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    Depardieu bei der Berlinale

    „Russische Romanze“: Depardieu erklärt erneut seine Liebe zu Russland

    © REUTERS/ Stefanie Loos
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    In einer Pressekonferenz im Rahmen des Filmfestivals „Berlinale“ hat der Schauspieler Gerard Depardieu am Freitag erneut seine Liebe zu Russland erklärt.

    „Also diese russische Romanze ist keine Romanze. Sondern es ist eine Liebe“, sagte der 67-Jährige über seine Beziehung zu Russland. Selbst wenn er im Moment nicht in Russland sei, fühle er sich sehr russisch.

    Mit diesen Worten wolle er aber keinesfalls  Politik machen, damit habe er nichts zu tun. „Allerdings stimmt es, dass ich Wladimir Putin und das, was er tut, sehr bewundere“, betonte er. 

    Zuvor hatte Depardieu mehrmals seine Liebe zu Russland erklärt. Für das Land sei er sogar bereit zu sterben, betonte der Schauspieler einst.

    Depardieu  hatte im vergangenen Jahr, nachdem Präsident Francois Hollande eine 75-prozentige Reichensteuer angekündigt hatte, geäußert, er wolle seinen französischen Pass abgeben. Zuerst wollte der Filmstar Belgier werden, bevor er plötzlich die russische Staatsbürgerschaft bekam. Präsident Wladimir Putin hat ihm persönlich den neuen Pass überreicht. Im Februar erhielt Depardieu in Saransk (russische Teilrepublik Mordwinien) eine Aufenthaltsgenehmigung.

     

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    Tags:
    Liebe, Berlinale, Gerard Depardieu, Frankreich, Russland, Deutschland, Berlin