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    Kein Geld - keine Ehe? Finnland erschreckt internationale Paare

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    Finnische Bürger, die einen Ehegatten aus einem Nicht-EU-Land nach Finnland bringen möchten, sollen von nun an ein Einkommen von mindestens 1700 Euro vorweisen. An einem entsprechenden Gesetzentwurf arbeitet zur Zeit die Regierung in Helsinki.

    Für eine Familie von vier Personen soll das benötigte Mindesteinkommen bereits 2600 Euro betragen, meldet die Nachrichtenagentur Xinhua. Dabei seien jedoch nicht nur Gehälter, sondern auch Renten und Arbeitslosengeld miteingerechnet. Verschärft werden sollen außerdem die Regeln zum Familiennachzug. Dies macht besonders Leute in gemischten Ehen große Sorgen.

    Der Gesetzentwurf soll den Migrantenzustrom nach Finnland in den Griff bekommen. Experten befürchten jedoch, dass ein solcher Schritt auch internationale und interkulturelle Beziehungen beschädigen könnte. 

     

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    Europäische Union, Finnland