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    Sexuelle Bedrängungen durch Migranten bei Festival in Stockholm verschwiegen

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    Migrationsproblem in Europa (1282)
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    Das zweite Jahr hintereinander belästigen Gruppen junger Flüchtlinge beim größten Jugendfestival Europas We are Sthlm junge Mädchen, was von der toleranten schwedischen Polizei aber sorgsam verschwiegen wurde. Nun ist diese unangenehme Geschichte angesichts der Kölner Ereignisse ans Licht gekommen.

    Laut Polizei-Berichten verlief das jüngste Festival still und friedlich. Eine eigene Nachforschung der schwedischen Zeitung „Dagens Nyheter“ ergab jedoch, dass die Polizei viele Anzeigen einfach verschwiegen hat.

    Das Blatt informierte die Öffentlichkeit, dass die Polizei mehrfach Anzeigen wegen sexueller Belästigung von Frauen – konkret von jungen Frauen und sogar Mädchen, die Teilnehmer des Jugendfestivals We are Sthlm waren, erhalten habe.

     „Ungeachtet der relativ nicht dichten Menschenmenge haben junge Leute die jungen Mädchen bedrängt“, heißt es in einem Bericht. Einem anderen Bericht zufolge sei es um gewaltsame Berührungen u. dgl. m. gegangen, wobei die Mädchen erst 11 bis 12 Jahre alt waren.

    Als dann die Polizei ihren Gesamtbericht über das stattgefundene Festival verfasste, lautete er etwa so: „Es gab relativ wenig Vorfälle, bedenkt man die Besucherzahl.“ Und kein Wort mehr dazu.

    Die Tatsache, dass eine Rekordzahl von Besuchern sich in diesem Jahr beim Festival an das Polizei-Zelt gewandt hatte, und dass es sich bei den meisten Besuchern um junge Mädchen handelte, wurde im Wortlaut des Berichts nicht erwähnt.

     „Die jüngsten Betroffenen waren 11 bis 12 Jahre alt. Ich hätte meine Tochter nie zu so was gehen lassen, wenn ich gewusst hätte, was los ist“, sagte einer der 50 Polizisten, die beim Festival im Einsatz waren.

    Außerdem zeigte die Nachforschung der Zeitung, dass derartige Vorkommnisse bei dem Festival keine Seltenheit sind. Im vergangenen Jahr war es dasselbe.

    Womit lässt sich das seltsame Verhalten der mustergültigen schwedischen Polizei erklären?

    Wie sich herausstellte, waren die Täter in allen Fällen „junge Leute ausländischer Herkunft, die ohne ihre Eltern nach Schweden gekommen waren“. Kurz gesagt,  es waren „unbegleitete minderjährige Flüchtlingskinder“.

     „Das ist ein sehr heikler Moment“, erklärte der Polizeichef Peter Ågren. Manche Dinge erlauben wir uns nicht zu sagen, um nicht den Schwedischen Demokraten (der rechten Partei Schwedens) in die Hand zu spielen. Wir müssen das intern regeln.

    Demnach sind nach Erachten der Behörden die rechten innenpolitischen Kräfte schlimmer als die „teuren Gäste“ aus dem Nahen Osten. Um sie schönzureden, scheuen sich die Rechtschutzorgane nicht, den wahren Stand der Dinge vor den Bürgern zu verheimlichen. Und wer weiß, wie weit die „neuen Schweden“ mit üblen Neigungen in ihrer Straflosigkeit gehen können.

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    We are Sthlm, Peter Ågren, Stockholm, Schweden