12:11 28 März 2017
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    Neue Empfangsstelle für Flüchtlinge im norwegischen Ort Kirkenes nahe russischer Grenze

    Flüchtlinge in Nordrussland: Murmansk empfängt erste Abschiebebusse aus Norwegen

    © REUTERS/ Jan Morten Bjoernbakk
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    Migrationsproblem in Europa (1258)
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    Die erste Gruppe von Flüchtlingen, die gestern wegen Ablehnung ihres Asylantrages aus Norwegen ausgewiesen worden waren, haben das Gebiet Murmansk verlassen und sind ins Innere Russland transportiert worden, wie ein Polizeibeamter vom Flughafen Murmansk gegenüber Ria-Novosti sagte.

    „Gestern ist bei uns die erste Gruppe ausgewiesener Flüchtlinge aus einer Unterkunft nahe der Stadt Kirkenes angekommen. Es war eine Gruppe von 13 Personen. Bis Donnerstagmorgen haben sie alle Murmansk verlassen: Einige mit dem Zug nach Petersburg, andere mit dem Flugzeug nach Moskau“, sagte der Polizist. Ob die Fahrkarten vom Staat oder von den Migranten selbst bezahlt worden waren, wollte er nicht sagen.

    Ein Ria-Novosti-Korrespondent sprach am Flughafen von Murmansk mit einem 22-jährigen Migranten, der mit dieser Gruppe aus Norwegen ausgewiesenen worden war. Der junge Mann ist Student afghanischer Abstammung.

    Über sich selbst erzählte er, er sei vor zwei Jahren aus Afghanistan nach Russland gekommen, um an einer Universität in Woronesch zu studieren. Im Herbst habe er erfahren, dass Europa für viele Flüchtlinge seine Grenzen eröffnet hätte. Deswegen habe er beschlossen, sich nach Norwegen zu begeben. Man habe ihm gesagt, es gebe eine Route über Murmansk.

    Im Oktober sei er in die Stadt Nikel (Gebiet Murmansk) an der Grenze zu Norwegen gekommen. Er habe sich ein Fahrrad von den Einheimischen gekauft, da der Grenzübertritt zu Fuß dort verboten war. In Norwegen angekommen, geriet der Afghane in die Flüchtlingsunterkunft bei  Kirkenes.

    „Die norwegischen Behörden haben meine Papiere untersucht und das Asyl abgelehnt, da ich einen Aufenthaltstitel und eine Studienerlaubnis in Russland besaß. Und Russland sei ein sicheres Land. Deswegen hat man mich ausgewiesen“, so der Student aus Afghanistan. Jetzt habe er vor, nach Woronesch zurückzukehren und sein Studium fortzusetzten.

    Im Herbst 2015 waren insgesamt  5500 Menschen, vorwiegend Flüchtlinge aus Nahost, über den Grenzübergang Storskog nach Norwegen eingereist. Norwegische Behörden hatten im Vorfeld erklärt, dass die meisten von ihnen ausgewiesen würden, da sie entweder aus einem sicheren Land gekommen sind oder einen Aufenthaltstitel in Russland haben.

    Inzwischen ist bekannt geworden, dass man in Murmansk einen zweiten Bus aus dem norwegischen Kirkenes erwartet.

    Diejenigen Flüchtlinge, die einen Aufenthaltstitel in Russland haben, werden nach Angaben eines Beamten des Migrationsdienstes am Flughafen Murmansk in die entsprechenden Regionen Russlands weitertransportiert. Das Schicksal derer, die weder einen Aufenthaltstitel noch ein russisches Visum haben, bleibt noch unklar. Die Entscheidung soll nach der Kontrolle der Papiere getroffen werden.

