Die Redaktion der STIMME RUSSLANDS hat sich mit dem Team von RIA Novosti vereinigt und gemeinsam ein modernes Markenzeichen des 21. Jahrhunderts – SPUTNIK – gegründet. Wir setzen unseren digitalen Informationsdienst fort und werden auch weiter den hohen journalistischen Standards folgen. Besuchen Sie unsere neue Webseite!

 

Die Londoner Zeitung „The Financial Times“ meint, im Herzen der Europäischen Union die „Hand Moskaus“ entdeckt zu haben. Die Zeitung merkt an, die Massenprotestaktionen gegen die Erschließung der Schiefergasvorkommen in Europa, die es in den Ländern Mittel- und Osteuropas im Zeitraum 2012-2013 gegeben habe, seien von Russland und konkret vom russischen Unternehmen Gazprom bezahlt worden. Eine ähnliche Behauptung wurde in der amerikanischen Zeitung „The New York Times“ geäußert.

Die Schieferrevolution in den USA machte seinerzeit auf dem energetischen Markt Furore. Dieses Beispiel steckte viele Staaten Europas an, denen es bis jetzt nicht gelang, den Boom der Schieferförderung zu wiederholen. Ihnen wird das kaum gelingen. Aber die niedrigen Erdölpreise und die ständig sinkenden Kotierungen begannen auf alle Produzenten des schwarzen Goldes zu drücken. Auch die Firmen, die das Schiefererdöl in den USA fördern, werden nicht abseits bleiben. Der Schiefer ist ja a priori ein Vergnügen, das teurer als die traditionellen Projekte ist.

Laut den Meldungen der russischen Nachrichtenagentur Itar-Tass wollen die Amerikaner die Förderung des Schiefergases in der Ost-Ukraine unter ihre Kontrolle bringen.

 

 

 

Die Gewinnung von Schiefergas durch die EU sollte den Energiemarkt nicht beträchtlich beeinflussen, selbst wenn die Gewinnung in allernächster Zeit beginnt, meinen Experten des Institutes für Energiewirtschaft bei der Universität Köln.

Die Gültigkeit von zwei der drei Lizenzen des italienischen Energiekonzerns ENI für die Erkundung von Schiefergas in Polen ist abgelaufen.

 

 

2014 werde man in Polen mit der kommerziellen Schiefergas-Gewinnung beginnen, erklärte der Vizeumweltminister der Republik Piotr Wozniak.

Die Einführung der amerikanischen Technologien zur Erschließung von Schiefergas könnte zu einer Umweltkatastrophe in Europa führen. Zu dieser Schlussfolgerung sind Umweltschutzorganisationen gekommen. Washington fördert weltweit sehr aktiv seine Technologien zur Förderung von Schiefergas, um eigene Unternehmen zu unterstützen. Indessen sinkt das Interesse an diesem Thema in den USA selbst.

Geert De Cock, Mitarbeiter in Fragen der Politik des europäischen Programms Europe Watch für Nahrungsmittel und Wasser, das sich mit den klimatischen und ökologischen Folgen von nichttraditionellen Energielagerstätten befasst, spricht mit STIMME RUSDSLANDS über die Probleme der Gewinnung von Schiefergas.