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04:59 17 Oktober 2019
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    Flüchtlingskrise bricht Traum von EU ohne Grenzen – Schweden führt Grenzkontrolle ein

    © Flickr / Markus Schroeder
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    Tausende Menschen überqueren jeden Tag die Öresundbrücke zwischen Dänemark und Schweden, um ihre Arbeitsplätze zu erreichen. Wegen der Flüchtlingskrise hat Schweden aber beschlossen, Ausweise flächendeckend kontrollieren zu lassen. Dies hat die tägliche Fahrt zur Arbeit zu einer zeitaufwändigen Reise gemacht.

    Nach Angaben von Deutschlandfunk reisen rund 75 000 Menschen jeden Tag über die Öresundbrücke — mit dem Zug, im Auto, per Bus oder Lkw. Mehr als 20 000 Menschen nehmen die Fähre. 90 Prozent aller Reisenden sind Schweden, die in Kopenhagen und Umgebung arbeiten. 

    „Seit den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts hat es zwischen unseren Ländern keine Ausweiskontrolle gegeben. Es tut mir leid, dass sie wieder eingeführt wurde“, sagte ein Schwede einem RT-Korrespondent. 

    Im vergangenen Jahr hat Schweden mehr als 160 000 Flüchtlinge aufgenommen, mehr als jedes andere EU-Land pro Kopf der Bevölkerung gerechnet. Die Regierung in Stockholm erklärte, dass der Staat seine Grenze bei den Flüchtlingen erreicht habe.

     

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