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16:23 19 Oktober 2019
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    Minsker Metro-Attentäter wollte "Angst und Panik im Land säen"

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    Explosion in der Minsker Metro (47)
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    Er habe "Angst und Panik im Land" sähen wollen, erklärte der Hauptverdächtige des tödlichen Anschlags in der Minsker U-Bahn vom 11. April.

    Er habe "Angst und Panik im Land" sähen wollen, erklärte der Hauptverdächtige des tödlichen Anschlags in der Minsker U-Bahn vom 11. April.

    Am Dienstag verweigerte der Angeklagte Dmitri Konowalow Antworten auf Fragen im Gerichtssaal. Der Richter verlas seine Aussagen, die der Verdächtige während der Untersuchung gemacht hatte, wie ein RIA-Novosti-Korrespondent aus dem Gerichtssaal berichtete. Vorgeführt wurden auch Videoaufnahmen von Verhören Konowalows.

    Auf die Frage, was er vom Anschlag in der U-Bahn weiß, sagte Konowalow: "Ich weiß, dass ich (die Bombe) gezündet habe." Er habe die Sprengladung in einer Tasche in die U-Bahn-Station "Oktjabrskaja" gebracht. Das Ziel des Anschlags sei die Destabilisierung der Lage in Weißrussland gewesen. Konowalow gab zu, die Bombe in seiner Wohnung in Witebsk gebastelt zu haben.

    Am 11. April 2011 waren bei dem Anschlag in der Minsker U-Bahn 15 Menschen ums Leben gekommen und mehr als 200 verletzt worden. Die Bombe explodierte am Abend im Berufsverkehr. Einen Tag nach dem Anschlag wurden die verdächtigen Konowalow und Wladislaw Kowaljow festgenommen. Der Gerichtsprozess wurde am 15. September eröffnet.

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