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    Russlands Präsident Wladimir Putin spricht auf der Kollegiumssitzung des Inlandsgeheimdienstes FSB, 26. Februar 2016

    Putin fordert verschärfte Kontrolle von Transitflüchtlingen

    © Sputnik / Mikhail Klimentiev
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    Migrationsproblem in Europa (1282)
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    Russlands Präsident Wladimir Putin hat bei der heutigen Kollegiumssitzung des staatlichen Sicherheitsdienstes FSB eine verstärkte Kontrolle von Flüchtlingen gefordert, unter anderem auch derjenigen, die über Russland nach Europa weiterreisen.

    „Die Kontrolle von Flüchtlingen, die sowohl nach Russland als auch weiter nach Europa reisen, muss verstärkt werden. In diesem Zusammenhang darf hinzugefügt und daran erinnert werden, dass die sogenannte Flüchtlingskrise vor dem Beginn des russischen Anti-Terror-Einsatzes in Syrien ausgebrochen war. Der Grund dieser Krise liegt also in der Destabilisierung einer Reihe von Regionen, vor allem im Nahen Osten“, sagte Putin am Freitag. 

    Als Beispiel führte der russische Staatschef die Situation mit den Flüchtlingen an der mazedonischen Grenze, wo sich besonders viele Migranten aus Afghanistan befinden:

    „Was hat das mit Russlands Vorgehen in Syrien zu tun? Gar nichts hat das damit zu tun. Unsere Handlungen zielen nur auf eines ab, und zwar auf die Stabilisierung der Situation in jenen Ländern und auf die Schaffung von Bedingungen für eine Rückkehr der Bürger jener Staaten in ihr Zuhause.“

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    Tags:
    Flüchtlingskrise, Migranten, Inlandsgeheimdienst der Russischen Föderation (FSB), Wladimir Putin, Syrien, Afghanistan, Mazedonien, Europa, Russland