23:39 13 Dezember 2018
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    Tragödie in Norwegen: Merkel angeblich auf Breiviks „Abschussliste“

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    Doppelter Terroranschlag in Norwegen (84)
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    Der Norweger Anders Breivik, der beschuldigt wird, am Freitag zwei Terroranschläge mit fast 100 Toten in Norwegen verübt zu haben, hat auch Bundeskanzlerin Angela Merkel als eventuelles Opfer im Visier gehabt, schreibt die „Hamburger Morgenpost“ am Montag.

    Der Norweger Anders Breivik, der beschuldigt wird, am Freitag zwei Terroranschläge mit fast 100 Toten in Norwegen verübt zu haben, hat auch Bundeskanzlerin Angela Merkel als eventuelles Opfer im Visier gehabt, schreibt die „Hamburger Morgenpost“ am Montag.

    Kurz vor dem Terrorakt auf der Insel Uteya veröffentlichte Breivik im Internet ein 1500-seitiges „Manifest“, in dem er Merkel als mögliches Opfer nannte. In diesem Kontext erwähnte er auch die deutschen Parteien SPD, Grüne und Die Linke.

    Wie das Verfassungsschutzamt bestätigte, würden derzeit „mögliche Kontakte“ Breiviks mit Ultrarechten in Deutschland geprüft.

    Am Samstag war gegen Breivik die Anklage gemäß Artikel 147 des norwegischen Strafgesetzbuches – „Terrorismus und Terroraktivitäten“ - erhoben worden. Die maximale Strafe, die das norwegische Recht für diese Verbrechen vorsieht, beträgt 21 Jahre Freiheitsentzug.

    Der 32-jährige Unternehmer wird beschuldigt, am 22. Juli 93 Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt zu haben. Zunächst explodierte eine Autobombe im Regierungsviertel von Oslo. Dabei kamen sieben Menschen ums Leben. Einige Stunden später überfiel ein in Polizeiuniform gekleideter Mann ein Jugendlager auf der Insel Uteya in der Nähe der Hauptstadt und erschoss über 80 Menschen.

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