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    Migrationsproblem in Europa (1258)

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    Tags:
    Abschiebung, Migranten, Murmansk, Russland, Norwegen
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    • Giftgrün Antwort anLa deutsche Vita (Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      La deutsche Vita, dann sind deine Beiträge also keine Diskussionsgrundlage sondern reine Agitation. Gut zu wissen.
    • La deutsche Vita Antwort anGiftgrün (Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Stiefmutti,
      "deine Beiträge also keine Diskussionsgrundlage sondern reine Agitation"
      Genau so wie die Artikel der Sputnik keine Informationen sind sondern nur reine Propaganda des Kreml.
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      herman.sageAntwort anLa deutsche Vita (Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      La deutsche Vita, ja warum dann deine kommentare hier bei Sputnik der dir nicht entspricht und gegen Westen "schiesst"?
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      space-runner
      und wieder einmal, "la deutsche vita" ist ein chatbot, ein computerprogramm!
      wann checkt ihr blödis das endlich?
      ist doch peinlich ......
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      ale_xandria
      Hört doch auf, diesen Troll zu füttern!
      Dadurch kann man keine sinnvollen Posts mehr lesen.
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      Thomas
      "Und Russland sei ein sicheres Land. Deswegen hat man mich ausgewiesen“.

      Statt teure Feststellungsklage, ein amtlicher Ausweis durch Ausweisung auf Kosten von Norwegen.
      Der studiert sicher Jura und macht gerne solche Nebenjobs.
      Das ist ja besser als englischer Humor.
      Afghanistan kann ja nur unsicher sein, so lange sich dort NATO- Armeen aufhalten.
      Das Afghanistan sicher sei, wurde nicht zum Ausdruck gebracht.
    • MikkyAntwort anLa deutsche Vita (Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      La deutsche Vita,
      erwartet den Migranten das Leben in Westeuropa,welches sie sich erhofft haben?
      Ich denk,solang keine Russen nach Norwegen fliehen,passt eh alles in Russland....
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      kein Geld für NameAntwort anGiftgrün (Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Stiefmutti, lass es mit La deutsche Vita.
      Sie\Er\Es ist ein Ukrainischer depremierter Rechte Sektor Symphatisanten Troll, der der Krim nachtrauert. Das geht schon Monate so.
    • Antwort anLa deutsche Vita (Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      La deutsche Vita, Bei ihrer Ankunft in Deutschland müssen Flüchtlinge ihre Wertsachen, wie Schmuck und Bargeld, offenlegen. Die Behörden behalten alles ein, was 750 Euro (Bayern) oder 350 Euro (Baden-Württemberg) übersteigt.

      Wie in der Schweiz müssen Flüchtlinge auch in Bayern und Baden-Württemberg mitgeführtes Bargeld abgeben. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann sagte der Bild. „Die Praxis in Bayern und die bundesgesetzlichen Regelungen im Asylbewerberleistungsgesetz entsprechen im Wesentlichen dem Verfahren in der Schweiz. Asylbewerber werden bei der Ankunft in den Aufnahmeeinrichtungen auf Dokumente, Wertsachen und Geld durchsucht. Barvermögen und Wertsachen können sichergestellt werden, wenn es mehr als 750 Euro sind und wenn ein Erstattungsanspruch gegen die Person besteht oder erwartet wird.“

      Was die Flüchtlinge oder besser gesagt Refugees nicht angeben müssen, ob sie in ihrem Heimatland Haus und Hof, weitere Länderein oder Wertgegenstände besitzten. In meinen Augen sind das alles Wirtschaftsflüchtlinge, Fahnenflüchtige, Kriminelle oder Straftäter die anderswo von vorne anfangen wollen. Ihren gesamten Familienclan nach Deutschland dann nachholen und dann sich so richtig ins deutsche Sozialsystem einisten. Die Bilder von Köln und anderswo haben mir gereicht. Die Asylmafia in Deutschland, verursacht durch George Soros und weitere Juden ist eine Katastrophe. Hoffentlich springt Russland nicht auf diesem Zug auch noch mit auf.
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      ale_xandria
      "Im Herbst habe er erfahren, dass Europa für viele Flüchtlinge seine Grenzen eröffnet hätte."

      Das ist Merkels Willkommenskultur.
      Die hat den Flüchtlingsstrom verdoppelt.

