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05:14 14 Oktober 2019
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    Knigge gegen Sex-Attacken lüsterner Migranten

    Schweiz: Ein Knigge für sex-lüsterne Migranten

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    Migrationsproblem in Europa (1282)
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    Nach den Übergriffen in Köln hat das Sozialdepartement des Kantons Luzern sich entschieden, den Flüchtlingen mit Piktogrammen Benimmregeln und europäische Grundwerte nahezubringen, berichtet die Zeitung Blick.

    Die Luzerner Behörden wollen solche Zwischenfälle wie in Köln für die kommende Fasnacht vermeiden. Dabei soll ein Flugblatt helfen, das zuvor bereits in Österreich veröffentlicht wurde.

    „Nach den Übergriffen in Deutschland an Silvester erhielten wir etliche Reaktionen. Die Sorgen wurden einerseits persönlich an Sozialdirektor Guido Graf herangetragen, andererseits erhielten auch wir Mails aus der Bevölkerung.“, zitiert „Blick“ Silvia Bolliger, Sprecherin des Gesundheits- und Sozialdepartements.

    Der Leitfaden werde in unterschiedlichen Sprachen erscheinen, wobei auch Piktogramme für Analphabeten erarbeitet würden, so Bolliger. Auf den Flyern würden Grundregeln gezeigt, wie zum Beispiel das Verbot von Gewalt gegen Frauen und Kinder sowie die Tatsache, dass in der Schweiz gleichgeschlechtliche Partnerschaften erlaubt sind.

    „Wir konzentrieren uns auf Rollenbilder: die Gleichstellung von Mann und Frau. Wir wollen aufzeigen, dass es bei sexueller Belästigung null Toleranz gibt. Der Tenor wird sein: Wenn ihr herkommt, habt ihr euch an unsere Regeln zu halten“, konkretisiert die Sprecherin.

    Im Oktober des vergangenen Jahres hatte ein ähnliches Projekt im deutschen Hartheim für Kritik gesorgt, da dort unter anderem auch Folgendes geschrieben wurde: „Junge Mädchen fühlen sich durch Ansprache und Erbitte von Handy-Nummer und Facebook-Kontakt belästigt und wollen auch niemanden heiraten.“ und „Unsere Notdurft verrichten wir ausschließlich auf Toiletten, nicht in Gärten und Parks, auch nicht an Hecken und hinter Büschen.“

    BM.I Bundesministerium für Inneres
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    BM.I Bundesministerium für Inneres

    Zuvor war berichtet worden, dass in Luzern vor der Fasnacht auch eine Aufklärungskampagne in Asylunterkünften durchgeführt werden soll. In diesen Benimmkursen sollen Flüchtlinge über den korrekten Umgang mit Frauen und Mädchen aufgeklärt und sexuelle Übergriffe thematisiert werden.

    Jüngst hatte die nordrheinwestfälische Stadt Rheinberg im Kreis Wesel einen Karnevalsumzug mit Verweis auf die Übergriffe auf Frauen in der Silvesternacht in Köln abgesagt.

    Die Situation mit den Flüchtlingen in deutschsprachigen Ländern spitzte sich zu, nachdem in der Silvesternacht Dutzende Frauen rund um den Kölner Hauptbahnhof von Männern sexuell bedrängt und ausgeraubt worden waren. Die Zahl der Strafanzeigen ist mittlerweile auf mehr als 500 angestiegen. In etwa 40 Prozent der Fälle wird unter anderem wegen Sexualstraftaten ermittelt. Ins Visier der Polizei sind größtenteils Personen aus nordafrikanischen Ländern geraten.

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