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12 August 2014, 16:32

Kiew lässt russische Lkw nicht über Grenze

Kiew lässt russische Lkw nicht über Grenze

STIMME RUSSLANDS Die Führung in Kiew fordert, dass die russischen Hilfsgüter, die in die ostukrainischen Regionen unterwegs sind, an der Grenze auf Lastkraftwagen umgeladen werden, die das Internationale Rote Kreuz von der Ukraine mieten soll.

„Die Fracht wird auf Fahrzeuge umgeladen werden, die das Rote Kreuz hierzulande mieten wird“, sagte Valeri Tschaly, Vizeleiter der Administration des ukrainischen Präsidenten Pjotr Poroschenko, am Dienstag in Kiew. „Dadurch verhindern wir eine Begleitung durch den russischen Katastrophenschutz oder ein militärisches Geleit.“ Keine russischen Konvois würden auf das ukrainische Territorium gelassen, betonte Tschaly. Die ukrainische Seite werde die Zuteilung der Hilfsgüter übernehmen.

Angesichts der andauernden Gefechte zwischen Militär und Volksmilizen in der Ost-Ukraine hat Russland am Montag gemeinsam mit dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz einen Hilfskonvoi für die betroffenen Regionen geschickt. Die Kolonne aus 280 Kamaz-Lkws hat unter anderem 400 Tonnen Grütze, 100 Tonnen Zucker, 62 Tonnen Kindernahrung, 54 Tonnen medizinische Geräte und Medikamente, 12.000 Schlafsäcke und 69 Kraftwerke geladen. Kiew hatte erst nach Rücksprache mit den USA den Hilfslieferungen zugestimmt, diese jedoch als „PR-Aktion“ beschimpft.

RIA Novosti / STIMME RUSSLANDS

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