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31 August 2014, 17:02

Wenig los in den sächsischen Wahllokalen

Wenig los in den sächsischen Wahllokalen

STIMME RUSSLANDS Die Wahlbeteiligung in Sachsen ist bislang schlechter als 2009. Die Umfragen sehen die CDU vorn, Stanislaw Tillich wird sich aber einen neuen Partner suchen müssen.

In Sachsenhat am Morgen die Landtagswahl begonnen, die Wahllokale haben geöffnet. 3,4 Millionen Stimmberechtigte dürfen die 120 Parlamentssitze in Dresden neu bestimmen. Der schwarz-gelben Regierungskoalition von Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) droht das Aus – in Umfragen liegt die FDP deutlich unter fünf Prozent. In Sachsen regiert zur Zeit die letzte CDU/FDP-Koalition in einem Bundesland.

Die Wahlbeteiligung lag mittags bei rund 14,9 Prozent, das sind gut fünf Prozent weniger als bei der vorigen Wahl 2009 um dieselbe Zeit. Insgesamt wurde mit einer geringeren Wahlbeteiligung gerechnet, weil heute in Sachsen der letzte Tag der Sommerferien ist und dazu noch das schlechte Wetter die Wähler von der Stimmabgabe abhält. Vor fünf Jahren lag die Beteiligung bei 52,2 Prozent.

Den Umfragen zufolge bleibt die CDU stärkste Kraft, rund 40 Prozent der Wählerstimmen soll die Partei erlangen. Zweitstärkste Kraft dürfte laut Umfragen die Linke werden, noch vor SPD und Grünen.

Fliegt die FDP aus dem sächsischen Landtag, sind eine große Koalition aus CDU und SPD oder ein schwarz-grünes Bündnis möglich. Ministerpräsident Tillich hat allerdings auch eine Koalition mit der eurokritischen Alternative für Deutschland (AfD) im Vorfeld der Wahlen nicht eindeutig ausgeschlossen. In Umfragen kommt die AfD auf bis zu sieben Prozent der Stimmen und dürfte damit in Sachsen erstmals in ein Landesparlament einziehen. Der rechtsradikalen NPD werden ebenfalls Chancen eingeräumt, die Fünf-Prozent-Hürde erneut zu überwinden. Die Zeit

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