13:09 25 Oktober 2020
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    Anschlag auf Satiremagazin „Charlie Hebdo“ in Paris (34)
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    Verletzungen der Gefühle der Muslime, Blasphemie und Provokationen sind laut Irans Präsident Hassan Rohani nicht als Meinungsfreiheit zu verstehen, wie die berichtet.

    In seiner Rede vor dem Obersten Rat der Kulturrevolution des Irans äußerte Rohani tiefes Bedauern über die im französischen Satiremagazin „Charlie Hebdo“ veröffentlichten Mohammed-Karikaturen und betonte dabei, dass die „im Namen der Freiheit“ veröffentlichten Karikaturen die Gefühle der Milliarden von Muslimen weltweit faktisch verletzt haben. Dem iranischen Präsidenten zufolge heizen derartige Handlungen Extremismus an und sind für gesunde Beziehungen zwischen den Muslimen und der restlichen Welt nicht förderlich, berichtete die  Nachrichtenagentur der Islamischen Republik Iran.

    Gleichzeitig erklärte Rohani, dass der Iran den Angriff auf die Redaktion von „Charlie Hebdo“ in Paris scharf verurteile, und dass solche Handlungen mit dem Islam und den Muslimen überhaupt nichts zu tun haben. Der iranische Präsident bezeichnete  Morde und Terroranschläge im Namen der Religion als unzulässig und betonte, dass jene, die unter dem Deckmantel des Religionsschutzes zur Gewalt greifen, Verräter der heiligen Religion seien.

    Mit dem Angriff auf die Redaktion der Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ am 7. Januar hatte in Frankreich eine Welle von Terroranschlägen begonnen.  Innerhalb von drei Tagen kamen 17 Menschen, darunter drei Polizisten, ums Leben.  Im Verlauf von zwei Sonderoperationen am 9. Januar wurden drei Terroristen getötet.

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    Anschlag auf Satiremagazin „Charlie Hebdo“ in Paris (34)

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    Tags:
    Charlie Hebdo, Hassan Rohani, Iran