08:43 29 September 2016
Radio
Deutsche Polizei in Berlin

Mädchen aus Marzahn: Sexuelle Gewalt oder „einvernehmlicher Kontakt“?

© AFP 2016/ Tobias Schwarz
Gesellschaft
Zum Kurzlink
Fall Lisa (12)
1442203230172

Im Fall eines 13-jährigen Mädchens aus Berlin -Marzahn ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen sexuellem Missbrauch eines Kindes. Anfang der Woche hatte noch der Verdacht bestanden, das Mädchen sei entführt und vergewaltigt worden.

Dem widersprach Staatsanwalt Martin Steltner und bestätigte damit eine Pressemitteilung der Polizei. "Wir gehen zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass es zu einvernehmlichen Sexualkontakten gekommen ist", sagte Steltner gegenüber Sputniknews. Allerdings ist offen, mit wem das Kind diese Kontakte hatte.

Auch der Anwalt des Mädchens, Alexej Danckwarth, bestätigte dies, sagte allerdings im Interview mit Sputniknews, es habe Gewalt gegen das Mädchen gegeben. Außerdem sei es nicht angemessen,  in einem Fall von Kindesmissbrauch von Einvernehmlichkeit zu reden.

Außerdem begrüßte der Anwalt, dass sich nun die Staatsanwaltschaft mit der Kommunikation befasse, die Polizei habe mit ihren bisherigen Äußerungen den Eindruck erweckt, als hätte es gar keine Straftat gegeben. Für die Opfer einer solchen Straftat könne dies ein zusätzliches Trauma bedeuten, betonte der Jurist.

Der Anwalt wurde hinzugezogen, so Danckwarth,  da die Familie zu dem Zeitpunkt zu Recht davon ausging, dass man der Aussage der Tochter keinen Glauben schenke und den Fall nicht weiter verfolge.

Diese Einschätzung beruhte jedoch auf einer völlig unsachgemäßen und unsensiblen Äußerung eines einzelnen Polizeibeamten, der dem Mädchen ins Gesicht gesagt hätte, sie wäre eine Lügnerin, fügte Danckwarth hinzu.

Über die mutmaßlichen Täter gibt es derzeit noch keine Erkenntnisse. Staatsanwalt Martin Steltner teilte Sputniknews telefonisch mit, es gebe Verdächtige.

Der Anwalt des Mädchens betonte seinerseits, er halte es für weniger wahrscheinlich, dass es sich bei den Verdächtigen um Flüchtlinge handle, da ein Auto bei der Tat eine Rolle spiele und es unwahrscheinlich sei, dass neu ankommende Flüchtlinge bereits nach wenigen Wochen oder Monaten in Deutschland schon ein Auto anmeldeten. Im Übrigen verbiete er sich weitere Spekulationen darüber, aus welchen Kreisen die Täter stammen mögen.

Ende vergangener Woche hatte die Nachricht über eine mutmaßliche Entführung und Vergewaltigung eines russischstämmigen Mädchens in Berlin ein starkes Echo ausgelöst, insbesondere weil es ursprünglich hieß, bei den mutmaßlichen Tätern handle es sich um Personen „mit arabischem bzw. nordafrikanischem Äußeren“.

Themen:
Fall Lisa (12)
Zum Thema:
Mutmaßliche Vergewaltigung von 13-Jähriger: Diplomat kritisiert Berliner Polizei
Berliner Familie will Anwalt zum Fall der Vergewaltigung ihrer Tochter einschalten
Tags:
Sex, Migranten, Alexej Danckwarth, Martin Steltner, Berlin
GemeinschaftsstandardsDiskussion
via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
  • Никита Antwort anUllrich Heinrich(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
    Ullrich Heinrich, und Sputnik hat wie immer eifrig in die gleiche Kerbe geschlagen....
  • Antwort an (Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
    Ghatanothoa, .... ah jetzt meldet sich die Kifi-Fraktion in Ihrer Person hier wohl zu Worte .... verstehe.
    Nun gut, dann mal algemein verständlich, auch für Schwachköpfe, und aus meinem eigenem Erleben: Ich war auch 13, und daher kann ich wohl mehr als jede(r) andere hier sagen, und sage es Ihnen ganz konkrekt: JA, es ist schrecklich, egal in welcher Kombination. Und manchmal wird dir das auch erst nach Jahren bewußt, und es hört nie auf, es ist Teil deines gesamten restlichen Lebens. Und, ich war auch "einvernehmlich" bei zwei kräftigen, erwachsenen Männern, was denn sonst?! - Dummkopf!

    Und zu allem anderen, da sag ich nur: Gesetz ist Gesetz ist Gesetz, aber Sie können ja versuchen es zu ändern. Bis dahin aber bleibt es eine Straftat, Sex mit einer/einem unter 14 Jahre alten Minderjährigen zu haben. Egal in welcher Art und jeder/jede der/die das versucht zu relativieren, hat ein ernstes Problem, und wenn er/sie das in die Tat umsetzt, dann bekommt er/sie ein ernstes Problem mit dem Staatsanwalt. Versprochen!
  • gerd-toepferAntwort aninfo(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
    info, Ganz einfach weil ja nicht deren Kind betroffen war.
  • Cereal Killer Antwort an (Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
    Ghatanothoa, ich bin Russe mein Jünge, meine Familie geht über alles. Und du kennst mich nicht, also solltest du keine leichtfertigen Wetten abschließen.
  • Antwort an (Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
    Findbhair N. McConaught, In dem Moment, in dem Sie das Gegenüber als Kifi und Schwachkopf bezeichnen, haben Sie sich schon selbst disqualifiziert. Von diesem Punkt an kann keine Ihrer Aussagen und Kommentare mehr ernst genommen werden, weil es einerseits von Voreingenommenheit zum angesprochenen Thema und andererseits von einer bereits grundlegenden Verachtung des Gesprächspartners und dessen Meinung zeugt. Schade eigentlich, dass Diskussionen bereits im Keim immer in dieser Form enden müssen. Aber wenigstens entschleiert das die wahre Natur des Diskussionspartners.

