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30 Juni 2014, 23:35

Begeisterung für Selfie als psychische Störung anerkannt

Begeisterung für Selfie als psychische Störung anerkannt

STIMME RUSSLANDS Die amerikanische Psychiater-Assoziation hat die Leidenschaft für Fotoselbstporträts auf Handys (Selfies) als psychische Störung anerkannt.

Nach Ansicht der Psychiater besteht die neue Krankheit, die denn auch als „Selfie“ bezeichnet wird, in dem ständigen Wunsch, sich zu fotografieren und die Bilder in den sozialen Netzwerken abzulegen, um damit die mangelnde Selbstachtung zu kompensieren.

Die Wissenschaftler unterscheiden drei Ebenen der Störung: die episodische – ein Mensch fotografiert sich nicht weniger als dreimal am Tag, hängt die Bilder aber nicht in den sozialen Netzwerken auf; danach kommt die akute Störung – eine Person fotografiert sich nicht weniger als dreimal am Tag und publiziert die Bilder in den sozialen Netzwerken; schließlich tritt die chronische Phase ein – ein von Selfie Besessener verspürt den nicht zu kontrollierenden Wunsch, sich rund um die Uhr zu fotografieren und die Bilder nicht weniger als sechsmal am Tag ins Netz zu stellen.

Die Psychiater merken an, es gebe zum jetzigen Zeitpunkt keine Behandlungsmethoden gegen „Selfie“.

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