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3 April 2010, 10:09

Die Chronik des Sieges. Eine tagtägliche Chronik der Frontereignisse des Zweiten Weltkrieges. Der 3. April

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Die UdSSR. Die Truppenteile der Front, die in den Karpaten agiert, sind kämpfend im Vormarsch. Der Gegner nutzt seine vorteilhaften Stellungen und erweist hartnäckigen Widerstand. Die sowjetischen Truppen haben heute gemeinsam mit den rumänischen Truppen ein Umgehungsmanöver unternommen und sind in die tschechoslowakische Stadt Kremnica eingerückt.

Die UdSSR.

Die Truppenteile der Front, die in den Karpaten agiert, sind kämpfend im Vormarsch. Der Gegner nutzt seine vorteilhaften Stellungen und erweist hartnäckigen Widerstand. Die sowjetischen Truppen haben heute gemeinsam mit den rumänischen Truppen ein Umgehungsmanöver unternommen und sind in die tschechoslowakische Stadt Kremnica eingerückt. Die in den Straßenkämpfen zerschlagene feindliche Garnision wich ungeordnet zurück.

Die sowjetischen Fliegerkräfte führten Bombenangriffe gegen Truppenansammlungen und Militärtechnik des Gegners. In der Danziger Bucht wurden zwei deutsche Transportschiffe versenkt.

Die Zeitung „Prawda" teilte an diesem Tag mit: „Der Kaiser von Äthiopien hat dem Hilfsfonds für die Bevölkerung der UdSSR, die unter den hitlerschen Eroberern gelitten hat, 10 000 Pfund Sterling übergeben."

 

 Die Alliierten.

Japanische Kampfflieger führten mit ihren Kamikaze-Flugzeugen einen massierten Angriff gegen amerikanische Schiffe. Zwei Kreuzer wurden dermaßen stark beschädigt, dass man sie nicht instandsetzte und bald nach dem Krieg verschrottete.

 

SPRECHER: Deutschland.

Der Reichsminister für Propaganda des Dritten Reiches Dr. Joseph Goebbels notierte in seinem Tagebuch (eine Rückübersetzung aus dem Russischen):

„Der Volkswiderstand zeichnet sich noch nicht durch große Aktivität aus. Trotzdem fahre ich fort, ihn energisch zu propagieren. Ich will auch allmählich die ganze organisatorische Seite in die eigene Hand nehmen. Das erfordert Temperament und Enthusiasmus. Die SS schafft es allein nicht, die Zeit ist viel zu weit fortgeschritten."

 

 Die Geschichte im Detail.

„Wehrwolf" war eine in den letzten Tagen des Dritten Reiches geschaffene Volkswehrtruppe, bestimmt für den Partisanenkampf im Hinterland der vorrückenden alliierten Truppen. Die Einheiten wurden aus Jugendlichen gebildet, die eine kurze Gefechtsausbildung absolviert hatten. Ihre Aufgabe waren Diversionsakte im Hintreland der vorrückenden alliierten Truppen. In den letzten Kriegstagen verbreitete „Wehrwolf" Flugblätter mit Drohungen an jene, die eine Unterstützung verwehrten und eine Mitwirkung ablehnten: „Wir bestrafen einen jeden Verräter und dessen Familie. Unsere Rache wird tödlich sein!" Diese Organisation wurde jedoch keine wirksame Kampfkraft und erhielt  unter der breiten Masse der deutschen Zivilbevölkerung keine Unterstützung.

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