    Zitat: "Ich war auch 13, und daher kann ich wohl mehr als jede(r) andere hier sagen"

    Ach? Und die anderen anwesenden Nutzer waren natürlich niemals 13? Nur Sie waren mal 13. Alles klar!

    Zitat: "Und manchmal wird dir das auch erst nach Jahren bewußt"

    Wenn es ein schreckliches Erlebnis ist, dann wird es einem sofort bewusst. Einige der Betroffenen vertrauen sich dann jemandem an, andere verdrängen es. Wenn es hingegen nicht als schreckliches Erlebnis empfunden wurde, dann wird es das auch Jahre später nachträglich nicht. Wenn jemand davon redet, dass es einem erst nach Jahren "bewusst" werden würde, dann höchstens weil es einem seitdem von der Gesellschaft dementsprechend eingebläut wurde bzw. die Gesellschaft einem die entsprechende Moralvorstellung jahrelang vorgelebt und/oder anerzogen hat, bis man es irgendwann selbst glaubt.

    Zitat: "Und, ich war auch "einvernehmlich" bei zwei kräftigen, erwachsenen Männern, was denn sonst?! - Dummkopf!"

    Wollen Sie sich über die Meinung des Gegenüber lustig machen? Falls ja, tun Sie das von mir aus woanders, aber nicht hier. Ihre Aussagen sind ein Faustschlag ins Gesicht derer, die wirkliche sexuelle Gewalt im Kindesalter erlebt haben und da war ganz sicher von Einvernehmlichkeit weit und breit nichts zu sehen. Ich habe solche Menschen kennengelernt und diese Leute leiden wirklich! Das kann ich Ihnen versprechen.
  • Antwort anCereal Killer (Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
    fortuna_vocat, Wenn das bei Ihnen tatsächlich so sein sollte, dann glaube ich Ihnen das. Allerdings gibt es genug Leute, die das einfach so aus dem Bauch heraus sagen und es dennoch nicht tun würden, wenn es hart auf hart käme. Von 10 Leuten, die sowas sagen, würde es vielleicht höchstens einer wirklich machen. Zumindest in Deutschland.
  • Antwort an (Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
    Ghatanothoa, disqualifiziert hat sich derjenige der versuchte, Kinderfickerei zu relativieren, und das waren Sie. Und natürlich bezeichne ich das dann mit dem Wort, daß es beschreibt, nämlich Kinderfickerei - oder kurz Kifi.

    Um sie einmal selbst zu zitieren: "Als ob 13-jährige Mädchen heutzutage in der Regel nicht schon zu einer Einvernehmlichkeit fähig wären."

    Die Einleitung "Als ob" und der Konjunktiv "wäre" kennzeichnen diesen Satz als Versuch der Relativierung.

    Ich zitiere sie weiter: "Ach hören Sie doch auf mit Ihrer ekelhaften, schleimigen Political Correctness."

    Ich hebe "ihrer ekelhaften und schleimigen" hervor in diesem Satz.

    Ich zitiere Sie weiter: "Von diesem Punkt an kann keine Ihrer Aussagen und Kommentare mehr ernst genommen werden, weil es einerseits von Voreingenommenheit zum angesprochenen Thema und andererseits von einer bereits grundlegenden Verachtung des Gesprächspartners und dessen Meinung zeugt."

    So, und jetzt wollen wir einmal feststellen, daß nicht mit Steinen werfen sollte, wer im Glashaus sitzt, nicht war?!
    Nur im Unterschied, zu Ihnen hatte ich Argumente, und mußte nicht eine fadenscheinige, moralische Argumentation der sachlichen vorziehen, um mein Gegenüber (schein) zu widerlegen.

    Und ja, das haben Sie sehr gut erkannt, ich mache mich lustig, allerdings nicht über die Meinung meines Gegenüber, sondern über die mangelnde Verständigkeit selbigen. Sie widersprechen sich ja selbst in zwei aufeinanderfolgenden Sätzen und ich rechne eine ziemlich hohe Wahrscheinlichkeit darüber aus, daß Sie selbst das aus eben jenem Grund tun, den sie mir unterstellen wollen, nämlich aus Voreingenommenheit.

    Ein Beispiel gefällig? Gut ...

    Ich zitiere Sie; Satz 1: "Einige der Betroffenen vertrauen sich dann jemandem an, andere verdrängen es."

    Satz 2: "Wenn es hingegen nicht als schreckliches Erlebnis empfunden wurde, dann wird es das auch Jahre später nachträglich nicht."

    So Satz 2 steht in direktem Widerspruch zu Satz 1, und Sie haben es nicht einmal gemerkt. Warum? Weil ... ein traumatisches Erlebnis, wie einen sexuellen Mißbrauch mit 13 Jahren durch einen Erwachsenen, wird nur dann nicht als schreckliches Erlebnis empfunden, wenn es verdrängt wird. Wenn es aber verdrängt wird - und jetzt kommt die nächste Unlogik in Ihrer Argumentation - dann kann es natürlich sehr wohl in späteren Jahren erst als traumatisch erlebt werden. Nämlich dann, wenn die Verdrängung durch irgend ein Ereignis, oder eine Therapie bsw. durchbrochen wird.

