13:14 23 September 2017
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    Neue Kadyrow-Moschee in Tschetschenien geplant

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    Eine neue Mosche, die in der russischen Nordkaukasus-Republik Tschetschenien errichtet werden soll, wird den Namen des tschetschenischen Republikchefs Ramsan Kadyrow tragen. Das erfuhr RIA Novosti vom Pressedienst der tschetschenischen Regierung.

    Eine neue Mosche, die in der russischen Nordkaukasus-Republik Tschetschenien errichtet werden soll, wird den Namen des tschetschenischen Republikchefs Ramsan Kadyrow tragen. Das erfuhr RIA Novosti vom Pressedienst der tschetschenischen Regierung.
     
    Das Riesengebäude, das 10 000 Menschen Platz bieten soll, entsteht in der Stadt Schali. Bei der feierlichen Grundsteinlegung ist in das künftige Fundament eine Zeitkapsel eingebettet worden.
     
    Laut dem Vorsitzenden des Rates der Alime (der Geistlichen) Tschetscheniens, Chosch-Achmed Kadyrow, war der Bau der Moschee auf zahlreiche Bitten von Bürgern Tschetscheniens hin beschlossen worden.
     
    „In der Republik sind für das Studium und die Ausübung des Islam alle Bedingungen geschaffen und die notwendige Freiheit gesichert worden. Hier werden immer neue Moscheen, Islamschulen und Hafiz-Schulen ihrer Bestimmung übergeben. In allen staatlichen Einrichtungen der Region gibt es Gebetsräume. All das ist das Ergebnis der Bemühungen unseres Republikchefs Ramsan Kadyrow“, so der Geistliche.
     
    Das Bauprojekt war von Architekten aus der mittelasiatischen Republik Usbekistan konzipiert worden. Die Bauarbeiten sollen drei Jahre in Anspruch nehmen.
     
    Im Jahr 2008 war in der tschetschenischen Hauptstadt Grosny die zentrale Moschee der Republik, „Tschetscheniens Herz“, eingeweiht worden, die den Namen des früheren tschetschenischen Präsidenten Achmat-Chadschi Kadyrow, Vater des derzeitigen Republikchefs, trägt. 
     
    Die Achmat-Kadyrow-Moschee, eine der größten in Europa, kann bis zu 10 000 Menschen aufnehmen. Die Außen- und Innenwände des Gebäudes sind mit Travertin verkleidet. Das Innere ist mit weißem Marmor reichlich verziert, das von der türkischen Insel Marmara Adasi im Marmarameer stammt. Die Wände wurden von türkischen Meistern bemalt.

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