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15:40 22 Oktober 2019
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    Der Todespilot Andreas Lubitz heimlich beigesetzt

    Der Todespilot Andreas Lubitz heimlich beigesetzt

    © REUTERS / Foto-Team-Mueller
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    Der Germanwings-Copilot Andreas Lubitz wurde am Samstag in seiner Heimat Montabaur beigesetzt, wie die „Rhein-Zeitung“ mitteilte. Ihm wird die Schuld am Absturz eines Airbus A-320 in den französischen Alpen zugewiesen.

    Auf dem Holzkreuz auf seinem Grab stehen nur sein Kurzname — „Andy“ — und das Jahr seines Todes —„2015“ — ohne konkretes Geburts- oder Sterbedatum.

    An der Beisetzungszeremonie haben nur Familienangehörige und Freunde des Todespiloten teilgenommen. Sie haben Blumen und Kränze gebracht. Damit die Beisetzung in Ruhe ablaufen konnte, wurde Eingang zum Friedhof gesperrt.

    „Du bleibst in unseren Herzen. Mit Liebe, deine Mutter und Vater“, steht auf dem Kranz der Eltern.
    Anfang Juni wurde der Copilot Lubitz von der deutschen Staatsanwaltschaft als „absolut flugunfähig“ bezeichnet.

    "Er war nicht mehr in der Lage, ein Flugzeug zu fliegen", betonte der Staatsanwalt.

    Der Copilot hatte den Germanwings-Airbus am 24. März 2015 auf dem Flug von Barcelona nach Düsseldorf in den französischen Alpen zum Absturz gebracht. Im Ergebnis sind 150 Menschen ums Leben gekommen. Laut den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft hatte Copilot Andreas Lubitz psychische Probleme, er brachte die Maschine absichtlich zum Absturz.

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    Tags:
    Absturz, Flugzeugabsturz, Germanwings, Andreas Lubitz, Deutschland, Frankreich