    Und um Ihrer mangelnden Phantasie in Fragen "Bewußtwerdung" auf die Beine zu helfen, es könnte auch sein, daß man das erst merkt, wenn man dann später die erste richtige Beziehung eingeht und dann plötzlich Probleme mit der eigenen Sexualität bekommt. Oder es könnte sein, daß man das erst als Problem erkennt, wenn man die eigene Lebensperiode aufarbeitet und die Gründe sucht dafür, daß man sich prostituiert hatte. Prostitution als versuch der Aufarbeitung ist durchaus nicht ungewöhnlich bei Mißbrauchsopfern, gerade übrigens bei jenen, die "einvernehmlichen" Mißbrauch erlebten.

    abschließend, möchte ich Ihnen nur noch sagen; ich weiß nicht was Ihnen wann widerfahren ist in Punkto Kindesmißbrauch, aber, eines weiß ich, ihr Drang zur Relativierung und ihr Hang zur Identifikation mit den Tätern, ist zumindest untersuchenswert. Sie sollten sich diesbezüglich um sich selbst kümmern. Denn erklären läßt sich das nur aus zwei Gründen heraus, entweder sie gehören zur Opfer- oder zur Tätergruppe. In beiden Fällen aber pflegen sie keinen gesunden Umgang mit dem Thema und das ist besorgniserregend.
  • Antwort an (Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
    Findbhair N. McConaught,

    Zitat: "So Satz 2 steht in direktem Widerspruch zu Satz 1"

    Selbst nachdem Sie es mir versucht haben, unter die Nase zu reiben, sehe ich in den beiden von mir getätigten Aussagen keinen Widerspruch. Ich weiß nicht wo dort ein Widerspruch sein soll. Höchstens wenn man die Aussagen inhaltlich nicht verstanden hat oder sie versucht zu verdrehen, kann man auf die Idee kommen, dort befände sich ein Widerspruch. Aber ich versuche es Ihnen noch ein letztes Mal zu erklären.

    Zu meiner 1. Aussage:
    Die Betroffenen, die sich jemandem anvertrauen oder die das Erlebnis versuchen zu verdrängen, tun beides aus einem ganz bestimmten Grund heraus, nämlich weil sie das Erlebte als schlimm bzw. negativ wahrgenommen haben. Hätten sie das nicht, dann hätten die Betroffenen weder einen Grund, sich jemandem anzuvertrauen, noch es zu verdrängen. Meine Aussage über die Betroffenen, die sich entweder jemandem anvertrauen oder es verdrängen, bezog sich also auf diejenigen, die das Erlebte negativ empfunden haben.

    Zu meiner 2. Aussage:
    Die zweite Aussage hingegen bezog sich auf jene, die das Erlebte NICHT als etwas Negatives empfunden haben und diese werden das demnach auch nachträglich nicht und sie haben daher auch keinen Grund für Verdrängung o.ä.

    Sie sehen: Kein Widerspruch zwischen beiden Aussagen! Daher greift auch Ihre Argumentation mit "traumatisches Erlebnis" nicht, denn das ist es ja nur, wenn es als etwas Negatives erlebt wurde. Etwas positiv Erlebtes verursacht kein Trauma. Damit ist ihre Argumentation ad absurdum geführt. Aber ich erkenne zumindest weshalb sie zu dieser falschen Argumentation gelangt sind und zwar anhand dieser Aussage:

    Zitat: "wird nur dann nicht als schreckliches Erlebnis empfunden, wenn es verdrängt wird"

    Sie behaupten also, dass für eine unter 14-jährige Person ein sexuelles Erlebnis grundsätzlich IMMER schrecklich/negativ ist, also völlig unabhängig davon wie und warum es stattgefunden hat. Ausschließlich nur aufgrund des bloßen Alters der Person ist eine sexuelle Handlung laut Ihrer Aussage zwangsläufig schrecklich. Aber wie gelangen Sie zu dieser Annahme/Behauptung? Es ist bisher mit keinerlei wissenschaftlichen Methoden nachgewiesen worden, dass das so ist oder erklärt worden warum das überhaupt so sein sollte. Dafür gibt es keine fundierten Anhaltspunkte. Ganz abgesehen davon, dass diese Annahme dem logischen Verständnis der Dinge entflüchtet.

    Und genau aus diesem Grund muss das Thema auch relativiert werden, denn man kann nicht alles in einen Topf schmeißen oder über einen Kamm scheren, nur weil man einer abstrusen Annahme aufgelaufen ist. Ich sehe da z.B. einen deutlichen Unterschied zwischen einer einvernehmlichen, gewaltfreien, sexuellen Handlung mit einer z.B. 13-jährigen Person, welche von dieser selbst als positiv empfunden wird und einer sexuellen Handlung unter Gewaltanwendung (Vergewaltigung) von z.B. einer 8-jährigen Person. Zwischen beiden Szenarien liegen große Unterschiede. Das werden auch Sie zugeben müssen. Hier muss einfach relativiert werden und in jedem individuellen Fall auch die Verhältnismäßigkeit betrachtet werden.

    Zitat: "es könnte auch sein, dass man das erst merkt, wenn man dann später die erste richtige Beziehung eingeht und dann plötzlich Probleme mit der eigenen Sexualität bekommt."

    Warum sollte man diese Probleme bekommen und vor allem: Was genau sind das für Probleme? Wie sehen diese Probleme genau aus?

    Und zu Ihrem letzten Absatz: Ich bin WEDER Opfer, NOCH Täter. Und ich kann Ihnen sagen was ich bin. Ich bin einfach nur Realist, sonst nichts. Ich betrachte die Dinge so neutral und unvoreingenommen wie nur möglich und bediene mich dabei bloßer Logik. Alles was abseits des logisch Nachvollziehbaren liegt, ist für mich nicht greifbar. Wenn Leute Behauptungen aufstellen, dann bitte ich diese Leute, ihre Behauptungen nachvollziehbar zu begründen oder Beweise für ihre Behauptungen vorzubringen. Können diese Leute das nicht, sind ihre Behauptungen für mich nichtig. Was nicht logisch ist, wird aussortiert. Das mag jetzt für Sie vielleicht gefühlskalt erscheinen, aber glauben Sie mir, die Welt wäre um ein Vielfaches angenehmer, wenn einfach viel mehr Menschen rationell und logisch denken und handeln würden.

