23:41 27 Januar 2020
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    Der europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg hat nach Angaben russischer Behörden mehr als 550 Klagen über Menschenrechtsverletzungen aus dem ukrainischen Kriegsgebiet Donbass angenommen.

    „Der EGMR hat 551 Klagen von Bürgern aus dem Südosten der Ukraine über die Verletzung ihrer Rechte angenommen“, teilte am Mittwoch der Vertreter des russischen Ermittlungsausschusses, Petr Litwischko, mit. Bestätigungen seitens des Straßburger Gerichtshofes liegen der Agentur RIA Novosti bislang nicht vor.

    Jüngsten Angaben der UNO zufolge sind dem Krieg im Südosten der Ukraine bereits mehr als 9.000 Menschen zum Opfer gefallen. Die Regelung der Krise im Donbass wird unter anderem in der Kontaktgruppe bei den Minsker Treffen diskutiert. Diese hat seit September 2014 bereits drei Dokumente verabschiedet, in denen die Schritte zur Deeskalation des Konflikts festgelegt sind.

     

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    Tags:
    Straßburger Gericht, Petr Litwischko, Donbass