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19 September 2013, 14:38

Europol kämpft europaweit gegen Kfz-Kriminalität

01.07.2011 Европол Европейская полиция Евросоюза

STIMME RUSSLANDS In der Zeit vom 10. bis 13. September 2013 wurde in 25 EU-Staaten und der Schweiz verstärkt mit Großkontrollen nach gestohlenen Kraftfahrzeugen gefahndet. Die europaweite Fahndungsaktion erfolgte unter Organisation der litauischen EU-Ratspräsidentschaft. Innerhalb Deutschlands beteiligten sich elf Bundesländer sowie die Bundespolizei an den Maßnahmen. Alle beteiligten Staaten haben sogenannte „National Contact Points“ eingerichtet. Für Deutschland nahm das Bundeskriminalamt (BKA) diese Rolle wahr. Das BKA unterstützte bei der Abklärung und Identifizierung von Fahrzeug-, Personen- und Dokumentendaten und führte den dafür notwendigen polizeilichen Informationsaustausch mit dem In- und Ausland durch. Jeder beteiligte Staat war zudem durch einen Verbindungsbeamten bei Europol vertreten. Die Interpol Task Force „Stolen Motor Vehicles“ war von den litauischen Behörden angefordert worden, um die Beamtinnen und Beamten vor Ort zu unterstützen.

In Deutschland haben die Polizeien der Länder und die Bundespolizei mehrere tausend Fahrzeuge und Personen kontrolliert. Hierbei wurden 16 gestohlene Fahrzeuge im Wert von insgesamt ca. 250.000 Euro festgestellt, zudem erfolgten Festnahmen von Personen sowie Sicherstellungen von Rauschgift, Waffen und gefälschten Dokumenten. Um die Fahndung zu erschweren, werden gestohlene Fahrzeuge unmittelbar nach dem Diebstahl in Deutschland ins Ausland verbracht. Die aktuelle Lageentwicklung unterstreicht die Notwendigkeit international abgestimmter Maßnahmen zur Bekämpfung der Kfz-Kriminalität. Die Brennpunkte des Kriminalitätsgeschehens liegen in den Grenzregionen Brandenburgs und Sachsens sowie in den Großräumen Berlin und Hamburg.

 

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