    Es ist schon amüsant, dass man immer gleich selbst in eine bestimmte Ecke gedrängt wird, nur weil man eine von der Masse abweichende Sichtweise zu einem Thema hat. Das ist genau das gleiche Prinzip, wie wenn man sich kritisch oder alternativ gegenüber Flüchtlingen äußert. Dann wird man sofort als Nazi abgestempelt. Diejenigen, die sich hier genau darüber aufregen, selbst aber auch zu denen gehören, die andere auch sofort wegen irgendwelcher Aussagen mit einer entsprechenden Keule verprügeln, sollten sich alle weiteren Fragen lieber mal selbst stellen und vor allem die Frage: Gibt es wirklich nur schwarz und weiß, Opfer und Täter, Nazi und Nicht-Nazi? Oder gibt es vielleicht doch noch Dinge dazwischen? Einen angenehmen Abend wünsche ich noch.
  • Antwort an (Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
    Ghatanothoa, "Selbst nachdem Sie es mir versucht haben, unter die Nase zu reiben, sehe ich in den beiden von mir getätigten Aussagen keinen Widerspruch. Ich weiß nicht wo dort ein Widerspruch sein soll."

    Das genau zeigt das Problem auf in dem Sie sich befinden, das Unvermögen dieses sehen zu können.

    "Aber ich versuche es Ihnen noch ein letztes Mal zu erklären."

    Danke für die letztmalige Erklärung, doch ich versichere Ihnen, ich hatte es schon das erste mal verstanden, wie Sie es meinten. Es ist halt nur eben nicht richtig, weil unvollständig verstanden.

    "Sie behaupten also, daß für eine unter 14-jährige Person ein sexuelles Erlebnis grundsätzlich IMMER schrecklich/negativ ist, also völlig unabhängig davon wie und warum es stattgefunden hat."

    Nein, das habe ich keineswegs behauptet, sehen Sie, sie hören entweder nicht zu, oder verdrängen wesentliche Elemente des Gesagten, um der Konsequenz der Aussage zu entgehen.

    Ich sprach nicht von JEDEM sexuellen Erlebnis ... ich sprach von einem sexuellen Erlebnis mit einer deutlich älteren/erwachsenen Person. Das ist ein Unterschied den Sie offensichtlich nicht nachvollziehen können oder wollen.

    "... denn man kann nicht alles in einen Topf schmeißen oder über einen Kamm scheren, nur weil man einer abstrusen Annahme aufgelaufen ist."

    Bingo! genau das haben sie gerade getan, indem sie es generalisiert haben und nicht mehr trennen zwischen normaler altersangemessener sexueller Erfahrung eines 13-Jährigen Kindes und einer nicht altersangemessenen Erfahrung zwischen diesem und einem Erwachsenen.

    " Zwischen beiden Szenarien liegen große Unterschiede."

    Darum geht es gar nicht. Natürlich kann man immer ein Schlimmer definieren. Das bedeutet jedoch im (unzulässigen) Umkehrschluß nicht, daß das andere automatisch unproblematisch oder nicht traumatisch wäre. Es ist einfach nur anders traumatisch, nicht weniger, nicht mehr, sondern anders.

    "Warum sollte man diese Probleme bekommen und vor allem: Was genau sind das für Probleme? Wie sehen diese Probleme genau aus?"

    Lesen Sie die entsprechende Fachliteratur, das wird Sie die Antworten finden lassen, welche Folgen da statistisch wie häufig auftreten können.
    aber die Frage nach dem "Warum" ist sehr traurig, daß Sie diese stellen, und zeigt wieder sehr deutlich, daß Sie offensichtlich keinen blassen Schimmer haben, wodurch sich eine gesunde sexuelle Beziehung alles definiert.

    " Ich betrachte die Dinge so neutral und unvoreingenommen wie nur möglich und bediene mich dabei bloßer Logik. Alles was abseits des logisch Nachvollziehbaren liegt, ist für mich nicht greifbar."

    Ja, das paßt zu meinem Bild von Ihnen als Person. So etwas nennt die Psychologie übrigens "intellektualisieren", und vermerkt dazu, daß ein halbwegs gebildeter Mensch alles intellektualisieren könne, um sich mit den persönlichen Folgen einer Sachlage nicht auseinandersetzen zu müssen.
    Oder anders gesagt: Intellektualisierung ist ein Mechanismus der Verdrängung, des Ausweichens und des sich Nichtstellens einer unangenehmen Erkenntnis.
    Da wir hier aber von traumatischen Erlebnissen reden, nutzt eine logische Betrachtung von objektiv Nachvollziehbarem herzlich wenig, da es hier um die Gefühlsebene eines jungen Menschen geht, und nicht um sein Intellekt oder sein Denken. Es geht um Empfindungen und die sind per se nicht logisch.

    "Was nicht logisch ist, wird aussortiert. Das mag jetzt für Sie vielleicht gefühlskalt erscheinen, ..."

    Das ist Ihr Problem, jetzt haben sie es selbst herausgearbeitet - darum können sie meinen Standpunkt auch nicht nachvollziehen und können auch nicht begreifen. Und nein, es erscheint mir nicht nur gefühlskalt, es deutet auf eine deutliche emotionale Verkrüppelung ihrer Person hin. tut mir leid, wenn ich das so offen hier äußern muß.

    "Es ist schon amüsant, daß man immer gleich selbst in eine bestimmte Ecke gedrängt wird, nur weil man eine von der Masse abweichende Sichtweise zu einem Thema hat."

    "Man" wird das nicht, Sie vielleicht schon. Wenn Ihnen so etwas also öfters passiert, dann könnte das daran liegen, daß es einen Grund in Ihnen dafür geben mag. Schon mal darüber nachgedacht?
    Abgesehen davon, daß man nicht gedrängt wird, weil man irgend eine andere Meinung hat, aber evtl. deshalb, weil man eine ganz bestimmte andere Meinung vertritt.

    "aber glauben Sie mir, die Welt wäre um ein Vielfaches angenehmer, wenn einfach viel mehr Menschen rationell und logisch denken und handeln würden."