      Wer zieht Merkel dafür zur Verantwortung!! Weg mit ihr!
    • avatar
      serpentinagutin5Antwort anGiftgrün (Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Stiefmutti,
      Bitte Stiefmutti so ein Vieh wie "La dolce Dummheit" nicht füttern sondern einfach ignorieren . Der Drecksau ist hier nur zum hetzen , wir müssen solche Misere ignorieren.
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      serpentinagutin5Antwort anale_xandria(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      ale_xandria,
      Es geht nicht um wie viele nach Deutschland kommt sonder WIE und WELCHE zu uns kommt. Russland hat gesagt in 2015 " wir müssen ein Lager in Syrien bauen wo die Flüchtlinge gesammelt und von Weltgemeinschaft geschützt wird" . Hier können die Flüchtlinge gecheckt und kontrolliert verteilt wird , nach Land , Möglichkeit und bedarf. Aber das hat an dreckige kriminelle amerikaner und eu Schweine nicht gefallen weil dadurch könnte man das Chaos vermeiden. Und ohne Chaos in Europa sind die kriminelle amis nicht zufrieden.
    • La deutsche Vita Antwort an (Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Ritterkreuzträger,
      Wenn du nach Russland reist, wirst du bis auf den letzten Euro von den korrupten Beamten beklaut.
      Was ist besser?
    • La deutsche Vita Antwort anMikky(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Mikky,
      Russen brauchen ein Visum nach Norvegen und kriegen dort 100% keinen Asyl.
      Aber es gibt auch über 16.000 Russen in Norwegen, die dort leben und Arbeiten.
    • Antwort anLa deutsche Vita (Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      La deutsche Vita, hättest Du Israel gesagt, hätte ich sofort zugestimmt. Aber Russland? Nein, die machen sowas nicht. Meine Nachbarn sind schon das fünfte mal dort gewesen und alles war schick. Keine Vorkommnisse oder Repressallien von Beamten.
    • La deutsche Vita Antwort an (Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Ritterkreuzträger,
      Allein die Einreise ist schon ein Erlebnis.
      Ich empfehle dir selber dahin zu reisen und nicht auf deine Nachbarin zu hören!
    • Antwort anLa deutsche Vita (Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      La deutsche Vita, Russland muss schon aufpassen das sie sich nicht so viele Spione und Saboteure (Juden) ins Land holen. Die Oktoberrevolution ist das beste Beispiel dafür und schon war die Monarchie gestürzt. Und Pussy Riot ist da nur Kultur und Wertezerstörung, die dann zum Umsturz aufrufen sind noch viel schlimmer. Ich habe kein Problem damit, dass Russland seine Kontrollen verschärft, die geopolitische Lage lässt eben keine Auflockerung zu. Jeder Einreisende der nach Russland kommt, kann Terrorist oder Agent sein, dafor sollte man sich als Staat auch schützen dürfen.
    • La deutsche Vita Antwort an (Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Ritterkreuzträger,
      Wenn du schon über die angeblichen judischen Spione schreibst, möchte ich dir nur zeigen, in wessen Händen die Macht in Russland steckt ohne . dass ich ein Antisemit bin, nur so als Hinweis:
      Roman Abramovich – Jüdisch-russischer Oligarch

      Pyotr Aven – Jüdischer Banker, Eigentümer der größten russischen Privatbank (Alfa Bank), unterhält Verbindungen zu Putin

      Oleg Deripaska – Jüdischer Oligarch, CEO von RUSAL (größte Aluminiumfabrik der Welt), Präsident von ENPLUS, eng verbunden mit dem Krem

      Leonid Fedun – Jüdischer Oligarch, VizePräsident des Main Directorate for Strategic Development and Investment Analysis (LUKoil), Hat von Putin den „Orden für die Verdienste ums Vaterland Vierter Klasse“ erhalten

      Mikhail Fridman – Jüdischer Oligarch, Mitglied der „Public Chamber“ (von Putin gegründet

      Moshe Kantor – Jüdischer Oligarch, „Putins Verbündeter“, Präsident des Europäisch-Jüdischen Kongresses, Chef von ACRON (russischer Chemie-Gigant)

      German Khan – Jüdischer Oligarch, Mitglied des Russisch-Jüdischen Kongresses, „gute Beziehungen zum Kreml

      Alexander Mamut – Jüdischer Oligarch, Mitglied der „russischen“ Mafia, hat Mittelsmänner in Putins Regierung sitzen (z.B. Igor Shuvalov)

      Leonid Mikhelson – Jüdischer Oligarch, Eigentümer von NOVATEK (Erdgasfirma), das meiste seines Vermögens verdient er durch Veträge mit Putins GAZPROM www.thesundaytimes.co.uk/sto/multimedia/dynamic/00232/putin_232318k.jpg

