschine über der Ostukraine.
  • 12:10
    Russland führt keine Kampfhandlungen in der Ukraine, erklärte Vizeverteidigungsminister Anatoli Antonow am Samstag in einem Interview für die russische Nachrichtenagentur RIA Novosti und das slowakische Fernsehen.
  • 11:21
    Der ukrainische Atomkraftwerksbetreiber Energoatom plant in Kooperation mit heimischen Maschinenbaubetrieben ein Programm zur Produktion von Ausrüstungen für AKW russischer Bauart.
  • 22:59
    Die Volkswehr der selbsternannten Republik Donezk im Osten der Ukraine hat am Freitag vier Su-25-Erdkampfflugzeuge der ukrainischen Luftwaffe abgeschossen. Das teilte der Stab der Volkswehr in Donezk mit.
  • 21:43
    Die Ukraine hat einen von Russland vorgeschlagenen Kompromiss in Form eines 100-Dollar-Rabatts für russisches Gas abgelehnt. Das teilte der ukrainische Energieminister Juri Prodan am Freitag nach Angaben seines Pressedienstes mit.
  • 21:03
    Humanitäre Korridore für den Abzug eingekesselter ukrainischer Soldaten gibt es nicht, die Militärs sind nicht gewillt, ihre Waffen zu strecken. Das erklärte der Sprecher des Rates für nationale Sicherheit und Verteidigung der Ukraine, Andrej Lyssenko, am Freitag in Kiew.
  • 20:53
    Die gegen Russland erhobenen Anschuldigungen wegen einer Invasion in die Ukraine sind auf die Erfolge der Volkswehr zurückzuführen, wie der russische Außenminister Sergej Lawrow am Freitag in Moskau in einer Pressekonferenz nach seinen Verhandlungen mit dem iranischen Außenminister Mohammad Dschawad Zarif sagte.
  • 20:18
    Der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte hat am Freitag neue Sanktionen gegen Russland wegen der Eskalation des Ukraine-Konfliktes befürwortet, wie Reuters meldet.
  • 20:12
    Die Feuereinstellung im Osten der Ukraine ist erst nach der Anerkennung der Donezker Volksrepublik als ein souveräner Staat möglich. Das erklärte der Vorsitzende des Obersten Rates der Donezker Republik, Boris Litwinow, am Freitag.
  • 18:29
    In Kiew hat die Miliz mehrere Mitarbeiter des Wachdienstes der russischen Botschaft, einschließlich des Leibwächters des Botschafters, beim Verlassen eines Cafes festgenommen. Wie im Außenministerium Russlands mitgeteilt wurde, sei dies ungeachtet dessen geschehen, dass Diplomatenpässe vorgewiesen worden waren, unter dem frei erfundenen Vorwand, dass bei ihnen angeblich Handgranaten entdeckt worden wären.
  • 15:32
    Die Gaslieferungen in die Ukraine können nach der Bezahlung der Schulden für den Zeitraum April-Juni dieses Jahres sowie für das Jahr 2013 durch Naftogaz beginnen, die etwa 1,45 Milliarden Dollar betragen. Das erklärte der russische Gazprom-Chef Alexej Miller bei den Verhandlungen mit dem EU-Energiekommissar Günther Oettinger in Moskau. Dabei sei die Leistung einer Vorzahlung für das Gas ebenfalls eine Hauptbedingung für die Wiederaufnahme der Lieferungen.
  • 15:07
    Der Chef des russischen Ministeriums für Energiewirtschaft Alexander Nowak schließt die Möglichkeit einer nicht sanktionierten Entnahme von Gas durch die Ukraine beim Transit durch ihr Territorium für die europäischen Verbraucher nicht aus. Das erklärte er auf der Pressekonferenz zu den Ergebnissen der Verhandlungen mit dem EU-Energiekommissar Günther Oettinger in Moskau. Die Situation im Vorfeld der Heizsaison sei kritisch, fügte dem Nowak hinzu.
  • 14:21
    Die ukrainischen Grenzer haben mit ihren russischen Kollegen bis jetzt nicht über gemeinsame Streifen entlang der Staatsgrenze gesprochen, wie RIA Novosti am Freitag vom Pressedienst des Staatlichen Grenzdienstes der Ukraine erfuhr.