    Da irren Sie sich gewaltig. In dem Fall wären Sie schon tot. Denn rationell und logisch betrachtet müßte man jeden, der Kifi versucht zu differenzieren, als potentiell gefährlich für Kinder vorsorglich eliminieren. Da wir aber Gefühlswesen sind, und demzufolge auch Mitgefühl kennen, und uns in andere hineinversetzen können - also Perspektivenübernahmefähigkeit besitzen - sind wir auch in der Lage über die rein logische und rationelle Sichtweise hinaus, die menschliche Komponente der Fehlbarkeit und aber auch Einsichtsfähigkeit wahrzunehmen, und ergo, entgegen der ratio handelnd und mitfühlend, hilfsbereit das Gespräch zu suchen.

    "Gibt es wirklich nur schwarz und weiß, ..."

    In diesem konkreten Fall ja. Hier gibt es nur schuldig oder nicht schuldig, denn wir reden über ein Straftatbestand, der durch einen Stichtag (Vollendung des 14. Lebensjahres) definiert wird. Da zählt jede Minute, wenn es 10 Minute vor Mitternacht ist, bist Du vom Gesetz her definitiv immer schuldig, ist es 10 Minuten nach Mitternacht, bist du es nur noch bedingt. - Ist so, kommen wir nicht dran vorbei, und ist auch gut so. Stichtagsregelungen bergen manchmal zwar immer auch ein paar wenige Ungerechtigkeiten, das wissen wir, doch anderseits auch ein sehr hohes Maß an Schutz.
  • Antwort an (Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
    Findbhair N. McConaught, Ich möchte jetzt nicht auf sämtliche Aussagen von Ihnen eingehen, da dies sich ins Endlose verlaufen würde. Allerdings eines Ihrer Argumente möchte ich noch kurz ansprechen. Wie kommen Sie darauf, dass allein das Alter der Person, mit dem die unter 14-jährige Person eine sexuelle Handlung erlebt, ausschlaggebend für ein negatives/positives Erleben dieser Handlung ist? Diese Behauptung entbehrt genauso jeglicher Nachvollziehbarkeit. Wenn aus einem solchen Erlebnis ein Trauma hervorgeht, dann doch in erster Linie aus der Tatsache des generellen Stattfindens dieses Erlebnisses. Ob der entsprechende "Sexualpartner" nun 30 oder selbst erst 13 ist, hat doch hierauf keinerlei Einfluss bzw. ändert doch letztlich an diesem Stattfinden an sich nichts. Und wenn die sexuelle Handlung unter Gewaltanwendung stattfindet, dann wird es bei der 13-jährigen Person ebenfalls zu einem Trauma führen, wenn der Täter selbst erst 13 ist. Findet das ganze nicht unter Gewaltanwendung statt, sondern "einvernehmlich", macht es keinen Unterschied, ob die sexuelle Handlung mit einem 13- oder mit einem 30-Jährigen stattfindet. Sollte es dennoch einen Unterschied machen, dann erklären Sie diesen bzw. wieso das so sein sollte. Ich bin gespannt.

    Zitat: "Lesen Sie die entsprechende Fachliteratur, das wird Sie die Antworten finden lassen, welche Folgen da statistisch wie häufig auftreten können."

    Ich wollte nicht wissen, was für sexuelle Probleme später bei jemandem auftreten können, der ein entsprechend traumatisches Erlebnis im Kindesalter erfahren hat, sondern ich wollte wissen, was für Probleme und wieso überhaupt Probleme auftreten sollten, falls ein sexuelles Erlebnis im entsprechenden Alter stattfand, welches nicht als negativ, sondern als positiv wahrgenommen wurde.
  • falseflag
    Ich komme ursprünglich aus der Sowjetunion und leider muss ich bei jedem weiteren Besuch meiner Heimat feststellen, dass auch dort immer weniger von den alten, guten Werten übrig bleibt und immer mehr durch Kapitalismus sowie dessen Ideologie ersetzt wird. Es ist nicht Merkel und auch nicht Obama oder deren künftigen Nachfolger - denn dies sind alles nur gehorsame Polithuren! Leute, wir müssen das Problem bei den Wurzeln packen. Nach meinen langjährigen Erkenntnissen haben wir ein Problem in Washington und an der Wallstreet, sowie ein weiteres in Israel. So wie es hier in Deutschland zugeht, ist es nur eine Frage der Zeit, bis unsere Regierung samt Merkel entfernt wird und neue (viel schlimmere) Handlanger an die Macht kommen. Was mir jedoch dabei Sorgen macht ist, dass ich nicht das Gefühl loswerde, dass all diese auf uns zukommenden Ausschreitungen und bürgerkriegsähnlichen Zustände inkl. täglichem Terror und Angst, seit jeher nicht ungeplant gewesen sind (vgl. G. Friedman oder CIA-Studien). Diese sogenannte "Flüchtlingskrise" ist zweifelsfrei durch die USA verursacht, inszeniert und gezielt nach Europa und vor allem nach Deutschland gebracht worden. Wie die europäischen Regierungen sich einen solchen Strick um den Hals legen lassen haben und über jegliche Warnungen vor diesem Suizid hinweggesehen haben, wird mir für immer rätselhaft bleiben. Kein Geld der Welt - das übrigens schon sehr bald nicht mal das Papier auf dem es gedruckt ist, Wert sein wird - kann ein zerstörtes Europa, ein zerstörtes Deutschland oder die zerstörte Heimat rechtfertigen. So dumm können selbst die nach den beiden Weltkriegen besetzten und hirngewaschenen Deutschen nicht sein. Wem nützt es also, wenn wir Bürger dermaßen aufgeheizt werden und letztendendes dadurch kontrolliert unkontrollierter Chaos entsteht, wie wir ihn bisher nur aus Kosovo, Nahost, Lateinamerika oder den GUS-Staaten kennen? Warum rollt also die Massenmedien-Propagandamaschine plötzlich in die andere Richtung? Noch vor zwei Wochen wehte der Wind aus Richtung Berlin und plötzlich dagegen? Plötzlich liest man von Eingeständnissen und Reue. Manch einer würde sagen, man habe zuviele Lügen entlarvt und es sind zuviele wütende Bürger auf die Straße gegangen. Aber - ernsthaft? Deshalb sollen diese unermüdlichen Halsabschneider und Sklaventreiber mit ihrer milliardenschweren Rüstungs- und Propagandamaschinerie plötzlich ein Gewissen gekriegt haben? Ich habe Angst davor, dass wir unser geliebtes Europa nun selbst ins Chaos stürzen werden ohne es zu begreifen. Das alles ähnelt mir nämlich viel zu sehr den letztjährigen Ereignissen in der Ukraine sowie all den anderen vom "Big Brother" inszenierten, farbigen Revolutionen nach Anleitung. Ich bin selbst dermaßen wütend und mit Hass erfüllt durch die derzeitige Situation in der ganzen Welt. Ich fühle mich nirgends beheimatet und nirgends im Frieden. Nicht dort wo ich geboren bin und auch nach 20 Jahren in Deutschland nicht. Mir ist es aber stets klar, dass jemand diesen Hass und diese Angst in mir mit bösen Absichten hervorruft. Deshalb werde ich in jeder Situation wissen müssen diese Angst und diese Wut kontrollieren zu können. Durch's wählen gehen oder Merkel absetzen, werden wir leider nicht aus unserer heutigen Situation heraus manövrieren können. Was wir brauchen ist das Gefühl von Liebe, Bruderschaft und Verbundenheit zueinander, für einen unzertrennlichen Zusammenhalt unter allen Völkern Europas. Und das geht, meiner Meinung nach, nur gemeinsam mit Russland und seinen verbündeten. Wir sind die 99%, vergesst es nie! Peace
  • Antwort an (Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
    Ghatanothoa, "Wie kommen Sie darauf, dass allein das Alter der Person, mit dem die unter 14-jährige Person eine sexuelle Handlung erlebt, ausschlaggebend für ein negatives/positives Erleben dieser Handlung ist?"

    1.) Ich sagte nicht, dass ALLEIN das Alter ausschlaggebend dafür sei. Doch es ist ausschlaggebend. Natürlich kann auch bei nur geringem Altersunterschied, bsw. 13 zu 15 eine sexuelle Erfahrung traumatisch sein. Doch darum geht es ja in unserer Diskussion nciht. Also, wieso komme ich darauf das eine sexuelle Erfahrung zw einem Erwachsenen und einem unter 14 Jährigen Kind generell traumatisch sei? ... Weil dies die derzeit vorherrschende fachliche Meinung widerspiegelt. Warum diese das tut, sage ich etwas weiter unten.

    "Ob der entsprechende "Sexualpartner" nun 30 oder selbst erst 13 ist, hat doch hierauf keinerlei Einfluss ..."

    Und da liegt ihr Irrtum begründet, denn das ist schlicht nciht korrekt. ES HAT einen Einfluß, einen elementaren sogar. Da sich kindliche Sexualität und Erwachsenen-Sexualität elementar unterscheiden.
    Ich empfehle dazu mal folgendes zu lesen: Martin Dannecker, "Sexuelle Störungen und ihre Behandlung" Volkmar Sigusch (Hrsg.) Thieme 2007, ISBN 978-3-13-103944-6

    "Findet das ganze nicht unter Gewaltanwendung statt, sondern "einvernehmlich", macht es keinen Unterschied, ob die sexuelle Handlung mit einem 13- oder mit einem 30-Jährigen stattfindet."

    Wie schon angedeutet, es macht eben doch einen Unterschied.
    Ich empfhele Ihnen sich mit den Begriffen "willentliche Einwilligung" (fachlich: "simple consent") und "wissentliche Einwilligung" (fachlich: "informed consent") auseinanderzusetzen.
    Um es mal anzudeuten, Kinder können einem Erwachsenen gegenüber zwar willentlich einwilligen, jedoch nicht wissentlich, da sie gar nicht in der Lage sind aufgrund der noch nicht abgeschlossenen kognitiven Entwicklung, die Sexualität eines erwachsenen Menschen zu erfassen. Das heißt salopp ausgedrückt: Kinder können in dieser Situation nicht wissen, was sie wollen sollen. Der erwachsenen Part jedoch kann dies und dadurch gibt es ein eklatantes Ungleichgewicht in der Sexualbeziehung zu Ungunsten des Kindes. Und daraus folgert letztlich das Verbot.
    Das wissenschaftliche Model das dieser Überlegung unterliegt nennt sich "Disparität der Wünsche" oder "Ungleichzeitigkeit", und meint, dass bei Kindern und Erwachsenen ein Ungleichgewicht der Ausgangsbedingungen (auf Grund der noch nciht abgeschlossenen Reifung des Kindes) vorliegt, das eine (sexuelle) Beziehung zu gleichen Voraussetzungen unmöglich macht.

    Weiterhin muß die Sexuelle Selbstbestimmung eines Kindes nciht nur vor Gewalttätigen Übergriffen geschützt werden, sondern auch vor subtilen Angriffen. Das natürliche Gefälle zwischen Erwachsenen und Kindern, auf den Gebieten wie Lebenserfahrung, Artikulationsfähigkeit und geistigiger und seelischer Reife bilden einen weiteren Punkt, der aufzeigt, dass eine solche Beziehung nicht ausgewogen stattfinden kann. Auch die emotionale Abhängigkeit von Kindern zu Erwachsenen (hier vor allem enge Bezugspersonen, wie Eltern oder Lehrer) muß berücksichtigt werden. Kinder sind auf diese PErsonen exestentiell angewiesen. All das birgt aber die gefahr in sich, dass diese Abhängigkeiten oder diese Unausgewogenheiten durch die erwachsene Person wissentlich oder UNWISSENTLICH (unbewußt) ausgenutzt werdne um das Kind zu sexuellen Handlungen zu bewegen (einwilligen zu lassen), die seiner sexuellen Selbstbestimmung aber eklatant entgegen stehen, also nicht seinem wirklichen Willen entsprechen. Und auch aus diesem Grund, ist es also generell verboten. Denn diese Faktoren spielen IMMER eine Rolle.

    Abschließen kann höchstens gesagt werden, dass selbst, wenn nicht immer zwangsläufig jeder sexuelle Kontakt zw. einem Kind und einem Erwachsenen zu einer Traumatisierung führen SOLLTE. (MÖGLICHER WEISE WÄRE das ja evtl. auch mal hin und wieder nicht unbedingt so.) So muß man aber doch aufgrund des extrem hohen Risikos generell davon ausgehen, dass das Gefährdungspotential für das Kind ist einfach so groß ist, dass solche Kontakte als grundsätzlich unverantwortlich betrachtet WERDEN MÜSSEN.

    ".. wieso überhaupt Probleme auftreten sollten, falls ein sexuelles Erlebnis im entsprechenden Alter stattfand, welches nicht als negativ, sondern als positiv wahrgenommen wurde"

    siehe weiter oben .... weil eben diese Wahrnehmung sich auf etwas stützt, dass nicht verstanden werden kann. Die Einwilligung nciht wissentlich stattfindet und folglich auch die positive Bewertung auf etwas erstreckt, dass nicht erkannt werden konnte, also falsch ist.

    Das ist analog dazu, als wenn Du mir glauben sollst, dass Gott existiert, weil ich Gott mathematisch beweisen kann, indem ich dir folgenden Beweis vorsetze:
    "
    Annahme 1: Entweder eine Eigenschaft oder ihre Negation ist positiv.
    Annahme 2: Eine Eigenschaft, die notwendigerweise durch eine positive Eigenschaft impliziert wird, ist positiv.
    Theorem 1: Positive Eigenschaften kommen möglicherweise einer existenten Entität zu.
    Definition 1: Eine gottähnliche Entität besitzt alle positiven Eigenschaften.
    Annahme 3: Die Eigenschaft, gottähnlich zu sein, ist positiv.
    Schlussfolgerung: Möglicherweise existiert Gott.
    Annahme 4: Positive Eigenschaften sind notwendigerweise positiv.
    Definition 2: Eine Eigenschaft ist Essenz einer Entität, falls sie der Entität zukommt und notwendigerweise alle Eigenschaften der Entität impliziert.
    Theorem 2: Gottähnlich zu sein ist eine Essenz von jeder gottähnlichen Entität.
    Definition 3: Eine Entität existiert genau dann notwendigerweise, wenn all ihre Essenzen notwendigerweise in einer existenten Entität realisiert sind.
    Annahme 5: Notwendigerweise zu existieren ist eine positive Eigenschaft.
    Theorem 3: Gott existiert notwendigerweise.
    "

    Wenn Du jetzt nicht zufälliger Weise Mathematiker bist, wirst du es aber gar nicht verstehen können, und ergo kannst du auch kein fundierte Einschätzung dazu fassen, was ich da von Dir erwarte, geschweige denn ein vernünftiges Urteil darüber fällen. Du könntest jetzt zwar willentlich einwilligen Gotts Existenz zukünftig anzunehmen, aber wissentlich kannst du es nicht.
    Allerdings hinkt das jetzt als Beispiel etwas, weil Du zumindest theoretisch diese mangelnde Einsicht und das nciht vorhandenen Verständnis ausgleichen könntest indem Du Mathematik studierst, da Du ja faktisch die nötige Reife dafür besitzt. Ein Kind könnte das jedoch nicht.

    Naja, vielleicht ein blödes Beispiel aber es ist schon schwierig dieses Gefälle irgendwie zu verdeutlichen, wenn man das nicht emotional durch Perspektivenübernahme erfassen kann.
  • Katzentatze
    Was sind hier nur für Leute unterwegs. Widerlich.
    Mir tun Lisa leid. Ich glaube die Version der Polizei nicht.
  • KatzentatzeAntwort anUllrich Heinrich(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
    Ullrich Heinrich, und wer hat die Daten veröffentlicht? Doch wohl nicht der Reporter? Es war gut gemeint und ist nach offenbar nach hinten los gegangen. Ich glaube den deutschen Behörden jedenfalls nicht.
  • KatzentatzeAntwort an (Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
    Findbhair N. McConaught, ich hoffe, die Lügengeschichten um Lisa werden aufgedeckt und ihr Täter bestraft. Auch ich bin missbraucht worden als Jugendliche, allerdings war ich schon fast 17 und hatte meiner Mutter "versprochen", mit 17 keine Jungfrau mehr zu sein. Sie fand das lustig. Ich nicht, als der Typ die Tür abschloss, ich kein Geld und keine Möglichkeit hatte die gut20 km nach Hause zu kommen. Also fügte ich mich - was hätte ich sonst tun sollen? Wenn niemand da ist, derr hilft? DAs war aber auch Anfang der 80er, kein Vergleich zu den Grausamkeiten, die heute den Mädchen passieren. Aber weil ich weiß, wie Männer sein können, verteidige ich das Mädchen bis zum letzten. Es ist so gruselig, wenn man die vielen abfälligen Kommentare liest. Dann wünsche ich mir immer, dass es mal die Tochter eines so widerlichen Kommentaristen trifft und nicht die, die von misopaeden (wer Kinder fickt liebt sie nicht) und sadistischen Fickern bevorzugt werden. Auch wenn das jetzt gemein ist gegenüber diesen Töchtern - aber wie kann man dem Treiben ein Ende bereiten? Ich weiß es nicht.
  • KatzentatzeAntwort an (Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
    Findbhair N. McConaught, ich stimme zu 100 % zu. Mehr kann ich nicht mehr schreiben, bin zu aufgewühlt, obwohl ich nicht verstehe warum. Ich weiß es nicht, ich bin so aufgewühlt und weiß nicht warum. Das macht mich verrückt. Wo kommt das her?
  • KatzentatzeAntwort an (Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
    Findbhair N. McConaught, eines muss ich doch noch los werden. Es stimmt nicht, dass 13jährige keinen einvernehmlichen Sex haben können. Ich habe das leider auch nicht erleben dürfen. aber ich kann mich noch gut erinnern, dass ich mit 12 in einen zwei oder drei Jahre älteren Jungen aus meiner Schule verliebt war. Ich bin wegen ihm sogar in den Schießzirkel gegangen (ja so hieß das zu DDR-Zeiten). Leider habe ich ihn nie näher kennen gelernt, ich war wohl unter der vollständigen Kontrolle meiner Mutter, die dort erst Erzieherin, später dann Lehrerin war. Die wollte einen anderen Jungen aus meiner Klasse als Schwiegersohn für mich, was wohl tiefster Ernst war. Der hat mich jedoch immer angesehen, als wenn ich einwiderliches Insekt wäre. Ich mochte den nicht. Sein Vater war toll, der hat mich auf seinen Schultern getragen, als ich mich mal wieder auf der Klassenfahrt beim Baden im See am Fuß verletzt hatte. Das war sicher auch die Motivation meiner Mutter. Ichkann mir heute auch gut vorstellen, warum er mich so angesehen hat, meine Mutter hat an der Schule sicher alles erzählt über mich, so wie sie mich auch in der Familie immer lächerlich gemacht hat und ich war immer diejenige, die an allem Schuld sein musste, die immer hilfsbereit sein musste, da sein musste, wenn sie Faustan genommen hat und die vier jüngeren Geschwister noch da waren. Ich hatte keine Jugend und das hängt mir bis heute an. Ich hätte diese Jugendliebe gerne erlebt, statt dessen "durfte" ich andere Dinge erleben, an die ich mich bewusst nicht erinnere. Vielleicht war auch nichts, keine Ahnung, aber warum hat mir mal eine gute Bekannte gesagt: Vielleicht wirst du noch berühmt? Ich hatte ihr etwas erzählt, konnte mich aber nicht erinnern was und wunderte mich. Wollte ich berühmt werden? In Bitterfeld wäre ich verkommen, knallte mir mal mein erster Schwiegervater an den Kopf. Warum eigentlich? Was war da los? Weshalb habe ich keine Unterschriften auf meinen DDR-Beurteilungen? Außer auf dem Facharbeiterbrief. So viele weiße Flecken in meiner Vergangenheit. Warum zucke ich immer zusammen, wenn ich Namen von Ex-DDR-Regierungsmitgliedern wie z. B. Harry Tisch? Ich schreibe Arztberichte und immer wenn Patientennamen auftauchen, wie auch Mielke, ist mir irgendwie anders. Aber keine Ahnung warum. Wahrscheinlich hat mir meine Mutter was erzählt, die vermutlich für die Stasi oder sonstwen gearbeitet hat. Aber sie gibt es nicht zu. Ich möchte so gerne was über meine Vergangenheit wissen, aber sie erzählt nichts mehr. alles, was sie mal erzählt hat, von den unsympathischen Männern, die mein Vater damals nach Hause brachte z. B. - alles nicht mehr wahr. Aber meine Ängste sind noch da. Na ja, ich bin wohl etwas exhibitionistisch veranlagt. wenn ich könnte, ich würde ein Buch über meine Vergangenheit schreiben. Leider fehlen die Erinnerungen. Und es ist gut, wenn es Foren gibt, wo ich schreiben kann, was mir vielleicht hilft, meine Vergangenheit kennen zu lernen. Es ist sonst keiner da, der etwas sagt. Alle schweigen dazu. Aber ich habe Erinnerungsfetzen, wo ich merke, dass da noch mehr gewesen sein muss. Jetzt schäme ich mich weiter zu schreiben. Das passt dann doch wohl nicht mehr hierher.
  • KatzentatzeAntwort an (Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
    Ghatanothoa, das ist eine typische Reaktion - alles als rechts verteufeln, was eine andere Meinung hat. Wie billig.
  • KatzentatzeAntwort anfalseflag(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
    falseflag, ich stimme zu 100 % zu. Aus vollem Herzen und mit einem Kenntnisstand und einer Einstellung, die sich um 180° gedreht hat seit den Ereignissen in der Ukraine. Dort konnte man ganz genau sehen, was wirklich los ist. Wie können wir den Völkerfreundschaft halten, wenn es die Regierungen nicht wollen? Wir dürfen uns nicht gegeneinander aufhetzen lassen. Aber ob das reicht?
  • KatzentatzeAntwort an (Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
    Ghatanothoa, es gibt ja das Lied von Maffay: Ich war 16 und sie 31. Mir ist ähnliches widerfahren. Er war auch in etwa dem Alter (hat sich aber runter gelogen, hat auch abgestritten, dass er verheiratet war) und hat mich "genommen". Nicht mit Gewalt, weil ich mich fügte. Glauben Sie nicht, dass das keine Spuren hinterlassen hat. Er hat sich noch beschwert, dass ich seinen Schwanz nicht anfassen wollte. Er hat mich benutzt. Ich hätte es nicht über mich ergehen lassen, wenn ich weg gekonnt hätte. ABer ich war über 20 km von zu Hause weg, ohne Geld, ohne zu wissen wie ich dort hin kommen sollte. Meine Eltern waren in dem Glauben, dass ich bei einem Freund bin. Also es sind schon Parallelen zu Lisa vorhanden - finden Sie nicht? Nun hatte ich das glück, schon fast 17 zu sein. Ich konnte das verarbeiten. Aber glauben Sie mir, mein Verhältnis zu Männern hat das schon nachhaltig erschüttert, vor allem hinsichtlich der Sexualität mit ihnen. Ich habe keine normale Sexualität, wie Frauen sie haben, denen so etwas nicht passiert ist. Ich habe das für normal gehalten. Ist es aber nicht, wie ich seit einigen Jahren weiß. So was vergiftet Beziehungen. Es prägt einen für das ganze Leben. Man muss also nicht mal Gewalt erfahren haben - wie denn auch, wenn man sich fügt - ich bin mir sicher, dass er mir Gewalt angetan hätte, wenn ich mich gewehrt hätte. Allerdings wäre das dann offenbar geworden. Nur - er hätte mich ja auch töten können - oder meinen Sie nicht? Selbst wenn man nur unglücklich stürzt, so kann das ausreichen.
neue Kommentare anzeigen (0)
Top-Themen