      Mikhail Prokorov – Jüdischer Oligarch, Eigentümer von russischen Gold- und Nickelfabriken

      Arkadij Rotenberg – Jüdischer Oligarch, JudoPartner von Putin, Bruder des jüdischen Oligarchen Boris Rotenberg, hat sein Vermögen mit Hilfe Putins gemacht

      Eugene Shvidler – Ein weiterer jüdisch-russischer Oligarch, hauptsächlich im Rohstoffhandel tätig

      Viktor Vekselberg – enge Beziehungen zum Kreml, jüdischer Oligarch

      Anatoli Chubais – einflußreiches Mitglied der Regierung unter Jelzin, Mafia-Insider, bekommt Preise von Putin verliehen, er kontrolliert die Staatsunternehmen RAOUES und RUSNANA, Jüdischer Oligarch

      Sergej Kirienko – Unterstützer Putins, Leiter von ROSATOM (Staatsunternehmen), hat die Kontrolle über den kompletten Nuklearsektor Russlands, Jüdischer Oligarch

      Mikhail Fradkov – Jüdischer Geheimdienstler, Chef des russischen Geheimdienstes FSB (KGB)

      Isaak Kalina – Chef des Erziehungswesens in Russland, Jude, hat den Auftrag gegen die „Verfälschung“ der Geschichte zu arbeiten (damit ist hauptsächlich die Geschichte des 2.Weltkrieges gemeint)

      Vladimir Kogan – Jüdischer Banker, „Putins Banker“, auch privater Freund Putins, hielt und hält verschiedene Posten in der russischen Regierung

      Mikhail Lesin – jüdischer „Pressezar“ Russlands, er hat Putins Wahlkampfkampagne entworfen, er ist der Kopf hinter RUSSIA TODAY

      Gleb Pavloskij – Jüdischer Berater Putins, er ist maßgeblich an Putins Öffentlichkeitsarbeit beteiligt

      Igor Yusufov – Jüdischer Geschäftsmann, hielt verschiedene Posten in Putins Regierung, momentan sitzt er im Direktorat von GAZPROM

      Boris Spiegel – Jüdischer Oligarch, enge Verbindung zu Putin und zum Kreml, er ist maßgeblich an Anti-Rassismus Gesetzen beteiligt, die von Putin umgesetzt werden
    • Antwort anLa deutsche Vita (Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      La deutsche Vita, bei Isaak Kalina gehen mir eiskalt die Nackenhaare hoch. Würde man alle Archive im Kreml aufmachen eine freie Geschichtsschreibung ermöglichen, würden über Nacht in Russland die Synagogen brennen. Die Russen würden das Buch Hitler-Mein Kampf förmlich aufsaugen. Die jüdische Geschichte in Russland ist ein einziger Alptraum. Ich möchte eine Opferzahl von 58 Mio. Russen, Deutsche und viele weitere Völker angeben, die während und nach der bolschwistischen Revolution vernichtet wurden sind. Nicht umsonst wird Putin in Israel als Mann des Jahres gefeiert. Und zur Holocaust Geschichtschreibung möchte ich auch auf Bücher wie von Prof. Norman Finkelstein und Germar Rudolf hinweisen, die eine andere Geschichte erzählen. Hier noch ein schönes Bild hinter den Strippenzieher von Putin: www.asianews.it/files/img/Russia_-_putin_and_rabbis.jpg
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      rikasulke
      Wer als Afghane in Woronesch einen Studienplatz hat , vielleicht Ing. Wiss. studiert, sich bequatschen lässt, sich auf den Weg nach Murmansk begibt, dort ein Fahrrad kauft, damit nach Norwegen fährt, um hier Asyl zu erbitten, der tickt in seiner Birne nicht mehr richtig!
      Aber wirklich ! Wer als Ausländer einen Studienplatz in Russland bekommen hat, hart
      arbeitet, seinen Abschluss macht und darum bittet im Lande bleiben zu dürfen und
      Bereitschaft zur Sprache, Kultur uam. zeigt und beweist, der kann als junger Mensch,
      besonders heute in der RF etwas werden! Das ist bewiesen! Alles andere ist unwahr.
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