05:52 22 November 2019
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    Mörder oder Drogen online bestellen? In Finnland kein Problem

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    Geldwäscherei, Drogen, PC-Virenverkauf und sogar Killer-Dienste – das ist alles möglich in Finnland, mit einer Internetverbindung und ein paar Bitcoins, wie die finnische Rundfunkanstalt Yle berichtet. Laut Generalstaatsanwalt Matti Nissinen wird dies leicht über sogenannte „anonyme Netzwerke“ organisiert.

    Matti Nissinen hat die Behörden des Landes aufgerufen, ein Auge auf solche neuen Formierungen der internationalen Verbrechen zu werfen, welche durch ein anonymes und dezentralisiertes Netzwerk von Webseiten verbreitet werden. Diese existierten außerhalb der Aufsicht von Google, Facebook und gewöhnlichen Webbrowsern, so der Generalstaatsanwalt.

    Damit Zahlungen unbemerkt bleiben, erfolgen die Transaktionen mithilfe von Bitcoins, einer digitalen Währung, die ebenfalls dezentralisiert und anonym ist. Somit soll die Zahlung sicher sein.

    Virtuelle Währungen gibt es seit Mitte der 90er Jahre. Die Entwicklung dieser Währungen hat eine globale Welle von Verbrechen angeheizt.

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    Tags:
    Internet, Mord, Geldwäsche, Drogenhandel, Bitcoin, Finnland