  • 12:33
    Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko wird am 18. September die USA besuchen. Er wird mit US-Präsident Barack Obama über eine diplomatische Lösung der Ukraine-Krise sprechen, heißt es in einer Mitteilung des Weißen Hauses.
  • 11:13
    Washington plant keine Kriegshandlungen für die Lösung des Ukraine-Problems und sucht nach keinem Militärwiderstand gegen Russland, erklärte US-Präsident Barack Obama.
  • 10:49
    Russland ist laut Präsident Wladimir Putin zu humanitärer Hilfe bereit und wird sie der Bevölkerung des Donezbeckens leisten, die unter einer humanitären Katastrophe leidet, wie der Kreml-Pressedienst mitteilte.
  • 10:43
    US-Präsident Barack Obama und Bundeskanzlerin Angela Merkel meinen, dass die USA und die EU die Möglichkeit neuer Sanktionen gegen Russland wegen der Ukraine-Lage betrachten sollen, meldet das Weiße Haus. Das Telefongespräch zwischen Merkel und Obama fand am Donnerstag statt.
  • 21:25
    Nach militärischen Erfolgen im Gebiet Donezk haben die Volksmilizen auch im Raum Lugansk nach eigenen Angaben eine Offensive gegen die Regierungstruppen gestartet.
  • 20:53
    Die Europäische Fußball-Union will die Verbände Russlands und der Ukraine an einen Tisch bringen, um nach einer sportlichen Lösung für die Clubs auf der Krim zu suchen. Ein Treffen von Vertretern ist am 18. September in der UEFA-Zentrale in Nyon geplant, teilte Kontinentalverbandspräsident Michel Platini am Donnerstag in Monaco mit.
  • 20:40
    Die Zahl der Bürger der Ukraine, die aus Russland wieder in ihr Heimatland zurückkehren, nimmt merklich zu, wie der Chef der OSZE-Mission im Gebiet Rostow, Paul Picard, am Donnerstag sagte.
  • 19:57
    Die Generalstäbe der Ukraine und Russlands haben am Donnerstag erste Konsultationen über die Situation in ostukrainischen Kriegsgebieten abgehalten. Dies teilte der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko in Kiew mit.
  • 19:57
    Die Generalstäbe der Ukraine und Russlands haben am Donnerstag erste Konsultationen über die Situation in ostukrainischen Kriegsgebieten abgehalten. Dies teilte der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko in Kiew mit.
  • 16:41
    Die ukrainische Ex-Premierministerin Julia Timoschenko hat gefordert, den Kriegszustand über die Gebiete Donezk und Lugansk zu verhängen, sowie sich an die Weltgemeinschaft mit der Bitte um militärische Hilfe zu wenden.
  • 14:24
    Der russische Premier Dmitri Medwedew hat am Donnerstag in Moskau bei der Eröffnung der Fotoausstellung „Sieh dem Krieg in die Augen“ in der Ausstellungshalle Kleine Manege seine Besorgnis über das Verschwinden von Andrej Stenin, Fotoreporter der Medienholding „Rossiya Segodnya“, in der Ukraine geäußert.
  • 13:03
    Die Ukraine stellt den Export von Militärwaren nach Russland ein, heißt es in der Anordnung des ukrainischen Präsidenten Pjotr Poroschenko.
  • 11:31
    Die Volkswehrleute der „Volksrepublik Donezk“ behaupten, sie hätten Nowoasowsk unter Kontrolle genommen und werden im Laufe von einigen Tagen Mariupol befreien.
  • 11:01
    Die Wahlkampagne zu den vorgezogenen Parlamentswahlen, die auf 26. Oktober festgesetzt wurden, ist in der Ukraine gestartet.
  • 10:41
    Zwei Granaten aus der Ukraine sind im Gebiet Rostow entdeckt worden, meldet der Regionalausschuss für Katastrophenbeseitigung am Donnerstag.
  • 10:02
    Der Beschuss von Donezk ist am Donnerstagmorgen fortgesetzt worden. Laut Angaben von Augenzeugen explodieren die Granaten unweit des Stadtzentrums.
