03:54 17 Oktober 2017
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    30 Banden von teilweise uniformierten Autodieben in Russland entlarvt - MEHR

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    Mitarbeiter der Hauptverwaltung für eigene Sicherheit des russischen Innenministeriums (GUSB) haben die kriminellen Machenschaften von 30 Verbrecherbanden unterbunden, die sich mit Autodiebstählen beschäftigt haben. Zwölf von ihnen gehörten Mitarbeiter des Innenministeriums an.

    Mitarbeiter der Hauptverwaltung für eigene Sicherheit des russischen Innenministeriums (GUSB) haben die kriminellen Machenschaften von 30 Verbrecherbanden unterbunden, die sich mit Autodiebstählen beschäftigt haben. Zwölf von ihnen gehörten Mitarbeiter des Innenministeriums an.

    Das teilte der GUSB -Pressedienst mit.

    Nach Angaben des Innenministeriums wurde diese Operation über einige Monate hinweg gleichzeitig in einer Reihe von Regionen durchgeführt.

    „In erster Linie haben uns die verbrecherischen Vorgehensweisen unter Beteiligung von Mitarbeitern der Miliz, darunter auch der Staatlichen Inspektion für Verkehrssicherheit (Russ. Abk.: GIBDD), interessiert. Insgesamt wurden 160 Milizangehörige ausgeforscht, die so in verbrecherische Geschäfte verwickelt waren. Unter ihnen sieben Führungskräfte“, zitiert der Pressedienst den GUSB-Chef Juri Dragunzow.

    Im Zuge der ergriffenen Maßnahmen konnten 3500 gestohlene Fahrzeuge ermittelt werden. Darunter fast 3000 Fahrzeuge mit geänderten Herstellungsnummern und 87 mit gefälschten Papieren.

    Dragunzow zufolge bestand die Aufgabe von Milizionären, die den organisierten Banden angehörten, am häufigsten darin, eine ungehinderte Fahrt der gestohlenen Autos durch die Kontrollposten zum Bestimmungsort zu sichern sowie bei der Legalisierung der gestohlenen Fahrzeuge zu helfen.

    „Alle aufgedeckten Verbrechen werden untersucht. Ich erkläre mit aller Verantwortung, dass kein Milizangehöriger, der in Schattenautogeschäfte verwickelt ist, ohne Rücksicht auf Dienststellung und Dienstgrad, einer verdienten Strafe entgehen wird“, sagte Dragunzow.

    Wie er weiter berichtete, bringen Milizangehörige mit ihren widerrechtlichen Handlungen das gesamte russische Rechtsschutzsystem in Verruf und untergraben das Vertrauen der Bürger.

    „Deshalb werden die Einheiten der eigenen Sicherheit die planmäßige Arbeit bei der Ermittlung und Unterbindung solcher Straftaten fortsetzen. Ihr Tempo wird nur weiter erhöht“, äußerte der  GUSB-Chef.