06:08 08 Dezember 2019
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    Russland einmal anders erleben: Top-10 der russischen Sehenswürdigkeiten - Guardian

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    Russland ist das größte Land der Erde, aber seine Sehenswürdigkeiten beschränken sich für manch einen Touristen allerdings nur auf solche „must-see“-Städte wie Moskau und St. Petersburg. „The Guardian“ hat eine Top-10-Liste erstellt, die das osteuropäische Land einmal von einer anderen Seite zeigt.

    Karelien – eine  der schönsten Landschaften des russischen Nordwestens – liegt zwischen der Ostsee und dem weißen Meer, nördlich von St. Petersburg
    © Sputnik / Igor Podgorny
    Karelien – eine der schönsten Landschaften des russischen Nordwestens – liegt zwischen der Ostsee und dem weißen Meer, nördlich von St. Petersburg

    „Karelien, eine Republik im Nordwesten Russlands, gilt als einer der schönsten Orte des Landes. Die Natur hier ist atemberaubend und eher etwas finnisch als russisch, mit Seen, Wasserfällen und Bäumen, die direkt aus riesigen Felsen wachsen“, schreibt das britische Magazin.

    In dem Dorf Ruskeala nahe Sortawala, einer der größten Städte der Region, gibt es einen wunderschönen Bergpark mit einem kristallklarem See, wo man laut „Guardian“ Boote mieten, tauchen und wandern kann. Das Dorf sei vier bis fünf Stunden Zugfahrt von St. Petersburg entfernt.

    Stolby-Naturschutzgebiet
    © Sputnik / Piotr Malinovskiy
    Stolby-Naturschutzgebiet

    „Auf dem nordwestlichen Ausläufer des östlichen Sajangebirges liegt das Stolby-Naturschutzgebiet – eines der beliebtesten Tourismusziele in Sibirien. Die Hauptattraktion im Naturpark sind Felsen und Klippen, die nach ihrer Form als Stolby (russisch für „Säulen“) bezeichnet werden“, so das Journal weiter.

    Die kleinsten Klippen seien 55 Meter hoch, wobei die größten bis zu 600 Meter über die sibirische Taiga herausragen. Der Park ist sehr beliebt bei Kletterern und Wanderern, es werden Führungen durch die sich unter den Felsen erstreckende sibirische Taiga mit ihrer einzigartigen Flora und Fauna angeboten.

    Darüber hinaus empfiehlt das Magazin, die Stadt Weliki Nowgorod zu besuchen. Diese Stadt werde öfters als „Wiege Russlands“ bezeichnet und habe einen der ältesten Kreml in Russland. Ein „must-see“-Museum sei Witoslawlizy, wo traditionelle Holzarchitektur ausgestellt ist.

    Kamtschatka
    © Sputnik / Alexander Piragis
    Kamtschatka

    Ein neuer Trend sei Ökotourismus auf der russischen Halbinsel Kamtschatka – dazu gehören Wanderungen im Naturpark mit seinen unzähligen Vulkanen und Bergen, Segeln, Kajak fahren, Angeln und Jagd. Beim Abendessen sollte man auch unbedingt die Kamtschatka-Krabbe, eine örtliche Delikatesse, probieren.

    Kasan
    © Sputnik / Konstantin Chalabov
    Kasan

    Ferner zählt „The Guardian“ durchaus bekannte Sehenswürdigkeiten in Russland auf: In Kasan schlägt das Journal vor, den Mix aus russischer und tatarischer Kultur zu bewundern und bei einer Pause während der Stadtbesichtigung einen traditionellen Tee mit Chak-Chak zu genießen.

    Im Gebiet Irkutsk sollte man sich auf den Baikalsee, den tiefsten und ältesten See der Erde, wagen. Im Nordkaukasus dürfte man sich eine Ruhepause im ältesten Kurort Russlands Jessentuki gönnen, in Kaliningrad „ein winziges Stück Russland“ in Europa besichtigen, in Wladiwostok das Leben an der Grenze zu China bewundern und sich im Altai-Gebirge örtliche Legenden anhören.

     

     

     

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    Tags:
    Sehenswürdigkeiten, Tourismus, Kamtschatka, Baikalsee, Sibirien, Russland