13:35 22 Juni 2018
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    Russland stirbt aus – Immer weniger Erwerbsfähige

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    Die Rating-Agentur Standard & Poor’s sagt einen Rückgang der erwerbsfähigen Bevölkerung in Russland bis 2050 von den jetzigen 72 Prozent auf 60 Prozent voraus. Die Einwohnerzahl in Russland werde in diesem Zeitraum laut dem S&P-Bericht von den jetzigen 140 auf 116 Millionen zurückgehen.

    Die Rating-Agentur Standard & Poor’s sagt einen Rückgang der erwerbsfähigen Bevölkerung in Russland  bis 2050 von den jetzigen 72 Prozent auf 60 Prozent voraus. Die Einwohnerzahl in Russland werde in diesem Zeitraum laut dem S&P-Bericht von den jetzigen 140 auf 116 Millionen zurückgehen.

    „Trotz der gegenwärtigen Geburtenstimulierungspolitik“ habe der Fertilitätskoeffizient (Anzahl der Kinder pro Frau im geburtsfähigen Alter) in Russland 2008 bei 1,5 gelegen, während der  der Durchschnittskoeffizient für die Mitgliedsländer der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) 1,8 betragen habe, heißt es im Dokument.

    Die Mortalität lag dabei 2008 in Russland bei 14,6 Fällen pro 1 000 Einwohner gegenüber 8,1 im OECD-Durchschnitt.

    „Bei einem Ausbleiben von Reformen“ auf diesem Gebiet „wird die ungünstige demographische Situation in Russland zu einer Steigerung der mit dem demographischen Faktor verbundenen Ausgaben um 12,5 auf 25,5 Prozent des BIP führen“, stellen die S&P-Experten fest. Sie verwiesen auf die Notwendigkeit weiterer Reformen, die „in der Lage wären, das russische System der gesellschaftlichen Finanzen auf den Weg einer stabileren Entwicklung zu bringen“.

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