  • 09:31
    Die Volkswehr der selbsterklärten Donezker Volksrepublik (DVR) hat mitgeteilt, an einem Tag im Raum der Siedlung Uljanowskoje (Gebiet Donezk) 65 Soldaten des Grenzdienstes der Ukraine sowie 24 Armeeangehörige der 93. Brigade nahe der Ortschaft Petrowskoje gefangen genommen zu haben, heißt es auf dem Informationsportal der DVR.
  • 09:23
    Panzer der Volkswehr der selbsterklärten Donezker Volksrepulik (DVR) sind in den Stadtrand von Nowoasowsk im Süden des Gebiets Donezk gerollt, teilte der Volkswehr-Stab RIA Novosti mit.
  • 20:42
    Der russische Energieminister Alexander Nowak hat die Behauptung des ukrainischen Regierungschefs Arsenij Jazenjuk, Moskau wolle die Gaslieferungen in die EU einstellen, als „bewusste Desinformation“ zurückgewiesen.
  • 20:15
    Die ukrainischen Militärs haben einen Volkswehr-Angehörigen aus der selbsterklärten Volksrepublik Donezk (VRD) gegen vier gefangene Ukrainer ausgetauscht, wie das Pressezentrum der Kräfte der Sonderoperation am Mittwoch mitteilt.
  • 20:07
    Die selbsterklärte Volksrepublik Donezk hat bekannt gegeben, den gesamten Grenzabschnitt zu Russland im Gebiet Donezk unter ihre Kontrolle gestellt zu haben.
  • 19:39
    Angesichts der Situation in der Ukraine hat die Schweiz Sanktionen gegen Russland verschärft. So heißt es auf der Webseite des Schweizerischen Bundesrates. Nun werden Sanktionen gegen weitere elf Beamte und fünf Banken verhängt.
  • 17:16
    Die Ergebnisse der Verhandlungen in Minsk vermitteln die Hoffnung auf eine Beilegung der Krise im Osten der Ukraine. Dies erklärte der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko bei einem Telefongespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel.
  • 16:54
    Der EU-Kommissar für Energie, Günther Oettinger, soll bei seinem Moskau-Besuch am 29. August neue Vorschläge der Eurokommission vorstellen, die es ermöglichen könnten, einen Gaskompromiss mit der Ukraine zu erreichen. Dies teilte seine Pressesekretärin, Marlina Holzner, mit.
  • 16:15
    Die Nationalbank der Ukraine hat den nationalen Währungskurs auf 13,89 Griwna für einen US-Dollar geschwächt. Somit erreichte die Griwna ihren historischen Tiefstand gegenüber Dollar.
  • 15:04
    Die Ukraine erwartet laut Premier Arseni Jazenjuk praktische Hilfe von den Kollegen im Westen und schicksalshafte Entscheidungen beim Nato-Gipfel in Wales.
  • 11:52
    Russland und die Ukraine haben "gewisse Vereinbarungen" über die humanitäre Hilfe für ostukrainische Regionen erzielt. Das gab der Präsident Russlands, Wladimir Putin, in der Nacht zum heutigen Mittwoch bekannt.
  • 11:42
    Ukrainische Kampfjets haben einen Angriff auf den westlichen Teil der ostukrainischen Stadt Lugansk geflogen. Von den Bomben wurden auch Wohnhäuser und eine Schule getroffen.
  • 11:39
    Im Gebiet Moskau gibt es neun provisorische Unterkünfte, in denen gegenwärtig 579 ukrainische Flüchtlinge leben.
  • 09:54
    Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko hat bekannt gegeben, dass demnächst eine „Straßenkarte“ für den Abschluss eines Waffenstillstandes in der Ost-Ukraine vorbereitet wird, meldet Reuters.
  • 21:11
    Russland, die Ukraine und die EU haben sich geeinigt, das trilaterale Format der Konsultationen zum Gastransit weiter fortzusetzen.
  • 21:08
    Die Regierung der “Volksrepublik Donezk” (VRD) ist laut ihrem “Premier” Alexander Sachartschenko an keiner Föderalisierung mehr interessiert.
  •  
    teilen im: