09:15 15 November 2019
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    Independent: Morde an Journalisten nehmen jährlich zu

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    In den letzten 25 Jahren sind weltweit mindestens 2.297 Journalisten ermordet worden, die sich mit den Themen Kriege, Revolutionen, Morde und Korruption befasst haben, schreibt The Independent.

    Laut einem Bericht der Internationalen Journalisten-Föderation hat sich die Situation mit der Ermordung von Journalisten von Jahr zu Jahr verschlechtert. Während 1990 etwa 40 Journalistenmorde registriert worden seien, so seien es seit 2010 nicht weniger als 100 im Jahr gewesen. Das Jahr 2006 sei mit 155 ermordeten Journalisten das schlechteste in dieser Statistik, so das Blatt.

    Wie der Generalsekretär der Internationalen Journalisten-Föderation, Anthony Bellanger, in einem Kommentar zu dem Bericht unterstreicht, werden nur in einem von zehn Mordfällen Ermittlungen aufgenommen. Er rief dazu auf, mit der Straflosigkeit, die die Mörder schütze, Schluss zu machen.

    Das gefährlichste Land für Journalisten ist der Irak, wo innerhalb von 25 Jahren etwa 309 Medienmitarbeiter ums Leben kamen. Darauf folgen die Philippinen mit 146 und Mexiko mit 120 Journalistenmorden.

    Zuvor war gemeldet worden, dass im Irak zwei Fernsehjournalisten Opfer von Terroristen geworden seien.

     

     

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    Tags:
    Ermittlung, Journalisten, Ermordung, Mexiko, Irak