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23 Dezember 2014, 23:05

Republikchefs von Donezk und Lugansk zu Minsker Gesprächen bereit

Republikchefs von Donezk und Lugansk zu Minsker Gesprächen bereit

STIMME RUSSLANDS Die Chefs der selbsternannten Republiken Lugansk und Donezk im Osten der Ukraine, Igor Plotnizki und Alexander Sachartschenko, sind bereit, zu Krisengesprächen in die weißrussische Hauptstadt Minsk zu reisen. Eine Bedingung dafür sei aber, dass dabei spürbare Resultate erzielt würden, sagte Plotnizki am Dienstag in einem RIA-Novosti-Gespräch in Lugansk.

„Sollte es eine Vereinbarung geben, die meine Präsenz erforderlich macht, würde ich mich nur freuen. Alexander Sachartschenko und ich würden gerne nach Minsk reisen“, sagte er.

Auf die Frage, um welche Vereinbarung es sich dabei handeln könnte, sagte Plotnizki: „Lugansk und Donezk sind der Ansicht, dass Kiew unsere Territorien verlassen soll. Alles andere ist nebensächlich. Oder es könnte sich um eine Vereinbarung über die ökonomische Kooperation handeln, darunter auch bei der Lieferung von Kohle (an Kiew).“ Dabei zweifelte der Republikchef daran, dass sich die Ukrainer in die Lösung des Territorialproblems einwilligen. Es könne aber alles passieren, sagte er.

Am Montag hatte der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko mitgeteilt, die führenden Repräsentanten der Ukraine, Russlands, Deutschlands und Frankreichs hätten sich auf Treffen der sogenannten Minsker Kontaktgruppe für die Ukraine am 24. Und 26. Dezember geeinigt. Am Dienstag reisten einige Vertreter von Donezk und Lugansk in die weißrussische Hauptstadt, ohne aber offiziell eingeladen worden zu sein.

 

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