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4 Mai 2010, 12:03

Die Chronik des Sieges. Die tägliche Chronik der Ereignisse an den Fronten des 2. Weltkrieges. 4. Mai

Die Chronik des Sieges. Die tägliche Chronik der Ereignisse an den Fronten des 2. Weltkrieges. 4. Mai

Die Truppen der 4. Ukrainischen Front setzten ihren Angriff in der Tschechoslowakei fort. Der Feind, der sich in den Bergen festsetzte, leistet einen erbitterten Widerstand. Sowjetische Truppenteile umgehen feindliche Widerstandsknoten und fallen ihnen in den Rücken und in die Flanke.

Die Truppen der 4. Ukrainischen Front setzten ihren Angriff in der Tschechoslowakei fort. Der Feind, der sich in den Bergen festsetzte, leistet einen erbitterten Widerstand. Sowjetische Truppenteile umgehen feindliche Widerstandsknoten und fallen ihnen in den Rücken und in die Flanke. In einem Gebiet schnitten Einheiten nach einem Umgehungsmanöver die Rückzugswege eines deutschen Truppenteils ab, der sich in einem schmalen Gebirgsteil zurückzog. Die Versuche der Hitler-Truppen in den Westen durchzubrechen hatten keinen Erfolg.

Östlich von Brno besetzten die Truppen im Kampf einige Orte. Die Hitler-Truppen leisten einen starken Feuerwiderstand und gehen oft zum Gegenangriff über. Im Gefecht wurde ein großer Teil der Hitler-Truppen, darunter auch ein motorisiertes SS-Regiment, vernichtet. 16 Panzer und Selbstfahrlafetten des Gegners wurden verbrannt  bzw. angeschossen. Aus den Erinnerungen des Marschalls der Sowjetunion Konstantin Rokossowskij: „In der Seele wuchs der Stolz auf unsere Soldaten, auf unser Volk, das in einem titanischen Kampf den Feind auf die Knie zwang. Der Stolz darauf, dass ich zu diesem Volk der Riesen gehöre und dass auch irgendein Körnchen meiner Arbeit im errungenen Sieg enthalten ist. Das war keine Selbstzufriedenheit, nein. Das war gerade der Stolz". An diesem Tag teilte die Zeitung „Prawda" mit: „In Kursk weilten die Vorsitzende des Britischen Komitees „Fonds der Hilfe für Russland" Mrs. Churchill und ihre Begleitpersonen. Die Ehefrau des Ministerpräsidenten besuchte ein Kinderkrankenhaus und nahm an der Eröffnung eines Kinderheimes für Waisenkinder teil, deren Väter in den Kämpfen gegen die faschistischen Eindringlinge ums Leben kamen". Marschall der Panzertruppen Michail Katukow schrieb nach dem Krieg über jene Tage: „Sehr viele wollten Hitler lebend fangen und einen öffentlichen Gerichtsprozess gegen ihn durchführen. Ich hörte mehrmals, wie Soldaten die verschiedensten Varianten der Hinrichtung des Anführers des Faschismus vorschlugen.  Welche schreckliche Methode auch vorgeschlagen wurde, passte sie den Soldaten sowieso nicht. Es schien, dass es keine Vergeltungsmaßnahme gegen diesen Dämon des Bösen gibt, die den Rachedurst der einfachen Soldaten stillen könnte". Die Soldaten der 101. Landedivision der Armee der USA erstürmten die Residenzfestung des Führers in Obersalzberg in den Alpen und nahmen die Bibliothek von Hitler als Kriegsbeute. Sie bestand aus der Militärliteratur, Kunst-, Architektur- und Theaterbücher sowie zahlreichen Büchern von Ideologen des Nazismus. In der Bibliothek nahmen 26 Bände von „Mein Kampf" mit der Druckschrift für Blinde einen bedeutenden Platz ein.

Sie hörten die Chronik der Ereignisse an den Fronten des 2. Weltkrieges am 4. Mai 1945.

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